DE953732C - Verfahren zur Messung bzw. UEberwachung geringer Leitfaehigkeiten - Google Patents

Verfahren zur Messung bzw. UEberwachung geringer Leitfaehigkeiten

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DE953732C
DE953732C DEH20029A DEH0020029A DE953732C DE 953732 C DE953732 C DE 953732C DE H20029 A DEH20029 A DE H20029A DE H0020029 A DEH0020029 A DE H0020029A DE 953732 C DE953732 C DE 953732C
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DE
Germany
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voltage
capacitor
indicator
arrangement according
voltmeter
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DEH20029A
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English (en)
Inventor
Dr Eduard Justi
Dipl-Ing Joachim Thilo
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ABB Training Center GmbH and Co KG
Original Assignee
Hartmann and Braun AG
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01RMEASURING ELECTRIC VARIABLES; MEASURING MAGNETIC VARIABLES
    • G01R1/00Details of instruments or arrangements of the types included in groups G01R5/00 - G01R13/00 and G01R31/00
    • G01R1/30Structural combination of electric measuring instruments with basic electronic circuits, e.g. with amplifier

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Radiation (AREA)

Description

  • Verfahren zur Messung bzw. Uberwachung geringer Leitfähigkeiten Bei der Messung geringer Leitfähigkeiten interessiert meist weniger der Widerstand selbst als der äußere Einfluß, der diesen Widerstand verändert. Der Widerstand ist dann ein Maß für die Stärke dieses äußeren Einflussles. Dieser Fall liegt z. B. in der Strahlungsmeßtechnik vor. Hat man einen strahl ungs abhängigen Widerstand (z. B.
  • Photozelle, Ionisationskammer, Zählrohr), dann ist die Größe dieses Widerstandes ein Maß für die Intensität der Strahlung. Durch Messung der Leitfähigkeit dieses Widerstandes kann die Intensität der Strahlung verfolgt bzw. bei zeitlicher Integration die Strahlungsdosis bestimmt werden. Da viele Strahlen gesundheitsschädlich sind und für diese Schädlichkeit in erster Linie die wirksame Dosis maßgebend ist, beschränkt sich in solchen Fällen die Messung darauf, daß durch die Anordnung das Erreichen einer bestimmten Dosis angezeigt wird.
  • Hierfür sind eine Reihe von Schaltungen bekannt.
  • Häufig werden Elektrometer, die mit einer Ionisationskammer (Photozelle usw.) und einer Spannungsquelle in Reihe oder parallel geschaltet sind, verwendet. Je nach Schaltung lädt sich das Elektrometer bei Vorhandensein von Strahlung auf (Auflademethode), oder das aufgeladene Elektrometer entlädt sich (Entlademeffiode). Beides geht um so schneller, je stärker die Strahlung und je geringer die Kapazität der Anordnung ist. Bei Erreichen einer gewissen Ladungsmenge auf dem Elektrometer kann dieses dann ein Signal auslösen (sogenanntes Hammerdosimeter).
  • Bei diesen Anordnungen ist es auch schon bekannt Elektrometer bzw. Indikatorkondensator in regelmäßigen Zeitabständen in einen bestimmten Ladungszustand zu versetzen.
  • Bekannt sind auch Schaltungen, die sich Elektronenröhren, gasgefüllter gittergesteuerter Entladungsröhren oder Kaltkathodenröhren, wie z.B.
  • Glimmlampen, bedienen. Diese Röhren sind dann parallel zu einem Kondensator (Indikatorrondensator) geschaltet, der strahlungsabhängig von einer Batterie aufgeladen wird Diese Anordnung kann so eingestellt werden, daß bei Erreichen einer gewissen Strahlungsdosis die Spannung am Indikatorkondensator die Zündspannung des Rohres erreicht.
  • Der entstehende Stromstoß kann zur Auslösung eines Signals verwendet werden.
  • Die immer in gewissem Umfang bestehende Dun.kelleitfähigkeit der Röhren schränkt die Empfindlichkeit derartiger Anordnungen stark ein, auch wenn, wie ebenfalls bereits bekannt, durch zusätzliche Aufprägung von in gewissen Zeitabständen erfolgenden Spannungsimpulsen zu der Spannung am Indikatorkondensator diese Nachteile gemildert werden können. Ein weiterer wesentlicher unid grundsätzlicher Nachteil aller dieser Anordnungen und Schaltungen ist jedoch der, daß der Inldikatorkondensator nicht nur über die durch die Meßstrahlung verursachte Leitfähigkeit der Ionisationskammer aufgeladen bzw. entladen wird, sondern auch durch mangelhafte Isolation oder durch Ionisation in der Kammer, wie sie sich schon durch Höhenstrahlung oder UV-Strahlung bildet (Nulleffekt). Es ist bei diesen Geräten also immer eine Frage der Zeit, wann das Gerät anspricht, auch wenn gar keine Meßstrahlung vorhanden ist, die allein auslöseberechtigt wäre.
  • Ferner sind bei den bekannten Schaltungen keine Maßnahmen vorgesehen, die nach Ansprechen der Anlage auch wieder abschalten, wenn die Strahlung verschwindet und die damit wieder eine Empfangsbereitschaft des Gerätes herstellen.
  • Schließlich können viele dieser Geräte über die momentane Stärke der Strahlung (DosisTeistung bzw. Größe der Leitfähigkeit) nichts aussagen, da sie über große Zeitabstände integrieren.
  • Die Erfindung bezweckt, diese Nachteile zu vermeiden, d. h. eine laufende automatische Kontrolle der Leitfähigkeit eines Widerstandes zu gewährleisten, den erwähnten Null effekt auszuschalten, eine Aussage über die Größe der Leitfähigkeit (bzw.
  • Stärke der Strahlung) zu ermöglichen und die durch vorhandene Dunkel leitfähigkeit bei Benutzung von Röhren bedingte Beeinträchtigung der Empfindlichket zu heseitigen.
  • Das Verfahren zur Messung bzw. Überwachung von geringen Leitfähigkeiten, bei dem wie bei einigen der bekannten Verfahren, über die zu messende Leitfähigkeit ein Kondensator in willlkürlich einstellbaren, regelmäßigen Zeitabständen auf einen bestimmten Ladungszustand gebracht, d. h. aufgeladen oder entladen wird und seine Spannung während des anschlieBenxlen, über den zu messenden Widerstand erfolgenden Entl>de- oder Aufladevorgang geprüft wird, vermeidet diese Nachteile dadurch, daß erfindungsgemäß die Indikatorkondensatorspannung in regelmäßigen Zeitabständen gemessen wird, die denjenigen gleich sind, die für die Überführung des Indikatorkondensators in einen bestimmten Ladungszustand gelten.
  • Die mit der zu messenden Leitfähigkeit verbundene Platte des Indikatorkondensstors kann somit extrem hoch isoliert werden, so daß keine Störung der Aufladung bzw. Entladung des Kondensators auftreten kann. Es kann also keine Integration des Nulleffektes erfolgen, die schließlich die Anordnung einmal zum Fehlanzéigen briagen würde. Außerordentliche Zuverlässigkeit ist die Folge, welche, wenn diese Anordnung z. B. als Warngerät für radioaktive oder Röntgenstrahlung verwendet werden soll, geradezu von ausschlaggebender Bedeutung ist. In diesem Fall darf der Nulleffekt eines Intervalls lediglich nicht größer werden als die geringste eingestellte Ansprechempfindlichkeit der Folgeschaltung. Man erhält somit eine Schaltung, die - um beim Beispiel eines Strahlenindikators zu bleiben - zwar eine Dosis messung (Integration über eine gewisse Zeit) zugrunde legt, bei der die Integrationszeit aber so kurz ist, daß man sie praktisch als Dosisleistungsmessung ansehen kann. Wird jetzt in der Anordnung der Zeitabstand von einer vollständigen Entladung bis zur nächsten bzw. von einer Aufladung auf einen festen Wert bis zur nächsten in an sich bekannter Weise variabel gestaltet, so ergibt sich hierdurch die Möglichkeit, das den Zeitabstanfd bestimmende Schaltungselement (z. B. Widerstand) direkt in Leitfähigkeitswerten (Strahlungsstärke) zu eichen bzw. in Zeiteinheiten, die der noch zulässigen Aufenthaltsdauer eines Menschen in dem Strahlungsfeid entsprechen. Denn je kürzer die Zeit ist, die dem Indikatorkondensator zur Aufladung (bzw. Entladung) über den zu messenden Widerstand zur Verfügung steht, desto unempfindlicher ist des Gerät.
  • Anstatt einer nachfolgenden Schaltung, die praktisch ein Relais mit einer definierten Ansprechempfindlichkeit darstellt, kann auch die Spannung am Indikatorkondensator im Moment der periodiischen Abtastung gemessen oder auch zu Steuerzwecken verwendet werden. Dies läßt sich z.B. auch so durchführen, daß man den jeweiligen Entliadungsstrom des Indikatorkondensators bestimmt.
  • Im einzelnen sei die Erfindung an Hand der Abb. I bis 7 näher erläutert.
  • Abb. I stellt eine Schaltung nach der Auflademethode dar. Der Indikatorkondensator 2 wird über den zu messenden Widerstand 1 durch die Batterie 3 aufgeladen. Der Schalter 4 (Taktschalter) legt in regelmäßigen Zeitabständen einen Spannung messer 8 mit parallel geschaltetem Widerstand 9 (Entladungswiderstanzd) an den Indikatorkondensator. Die Größe des Entladungswiderstandes ist gegebenenfalls durch Hinzufügen von weiteren zeitabhängigen Gliedern soibemessen, daß die sich er- gebende Zeitkonstante für den Meß- bzw. Entladevorgang zuerst eine fehlerfreie Messung der Indikatorkondensatorspannung und nachfolgend eine vollständige Entladung des Indiekatorkonldens;ators über den Entladewiderstand während der Dauer der Anschaltung ermöglicht. An Stelle eines Spannungsmessers mit parallel geschaltetem Widerstand kann auch ein Spannungsmesser mit einer entsprechend bemessenen Eingangsimpedanz verwandt werden, die die Rolle des Entladewiderstandes übernimmt.
  • Abb. 2 entspricht Abb. I, nur daß als Spannungsmesser eine Glimmlampe 11 mit Hilfseiektrode 12 verwandt ist. Die Glimmlampe liegt an der Batterie 3, deren Spannung zwischen der Lösch-und Zündspannung der Glimmlampe 11 liegt. Die sich zur Hilfselektrode erstreckende Zündstrecke liegt parallel zum Entladewiderstand 9. Je nach dem zeitlichen Abstand, in dem der T-aktschalter 4 die Zündstrecke und den Entladewiderstand an den Indikatorkondensator legt, zündet die Lampe, und die Indikatorkondensatorspannung gleicht sich über die Brennstrecke aus, oder die Lampe zündet nicht, und die Indikatorkondensatorspannung gleicht sich über den Entladewiderstand g aus.
  • Um die Lampe nach der Zündung wieder zum Erlöschen zu bringen, whrd, wie in Abb. 3 gezeigt, bei Zündung der Lampe ein Rela; 14 erregt, das die Batterie 3 durch den Schalter I3 für kurze Zeit von der Anordnung abschaltet. Danach ist dile Anordnung wieder meßbereit.
  • Bei der in Abb. 4 gezeigten Schaltung wird der Indikatorkondensator 2 über den ZU messenden Widerstand I und einen Gleichrichter 19 (in Durchlaßrichtung) aufgeladen. In diesem Stromkreis liegt außerdem der schon bekannte Schalter 13. Ferner erhält die als Spannungsmesser geschaltete Glimmlampe In (ohne Hilfselektro;die) von der schon zur Aufladung des Indikatorkon,densators 2 dienenden Batterie 3 über denselben Gleichrichten 19 (ebenfalls in Durchlaßrichtung) eine zwischen der Zünd-und Löschspannung liegende Vorspannung. In dem Glimmlampenstromkreis liegen noch die schon bekannte Relaisspule 14 und wiederum der Schalter 13. Durch den Taktschalter 4 wird die Spannung des Indikatorkondens ators in regelmäßigen Zeitabständen an den Sperrwiderstand des Gleichrichters gelegt, so daß auf die Glimmlampe II nun die Summe von Batteriespannung und Indikatorkondensatorspannung wirkt. Durch die Vorspannung wird also die Empfindlfchkeit der Anordnung erheblich gesteigert, da nun schon eine kleine Spannung am Indikatorkondensator eine Zündung der Glimmlampe bewirkt. Für die Größe des Sperrwiderstandes, der hier die Rolle des Entladewiderstandes spielt, gelten dieselibenBetrachtungen wie für den Entladewiderstand in den vorhergehenden Schaltnxngen (z. B. Abb. I).
  • Abb. 5 stellt dieselbe Schaltung, jedoch mit nachgeordneter Alarmeinrichtung dar. Bei Abschaltung der Spannungsquelle3 durch den schon bekannten Schalter 13 legt sich dessen Schalterarm an einen Kontakt c an und schließt dadurch einen Stromkreis, der eine Batterie 15 und eine Glühlampe I6 enthält. Die Glühlampe leuchtet als Alarmzeichen kurzzeitig auf.
  • Abb. 6 ist eine Wiederholung von Abb. 5, jedoch mit Darstellung der Taktgeberschaltung. Diese ist eine Kippschwingungsschaltung und besteht aus einem Kondensator I8, der von der Batterie 3 über einen veränderbaren Widerstand I7 aufgeladen wird. Bei Erreichen einer bestimmten Spannung entlädt sich der Kondensator 18 über die Relaisspule 20 und die Glimmlampe 21. Relaisspule 20 betätigt Taktschalter 4.
  • Die Schaltung kann so ausgebaut werden, daß man durch den Taktgeber den Widerstand 17 bei jeder Taktgebung - etwa durch ein Schrittschaltwerk - ein Stückchen verstellen läßt, so daß die Empfindlichkeit der Anordnung größer wird, bis die Gk mml. tmpe II anspricht, wodurch man den auf den Widerstand 17 wirkenden Verstellmechanismus wieder abschalten läßt. Die Stellung des Widerstandes I7 ist dann ein Maß für die Größe des zu messenden Widerstanldes I bzw. für die Intensität der ihn beeinflussenden Strahlung. Widerstand I7 kann in Einheiten der Strahlungsintensität geeicht werden oder in Zeiteinheiten, die der noch zulässigen Aufenthaltsdauer eines Menschen in dem betreffenden Strahlungsfeld entspricht.
  • Bei den bisher gezeigten Schaltungen war der Alarmstromkreis stets nur ganz kurze Zeit eingeschaltet. Man kann es jedoch auch so einrichten, daß der Aiarmstromkreis dauernd oder auch nur bis zu einer der nächsten Schaltungen des Taktgebers geschlossen bleibt. Wenn der Alarinstromkreis geschlossen bleiben soll, so kann man das den Alarm auslösende Relais 14 (Abb. 6) noch mit einer weiteren im Alarmstromkreis liegenden Wicklung 22 versehen, so daß sich bei Alarmauslösung der Relaisanker I3, aus der Batterie 15 gespeist, mit der Wicklung 22 selbst in der Lage c hält. Das in diesen Stromkreis eingeschaltete Signal (z. B. die Lampe I6) ist dauernd in Tätigkeit. Soll der Alarmstromkreis z. B. durch die nächste Schaltung des Taktschalters wieder geöffnet werden, dann kann man, wie in Abb. 7 gezeigt, noch einen Kondensator 23 großer Kapazität vorsehen, der durch die Batterie 3 aufgeladen wird und sich bei Abschaltung der Batterie 3 durch den Schalter 13 in den G.limmlampenstromkreis entlädt. Durch diese Maßnahme wird der Arm des Schalters I3 mindestens so lange an dem Kontakt c gehalten, bis Taktschalter 4 wieder den Kontakt d, seinen Rubekontakt, berührt.
  • Jetzt hält sich Relaisanker 13 wieder, aus der Batterie 15 gespeist, mit Wicklung 22 selbst in der Lage c. Der Alarmstromkreis bleibt also so lange geschlossen, bis er nach Ablauf eines Zeitintervalls durch den Taktschalter 4, durch den der Alarms stromkreis an einer weiteren Stelhe regelmäßig geschlossen und unterbrochen wird, wieder unterbrochen wird, wonach die Anordnung erneut meßbereit ist.
  • Die Schaltungen gemäß der Erfindung, von denen im vorstehenden einige Beispiele gegeben wurden, können nicht nur zur Anzeige von Strahlungen dienen, sondern z. B. auch zur Aussortierung hoch- obimiger Widerstände, zur Isolationsüberwachung oder zur Diebstahlsicherung. Sollen sie für den letzteren Zweck verwendet werden, dann N rd als zu überwachender Widerstand der Widerstand zwischen Tastleitern oder zwischen Tastleitern und Erde benutzt, so daß sich bei Berührung des Tastleiters durch einen Menschen der Ind!ikatorkonidensator ü!her den menschlichen Körper auflädt bzw. entlädt.
  • Zur Prüfung und Justierung der Anordnung kann ein bekannter Widerstand benutzt werden, der an Stelle des zu messenden durch eine Taste eingeschaltet wird.

Claims (19)

  1. PATENTANSPRUCHE I. Verfiahren zur Messung bzw. Überwachung von geringen Leitfähigkeiten, bei dem über diese ein Kondensator (Inidlikatorkondensator), der in willkürlich einstellbaren regelmäßigen Zeitabständen auf einen be-timmten Ladungszustand gebracht wird, aufgeladen (Auflademethode) oder entladen (Entlademethode) und seine Spannung während des anschließen'den, über den zu messenden Widerstand erfolgenden Entlade- oder Aufiadevorganges geprüft wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Indikatorkondensatorspannung in regelmäßigen Zeitabständen gemessen wird, die denjenigen gleich sind, die für die Überfülrrung des IndiXkatorkondensators in einen- bestimmten Ladungszustand gelten.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladezustand, auf den der Indikatorkondensator in regelmäßigen Zeitabständen gebracht wird, die vollkommene Entladung ist.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Indikatorkondensatorspannung unmittelbar vor Einsetzen der vollständigen Entladung bzw. Aufladung auf einen festen Spannungswert gemessen wird.
  4. 4. Anordnung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorangehenden Ansprüche, bei der ein Taktgeber, der mit einstellbarer Periode Spannungsimpulse erzeugt, einen Schalter (Taktschalter) betätigt, der den Indikatorkondensator auf einen bestimmten Ladungszustand auflwdet, und bei der der Spannungsmesser zur Messung der Inldikatorkondensatorspannung parallel zum Indikatorkondensator liegt, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktschalter gleichzeitig dem Spannungsmesser die In dik-torkondens atorspannung zuführt.
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Messung der Intdi.katorkondensatorspannung ein Grenzspannungsmesser dient, der beim Überschreiten eines bestimmten Spannungswertes oder innerhalb eines bestimmte Spannungsbereichs anspricht.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 4 oder 5, insbesondere zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannungsmesser einem Entfadewiderstand, über den eine vollständige Entladung des Indikatorkondensators erfolgt, parallel geschaltet ist bzw. diesen darstellt und beide zugleich an den Indikatorkondensator gelegt werden, wobei durch entsprechende Bemessung der Zeitkonstanten für den Anzeige- und Entladungsvorgang zuerst eine fehlerfreie Anzeige des Meßwertes und nachfolgend ein Ausgleich der Indikatorkondensatorspannung während der Zeit der Anschaltung erreicht ist.
  7. 7. Anordnung nach Anspruch 4, 5 oder 6, da durch gekennzeichnet, daß eine Glimmlampe zur Messung der Indikatorkondensatorspannung dient.
  8. 8. Anordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Glimmlampe eine unterhalb der Zündspannung liegende Vorspannung erhält, die vorzugsweise die schon vorhandene Gleichstromquelle liefert und zu der sich durch den Taktschalter zusätzlich die Indikatorkondensatorspannung zuschaltet.
  9. 9. Anordnung nach Anspruch 4, 5, 6, 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, daß als Spannungsmesser eine Glimmlampe mit Hilfselektrode dient, deren Zündstrecke parallel zum Entladewiderstand liegt.
  10. 10. Anordnung nach Anspruch 4, 5, 6, 7, 8 oder g mit einem im Stromkreis des Grenzspannungsmessers liegenden Relais, dadurch gekenn'zeichnet, daß dieses bei Ansprechen des Greazspannungsmessers für kurze Zeit die Stromzufuhr zu diesem unterbricht.
  11. 11. Anordnung nach Anspruch 4, 5, 7, 8 oder 10, dadurch gekennzeichnet, daß Indlikatorkondensator und Grenzspannungsmesser über einen Gleichrichter in Durchlaßrichtung an einer unterhalb der Grenzspannung liegenden Spannung liegen und der Taktschalter in regelmäßigen Zeitabständen die Spannung des Indikatorkondensators an den als Entledewiderstand dienenden Sperrwiderstand des Gleichrichters legt, so daß dann auf den Grenzspannungsmesser die Summe von Vorspannung und Indikatorkondensatorspannung wirkt.
  12. I2. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden mit einem bei Erreichen einer bestimmten Spannung am Spannungsmesser ansprechenden und einen weiteren Vorgang (z. B.
    Al armgebung oder Registri,erung) auslösenden Relais, dadurch gekennzeichnet, daß für diesen Zweck Idas schon zur Stromunterbrechung vorhandene Relais dient.
  13. 13. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, da durch gekennzeichnet, daß der Taktgeber eine Kippschwinguugsschaltung ist, deren Zeitkonstante durch einen veränderbaren Widerstand regelbar ist.
  14. 14. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß der Taktgeber seine Zeitkonstante selbsttätig mit der Taktgabe (etwa durch ein Schrittschaltwerk) so verstellt, daß sich die Empfindlichkeit der Anordnung vergrößert und der Verstell- mechanismus bei Ansprechen des Grenzspannungs mess ers oder Erreichen einer bestimmten Spannung am Indikatorkondensator über ein Relais ausschaltet.
  15. 15. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, dbuB der Alarmstromkreis, nachdem er-durch das dafür vorgesehene Relais geschlossen worden ist, durch eine der nächsten Schaltungen des Taktgebers sich wieder öffnet.
  16. I6. Anwendung des Verfahrens nach Anaspruch 1, 2 oder 3 in einer der Anordnungen nach Anspruch 4 oder folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß die zu messende Leitiåhigkeit die einer Ionisationskammer, Fotozelle, eines Zählrohres oder Kristallzählers ist.
  17. I7. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß bei Anwendung als Strahlungsmeßgerät für radio aktive oder Röntgenstrahlung die Eichung des die Zeitkonstante-des Taktgebers bestimmenden Widerstandes in Zeiteinheiten vorgenommen ist, die der noch zulässigen Aufenthal,tsdauer eines Menschen in dem betreffenden Strahlungsfeld entsprechen.
  18. I8. Anordnung nach Anspruch4 oder einem der folgenden, gekennzeichnet durch einen befr kannten Widerstand, der sich zur Prüfung und Justierung der Anordnung mittels einer Taste an Steile des zu messenden Widerstandes einschaltet.
  19. 19. Anordnung nach Anspruch 4 oder einem der folgenden, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Gerät zur Diebstahlsicherung dient, indem als zu überwachender Widerstand der Widerstand zwischen Tastleitern oder Tastleitern und Erde dient.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 523 509.
DEH20029A 1954-04-18 1954-04-18 Verfahren zur Messung bzw. UEberwachung geringer Leitfaehigkeiten Expired DE953732C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2822467A1 (de) * 1977-05-23 1978-12-07 Fluke Mfg Co John Leitwertmesser

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE523509C (de) * 1928-01-21 1931-04-24 Hans Richter Dr Vorrichtung zur genauen Feststellung der UEberschreitung eines Schwellwertes bei sehr schwachen, insbesondere photoelektrischen Stroemen

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