DE955439C - Metallischer Kabelmantel - Google Patents

Metallischer Kabelmantel

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Publication number
DE955439C
DE955439C DEO2662A DEO0002662A DE955439C DE 955439 C DE955439 C DE 955439C DE O2662 A DEO2662 A DE O2662A DE O0002662 A DEO0002662 A DE O0002662A DE 955439 C DE955439 C DE 955439C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jacket
metal
protective cover
cable
protective
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Expired
Application number
DEO2662A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Karl Heinz Hahne
Dr Ulrich Raydt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Original Assignee
Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
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Publication date
Application filed by Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk filed Critical Osnabruecker Kupfer und Drahtwerk
Priority to DEO2662A priority Critical patent/DE955439C/de
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B7/00Insulated conductors or cables characterised by their form
    • H01B7/17Protection against damage caused by external factors, e.g. sheaths or armouring
    • H01B7/28Protection against damage caused by moisture, corrosion, chemical attack or weather
    • H01B7/2806Protection against damage caused by corrosion

Landscapes

  • Insulated Conductors (AREA)

Description

Der metallische Kabelmantel wird zum Schutz gegen korrodierende Einwirkungen bekanntlich üblicherweise mit einer eng auf dem Metallmantel anliegenden, gegebenenfalls sogar mit ihm verklebten Schutzhaut bedeckt, um die korrodierenden Stoffe vom Metall fernzuhalten. Dieser Korrosionsschutz hat sich bei Kabeln mit einem Mantel aus Blei oder Eisen bewährt. In gleicher Weise werden auch aluminiumummantelte Kabel geschützt.
Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß diese Art des Korrosionsschutzes der Eigenart des Aluminiums und der. übrigem Leichtmetalle nicht gerecht wird. Bekanntlich hat Aluminium im Gegensatz zu den übrigen Mantelmetallen die Eigenschaft, an der Luft eine Oberflächenschicht, vorwiegend aus Aluminiumoxyd, · zu bilden, welche fest in dem Aluminium verankert und ihrerseits sehr. korrosionsfest ist sowie ihre Schutzwirkung in Gegenwart der Luft mit der Zeit noch steigert. Diese Eigenschaften des Aluminiums werden aber bei dem üblichen Korrosionsschutz nicht verwertet, der fest mit dem Metall verbunden ist.

Claims (12)

Erfindungsgemäß wird daher die Schutzhülle auf dem Aluminium- bzw. sonstigen Leichtmetallmantel so aufgebracht, daß zwischen ihr und dem Mantel ein gewisser, luftgefüllter Raum vorhanden ist. Dieser luftgefüllte Raum wird so groß gehalten, daß er keine Kappillarwirkung ausübt. Zur Schaffung des luftgefüllten Raumes werden abstandhaltende Mittel zwischen Mantel und Schutzhülle angeordnet. Bei einem glatten, zylindrischen ίο Mantel werden die abstandhaltenden Mittel beispielsweise in Form von Bändern aus Metall oder aus Isolierstoffen aufgebracht. Der Luftzwischenraum kann auch dadurch erhalten werden, daß der Metallmantel wellenförmig ausgebildet und die über dem Metallmantel angeordnete Schutzhaut so hergestellt wird, daß sie nur auf den nach außen gehenden Ausbuchtungen des Metallmantels aufliegt, den Zwischenraum aber hohl überspannt. Besonders günstige Verhältnisse ergeben sich, wenn der Metallmantel so gewellt wird, daß die Teile des Metallmantels zwischen seinen Ausbuchtungen zylindrisch geformt und weiter als diese sind, wenn also der Metallmantel eine hakenförmige Wellung hat, wie sie anderweit as vorgeschlagen ist. Die Wirkung des Luftzwischenraumes läßt sich noch verstärken, wenn in ihm Stoffe angeordnet werden, welche die Bildung der Oberflächenschicht des Aluminiums in Wechselwirkung mit der Luft unterstützen. Eine solche Wirkung erhält man beispielsweise dadurch, daß man den Aluminiummantel vor der Aufbringung der Schutzhülle mit Trichloräthylen abwäscht. Auch kann man in an sich bekannter Weise in der Schutzhülle sauerstoffabspaltende Stoffe unterbringen. Damit die Schutzhülle bei der Verlegung des Kabels und bei seinem Betrieb den dabei auftretenden mechanischen Beanspruchungen gewachsen ist, wird sie zweckmäßig an den Stellen, wo sie an den Abstandhaltern aufliegt, verstärkt. Auf den dazwischenliegenden Teilen wird sie zweckmäßigerweise so elastisch gehalten, daß sie bei einer örtlichen Druckbeanspruchung bis auf den darunterliegenden Metallmantel nachgibt. Dann wird der Druck von dem Metallmantel aufgefangen. Die Schutzhülle kann in bekannter Weise eine nahtlose Haut aus thermoplastischen und/oder vulkanisierten Stoffen sein. Zweckmäßigerweise wird sie mit einer Einrichtung zur Herstellung von Schläuchen aufgebracht, deren Spritzkopf einen Hohldorn enthält, auf dem der Schlauch gebildet wird. Das zu ummantelnde Kabel wird bei dieser Vorrichtung mit einer größeren Geschwindigkeit durch den Hohldorn geführt, als sie der aus der Presse kommende Schlauch hat. Hierdurch schrumpft der Schlauch im Durchmesser und legt sich in der erfindungsgemäßen Anordnung über den Metallmantel. Die Schutzhülle kann auch aus mehreren Schichten bestehen, So die gegebenenfalls ganz oder teilweise in bekannter Weise aus überlappten Bändern hergestellt sind, die um das Kabel so gerundet werden, daß die erfindungsgemäßen Luftzwischenräume entstehen. Die Schichten werden zur Erzielung einer dichten Schutzhülle zweckmäßigerweise miteinander verklebt. Das Fehlen jeder Klebschicht auf dem Mantelmetall erleichtert das Arbeiten bei der Montage. Die erfindungsgemäße Schutzhaut braucht nur abgeklappt zu werden, dann kann mit der Verzinnung der Manteloberfläche begonnen werden. Die Figuren dienen beispielsweise zur Erläuterung der Erfindung. Sie zeigen· in Ansicht ein Kabel mit der erfindungsgemäß über dem Metallmantel angebrachten Schutzhülle, die im Schnitt gezeigt ist, während der darunterliegende Kabelmantel im rechten Teil der Abbildungen in Ansicht und im linken Teil im Schnitt dargestellt ist. Hier ist die Kabelseele sichtbar. In den Figuren bedeutet 1 die Kabelseele, 2 den glatten Metallmantel, 3 eine wendelförmig darüber angeordnete Tragstütze für die Schutzhülle, 4 die Schutzhülle, 5 den balgenförmigen Metallmantel. PATENTANSPRÜCHE: „
1. Mit einer Schutzhülle versehener Kabelmantel aus einem Metall, das sich an der Luft mit einer gegen Korrosion schützenden Oberflächenschicht bedeckt, wie z. B. Aluminium, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Metall- go mantel und Schutzhülle ein luftgefüllter Zwischenraum besteht.
2. Kabelmantel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt des Luftzwischenraumes so groß ist, daß dieser keine gs Kapillarwirkung ausübt.
3. Kabelmantel nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Metallmantel und Schutzhülle abstandhaltende. Mittel aus elektrisch leitenden oder nichtleitenden Stoffen angeordnet sind.
4. Kabelmantel mach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß diiie äbstandhaltenden Mittel 'zwischen dem Metallmantel und der Schutzhülle Ausbuchtungen des Metallmanfels sind.
5. Kabelmantel nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile des Metallmantels zwischen seinen Ausbuchtungen zylindrisch geformt und breiter als diese sind.
6. Kabelmantel nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenraum zwischen Metallmantel und Schutzhülle oder die Schutzhülle Stoffe enthält, welche zusammen mit der in dem Zwischenraum befindlichen Luft die Bildung und/oder Ver-Stärkung -der gegen Korrosion schützenden Oberflächenschicht begünstigt.
7. Kabelmantel nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die auf ihm befindliche Schutzhülle elastisch und an ihren Auflagerpunkten verstärkt ist.
8. Kabelmantel nach Anspruch 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle so elastisch ist, daß sie sich an den Stellen örtlicher Druckbeanspruchung stützend an den Metallmantel anlehnt.
9· Kabelmantel nach Anspruch ι bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle aus einer nahtlosen Haut aus thermoplastischen und/oder vulkanisierten Stoffen besteht.
io. Kabelmantel nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Schutzhülle aus mehreren Schichten besteht.
11. Kabelmantel nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Schichten der Schutzhülle miteinander verklebt sind.
12. Kabelmantel nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere der Schutzhüllenschichten aus überlappten Bändern bestehen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
©609 547/411 6.56 (609 726 12.56)
DEO2662A 1952-11-22 1952-11-22 Metallischer Kabelmantel Expired DE955439C (de)

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DE (1) DE955439C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120533B (de) * 1957-10-14 1961-12-28 Osnabruecker Kupfer Und Draht Starkstromkabel mit einem als Nulleiter dienenden gewellten Metallmantel

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1120533B (de) * 1957-10-14 1961-12-28 Osnabruecker Kupfer Und Draht Starkstromkabel mit einem als Nulleiter dienenden gewellten Metallmantel

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