DE954643C - Rundholzschaelmaschine - Google Patents

Rundholzschaelmaschine

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Publication number
DE954643C
DE954643C DEH17606A DEH0017606A DE954643C DE 954643 C DE954643 C DE 954643C DE H17606 A DEH17606 A DE H17606A DE H0017606 A DEH0017606 A DE H0017606A DE 954643 C DE954643 C DE 954643C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
knife
housing
log
peeling machine
arm
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Expired
Application number
DEH17606A
Other languages
English (en)
Inventor
Werner Herrmann
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SIEGFRIED LUBLINER
Original Assignee
SIEGFRIED LUBLINER
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Filing date
Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27LREMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
    • B27L1/00Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor
    • B27L1/04Debarking or removing vestiges of branches from trees or logs; Machines therefor by rubbing the trunks in rotating drums
    • B27L1/05Drums therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Manufacture Of Wood Veneers (AREA)

Description

  • Rundholzschälmaschine Es ist eine Rundholzschälmaschine zum Entrinden und Glätten der Oberfläche von entästetem Rundholz bekannt, bei der an einem um das längs verschiebliche Rundholz rotierendem Gehäuse ein oder mehrere Arme gestaffelter Länge schwenkbar gelagert sind, welche das Rundholz tangential berühren und im Berührungspunkt je ein schräg angeordnetes Messer tragen, und bei der die Messerarme beispielsweise duirch Fliehkraft einer Gewichtsmasse an das Rundholz gedrückt werden.
  • Maschinen dieser Art eignen sich in der Praxis sehr gut zur Entrindung von Stämmen, Masten und Zellstoffholz. Bei der Erweiterung des Anwendungsgebietes und speziell beim Entrinden von Fwrnierstämmen ist es jedoch erforderlich, einen sehr großen Schäldurchmesserbereich vorzusehen; denn es kommen Stämme von etwa 300 mm bis etwa Moo mm zur Bearbeitung. Bei großem Stammdurchmesser .muß daher die Messerarmlänge kürzer sein als bei kleinem Durchmesser. Bei der bekannten Maschine werden für verschiedene Durchmesser Messerarme von gestaffelter Länge verwendet, wobei sich der dem jeweiligen Durchmesser zugeordnete Messerarm jeweils in Arbeitsstellung befindet. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß bei großem Stammdurchmesser die Abmessungen des rotierenden Gehäuses zwangläufig sehr groß sein müßten und dadurch die Drehzahl des Gehäuses klein bleiben muß. Hierdurch wird die Arbeitsgeschwindigkeit herabgesetzt, zumal immer nur ein Messerarm in Arbeitsstellung ist und die übrigen 'arme leer mitlaufen. Diese Mängel werden durch die Erfindung beseitigt, indem besondere Messerhalter in den Messerarmen axial in Längsrichtung der Messerarme verschieblich und durch Zugelemente in Abhängigkeit vom tangentialen Öffnungswinkel bzw. Rundholzdurchmesser einziehbar angeordnet sind. Hierdurch kann die Stellung der Messer dem jeweilig zu bearbeitenden Durchmesser des Rundholzes angepaßt werden.
  • Zweckmäßig werden die axial verschieblichen Messerhalter mittels einer Kette od. dgl. oder mittels eines gelenkig angeschlossenen Stabes mit einer außerhalb der Längsachse des Messerarmes liegenden, am rotierenden Gehäuse angeordneten Befestigungsstelle verbunden. Auf Grund einfacher kinematischer Überlegungen oder durch zeichnerische Ermittlung kann diese Befestigungsstelle so angeordnet werden, daß die Längsachse des Messerarmes und die Verbindungslinie zwischen Messer und Drehachse des Gehäuses bei jeder Entfernung des Messers von der Drehachse einen rechten Winkel einschließen. Hierdurch wird eine automatische Einstellung des 3Tessers derart erzielt, daß das Messer sich bei jedem Durchmesser des Rundholzes in der richtigen Arbeitsstellung befindet.
  • Zweckmäßig wird die Befestigungsstelle der Kette od. dgl. bzw, der gelenkig angeschlossenen Stange am Gehäuse so gewählt, daß sie in Drehrichtung des Gehäuses gesehen vor dem Schwenkpunkt des Messerarmes angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß die aus Schnittdruck und Reibung entstehende, auf dem Messerhalter ausgeübte Zugkraft auf die Befestigungsstelle am Gehäuse derart übertragen wird, daß ein zusätzlich auf das Rundholz drückendes Moment auf die Messerarme ausgeübt wird.
  • Weiterhin ist es zweckmäßig, die Befestigungsstelle am Gehäuse oder die Kette od. dgl. bzw. die gelenkig angeschlossene Stange so auszubilden, daß die Verbindung zwischen den 'genannten Teilen mittels einer Kupplung mit wenigen Handgriffen gelöst werden kann, wodurch sich der Messerhalter bequem aus dem Messerarm ziehen läßt, so daß das Messer außerhalb der Maschine geschärft und eingestellt werden kann. Ein Teil der Kette od. dgl. bzw. der gelenkig angeschlossenen Stange kann auch so ausgebildet sein, daß eine Längenänderung mittels bekannter Schraubverbindungen möglich ist, wodurch die Messerhalter vor Inbetriebnahme der Maschine leicht justiert werden können. Die Anforderungen an die Baugenauigkeiten der Maschine können dadurch erheblich herabgesetzt und der natürliche Verschleiß des Messers auf einfache Weise ausgeglichen werden. Schließlich liegt es auch im Bereiche der Erfindung, die automatische Verschiebung und Einstellung des Messerhalters durch Exzenter zu bewirken, die bei der Schwenkung des Messerarmes eine Verschiebung des Messerhalters hervorrufen. Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele in einer Abbildung.
  • Der Messerarm io ist schwenkbar um die Schwenkachse 5 mit einem Fliehkraftgewicht 3 ausgerüstet und trägt den Messerhalter 12 mit dem Messer, der durch die teleskopartige Führung von Zapfen i i im Messerarm io in Richtung der Längsachse des Armes verschieblich ist. An dem Messerhalter i2 mit Zapfen ii ist in der links in der Abbildung dargestellten Ausführung eine Kette od. dgl. befestigt, die über eine im Messerarm io angeordnete Umlenkrolle 6 läuft und reit dem rotierenden Gehäuse an der Stelle 2 fest verbunden ist. Durch die im Angriffspunkt des :Messers mit Rundholz i entstehende Reibung und durch: den Schnittdruck wird der Messerarm io entsprechend der Drehrichtung des Gehäuses auf Zug-'beansprucht. Die Zeichnung zeigt, um die Schwenkachse 5 geschwenkt, denselben Messerarm io in einer Stellung in Berührung mit einem äußerst dicken Rundholz 13. Der Messerhalter 12 mit Zapfen ii wird durch den Kettenzug -. entsprechend dem großen Rundholzdurchmesser in den Messerarm io gezogen. u:id dadurch von Armlänge L, auf Armlänge L, verkürzt. Die Befestigungsstelle 2 des I# ettenendes .I ist so angeordnet, daß sieh di° A rmlänge stets dein jeweiligen Rundholzdurchrnesser seli1,r;tt-ä.tig anaßt.
  • Die zweite -,,'ist rechts in- der gleichen Abbildung dargestellt. T_i'rirbei ist der Messerhalter i2 mit Zapfen ii mittels der Stange i:;. an der Stelle 15 am rotierenden Gehäuse gelenkig befestigt. Die Zeichnung zeigt ebenfalls den Messerarm dieser Ausführung in zv-ei Arbeitsstellungen, und zwar an dem Rundholz i mit kleinem Durchmesser und an dem Rundholz 13 mit äußerst großem Durchmesser. Durch die abgewinkelte Stange i4;. wird der Messerhalter 12 mit Zapfen ii in den Messerarm i2 gezogen und dadurch der Arm entsprechend dem großen Rundholzdurchmesser verkürzt, wodurch sich der Messerangriffspunkt stets einwandfrei selbsttätig einstellt.

Claims (5)

  1. PATEN TANSPRE; HE: i. Rundholzschälmaschine, bei der an einem um das längs verschiebliche Rundholz rotierenden Gehäuse ein oder mehrere beispielsweise durch Fliehkraft einer Gewichtsmasse an das Rundholz tangential gedrückte hl esserarme schwenkbar angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein besonderer Mess°rhalter (i2) in dem ihn tragenden Messerarm (io) axial in Richtung der Längsachse des Messerarmes verschieblich und durch Zugelemente in Abhängigkeit vom tangentialen Öffnungswinkel bzw. Rundholzdurchmesser einziehbar angeordnet ist.
  2. 2. Schälmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Messerhalter (i2) mittels einer über eine' zwischen Messer und Schwenkachse (5) des Messerarmes (io) an letzterem angeordnete Umlenkrolle (6) laufenden Kette od. dgl. (4) oder mittels einer angelenkten Stange (i4) mit einer außerhalb und in der Drehrichtung des Gehäuses-vor der Schwenkachse derLängsachsedes Messerarmes liegenden Befestigungsstelle (a) des Gehäuses verbunden ist.
  3. 3. Schälmaschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsstelle (a) für die Kette od. dgl. (4) bzw. die Stange (i4) am Gehäuse derart angeordnet ist, daß die Längsachse des Messerarmes (fo) und die Verbindungslinie zwischen Messerangriff am Rundholz und Drehachse des Gehäuses bei jeder Entfernung des Messers von der Drehachse einen rechten Winkel einschließen.
  4. 4. Schälmaschine nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugelemente (Kette od. dgl., Stange) zum leichten Entfernen des Messerhalters aus dem Messerarm lösbar mit dem Messerhalter bzw. der Befestiguingsstelle am Gehäuse gekuppelt sind.
  5. 5. Schälmaschine nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Zugelemente durch an sich bekannte Schraubverbindungen längenveränderlich sind.
DEH17606A 1953-09-08 1953-09-08 Rundholzschaelmaschine Expired DE954643C (de)

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