DE954530C - Verfahren zur Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels - Google Patents

Verfahren zur Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels

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DE954530C
DE954530C DEF10726A DEF0010726A DE954530C DE 954530 C DE954530 C DE 954530C DE F10726 A DEF10726 A DE F10726A DE F0010726 A DEF0010726 A DE F0010726A DE 954530 C DE954530 C DE 954530C
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DE
Germany
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tape
cable core
insulation
cutting device
voltage electrical
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Expired
Application number
DEF10726A
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English (en)
Inventor
Heinz Horn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
Original Assignee
Felten and Guilleaume Carlswerk AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01BCABLES; CONDUCTORS; INSULATORS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR CONDUCTIVE, INSULATING OR DIELECTRIC PROPERTIES
    • H01B13/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing conductors or cables
    • H01B13/06Insulating conductors or cables
    • H01B13/08Insulating conductors or cables by winding
    • H01B13/0883Pretreatment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Folding Of Thin Sheet-Like Materials, Special Discharging Devices, And Others (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels Zusatz zum Patent 949,116 Das Hauptpatent bezieht sich auf .die Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels durch Wickeln von Bändern aus Isolierstoff um den Leiter. Dabei besteht die Erfindung darin, daß schmale Bänder unter einem vergleichsweise großen Steigungswinkel von etwa 35 bis 6o°, vorzugsweise etwa d.5°, jeweils in mehrgängiger Schraubenlinie, zum mindesten zwei, vorzugsweise drei oder mehrere Bänder, in .der gleichen Lage parallel nebeneinander gewickelt werden. Die Vorteile dieser Wicklungsart zeigen sich im wesentlichen, abgesehen von einer besseren Biegsamkeit der Isolierung, in einer verringerten Neigung zur Faltenbildung, insbesondere bei dünnen Bändern, und einem besseren Zusammenhalt der Isolierschicht beim Biegen. Außerdem wird durch das gleichzeitige Aufbringen mehrerer Bänder in der gleichen Lage eine höhere Arbeitsgeschwindigkeit möglich. Dieser Vorteil wird aber durch einen erhöhten Aufwand an Bandscheiben und infolge-dessen verwickeltere Bandspinner erkauft, weil für jedes der parallel nebeneinander aufzubringenden Bänder ein besonderer Bandteller erforderlich ist.
  • Nach der Erfindung werden nicht, wie nach dem Hauptpatent, mehrere schmale Bänder parallel nebeneinander von dem Bandspinner abgezogen, sondern es wird statt dessen ein breites. Band beim Wickeln kurz vor seiner Auflaufstelle auf die Kabelseele in mindestens zwei, vorzugsweise mehr als drei schmale Bänder geschnitten. Zu diesem Zweck ist vorteilhaft an dem Bandspinner, der im übrigen einen oder mehrere Bandteller besitzen kann, jeweils kurz vor der Auflaufstelle des Bandes auf die Kabelseele eine Schneidevorrichtung für das Band angebracht. Die Messer dieser Schneidevorrichtung sind vorzugsweise in gleichem Abstand von der Achse der Kabelseele angeordnet und mit ihren Schneiden parallel zum Band gerichtet. Weiterhin ist vorteilhaft kurz vor der Schneidevorrichtung für .das noch ungeschnittene Band eine Spannvorrichtung eingebaut, in :der das Band zwischen Filzstreifen, die unter Federdruck stehen, oder in anderer geeigneter Weise gebremst wird.
  • Durch die Erfindung ergeben sich eine Reihe von Vorteilen. Die Zahl der Bandteller des Bandspinners vermindert sich auf einen Bruchteil der bisher erforderlichen Anzahl, weil jetzt an Stelle von beispielsweise vier oder fünf schmalen Bändern von je 8 bis io mm Breite nur ein einziges, beispielsweise q.o bis 5o mm breites Band verwendet wird. Hierdurch wird einerseits die Bauart des Bandspinners einfacher und übersichtlicher und andererseits die Lagerhaltung an Bandscheiben vereinfacht und verbilligt. Dadurch, daß das Band erst kurz vor seiner Auflaufstelle auf die Kabelseele in mehrere schmale Bänder geschnitten wird, ist auch gleichzeitig vermieden, daß die schmalen Bänder an der Auflaufstelle hin- und herwandern, sondern die Bänder laufen völlig gleichmäßig auf die Kabelseele auf. Es ist daher nicht mehr notwendig, zwischen den aufeinanderfolgenden schmalen Bändern einen Sicherheitsabstand frei zu lassen, um ein unkontrollierbares überlappen an :den Bandrändern zu vermeiden. Im ganzen wird somit der Wickelvorgang beträchtlich vereinfacht. Gleichzeitig wird die Isolierung des Kabels verbessert. Außerdem läßt sich aber auch die Arbeitsgeschwindigkeit erhöhen, selbst wenn man die Ablaufgeschwindigkeit des Bandes kleiner wählt. Dies hat seinen Grund darin, daß die Stillstandszeiten der Maschine gegenüber der Verwendung mehrerer schmaler Bandscheiben stark vermindert werden können, wei@1 jeweils nur eine entsprechend verringerte Zahl breiter Bandscheiben ergänzt zu werden braucht.
  • Die Zeichnung zeigt in Fig. i ein Ausführungsbeispiel eines für das Verfahren nach der Erfindung geeigneten Bandspinners in schematischer Darstellung. Die Fig. 2 zeigt eine bevorzugte Schneidevorrichtung der Anordnung in etwas größerem Maßstab.
  • In Fig. i bezeichnen i den umlaufenden Tragstern des Bandspinners, an dessen Arm 2 der Bandteller 3 befestigt ist. Von dem Bandteller 3 läuft das breite isolierende Band q, beispielsweise ein Papierband, über den Führungsstift 5 nach der sich in Pfeilrichtung bewegenden Kabelseele 6. An dem Führungsstift 5 ist verstellbar der Arm 7 befestigt, an dem mittels des Trägers 8 die Messer 9 der Schneidevorrichtung angebracht sind, die das Band q. in schmale Bänder io schneidet. Kurz darüber ist gleichfalls an dem Arm 7 die Spannvorrichtung für das Band q. angeordnet, die aus dem Arm 7 selbst und dem auf :den Bolzen i i verschiebbaren und mittels der Federn z2 unter einstellbarem Druck gegen den Arm 7 angepreßt gehaltenen Spannstück 13 besteht, das ebenso wie der Arm 7 an der dem Band q. zugekehrten Fläche mit einem Filzstreifen od. dgl. belegt ist.
  • Gemäß Fig. z besteht die Schneidevorrichtung aus einer Anzahl Platten 1q. und Rasierklingen 15, die in abwechselnder Reihenfolge auf den Schraubenbolzen 16 aufgereiht und zusammengespannt sind. Die Anordnung ist derart getroffen, daß jeweils nur die eine Spitze der Rasierklinge 15 aus -dem Plattenpaket 1q. herausragt. Die überstehenden Enden der Schraubenbolzen 16 können gleichzeitig zum Befestigen der Schneidevorrichtung am Bandspinner dienen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels durch Wickeln von Bändern aus Isolierstoff um die Kabelseele nach Patent 949 116, dadurch gekennzeichnet, daß ein breites Band beim Wickeln kurz vor seiner Auflaufstelle auf die Kabelseele in mindestens zwei, vorzugsweise mehr als drei schmale Bänder geschnitten wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, bestehend aus einem Bandspinner mit einem oder mehreren Bandtellern, von denen isolierendes Band, gegebenenfalls über Führungsmittel, nach der durch die Anordnung hindurchlaufenden Kabelseele abgezogen wird, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils kurz vor der Auflaufstelle des Bandes auf die Kabelseele eine Schneidevorrichtung für das Band angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch mehrere mit ihren Schneiden parallel zum Band gerichtete Messer, die in gleichem Abstand von der Achse der Kabelseele angeordnet sind. q.. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 oder 3, gekennzeichnet durch eine kurz vor der Schneidevorrichtung für das Band angeordnete Spannvorrichtung, :die aus unter Federdruck stehenden Filzstreifen od. dgl. besteht.
DEF10726A 1952-12-28 1952-12-28 Verfahren zur Herstellung der Isolierung eines elektrischen Hochspannungskabels Expired DE954530C (de)

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DE954530C true DE954530C (de) 1956-12-20

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