DE957909C - Lagerstuhl für frei drehbare Sättel, insbesondere für Soziussitze von Motorrollern - Google Patents

Lagerstuhl für frei drehbare Sättel, insbesondere für Soziussitze von Motorrollern

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Publication number
DE957909C
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DE
Germany
Prior art keywords
plate
bearing
vehicle frame
chair according
bolt
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Expired
Application number
DENDAT957909D
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English (en)
Inventor
Graz Steiermark Dipl.-Ing. Anton Zaruba (Österreich)
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62JCYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
    • B62J1/00Saddles or other seats for cycles; Arrangement thereof; Component parts
    • B62J1/12Box-shaped seats; Bench-type seats, e.g. dual or twin seats

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Axle Suspensions And Sidecars For Cycles (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 7. FEBRUAR 1957
ζ 5055 a J 63 g
von Motorrollern
ist in Anspruch genommen
Die Erfindung betrifft einen Lagerstuhl für frei drehbare Sättel, insbesondere für Soziussitze von Motorrollern. Es sind bereits Lagerstühle für frei, drehbare Sättel bekanntgeworden, bei welchen ein den Sattel lagernder Bock über mindestens einen auf Schub beanspruchten. Gummikörper mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist. Ferner gibt es bereits Sozkussättel für ■ Motorräder, die eine senkrechte Führung des Sattels erzwingen.
Bei den Motorrädern üblicher Bauart festigen der Motorradfahrer bzw. sein Soziusfahrer ihren Sitz durch Schenkeldruck bzw. Klemmung. '.Die derzeitigen Sitzeinrichtungen für die Beifahrerin auf dem Roller sind nicht derart gestaltet, daß sie auch bei Quersitz (Damensitz) eine ähnliche Sitzfestigung zulassen würden. Auf der bisher allgemein üblichen als Schwingsattel ausgebildeten Sitzbank oder Sitzpolster unterliegt die Beifahrerin im Quersitz, besonders bei Bremsmanövern, einer Schubbewegung und gleitet auf dem durch einsei ti ge Belastung geneigten Sattel ab. Dadurch muß sie während, der Fahrt fortwährend ihr Gewicht von den Füßen auf die Sitzfläche und wieder auf' die Füße verlagern, · wodurch eine rasche Fuß- · ■
ermüd/ung eintritt. Ferner entbehrt der Quersitz auf Schwingsätteln jeder normalen Sitzbequemlichkeit und schließt ein sicheres Sitzen aus.
Erfindungsgemäß ist nun ein Lagerstuhl der oben bezeichneten Art vorgesehen, der durch einen prismatischen, mit einer lotrechten Bohrung versehenen Bock gekennzeichnet ist, der mit einer horizontalen Platte versehen ist, gegen die sich eine den Sattel tragende Platte abstützt.
ίο Hierdurch wird ein Lagerstuhl geschaffen, der leicht in seine Teile zerlegbar und einfach von jeder Reparaturwerkstätte herstellbar ist, nachdem es sich hierbei um aus dünnen Blechen gestanzte Teile und Führungen aus einfachen Quadrat- oder Rundeisen handelt.
Nach einem weiteren Kennzeichen der Erfindung ist zwischen der Platte und der Scheibe eine die gegenseitige Verdrehung dieser Teile bei Belastung hemmende Zwischenlage, z. B. eine Gummilage, vorgesehen.
Durch diese Maßnahmen kann zur Ermöglicbung eines bequemen Si tzens im sogenannten Damensitz dier Sattel in jede beliebige Stellung gedreht und in der verdrehten Lage festgelegt werden und ist
•25 gegenüber dem Rahmen weich abgefedert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines Sattels mit dem erfindungsgemäß ausgebildeten Lagerstuhl im Schnitt gezeigt.
In der Zeichnung ist mit 1 die Satteldecke, mit 2
.30 der Sattelrahmen und mit 3 eine den Sattelrahmen tragende und mit diesem starr verbundene Platte bezeichnet. Mit der Platte 3 ist ein Bolzen 4 starr verbunden, welcher in der Bohrung 5 des Lagerbockes 6 sitzt. Der Lagerbock 6 ist an seinem oberen Ende mit einer Platte 7 fest verbunden, welche unter Zwischenlage eines Reibbelages 8, beispielsweise einer Gummischeibe, die Platte 3 trägt. Der Lagerbock 6 ist an zwei gegenüberliegenden Seiten mit Tragplatten 9 versehen, an welchen die zur Abfederung dienenden paraMelepipedlischen Gummikörper 10 mittels der Halteplatten 11 angeschlossen sind. Die den Halteplatten 11 gegenüberliegenden und mit den Gummielementen 10 ebenfalls durch Vulkanisieren fest verbundenen Halteplatten 12 sind an ihrer unteren Seite abgewinkelt.
Am Fahrzeugrahmen: 13 sind abgewinkelte Laschen 14 befestigt, mit welchen die abgewinkelten Halteteile 12 unter Zwischenlage der Platte 15 beispielsweise mittels Schrauben 16 verbunden sind.
Die Platte 15 besitzt ein der Bohrung des Bockes gegenüberliegendes Loch 17, durch welches der Bolzen 18, der in die Bohrung 5 des Bockes 6 zu einem Teil hineinragt, hindurchgesteckt und mit seinem Kopf 18', etwa durch Schweißen·, an, der Platte 15 befestigt ist. Hierbei kann vorteilhafterweise der Durchmesser des Bolzens 18 größer als jener des Bolzens 4 sein.
Durch die Anordnung des Führungsbolzens 18 kann sich der Sattel I, 2 auch bei exzentrischer Belastung nur entlang der Bolzenachse bewegen, jedoch nicht schräg stellen. An den Gummielementen 10 kommen nur mehr Kräfte in der Richtung der Bolzenachse zur Wirkung, während der Bolzen 18 die bei einseitiger bzw. exzentrischer Belastung des Sattels am Bock 6 auftretenden Momente aufnimmt.
Der Sattel kann durch Anheben und Verdrehen gegenüber der Platte 7 des Bockes 6 in jede beliebige Lage zur Fahrzeuglängsachse gebracht werden.
Durch die vorteilhafte Ausführung des Sattels ist es- möglich, diesen für beliebige Fahrzeugrahmenformen serienweise in gleicher Form ausführen zu können. Es ist lediglich erforderlich, die Fahrzeugrahmen mit Laschen 14 zu versehen., welche mit den Bohrungem in der Platte 15 und den Haketeilen 12 fluchtende Löcher .aufweisen.
Selbstverständlich können verschiedene konstruktive Abänderungen vorgenommen werden, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. So können beispielsweise zur Abfederung des Bockes gegenüber dem Rahmen auch anders geformte und beliebig angeordnete Gummikörper, Federn od. dgl. verwendet werden. Ferner kann die Festlegung der Scheibe 3 an der Tragplatte 7 auch mittels ineinander einrastender Erhebungen und Vertiefungen, Bolzen und Löcher od. dgl. erfolgen. Schließlich können auch die Mittel zur Verbindung der einzelnen Elemente untereinander beliebig gewählt werden.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Lagerstuhl für frei drehbare Sättel, insbesondere für Soziussitze von Motorrollern, bei welchem ein den Sattel drehbar lagernder Bock über mindestens einen auf Schub beanspruchten Gummikörper mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist, gekennzeichnet durch einen prismatischen, mi't einer lotrechten Bohrung verseheinen Bock, der mit einer horizontalen. Platte versehen ist, gegen die sich eine den Sattel tragende Platte abstützt.
2. Lagerstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Platte (7) und der Scheibe (3) eine die gegenseitige Verdrehung derselben bei Belastung hemmende Zwischenlage, z. B. eine Gummilage (8), vorgesehen ist.
3. Lagerstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Scheibe (3) und die Platte
(7) mit ineinander einrastenden Erhebungen und Vertiefungen, Bolzen und Löchern od. dgl. versehen sind.
4. Lagerstuhl nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Lagerbock (6) an seinen vorzugsweise in der Fahrtrichtung liegenden Seitenflächen (11) über je einen Parallelepipedform aufweisenden Gummikörper (10) mit dem Fahrzeugrahmen verbunden ist.
5. Lagerstuhl nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen den Bock bei seiner vertikalen Schwingbewegung führenden starren Stützteil.
6. Lagerstuhl nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß als Stützteil ein in der Bohrung (5) des Bockes (6) geführter, mit dem Fahrzeugrahmen starr verbundener Bolzen (18) dient.
7· Lagerstuhl nach den Ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß zur Verbindung des Bolzens (i8) mit dem Fahrzeugrahmen eine einerseits mit den äußeren Abdeckplatten (.12) der Gummikörper (10) und anderseits mit am Fahrzeugrahmen (13) befestigten Laschen (14) verbundene Platte (15) dient, die ein der Bohrung (5) des Bockes (6) gegenüberliegendes Loch (17) besitzt, durch welches der mit einem Kopf (18') versehene Bolzen (18) durchgesteckt und mit seinem Kopf (18') an der Platte (15), etwa durch Verschweißen, befestigt ist.
Iu Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 207 454; französische Patentschrift Nr. 809 852.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 6M 578/82 7. (609 782 1.57)
DENDAT957909D Lagerstuhl für frei drehbare Sättel, insbesondere für Soziussitze von Motorrollern Expired DE957909C (de)

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