DE960134C - Anordnung an Mundstuecken von Pfeifenspitzen - Google Patents

Anordnung an Mundstuecken von Pfeifenspitzen

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DE960134C
DE960134C DED13994A DED0013994A DE960134C DE 960134 C DE960134 C DE 960134C DE D13994 A DED13994 A DE D13994A DE D0013994 A DED0013994 A DE D0013994A DE 960134 C DE960134 C DE 960134C
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DE
Germany
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channel
mouthpiece
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smoke
mouth
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Expired
Application number
DED13994A
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English (en)
Inventor
Harald Dall
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24FSMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
    • A24F7/00Mouthpieces for pipes; Mouthpieces for cigar or cigarette holders

Landscapes

  • Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)

Description

Um das Eindringen des Speichels in die Pfeife zu verhindern, sind verschiedene Ausführungsformen des Pfeifenmundstückes entwickelt worden. Bei einer bekannten Ausführungsform ist im Mundstück eine nach unten gerichtete Aussparung vorgesehen, welche mit dem Rauchkanal in Verbindung ist und eine Ableitung des in den Rauchkanal eindringenden Speichels nach unten bewirken soll. Ein Eindringen von Tabak- oder Flüssigkeitsteilchen in den Mund kann durch diese Aussparung jedoch nicht verhindert werden. Wenn man überdies das Pfeifenmundstück zwischen den Lippen hält, so wird die vorerwähnte Aussparung verdeckt, wobei sich in ihr aus dem Rauchkanal ausfließender Speichel oder Tabaksaft ansammelt, welcher bei einer Veränderung, der Pfeifenstellung im Mund oftmals am Kinn herab oder in den Mund hineinfließt.
Die Erfindung betrifft eine besondere Ausbildung von Pfeifenspitzen mit einem hinten vom unteren so Ende des Mundstückes ausgehenden Vorsprung, der eine quer gerichtete, vorwiegend an beiden Enden offene Rinne hinter der Mündung des Rauchkanals im Mundstück hat.
Derartige Mundstücke zeichnen sich durch den Vorteil aus, daß der Vorsprung verhindert, daß der Speichel vom unteren Teil des Mundes ohne weiteres in den Rauchkanal einfließt. Der Vorsprung verhindert außerdem, daß feine Tröpfchen-, die mit dem Rauch zusammen angesaugt werden,
zum Mißvergnügen des Rauchers mit dem Rauch ganz in den Mund zurückgesaugt werden. Trotz allem hat es sich aber an den bekannten Mundstücken erwiesen, daß diese Ausbildung nicht wirksam verhindert, daß der Speichel in die Pfeife eindringt, und außerdem wird die angesammelte Feuchtigkeit zurückgehalten. Als Ursache hierfür ist ermittelt worden, daß der Boden der Querrinne mit der unteren1 Kante der Mündung des Rauchkanals in der Rinne fluchtet, was zur Folge hat, daß ein großer Teil der Flüssigkeit, die von der Rinne aufgenommen wird — sei es Speichel, der vom Obermund in die Rinne abfließt, sei es Nässe, die in die Rinne von deren Enden eindringt, oder Flüssigkeitströpfchen, die aus dem Rauchkanal ausgesaugt werden, geneigt sein wird, in diesen Kanal einzuströmen, hauptsächlich weil die Pfeife während des Rauchens die längste Zeit schräg nach unten gehalten, und zwar in der Regel so· schräg gehalten wird, daß der Rauchkanal der Pfeifenspitze viel mehr nach unten vom Boden der Querrinne schräg verläuft als die schwache Neigung nach unten, die der Boden etwa gegen die Seiten des Mundstücke® hat. In einer derartigen Stellung des Rauchkanals zur Querrinne ■ begünstigt die Rinne tatsächlich das Einströmen der Flüssigkeit in den Kanal, indem die Flüssigkeit, die über das Ende des Mundstückes und die Innenseite des Vorsprunges herabsickert, von der Rinne aufgefangen und an deren Boden gestoppt wird und hierdurch die Möglichkeit erhält, in den abwärts neigenden Rauchkanal einzuströmen.
Der Zweck der Erfindung ist, diesen Nachteil zu beseitigen, und erfindungsgemäß liegt der Boden der Rinne so viel unter der unteren Kante der Mündung des Rauchkanals, daß etwa in die Rinne einsickernde Flüssigkeit nicht in den Rauchkanal einlaufen kann, sondern durch das offene Ende oder die offenen Enden der Rinne abströmt. Hierdurch wird nicht nur erreicht, daß Speichel vom Obermunde, der über das Ende des Mundstückes absickert, daran verhindert wird, in den Rauchkanal einzuströmen, sondern auch, daß die feinen Tröpfchen, die zusammen mit dem Rauch abgesaugt werden, und welche an der Innenseite des Vorsprunges abprallen und zum Boden der Rinne absickern, durch dieselbe abgehen. Hierdurch ist es möglich, die Pfeife beim Rauchen trocken zu halten, audh wenn der Tabak verhältnismäßig feucht ist. Dieses kann noch dadurch gesichert werden, daß die Rinne erfmdungsgemäß zweckmäßig von einem nach hinter vom Ende des Mundstückes oben verlaufenden Vorsprung überragt wird, dessen hintere Kante ganz oder teilweise über den Boden der Rinne hinausreicht.
Ein solcher Vorsprung, der über die Rinne hinausragt, fängt Flüssigkeit auf, die von oben auf das Mundstück herabsickert, und leitet dieselbe vom Ende des Mundstückes und der Mündung des Rauchkanals in demselben und weiter in die Rinne hinab.
Die der Rinne zugekehrte untere Seite des obenliegenden Vorsprunges kann erfindungsgemäß ferner vom Ende des Mundstückes gegen die hintere Kante der Rinne schräg neigen, wodurch die auf den Vorsprung absickernde Flüssigkeit sich an der äußeren, freien Kante desselben entlang ansammelt, ehe sie weiter — in die Rinne hinab — strömt.
Bei den Pfeifenspitzen, bei denen der Vorsprung unten am Mundstück als .ein Teil eines in den Rauchkanal ausnehmbar eingeführten Einsatzstückes ausgeführt ist, kann dieses Einsatzstück erfindungsgemäß mit einem vor das Ende des Mundstückes herabgebogenen Teil ausgeformt sein, von dessen Unterkante der Vorsprung derart hinausragt, daß die quer gehende Rinne zwischen dem Vorsprung und dem abgebogenen Teil entsteht, wobei der Boden der Rinne etwas unter der unteren Kante der Mündung des Rauchkanals liegt. Mittels eines derartigen Einsatzstückes können an und für sich normale Pfeifenspitzen mit einer erfindungsgemäß ausgebildeten Anordnung versehen werden. Einige Ausführungsformen für die Anordnung sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch einen Teil einer Pfeifenspitze mit der erfindungsgemäß ausgebildeten Anordnung, % Fig. 2 die Spitze in Endansicht, Fig. 3 und 4 eine abgeänderte Ausführungsform, Fig. 5 einen Längsschnitt durch einen Teil einer anderen, normalen) Pfeifenspitze mit einer erfinr dungsgemäß ausgeführten herausnehmbaren Anordnung,
Fig. 6 die in Fig. 5 dargestellte Spitze, vom Ende gesehen, und . .
Fig. 7 die herausnehmbare Anordnung in Draufsicht.
In den Fig. 1 und 2 bezeichnet 1 eine Pfeifenspitze mit einem Rauchkanal 2, der in das Mundstück 3 der Spitze mündet, welches in bekannter Weise einen Kragen 4 zum Festhalten der Spitze hat. In einem Stück mit dem Mundstück ausgeführt erstreckt sich an dessen unteren Stirnseite ein nach hinten und schräg nach oben gerichteter Vorsprung 5, dessen Oberseite am inneren Ende des Mundstückes etwas unter der Mündung des Rauchkanals liegt und an der von der Endfläche des Mundstückes abgekehrten Kante ein wenig höher liegt als die Unterseite der genannten Mündung. Der Vorsprung 5 bildet hierdurch am Ende des Mundstückes eine Rinne 6, deren Boden etwas unter der genannten Mündung liegt, welche die Flüssigkeit aufnimmt, die sich etwa auf oder an dem Mundstück ansammelt, und welche dieselbe nach der Seite — fort von der Mündung — ableitet. Die Rinne hat zweckmäßig — wie in Fig. 2 angedeutet — ein Gefälle nach der einen oder — wie gezeigt —- nach beiden Seiten, indem die Oberseite des Vorsprunges 5 dort, wo sie am Mundstück angrenzt, schwach gewölbt ist.
In der Aus-führungsfortn der Fig. 3 und 4 hat das Mundstück 3 oben einen nach hinten über die Rinne 6 hinausragenden Vorsprung 7, dessen hintere Kante über den Boden der Rinne reicht und zur Aufgabe hat, die auf das Mundstück ab-■sickernde Flüssigkeit möglichst weit von der Mün-
dung des Rauchkanals abzuleiten, ehe sie zum Boden der Rinne hinabsinkt. Die Unterseite des Vorsprunges 7 führt schräg vom Ende des Mundstückes nach der hinteren Kante der Rinne hinab. Die Fig. 5 und 6 zeigen eine gewöhnliche Pfeifen spitze ι mit einem Rauchkanal 2 und einem Mundstück 3 mit einem Kragen 4. In dem durch das Mundstück hinausgeführten Teil des Rauchkanals 2 ist ein Einsatzstück 8, z. B. aus nichtrostendem Metallblech, herausnehmbar eingeführt. Unmittelbar vor dem Ende des Mundstückes hat das Einsatzstück'8 einen hinabgebogenen Teil 9, dessen freies Ende wieder emporgebogen ist zur Bildung eines schräg nach hinten gerichteten emporgehenden Vorsprunges 10 ähnlich dem Vorsprung 5 bei den in den Fig. r bis 4 gezeigten Ausführungsformen, damit zwischen den Teilen 9 und 10 eine Rinne 11 gebildet wirdi, die der Rinne 6 der letztgenannten Ausführungsformen entspricht. Die in den Fig. 5 bis 7 gezeigte Anordnung weist den Vorteil auf, daß sie an Pfeifenspitzen von sonst normaler Ausführung angebracht werden kann.
Um das Stück, das der Vorsprung 5 oder 10 in den Mund hineinragt, möglichst kurz zu machen, kann die Endfläche des Mundstückes 3 eine schwache Neigung nach hinten haben, wie in die Fig. ι und 3 angedeutet.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Anordnung an Mundstücken von Pfeifenspitzen mit einem vom Ende des Mundstückes nach hinten unten gehenden Vorsprung, der eine quer gehende, vorwiegend an beiden Enden offene Rinne hinter der Mündung des Rauchkanals im Mundstück bildet, dadurch gekennzeichnet, daß der Boden der Rinne (6, 11) so viel unter der unteren Kante der Mündung des Rauchkanals (2) liegt, daß in die Rinne absickernde Flüssigkeit nicht in den Rauchkanal einfließen kann, sondern durch das offene Ende oder die offenen Enden der Rinne abgeht.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rinne (6) von einem hinten vom Ende des Mundstückes (3) oben verlaufenden Vorsprung (7), dessen hintere Kante ganz oder teilweise über den Boden der Rinne
    (6) hinausreicht, überragt wird.
  3. 3. Anordnung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die der Rinne (6) zugekehrte Unterseite des Vorsprunges (7) von dem Ende des Mundstückes (3) nach der hinteren Kante der Rinne'(6) schräg1 hinabgeht.
  4. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3 für Pfeifenspitzen, bei denen der Vorsprung unten als ein Teil eines in den Rauchkanal eingeführten, ausnehmbaren Einsatzstückes ausgeführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Einsatzstück (8 bis 11) einen vorn am Ende des Mundstückes abgebogenen Teil (9) hat, von dessen Unterkante der Vorsprung (10) so hinausgeht, daß die quer gehende Rinne (11) zwischen dem Vorsprung und dem Teil (9) entsteht, und deren Boden etwas unter der unteren Kante der Mündung des Rauchkanals liegt.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    USA.-Patentschriften Nr. 2598059, 2605771.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen
    © 609620/53 9.56 (609 835 3. 57)
DED13994A 1952-12-31 1952-12-31 Anordnung an Mundstuecken von Pfeifenspitzen Expired DE960134C (de)

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DE (1) DE960134C (de)

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2598059A (en) * 1949-04-20 1952-05-27 George L Johnson Smoker's mouthpiece
US2605771A (en) * 1948-06-11 1952-08-05 Crombie Corp Smoking pipe bit construction

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2605771A (en) * 1948-06-11 1952-08-05 Crombie Corp Smoking pipe bit construction
US2598059A (en) * 1949-04-20 1952-05-27 George L Johnson Smoker's mouthpiece

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