DE95409C - - Google Patents

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DE95409C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/04Flat screens

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Separation Of Solids By Using Liquids Or Pneumatic Power (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. Y&
KLASSE 55: Papierfabrikation.
Bei flachen Sortirsieben, welche zum Entfernen gröberer Theile und Unreinigkeiten aus in Flüssigkeiten fein vertheilten Stoffen, z. B. Holzstoff, Cellulose, Papierstoff u. a., benutzt werden, bleiben die gröberen Theile oder Unreinigkeiten auf der Plattensiebfläche liegen. Dadurch wird die Plattensiebfläche — das Sortirsieb — bei längerer Benutzung mehr und mehr zugelegt, verstopft, und die Durchlafsfähigkeit eine immer geringere.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Einrichtung, bei welcher das Ansammeln der Unreinigkeiten oder gröberen Theile auf der Siebplattenfläche dadurch vermieden wird, dafs die Unreinigkeiten oder gröberen' Theile ununterbrochen und selbstthätig abgeführt werden.
Die Zuführung der Flüssigkeit, welche z. B. Holzstoff, Papierstoff und dergl. in feiner Vertheilung enthält, findet unter Druck in einer entweder parallelen oder mehr oder minder spitzwinkligen Richtung zum Siebe, statt, so dafs die Flüssigkeit mit einer gewissen Geschwindigkeit auf das Sieb tritt, zufolge deren sie nach dem der Auflaufstelle entgegengesetzten Ende der Plattensiebfläche zutreibt, an welcher Stelle die durch den Strom dorthin gebrachten Unreinigkeiten entfernt werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht ein nach vorliegender Erfindung eingerichtetes Sortirsieb. Die Flüssigkeit strömt in einer Rinne R zu, an deren Ende sie in einen nach abwärts gerichteten geschlossenen Kanal fällt, welcher so bemessen ist, dafs er beständig mit Flüssigkeit gefüllt bleibt. Dieser sich über die ganze Breite des Plattensiebes P erstreckende Kanal ist nach der Auslauföffnung ο zu zweckmäfsig etwas verengt, so dafs die Flüssigkeit zufolge des Gefälles sowie auch des Druckes mit erhöhter Geschwindigkeit auf das Sieb tritt. Wie Fig. ι zeigt, ist die Auslauföffnung ο so gerichtet, dafs die Flüssigkeit eine nach dem entgegengesetzten Ende des Siebes gehende Strömungsrichtung hat.
Die in der Flüssigkeit enthaltenen Theilchen, welche fein genug sind, treten mit dem während dieser Strömung selbstredend durch das Plattensieb entweichenden und sich daher allmälig verlaufenden Wasser in den unter dem Plattensieb liegenden Sammelkasten 5.
Die gröberen Theile können den feineren nicht folgen, aber auch auf der Plattensiebfläche nicht liegen bleiben, weil dieselben von dem in der Pfeilrichtung über die Plattenfläche beständig und schnell hinfliefsenden Strom mitgenommen und an das dem Einlauf entgegengesetzte Ende der Siebplattenfläche geschoben werden.
Damit die gröberen Theile, die auf diese Weise ausgeschieden wurden, an der Stelle, wo der Flüssigkeitsstrom weniger rasch und kräftig hinfliefst, nicht lagern bleiben, ist quer über die Plattenfläche senkrecht zur Richtung des Stromes ein Spritzrohr T angebracht. Dieses ist drehbar angeordnet und mit einer, oder mehreren Reihen von Spritzlöchern versehen, so dafs die gröberen Theile durch eine oder mehrere feine Wasserstrahlenreihen in die Rinne V geschoben werden. Die Anzahl der Spritzrohre kann beliebig vermehrt werden. Die Rinne V ist nach der Mitte zu oder auch nur nach einer Seite mit Gefälle versehen und geht in ein Rohr r über, so dafs die Unreinig-
keiten und Knoten durch dieses Rohr r mit dem Spritzwasser abfliefsen und in die Sammelrinne A unter dem Sammelkasten fallen, von wo sie in geeigneter Weise entfernt werden können.
Das Hinleiten der Unreinigkeiten in der Rinne V zum Abfallrohr r kann, falls erforderlich, durch Einführung geringer Spülwassermengen mittels seitlicher Spritzrohre α und b beschleunigt werden.
Das Rohr r ist im Boden des Sammelkastens durch .Stopfbüchse abgedichtet und kann demnach, falls der Kasten, welcher das Plattensieb trägt, zur Erreichung intensiver Sortirung auf- und abgeschüttelt wird, die Schüttelbewegung mitmachen.
In dem Falle, wo die Rinne V nur nach einer Seite hin mit Gefälle ausgeführt wird, kann man die Knoten durch eine oben offene Abflufsrinne, welche durch die Lä'ngsseitenwand des Sammelkastens führt, fortleiten. Dann benöthigt man nur eines der beiden Spritzoder Spülrohre a b.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sortirvorrichtung für in Flüssigkeiten suspendirte Stoffe, wie Holzschliff, Cellulose, Papierstoff, dadurch gekennzeichnet, dafs der Flüssigkeit mittels eines sich nahezu bis zum Sieb herabsenkenden und parallel oder geneigt dazu ausmündenden Einlaufe (o) eine nach dem gegenüberliegenden Ende des Plattensiebes (P) gerichtete Strömung ertheilt wird , welche während des Durchtritts der Flüssigkeit und der feineren Theile durch das Sieb die gröberen Theile nach dem anderen Siebende trägt, von wo sie durch Spritzwasser nach einer Sammelrinne (V) fortgespült werden, zum Zweck, ein Verstopfen des Siebes (P) durch die aussortirten Knoten und dergl. zu vermeiden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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