DE960339C - Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel - Google Patents
Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer StahlmoebelInfo
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- DE960339C DE960339C DEST4873A DEST004873A DE960339C DE 960339 C DE960339 C DE 960339C DE ST4873 A DEST4873 A DE ST4873A DE ST004873 A DEST004873 A DE ST004873A DE 960339 C DE960339 C DE 960339C
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- Germany
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- bolt
- lock
- locking
- pressure
- pin
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- Expired
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
- E05B1/00—Knobs or handles for wings; Knobs, handles, or press buttons for locks or latches on wings
- E05B1/0038—Sliding handles, e.g. push buttons
Landscapes
- Clamps And Clips (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 21. MÄEZ1957
St4873 III 168 h
Die Erfindung betrifft eine Druckbolzenverriegelung, insbesondere für Stahlmöbel, bei welcher die
Riegelstange durch das Eindrücken eines Bolzens in das Schloßgehäuse gegen die Wirkung einer
Feder in ihre Verriegelungsstellung gebracht und der Druckbolzen durch eine in das Schloßgehäuse
unter Federwirkung einfallende Sperre verriegelt wird, wobei die Aufhebung der -Sperre des Druckbolzens
mittels eines Schlüssels erfolgt und der sich unter Wirkung der Feder axial verschiebende
Bolzen die Riegelstange in die Entriegelungsstellung führt.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß bei einer Druckbolzenverriegelung der bezeichneten
Art ein an sich bekannter, in die zentrale Bohrung des Druckbolzens eingesetzter Schlüssellochsperrer
mittels eines exzentrisch angeordneten, durch den Schlüssel verstellbaren Schließ Stiftes
einen Sperriegel quer verschiebt, wobei der Sperrriegel in eine Quernut des Druckbolzens und eine ao
Quernut des Schlüssellochsperrers eingreift, so daß der Schlüssellochsperrer gegen Abzug gesichert
ist.
Durch diese Ausführung gemäß der Erfindung wird nicht nur der Aufbau und die Handhabe
wesentlich vereinfacht, sondern darüber hinaus auch noch der Vorteil erzielt, daß bei einer Beschädigung
oder beim Verlust des Schlüssels dieser
ohne Änderung der Druckbolzenausführung durch einen anderen ersetzt werden kann.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht auch noch, darin, daß der bisher bei derartigen Ver-Schlüssen
übliche komplizierte und teure Schließzylinder mit Chubbeinrichtung bzw. dgr fest eingebaute
Zylinder mit Stiftzuhaltungen durch ein Organ in Art der bekannten Schlüssellochsperrer
ersetzt wird, wodurch der Verschluß nicht nur
ίο wesentlich, vereinfacht und verbilligt, sondern auch
durch das Auswechseln dieser Schlüssellochsperrer für ein anderes Schloß benutzbar gemacht wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι einen gemäß der Erfindung ausgestalteten Schließzylinder in Vorderansicht,
Abb. 2 einen vertikalen Schnitt durch die Längsachse des Schließzylinders mit eingeführtem
Schlüssel,
Abb. 3 einen waagerechten Schnitt durch den Gegenstand der Abb. i,
Abb. 4 einen senkrechten Schnitt nach Linie A-B durch den Gegenstand der Abb. 3.
Im zylindrischen Außengehäuse 1 führt sich der Druckbolzen 2, auf dessen halbrund geformtem
Ansatz 3 die Druckfeder 4 lagert, die als Gegeiilager
einerseits die Abschlußplatte 5 und andererseits den Bund des Druckbolzens 2 hat. Der
Schlitz 6 und die Zylinderschraube 7 dienen zur Befestigung des in der Zeichnung nicht dargestellten
Gestänges für die Verriegelung der Schubfächer und der Schraubenkopf selbst als Anschlagsicherung
gegen Herausgleiten des Druckbolzens 2 aus dem Außengehäuse 1.
Im Druckbolzen 2 lagert zentrisch zur Längsachse der Schlüssellochsperrer 8 derart, daß der
feststehende Teil 9, der die Sperrstifte des Zuhaltungssystems aufnimmt, gegen Verdrehen in
die Ausnehmung 10 ragt und der drehbare Teil 11
mit dem exzentrisch angeordneten Schließstift 12 in eine Ausnehmung 13 des Sperriegels 14 greift,
der sich wiederum mit einer Fläche vor einen Abschlußbund 15 des Schlüssellochsperrers 8 legt
und diesen gegen ein Herausziehen sichert.
Der Sperriegel 14 selbst wird in einer parallel zur Horizontalachse verlaufenden Quernut 16 des
Druckbolzens 2 geführt und ragt in seiner Sperrstellung mit einem Ende in die Aussparung 17 des
Außengehäuses 1. Eine Abgrenzung der Riegelführung gibt das lose eingelegte Füllstück 18. Die
Druckfeder 19 lagert zwischen Sperriegel 14 und Innenwand des Außengehäuses 1.
Nach Einführen des Schlüssels 20 in den Schlüsselsperrer 8 und einer Drehung desselben
im Sinne des Uhrzeigers wird durch den Schließstift 12 der Sperriegel 14 aus seiner Arretierung in
der Aussparung 17 des Außengehäuses 1 gezogen, so daß durch die Wirkung der Druckfeder 4 der
Druckbolzen 2 nach vorn schnellt und somit das an diesem mit der Schraube/ befestigte Gestänge
die Verriegelung der Schubfächer auslöst. Der Schlüssel 20 kann nach einer entgegengesetzt im
Sinne des Uhrzeigers ausgeführten Drehung um abgezogen werden. Dabei legt sich der Schließstift
12 in seine Ausgangsstellung, und der Sperrriegel 14 erhält freie Bewegungsmöglichkeit. Zur'
Verriegelung der Schubfächer bedarf es dann nur eines Daumendruckes auf den Druckbolzen 2, der
nach Erreichen der Endstellung durch Einschnappen des Sperriegels 14 in die Aussparung 17
des Außengehäuses 1 arretiert wird.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Druckbolzenverriegelung, insbesondere für Stahlmöbei, bei welcher die Riegelstange durch das Eindrücken eines Bolzens in das Schloßgehäuse gegen die Wirkung einer Feder in ihre Verriegelungsstellung gebracht und der Druckbolzen durch eine in das Schloßgehäuse unter Federwirkung einfallende Sperre verriegelt wird, wobei die Aufhebung der Sperre des Druckbolzens mittels eines Schlüssels erfolgt und der sich unter Wirkung der Feder axial verschiebende Bolzen die Riegelstange in die Entriiegelungsstellung führt, dadurch gekennzeichnet, daß ein an sich bekannter, in die zentrale Bohrung des Druckbolzens (2) eingesetzter Schlüssellochsperrer (8) mittels eines exzentrisch angeordneten, durch den Schlüssel go (20) verstellbaren Schließstiftes (12) einen Sperriegel (14) quer verschiebt, wobei der Sperriegel (14) in eine Quernut (16) des Druckbolzens (2) und eine Quernut des Schlüssellochsperrers (8) eingreift, so daß der Schlüssellochsperrer gegen Abziehen gesichert ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 677 092.Hierzu 1 Blatt Zeichnungenθ 609 618/98 9.56 (609843 3.57)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST4873A DE960339C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST4873A DE960339C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960339C true DE960339C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=7453672
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST4873A Expired DE960339C (de) | 1952-05-24 | 1952-05-24 | Druckbolzenverriegelung, insbesondere fuer Stahlmoebel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960339C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE677092C (de) * | 1937-06-03 | 1939-06-19 | Aeg Fahrkartendrucker G M B H | Verschluss |
-
1952
- 1952-05-24 DE DEST4873A patent/DE960339C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE677092C (de) * | 1937-06-03 | 1939-06-19 | Aeg Fahrkartendrucker G M B H | Verschluss |
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