DE954990C - Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents

Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung

Info

Publication number
DE954990C
DE954990C DEW11284A DEW0011284A DE954990C DE 954990 C DE954990 C DE 954990C DE W11284 A DEW11284 A DE W11284A DE W0011284 A DEW0011284 A DE W0011284A DE 954990 C DE954990 C DE 954990C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
wick
zone
pills
candle according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEW11284A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Weglin
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
THEODORE CARRAS
Original Assignee
THEODORE CARRAS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by THEODORE CARRAS filed Critical THEODORE CARRAS
Priority to DEW11284A priority Critical patent/DE954990C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE954990C publication Critical patent/DE954990C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/002Ingredients
    • C11C5/004Ingredients dyes, pigments; products giving a coloured flame

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung bezieht sich auf eine Kerze, welche aus verschiedenen, sich durch ihre Farbe unterscheidenden Massen besteht, wodurch eine Schmuckwirkung erzielt werden soll. Eine bekannte Kerze dieser Art hat einen farbigen Kern, der von einem andersfarbigen oder weißen Mantel umgeben ist. Wenn die Kerze brennt, so schmelzen der Kern und der Mantel gleichzeitig ab, wobei sich die Farben miteinander vermischen. .
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die Schmuckwirkung dadurch zu verbessern, daß beim Abbrennen farbige Tropfen entwickelt werden, die sich nicht miteinander vermischen, sondern die ihnen eigentümliche Farbe unverändert beibehalten und daher ein buntes Farbenmuster außen an der Kerze erzeugen.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die aus den verschiedenfarbigen Massen bestehenden Teile der Kerze übereinanderliegend in einer Längszone der Kerze angeordnet sind. Daher schmelzen die verschiedenfarbigen Massen nacheinander ab und nicht gleichzeitig. Die verschiedenfarbigen Tropfen laufen daher nacheinander außen an der Kerze herab und bilden auf dieser ein ansprechendes Muster.
  • Eine weitere Aufgabe der Erfindung liegt darin, die Kerze so auszugestalten, daß die an ihr herablaufenden verschiedenfarbigen Tropfen in geregelter Weise um den Umfang der Kerze herum verteilt werden. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, üaß der Docht im unteren Teil der Kerze in deren Achsenrichtung und in der darüber befindlichen Farbzone schraubenförmig verläuft.
  • Vorzugsweise wird die neuartige Kerze in der Weise hergestellt, daß der Körper der Kerze in seinem oberen Teil mit einem in Achsenrichtung verlaufenden offenen Kanal verseh;er wird und in diesen Pillen zur Erzeugung der vielfarbigen Tropfen eingebracht werden und daß in der Längsrichtung des Kanals ein Docht angeordnet ist.
  • Weitere Merkmale und Vorteile ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispieles, das zum Zweck der Erläuterung der Erfindung in den beiliegwnden Zeichnungen wiedergegeben ist. In diesen zeigt Fig. i einen Aufriß der teilweise abgebrannten Kerze nach der Erfindung, Fig. a einen Teilaufriß eines Zwischenerzeugnisses, das bei der Herstellung der Kerze entsteht, Fig. 3 das Zwischenerzeugnis in einem späteren Entwicklungsstand, bei welchem der die farbigen Tropfen erzeugende Stoff hinzugefügt ist, Fig. q. einen Teilaufriß der Kerze nach einem weiteren Verfahrensschritt mit dem Docht, Fig. q. a eine vergrößerte Teilansicht der Fig. q., um mehr oder weniger schematisch zu zeigen, wie sich die Tropfen bilden und wie sie sich verteilen, Fig. 5 einen Aufriß der fertigen Kerze vor ihrem Abbrennen, Fig. 6 und 7 Teilansichten einer Kerze mit einer etwas anderen Anordnung des Dochtes, Fig. 8 einen Teilschnitt des Zwischenerzeugnisses bei einem abgeänderten Herstellungsverfahren, Fig. 9 einen Schnitt einer weiteren Ausführungsform der Erfindung und Fig. io einen Aufriß einer Kerze nach der Erfindung, die eine andere äußere Gestalt hat.
  • Fig. i zeigt die Kerze nach der vorliegenden Erfindung, die bereits zum Teil abgebrannt ist. Die außen an dem Körper 7 der Kerze herablaufenden Tropfen i bis 6 haben verschiedene Farben, nach Wunsch z. B. Braun, Gold, Grün, Blau, Violett und Rot. Dabei sind diese Tropfen um den Umfang der Kerze gleichmäßig verteilt, so daß die Tropfen eine hübsche Verzierung darstellen. Sie bilden nicht etwa auf der einen Seite der Kerze einen großen Klumpen, wie es bei gewöhnlichen Kerzen oft der Fall' ist. Wie nun die in Fig. i gezeigte Kerze beschaffen ist und hergestellt wird, sei nunmehr erläutert.
  • Wie Fig. 2 zeigt, wird zunächst ein Zwischenerzeugnis in Gestalt der Kerze 7 mit einem Längskanal 8 in. ihrem oberen Teil geschaffen, und zwar nach irgendeinem beliebigen Verfahren, z. B. durch Formen, Gießen od. dgl. Der Kanal kann dabei entweder von Anfang an mitgeformt oder nachträglich durch Ausbohren od. dgl. hergestellt werden. Wie gezeigt, liegt in der Achse der Kerze ein Docht 9, der sich lose durch den Kanal 8 hindurch erstreckt und-am besten länger bemessen ist als die Kerze, so daß man ihn durch ein seitliches Loch io hindurchführen kann, das am, unteren Ende des Kanals _8 vorgesehen ist. Der hier durchgezogene Docht wird dann um die Kerze herumgelegt, wie später beschrieben ist. Nachdem man den Docht 9 durch das Loch io in der in. Fig. 3 gezeigten Weise hindurchgefädelt hat, wird der die Farbwirkung erzeugende Stoff 12 in den Kanal 8 eingebracht. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel nimmt dieser Stoff dann das obere Drittel der Kerze ein. Die einzelnen Portionen dieses Stoffes haben verschiedene Farben, und jede Portion wird am besten in Form einer Pille zugeführt.
  • Für die Zusammensetzung und die Abmessungen der Pillen 12 gibt es zahlreiche Möglichkeiten. Besonders bewährt hat sich jedoch die Verwendung von etwa 30 % Stearinsäure und 70 °/o Paraffin. Wenn man das Paraffin geschmolzen hat, fügt man die Stearinsäure in Flocken- oder Pulverform im gewünschten Mischungsverhältnis bei. Die Mischung wird dann am besten im geschmolzenen Zustand durch Hinzufügen irgendeines Farbstoffes gefärbt, z. B. durch Hinzufügen einer Fettfarbe. Um gold-oder silberfarbige Pillen zu erzeugen, mischt man Bronze- oder Aluminiumpulver mit der Schmelze aus Stearinsäure und Paraffin. Die Schmelze gießt man dann entweder in entsprechende Formen, oder man gießt sie in Platten, aus denen man die Pillen 12 nachträglich ausstanzt. Auf die Zahl der Pillen verschiedener Farbe kommt es nicht an. Bewährt hat sich die Verwendung von sechzehn Pillen, die von oben nach unten folgendermaßen angeordnet sind: Hellblau, Dunkelblau, Violett, Gold, Gelb, Gold, Weiß, Braun, Gold, Weiß, Violett, Gold, Grün, Weiß, Rot und Dunkelrotbraun. Ein besonders hübsches Aussehen ergibt sich, wenn die hellen Farben, insbesondere weiße Pillen, eingeschaltet werden, so daß sich zarte Schattierungen und Farbabstufungen bilden. Man kann die Pillen einzeln in den Kanal 8 von oben her einführen und hineindrücken. Unten im Kanal bleibt am besten eine Höhlung frei. Diese erleichtert dann das Abbrennen diel Kerze, nachdem die Farben um sie herum verteilt sind. Das wird später näher erläutert werden. Hat man die Pillen in der gewünschten Anordnung eingesetzt, so schließt man den Kanal oben mit einem Einguß 12" aus einem wachsartigen Stoff. Dann sind die gefärbten Pillen in der Kerze völlig verborgen.
  • Nunmehr wird der Docht außen um die Kerze herumgewickelt, und zwar um denjenigen Abschnitt der Kerze, der die farbigen Pillen enthält. Das kann in der in Fig. q. gezeigten Weise geschehen. Es empfiehlt sich, in der Kerze eine Nut einzuschneiden, die den Docht aufnimmt. Man kann nun den Docht aber auch auf der glatten Oberfläche der Kerze befestigen. Ein dicht geflochtener Docht hat sich am meisten bewährt. Am besten ist es, den Docht um die Kerze herum stufenförmig zu wickeln. Man kann ihn dann am Körper der Kerze zunächst durch einzelne Wachstropfen anheften und ihn alsdann endgültig dadurch befestigen, daß man die Kerze in geschmolzenes Wachs, Stearin od. dgl. eintaucht. Schneidet man zunächst eine Nut in die Kerze ein, die den Docht aufnimmt, so vereinfacht sich dadurch das Ausrichten des Dochtes, und man braucht dann die Kerze nicht so oft einzutauchen, um den Docht unter einem glatten äußeren Überzug verschwinden zu lassen. Am oberen Teil der Kerze bringt man den Docht in der Achsenrichtung der Kerze an, so daß sein freies Ende 13 die bei Kerzen übliche Lage einnimmt. Zum Schluß kann man die Kerze wiederholt in eine Schmelze eintauchen und sie jedesmal wieder abkühlen lassen, bis .der in Fig. 4 strichpunktiert angedeutete Überzug auf der Kerze erzeugt ist. Die fertige Kerze hat dann das in Fig. 5 wiedergegebene Aussehen.
  • Wie die Fig.4 und 4a zeigen, brennt der Docht stufenweise ab, nämlich abwechselnd in senkrechter und in waagerechter Richtung längs der Kerze. Die senkrechten Abschnitte der Kerze brennen langsam, die waagerechten hingegen verhältnismäßig schnell, wobei sich dann am Docht herablaufende Tropfen bilden. Jedesmal also; wenn ein waagerechter Abschnitt des Dochtes in Brand gerät, träufelt an der Stelle des Dochtes besonders viel geschmolzenes Wachs herab.
  • Wenn hier von Wachs die Rede ist, so ist damit der Kerzenwerkstoff gemeint, gleichgültig ob es sich dabei um Wachs im eigentlichen Sinne oder um Stearin, Paraffin öd. dgl. handelt. Das geschmolzene Wachs der Pillen 12 sucht an den Seiten der Kerze in den Kanälen oder Nuten herabzulaufen, die bei jedesmaligem Abbrennen eines senkrechten Dochtabschnittes erzeugt werden, und zwar nur in diesen Nuten oder Kanälen, nicht aber an anderen Stellen des Umfanges. Zur Erläuterung sei angenommen, daß der senkrechte Abschnitt 14 des Dochtes (Fig. 4a) abbrennt. Unter seiner Schwerkraft fließt dann das geschmolzene Wachs längs der Nut 14" herab, die strichpunktiert wiedergegeben ist. Denn an dieser Stelle, an' der die Flamme wirkt, ist der obere Kerzenrand am tiefsten herabgebrannt. Erreicht die Flamme den Punkt 15, so geht sie auf den waagerechten Abschnitt 16 des Dochtes über. Während dieser Abschnitt brennt, bildet sich eine flache Vertiefung ig, die punktiert bei 2o angegeben ist. Diese Vertiefung liegt in der Seitenfläche der Kerze unterhalb des Punktes 15 auf dessen einer Seite.
  • Beim Abbrennen des waagerechten Teils 16 des Dochtes sucht des gefärbte, geschmolzene Wachs der Tasche ig zuzufließen und läuft von dort aus längs des Kanals 14Q, herab, der beim senkrechten Abbrennen des Abschnitts 14 entstanden war. Anscheinend wird das geschmolzene Wachs durch den bereits längs des Kanals herabfließenden Wachsstrom zum Teil angesaugt. Es empfiehlt sich, einen sehr fest verzwirnten Docht zu verwenden, denn dann verbleiben die waagerechten Abschnitte beim Abbrennen in ihrer Lage. Erreicht die Flamme den senkrechten Abschnitt 17, so erzeugt sie einen neuen Kanal 17", in welchem die geschmolzene Masse herabläuft. Der Vorgang setzt sich in dieser Weise Schritt für Schritt fort, bis der Docht zum Boden des Kanals 8 heruntergebrannt ist. Infolge des Hohlraumes i i kann dann der Docht so brennen, daß die Kerze etwa waagerecht abgeschmolzen wird. Danach befindet sich der Docht g in der Achsenrichtung der Kerze, wie es gewöhnlich der Fall .?st. Die außen an der Kerze haftenden gefärbten - Tropfen kommen beim Abbrennen der Kerze nach und nach von neuem zum Schmelzen und fließen dann längs der Kerze weiter herab.
  • Verteilt man die senkrechten Stufen des Dochtes um den Umfang der Kerze herum möglichst gleichmäßig, so werden auch die Tropfen um den Umfang der Kerze herum entsprechend verteilt und laufen nicht alle an einer Seite der Kerze herunter. Dadurch, daß die verschieden gefärbten Wachspillen nacheinander schmelzen, erzeugen sie eine hübsche, ständig wechselnde Verzierung in Gestalt der Farbmuster aus Blau, Grün, Gold, Violett, Gelb, Braun, Rot oder jeder anderen gewünschten Farbe. Beim weiteren Abbrennen der Kerze suchen sich manche der bunten Tropfen mit anderen- zu mischen, wodurch noch andere Farbwirkungen entstehen. Die Gesamtwirkung ist außerordentlich hübsch und ansprechend. Die Zahl der Stufen und die Länge der senkrechten und waagerechten Stufen, in denen der Docht um die Kerze herum verläuft, kann nach Belieben gewählt werden. Es ist natürlich auch gleichgültig, ob der Docht in einer Rechts- oder in einer Linksdrehung herumgelegt wird.
  • Wie bereits erwähnt, kann man Bronze- oder Aluminiumpulver mit irgendwelchen anderen Zutaten mischen, um Pillen aus Goldbronze oder Silberbronze zu erhalten. In manchen Fällen hat Bronze- oder Aluminiumpulver eine ungünstige Wirkung:auf den glühenden Docht: Denn wenn das Pulver mit diesem in Berührung kommt, schmilzt es entweder zu Schuppen oder Kügelchen zusammen und löscht dadurch den Docht aus, oder es brennt mit einer intensiven Wärmeentwicklung, so daß die ganze Kerze schmilzt. Verlegt man aber den Docht in der beschriebenen Weise neben den äußeren Rand der Pillen statt durch deren Mitte, so werden diese Schwierigkeiten vermindert oder ausgeschaltet.
  • In den Fig. 6 und 7 ist eine andere mögliche Anordnung des Dochtes wiedergegeben. In Fig. 6 ist eine Z-förmige Stufe dargestellt, die an die Stelle der Stufe mit den senkrechten Abschnitten tritt. Diese Gestalt des Dochtes hat sich bewährt. Sie erzeugt eine ähnliche Tropfenverteilung, wie in den Fig. i und 4 gezeigt. Verläuft der, Docht schraubenförmig gemäß Fig. 7, so ergibt sich keine ganz so günstige Wirkung wie bei den anderen Anordnungen, bei denen sieh die Verteilung der Tropfen besser beherrschen läßt.
  • Fig. 8 zeigt eine abgeänderte Ausführungsform der Kerze. Dabei wird die eine Seite der.Kerze 7. mit einer Aussparung 18 versehen, und in diese werden die gefärbten Wachspillen izb eingelegt. Dann wird die Aussparung mit Wachs versiegelt, und die folgenden Vorgänge entsprechen dann den bereits beschriebenen. Bei der in Fig.9 gezeigten Ausführungsform verläuft der Docht 13, in Achsenrichtung durch die Kerze und durch die gefärbten Pillen I2,. Hierbei läßt sich die Verteilung der Tropfen nicht beherrschen, wie es mit außen um die Kerze herumgelegtem Docht möglich ist. Auch ergeben sich mitunter Schwierigkeiten, wenn der brennende Docht durch das Bronzepulver der goldenen Pillen beeinflußt wird. Dann kann es vorkommen, daß sich Tröpfchen bilden. und daß deT Docht -ausgelöscht wird oder daß das Pulver so-heftig verbrennt, daß es die ganze Kerze schmilzt. Wie erwähnt, kann die Kerze im Gegensatz zu den gefärbten Pillen aus irgendeinem geeigneten Wachs oder wachsartigen Stoff gefertigt werden. Sehr gute Ergebnisse haben sich durch - Verwendung von etwa 6o Gewichtsprozent Stearinsäure und 4o Gewichtsprozent Paraffin erzielen lassen. Diesem Stoff kann noch Bienenwachs hinzugefügt werden, besonders wenn die Kerzen für religiöse Zwecke verwendet werden sollen. Die Erfindung und das Verfahren eignen sich in gleicher Weise zur Anwendung auf Kerzen mit verschiedenen neuartigen Formen, etwa für Kerzen in Gestalt eines Weihnachtsbaumes, wie in Fig. to gezeigt.
  • Zusammenfassend sei wiederholt, daß sich die Eifindung auf die neue Kerze und das Verfahren zu ihrer Herstellung bezieht und daß ihr die Aufgabe zugrunde liegt, beim Brennen eine Zierwirkung zu erreichen. Die gefärbten Tropfen lassen sich nach Wunsch in bestimmter Weise um, die Kerze herum verteilen, so daß diese während des -Abbrennens und danach mit zahlreichen verschieden gefärbten Zonen oder Flächen versehen ist: Jede gewünschte Farbenzusammenstellung läßt sich erreichen, und innerhalb der Kerze lassen sich die Farben so unterbringen, daß die Kerze vor dem Abbrennen wie eine gewöhnliche Kerze aussieht. Gewünschtenfalls kann man natürlich die gefärbten Schichten oder Zonen unbedeckt außen anordnen, statt sie im Innern der Kerze unterzubringen.
  • Beim Abbrennen bietet der Strom der farbigen -geschmolzenen Tropfen eine stets wechselnde Farbenzusammenstellung. Ist eine Farbzone im oberen Teil der Kerze völlig fortgeschmolzen, so wird beim weiteren Abbrennen der Kerze der um die Kerze bereits herum verteilte bunte Tropfenkranz von neuem geschmolzen, so daß die Tropfen weiter herablaufen und auf diese Weise ständig neue Muster bilden. Wie erwähnt, kann man Metallglanz erzeugen durch Verwendung von Bronze- oder Alumniumpulver od. dgl. Sehr schöne Wirkungen ergeben sich auf diese Weise, da die Tropfen metallisch lebhaft glitzern. Das Verbrennen des Metallpulvers wird dadurch auf ein Mindestmaß beschränkt, daß der Docht außerhalb der das Metgllpulver enthaltenden Stellen der Kerze ver läuft, statt durch diese Stellen mitten hindurch zugehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kerze, bestehend aus verschiedenen, sich durch ihre Farbe unterscheidenden Massen, dadurch gekennzeichnet, daß die aus den verschiedenfarbigen Massen bestehenden Teile (I2, 12b, I2,) der Kerze übereinanderliegend in einer Längszone der Kerze angeordnet sind.
  2. 2. Kerze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Docht (9) im unteren Teil der Kerze in deren Achsenrichtung und in der darüber befindlichen Farbzone (I2, 12b, I2,) schraubenförmig verläuft.
  3. 3. Kerze nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbzone (I2, 12a, I2b) im oberen Teil der Kerze (7) angeordnet ist.
  4. 4. Kerze nach jedem einzelnen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb der Farbzone (i2, 12b, I21) ein Hohlraum (I I) befindet.
  5. 5. Kerze nach jedem einzelnen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbzone (I2, I2,) in der Achsenrichtung der Kerze (7) gelegen ist.
  6. 6. Kerze nach Anspruch I, 2, 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, _ daß die Farbzone (I2b) außermittig zur Achse der Kerze (7) gelegen ist. 7. Kerze nach jedem einzelnen der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der schraubenförmige Verlauf des Dochtes stufenförmig erfolgt. B. Kerze nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aufrechten Abschnitte des stufenförmig verlaufenden Dochtes (9) Z-förmig geneigt sind. 9. Kerze nach jedem einzelnen der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Farbzone mit einer Wachsschicht bedeckt ist. io. Verfahren zur Herstellung einer Kerze nach Anspruch i bis 5 und 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Körper der Kerze in seinem oberen Teil mit einem in Achsenrichtung verlaufenden offenen Kanal (8) versehen wird und in diesen Pillen (I2) zur Erzeugung der vielfarbigen Tropfen eingebracht werden und daß in der Längsrichtung des Kanals (8) ein Docht (9) angeordnet wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschrift Nr. 2 46.18:22.
DEW11284A 1953-05-24 1953-05-24 Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung Expired DE954990C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW11284A DE954990C (de) 1953-05-24 1953-05-24 Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEW11284A DE954990C (de) 1953-05-24 1953-05-24 Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954990C true DE954990C (de) 1956-12-27

Family

ID=7594541

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEW11284A Expired DE954990C (de) 1953-05-24 1953-05-24 Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE954990C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2461822A (en) * 1945-10-18 1949-02-15 Mary C Hussey Candle

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2461822A (en) * 1945-10-18 1949-02-15 Mary C Hussey Candle

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60003404T2 (de) Dekorkerze sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2054206C3 (de) Verfahren zum Herstellen von Kerzen
DE2235362A1 (de) Kerze
DE2364506A1 (de) Kerze mit farbiger flamme
DE954990C (de) Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung
US3287484A (en) Method of making candles
DE1177326B (de) Verfahren zur Herstellung von aus thermoplastischen Kunststoffen bestehenden kuenstlichen Blumenblaettern und Vorrichtung zur Durchfuehrung dieses Verfahrens
DEW0011284MA (de)
DE1767916B1 (de) Kerze,insbesondere Stumpenkerze,und Verfahren zu deren Herstellung
EP1761619B1 (de) Verfahren zur herstellung von kerzen mit dekorativen und / oder funktionalen elementen
DE2932232A1 (de) Verfahren zur herstellung mehrfarbiger kerzen
DE2806182A1 (de) Verfahren zur herstellung von mehrfarbigen kerzen
DE2408045C3 (de)
DE886051C (de) Verfahren und Einrichtung zur Herstellung von Kerzen
DE3047044C2 (de) Samtkerze
DE4016007A1 (de) Verfahren und vorrichtung zur herstellung von gegossenen kerzen mit besonderen effekten
CH587905A5 (en) Decorative candles mfr. with differently coloured layers - by pivoting mould-bearing table top during pouring of wax
DE1127271B (de) Feuerfester Verbundstein und Verfahren zum Herstellen desselben
DE3111586A1 (de) "kombinierte giessform fuer walzen"
DE2321391A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum herstellen von zierkerzen
DE6606928U (de) Kerze, insbes. stumpenkarze
CH200730A (de) Verfahren zur Herstellung von Kernen für die Anfertigung hohler Metall-Gusskörper.
CH496797A (de) Kerze, insbesondere Stumpenkerze, und Verfahren zu deren Herstellung
EP0909806A1 (de) Vorrichtung zur Herstellung einer Kerze sowie Kerze.
CH337600A (de) Kerze und Verfahren zu deren Herstellung