DE95814C - - Google Patents
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- DE95814C DE95814C DENDAT95814D DE95814DA DE95814C DE 95814 C DE95814 C DE 95814C DE NDAT95814 D DENDAT95814 D DE NDAT95814D DE 95814D A DE95814D A DE 95814DA DE 95814 C DE95814 C DE 95814C
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Description
'ν
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Zeugdruckwalze, welche eine^leichte Auswechselung,
ein sicheres, festes Aufziehen und ein genau cylindrisches Aufspannen des das Druckmuster enthaltenden Bezuges ermöglicht.
In der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι die Walze in der Längenansicht mit aufgezogenem Mantel;
Fig. 2 ist ein Längenschnitt,
Fig. 3 ein Querschnitt nach x-x und
Fig. 4 ein Querschnitt nachj'-jr der Walze;
Fig. 5 stellt eine Kopfansicht der gebrauchsfertigen Walze mit nahtlosem Mantel,
Fig. 6 eine solche Ansicht in der Richtung des Pfeiles Fig. 2 dar;
Fig. 7 zeigt den Querschnitt einer Walze mit Vorrichtung zur Spannung des aus Blech
zusammengebogenen Mantels.
Der den Walzenbezug aufnehmende Kern besteht aus zwei keilförmig gestalteten, mit den
Keilflächen aufeinander verschiebbaren Hälften a
und b, wovon die untere, gröfsere Hälfte mit der Achse c in fester Verbindung steht, während
die obere Hälfte durch eine mit Gewinde auf der Achse gehende Mutter m auf ersterer hin-
und zurückbewegt werden kann. Die beiden Hälften sind, wenn sie an den Enden bündig
zusammenliegen, auf der Achse gemeinsam abgedreht, wobei der feste Zusammenhang durch
mit Schrauben i befestigte Kopfscheiben d bewerkstelligt wird, die später auch zur Abdichtung
gegen das Eindringen der Druckerfarbe dienen.
Zur Führung der oberen Hälfte des Walzenkernes ist an dem dünneren Ende derselben
ein Ansatz f angebracht, welcher schlüssig in den Kanal der unteren Hälfte einspringt, in
welchem die Achse c eingelagert ist. Der Vorschub der oberen Hälfte wird begrenzt
durch einen auf der Achse befestigten Anschlag g, gegen welchen das Ende des Ansatzes
f anstöfst. Damit das Gewinde der Achse beim Aufschieben der oberen Hälfte
nicht beschädigt werden kann, wird die Achse zweckmä'fsig mit kleinen Erhöhungen h versehen,
auf welchen die genannte obere Kernhälfte gleitet.
Werden als Hülle für die Walze nahtlose Kupfercylinder verwendet, so ist deren innerer
Durchmesser des Spannens wegen um ein ganz Geringes kleiner wie- der Durchmesser der zusammengesetzten
Walze. Zum Aufspannen wird zunächst der untere, mit der Achse ausgerüstete Theil in den Cylinder 'eingelegt, alsdann
der obere Theil mit der Mutter m so weit eingeschoben, bis letztere das Gewinde
fafst. Der weitere Vorschub erfolgt nun durch Andrehen der Mutter, bis der Ansatz f den
Anschlag g der Achse erreicht, womit die volle, richtige Rundung der Hälfte und zugleich,
wie ohne Weiteres ersichtlich, auch eine Spannung des Mantels zu Stande gebracht
ist.
In ähnlicher Weise kann auch ein zu 'einem Hohlcylinder gebogenes Blech auf die Kernwalze
aufgespannt werden. Zu dem Zwecke sind die beiden Enden des Bleches mit angewalzten
oder angelötheten Leisten k von schwalbenschwanzförmigem Querschnitt versehen,
und der Untertheil der Kernwalze enthält eine gleichgestaltete Nuth, in welche die
beim Zusammenbiegen des Bleches vor ein-
ander stofsenden Leisten eingefügt werden. Diese und die Nuth sind etwas verjüngt zulaufend
gearbeitet, um eine feste Schlufsspannung der Mantelnaht beim Einziehen der Leisten in die Nuth zu erzielen. Es kann aber
auch die Schliefsung der Anschlufsnaht des gebogenen Blechmantels dadurch erreicht werden,
dafs, wie Fig. 7 veranschaulicht, die schwalbenschwanzförmigen Leisten k derselben zunächst in
einen Rahmen r eingespannt werden, der dann in eine dem Querschnitt desselben entsprechende
Aussparung des unteren Walzentheiles eingelegt wird. In beiden Fällen ist aber im
Uebrigen der Vorgang zum Aufziehen und Spannen des Blechmantels auf die Kernwalze
wie bereits vorbeschrieben.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Zeugdruckwalze mit auswechselbarem Bezüge, bei welcher der letztere dadurch fest aufgezogen und genau cylindrisch aufgespannt wird, dafs der Kern der Walze aus zwei keilförmig gestalteten, mit den Keilflä'chen auf einander verschiebbar gelagerten Hälften (a und b) besteht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95814C true DE95814C (de) |
Family
ID=367017
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95814D Active DE95814C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95814C (de) |
-
0
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