DE958373C - Bemehlungseinrichtung fuer Teigwickelmaschinen - Google Patents

Bemehlungseinrichtung fuer Teigwickelmaschinen

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DE958373C
DE958373C DEK19367A DEK0019367A DE958373C DE 958373 C DE958373 C DE 958373C DE K19367 A DEK19367 A DE K19367A DE K0019367 A DEK0019367 A DE K0019367A DE 958373 C DE958373 C DE 958373C
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DE
Germany
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flour
roller
bowl
belt
dough
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Expired
Application number
DEK19367A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Koehler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ROBERT KOEHLER MASCHINENFABRIK
Original Assignee
ROBERT KOEHLER MASCHINENFABRIK
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A21BAKING; EDIBLE DOUGHS
    • A21CMACHINES OR EQUIPMENT FOR MAKING OR PROCESSING DOUGHS; HANDLING BAKED ARTICLES MADE FROM DOUGH
    • A21C3/00Machines or apparatus for shaping batches of dough before subdivision

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Manufacturing And Processing Devices For Dough (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bemehlungseinrichtung für Teigwickelmaschinen mit gegeneinanderlaufenden Wickel- und Förderbändern, deren oberes Band durch eine besonders zweckmäßige und einfache Vorrichtung mit einer dünnen Mehlschicht überzogen wird.
Es sind Teigwickelmaschinen und auch Teigformmaschinen bekannt, bei denen zur Verbesserung der Gebäckstücke und zur Vermeidung von Ausschuß ein Band oder eine Walze durch entsprechende Einrichtungen mit einem Mehlüberzug versehen werden. Solche bekannten Einrichtungen arbeiten z. B. mit einem im Abstand über dem Förderband angeordneten geschlossenen Mehlbehälter, in welchem sich eine von außen her angetriebene Bürste bewegt. Hier ist ein besonderer Antrieb für die im Inneren des Mehlbehälters angeordnete Bürste notwendig, und außerdem muß das von dieser Bürste aufgelockerte Mehl über eine freie Fallstrecke auf das Band gelangen, wodurch ein Teil des Mehls verlorengeht und die Umgebung der Maschine bestäubt wird. Eine andere Ausfüh-
rungsform zeigt eine Walze zum Wickeln der Teigstücke, an welcher seitlich ein nur nach der Walze zu offener Mehlbehälter angeordnet ist. Hier ist ein genügender Mehlauftrag auf die Walze durch die Abstreifwirkung des oberen Behälterschlusses in Frage gestellt. Schließlich sind Teigformmaschinen bekannt, bei welchen über der Formwalze Rüttelsiebe angeordnet sind, über welche die Walze oder die Walzen bestäubt werden. Zur ίο Sicherstellung des Mehlfilms auf der Walze muß also auch hier eine zusätzliche Bewegung, nämlich eine Rüttelbewegung, auf dem Mehlbehälter bzw. das Mehlsieb übertragen werden, was wieder einen Mehraufwand an Teilen erfordert. Gemäß der Erfindung wird die Bemehlungs1 einrichtung für Teigwickelmaschinen dadurch außerordentlich einfach gestaltet, daß an dem obenliegenden Wickelband eine Walze anläuft, die von dem Band selbst in Drehung versetzt wird. Diese Walze ist in einer offenen, schwenkbaren Mehlschale gelagert. Die Anpressung der Walze an das Wickelband geschieht unter ihrem Eigengewicht, wobei der Drehpunkt der Schale unter dem Schwerpunkt der zu einer Einheit · zusammengebauten »5 Walze und Mehlschale liegt. Es entfällt also bei dieser Ausführung ein besonderer Antrieb für die Bemehlungseinrichtung, und außerdem wird das Mehl unter unmittelbarer Kontaktwirkung auf das . Band aufgetragen. Zweckmäßigerweise ist die Oberfläche der Kontaktwalze aufgerauht, z. B. geriffelt, wodurch stets eine bestimmte Mehlmenge, für den Auftrag auf das Förderband gewährleistet ist. Durch die leichte Auswechselbarkeit der Walze, die z. B. in der Schale auf einer Steckachse gelagert sein kann, ist es möglich, in kürzester Zeit Walzen von verschiedener Breite und verschiedener Riffelung einzubauen, so daß eine ziemlich genaue Dosierung der Mehlmenge möglich ist. Außerdem kann bei der nach oben offenen Mehlschale jederzeit die darin befindliche Mehlmenge nachgeprüft werden. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. ι die Einrichtung im Seitenschnitt und Abb. 2 eine Draufsicht auf die Mehlzuführungswalze.
Die Teigwickelmasehine besteht aus den beiden gegenläufigen. Zuführungswalzen α und b, am die sich die Wickel- und Förderbänder g und h anschließen. Der Antrieb des unteren Bandes g erfolgt über die Walze C1 der des oberen Bandes h über die Walze d, wobei diese beiden Walzen c und d verschiedene Drehrichtung haben und damit den Bändern g und h eine gegenläufige Bewegung erteilen. An der den Walzen α und b zugekehrten ' Seite laufen die Bänder g und h über die Achsen e und f.
Die die Wickelmaschine seitlich begrenzenden Schilder p tragen eine Achse n, um die die Mehlschale ' mit dem daran befestigten Hebel m schwenkbar ist. In dieser nach oben und vorn offenen Mehlschale/ ist die Walzet frei drehbar auf einer Steckachse k gelagert, die eine leichte Auswechselbarkeit dieser Walzet ermöglicht.' Am unteren Ende des Schwenkhebels m sitzt ein Anschlag o, der eine Begrenzung bei zurückgeklappter Walze i ergibt.
D ie Wirkungsweise der Einrichtung ist folgende: Nach Einschalten der Wickelmaschine wird das Teigstück r durch die Walzen ο und b geführt und zwischen diesen Walzen a, b zu einem dünnen Teigfladen ausgewellt, der zunächst auf der unteren Walze α haftet, bis er nach Erreichen des untenliegenden Bandes g anfängt sich einzurollen. Dieser Vorgang wird unterstützt durch das obere gegenläufige Band h, bis der Teigwickel nach unten ausgeworfen wird. Um die Konturen der Wicklung zu erhalten, wird die Mehlschale / nach innen geschwenkt, bis die darin gelagerte Walze t an dem oberen Band h anliegt und durch dieses in Drehung versetzt wird. Das in die Schale/ eingebrachte Mehl q wird nunmehr durch die mehr oder weniger stark aufgerauhte Walze i als gleichmäßiger Film auf das Band h aufgebracht und an die Wickelstelle befördert. Zum Ausschalten der Walze i wird in einfacher Weise die Mehlschale / über den Hebel m zurückgeschwenkt bis zum Anliegen des Anschlages ο an dem Schild p.
Die besonderen Vorteile der vorhergehend beschriebenen Einrichtung sind:
Der Antrieb der Walze i erfolgt in einfacher Weise kraftschlüssig durch Anliegen dieser Walze an dem Band h;
die Walzet nimmt immer eine gleichmäßige Menge Mehl auf;
die Walze i ist leicht auswechselbar und kann jederzeit gegen eine anders ausgebildete Walze ausgetauscht werden;
das Ein- und Ausschalten der Zusatzeinrichtung erfolgt in einfacher Weise durch Schwenken der Mehlschale / bzw. des Hebels m. Die Breite des Mehlfilms wird durch die Breite der Walze t bestimmt und kann ebenfalls in bestimmten Grenzen verändert werden.
Der Mehlverbrauch der Einrichtung ist außerordentlich gering. Für den Umfang der Erfindung ist es unwesentlich, ob die Walzet aus Eisen, Metall, Gummi oder Kunststoff hergestellt ist.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Bemehlungseinrichtung für Teigwickelmaschinen mit gegeneinanderlaufenden Wickel- und Förderbändern, dadurch gekennzeichnet, "5 daß vorzugsweise an dem oben laufenden Band
(h) eine in einer offenen, schwenkbaren Mehlschale (T) gelagerte Walze (t) unter ihrem Eigengewicht und unter- dem der Mehlschale (/) anläuft und von dem Förderband (A) in Drehung "o versetzt wird.
2. Bemehlungseinrichturig nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche der Walze (t) aufgerauht, z. B. geriffelt ist.
3. Bemehlungseinrichtung nach den An- "5 Sprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß
die Walze (i) in der Mehlschale (/) auf einer Steckachse gelagert und leicht auswechselbar ist.
4. Bemehlungseinrichtung nach den Ansprüchen ι bis 3, dadu-ch gekennzeichnet, daß der Drehpunkt (ri) der Mehlschale (/) unter dem Schwerpunkt der zu einer Einheit zusammengebauten
liegt.
Walze (i) und Mehlschale (/)
In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 652 385; französische Patentschriften Nr. 495 164,634 573, 93b.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 580/2 8.56 (609 802 2. 57)
DEK19367A 1953-09-01 1953-09-01 Bemehlungseinrichtung fuer Teigwickelmaschinen Expired DE958373C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR495164A (fr) * 1918-12-28 1919-10-01 Juan Balcells Perfectionnements aux machines de panification
FR634573A (fr) * 1926-09-22 1928-02-20 Veuve Bonnet Aine Et Ses Fils Machine à confectionner les croissants
FR736930A (fr) * 1931-05-12 1932-12-05 Antonello Procédé de fabrication de pains longs ou flûtes
GB652385A (en) * 1947-11-27 1951-04-25 Record Bakery Equipment Compan Improvements in and relating to moulding machine for viennese, french and fancy bread

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