DE95613C - - Google Patents

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DE95613C
DE95613C DENDAT95613D DE95613DA DE95613C DE 95613 C DE95613 C DE 95613C DE NDAT95613 D DENDAT95613 D DE NDAT95613D DE 95613D A DE95613D A DE 95613DA DE 95613 C DE95613 C DE 95613C
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bicycle frame
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62MRIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
    • B62M9/00Transmissions characterised by use of an endless chain, belt, or the like

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automatic Cycles, And Cycles In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.\%
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf die gemeinschaftliche Unterbringung eines Motors oder einer Anzahl Motoren (Petroleum-, Benzin- und dergl. Kraftmaschinen) und der gebräuchlichen Fufsantriebe in einem Fahrrade und besteht die Neuerung in der eigenartigen Aufhängung dieser kleinen Kraftmaschinen.
Auf beiliegender Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Längsansicht,
Fig. 2 den Grundrifs eines Fahrrades mit den neuen Anordnungen.
Zu einem senkrechten Mittelstege e des Fahrradgestells — bei dem die bekannte Zusammensetzung aus Rohrtheilen beibehalten ist — sind symmetrisch Petroleummotoren α α1 angeordnet, deren besondere Bauart auf die Erfindung keinen Bezug hat, für welche sich aber jedenfalls,, wie die Zeichnung Fig. 1 andeutet, eine leichte stehende Construction am besten eignet.
Die Anordnung des Antriebes von den Kraftmaschinen α αλ auf das Hinterrad, in Verbindung mit den Tretkurbelaclisen·, ist folgende:
Stirnräder i i1 der Kraftmaschinen greifen gemeinsam in das zwischen sie angeordnete Zahnrad h ein, .dessen Achse in dem Mittelsteg e bei e2 gelagert ist. Auf dieser Achse sitzen zwei Kettenräder g und/, deren eines (f) den Antrieb mit dem vorderen Tretkurbelmechanismus durch Kette f2 und Rad/1, deren anderes (g) den Antrieb mit dem hinteren Tretkurbelmechanismus durch Kette g'2 und Rad g1 verbindet. Von der Achse des letzteren erfolgt schliefslich durch Kettenrad A1, Kette k2 und Rad k die Uebertragung der Antriebskraft auf das Hinterrad.
Auf diese Weise führen sämmtliche Drehkräfte sowohl einzeln als vereint zum Antrieb des Hinterrades.
Diese im Vorstehenden beschriebene Construction wird jedoch dadurch erst praktisch durchführbar gemacht, dafs man den ungünstigen Verhältnissen, welche in dem für die Befestigung von Kraftmaschinen sehr ungeeigneten Fahrradgestell liegen, Rechnung trägt und die Befestigung der Motoren durch gelenkige Stützelemente zu erreichen sucht.
Die Motoren α α1 hängen deshalb mit ihren oberen Theilen an Bolzen von kräftigen Rohrschellen c c1, während sie mit ihren Kurbelgehäusen durch eine Art Spannwerk gestützt werden, welches eine Aenderung der Achsenlage innerhalb gewisser Grenzen leicht gestattet. Diese Einrichtung ermöglicht erst in gewissem Sinne den Einbau dieser Maschinen in dem Fahrradgestell, weil durch sie die Mittelachsen der Motoren auf das Genaueste eingestellt werden können.
Zu diesem Zweck sind die in Kreisform ausgeführten Kurbelgehäuse durch Zugstangen mm1 mit dem Mittelsteg e verbunden. Jede dieser Zugstangen besteht aber aus zwei Theilen, deren einer an einem Bolzen des Kurbelgehäuses, deren anderer an dem Bolzen des Steges e hängt. Diese Theile werden erst ihrerseits mit einer als Schraubenmutter ausgebildeten Muffe m2 verbunden, indem letztere die sonst freien Enden der Theile von m bezw. W1 in ihren Gewindegängen — die Enden zu diesem Zweck als Schrauben ausgebildet — zusammenhält. Je nachdem man
nun die Muffe m2 dreht, werden die Stangentheile von m m1 von einander entfernt oder einander näher gebracht, so dafs hierdurch auf die Lage der Motorenachsen zu den Triebrädern eingewirkt werden kann, ohne die Motoren selbst auf dem Träger b fortschieben zu müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Aufhängung für Motoren an Fahrrädern, dadurch gekennzeichnet, dafs die Kraftmaschinen (a a}) gelenkig an Bolzen von Rohrschellen (c C1J eines Trägers (b) hängen und auf der unteren Seite mittelst zweitheiliger Zugstangen fm m1) gegen einen aufrechten Steg (e) des Fahrradgestells gelenkig gestützt werden, welche Zugstangen mittelst drehbarer Schraubenmuffen fm2) gekuppelt sind, zum Zwecke, die Achsmittel der Motoren von dem gegebenen Drehpunkt der Rohrschellen (cc1) aus auf die für den Eingriff von Zahnrädern oder für die Spannung der Ketten nothwendige genaue Entfernung leicht einstellen zu können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT95613D Expired DE95613C (de)

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DE95613C true DE95613C (de) 1900-01-01

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