DE953262C - Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen - Google Patents

Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen

Info

Publication number
DE953262C
DE953262C DED20925A DED0020925A DE953262C DE 953262 C DE953262 C DE 953262C DE D20925 A DED20925 A DE D20925A DE D0020925 A DED0020925 A DE D0020925A DE 953262 C DE953262 C DE 953262C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relays
remote control
wireless remote
tone
audio frequency
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED20925A
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Schepp
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Bundesbank
Original Assignee
Deutsche Bundesbank
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Bundesbank filed Critical Deutsche Bundesbank
Priority to DED20925A priority Critical patent/DE953262C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE953262C publication Critical patent/DE953262C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L7/00Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks
    • B61L7/06Remote control of local operating means for points, signals, or track-mounted scotch-blocks using electrical transmission
    • B61L7/08Circuitry

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Selective Calling Equipment (AREA)

Description

  • Drahtlose Fernsteuerung für elektrisch gestellte .Antriebe oder ähnliche Einrichtungen, insbesondere für Rangierweichen Die Erfindung bezieht sich auf dralitlois ferngesteuerte elektrische Antriebe-oder ähnliche Elnrichtungen, insbesondere für Rangierweichen, deren Steuersender auf einem Schienenfahrzeug, beispielsweise einer Rangierlok angeordnet ist, wogegen alle Empfängereinrichtungen einschließlich der Weichenantriebs-stellrelais in mehreren oder einem gemeinsamen Schaltkasten ortsfest untergebracht werden. Bei der Verwendung .eines gemeinsamen Schaltkastens für alle Erhgfängereinrichtungen kann dieser zweckmäßigerweise im Zentralpunkt des Rangierstellbezirkes aufgestellt und mit den einzelnen Antrieben kabelmäßig verbunden werden. ,Nach dem.:bekannten Stand der Technik werden derartige Anlagen bislang nicht betrieben. Es sind auch keine Konstruktionen hierüber bekannt, sondern lediglich nur ortsfeste .elektrische Stellwerke, die mit den Antriebsvorrichtungen durch Kabel verbunden sind und vom Stellwerk aus durch einen Wärter bedient werden.
  • Durch die Anwendung des Erfindungsgedankens kann auf derartige ortsfeste elektrische Stellwerke mit ihren aufwendigen Stellwerksgebäuden verzichtet werden und alle rängiermäß:igen Antriebsbewegungen in vorteilhafter Weise von der Rangierlok aus durch den Lokführer drahtlos ferngesteuert werden. Für die Auswahl der rangiermäßig zu stellenden Antriebe ist erfindungsgemäß ein mehrstufiger Tongenerator zur Erzeugung verschiedener Tonfrequenzen vorgesehen, der als Zusatzgerät mit einem vorhandenen UKW-Sender, beispielsweise mit einem an sich bekannten Funkfernsprecher zusammengeschaltet wird. Für die Einleitung jedes Stellvorganges werden erfindungsgemäß mindestens zwei Tonsignale verschiedener Frequenz gleichzeitig ausgesendet, wobei sich alle möglichen Tonsignalpaare zumindest in der Frequenz eines Tonsignals unterscheiden. Mit dieser Ausführung kann die Gefahr der Fremdbeeinflussung in den Empfangseinrichtungen gering gehalten werden-Alle Tonfrequenzsignale werden in der Sendestelle tastenmäßig ausgewählt und für jede Weichenstellung paarweise dem hochfrequenten Sendestrom (Trägerfrequenz) in Modulation überlagert und während der Dauer des Tastendruckes auf die Empfangseinrichtungen zur Einwirkung gebracht. Erfindungsgemäß kann für den Tongenerator der Sendestelle eine selektive Tonkombination für die Fernsteuerung aller Antriebsstellvorgänge angewendet werden, so daß der Bedarf der unterschiedlichen Tonstufen bzw. .Tonfrequenzen des Tongenerators sehr gering wird. Jedem elektrischen Antrieb sind für den Plus- und Minu.sstellvorgang drei Tonfrequenzrelais zugeordnet und mit dem Empfängereinsatz zusammengeschaltet. Bei jedem Sendevorgang werden jeweils nur zwei Tonfrequenzrelais für die Einleitung. der Antriebsumstellung angestoßen, beispielsweise für den Plusstellvorgang die Tonfrequenzrelais T1, T2 und für den Minusstellv organg die Tonfrequenzrelais Ti, T3. Für einen Plus-Minus-Stellvorgang werden somit in vorteilhafter Weise nur drei Tonfrequenzrelais für den Empfängereinsatz benötigt.
  • Erfindungsgemäß werden alle tonmodulierten Hochfrequenzströme, die vorn Sender ausgestrahlt werden, im Empfängereinsatz gleichgerichtet und die gleichgerichteten Tonfrequenzströme in an sich bekannter Resonanzschaltung auf die zugehörigen Tonfrequenzrelais zur Einwirkung gebracht. Die Relaisvorgänge der Tonfrequenzrelais werden erfindungsgemäß auf besondere Feinrelais übertragen und gespeichert und von dort auf besondere Plus-Minus-Starkstromsteuerrelais für den Antriebsstellbetrieb weitergeleitet. Für die Plus-Minus-Starkstromstenerrelais können in zweckmäßiger Weisse Stützrelais der Regelbauart verwendet werden:. Für eine Gruppe drahtlos ferngesteuerter Antriebe, beispielsweise für sämtliche Weichen eines Rangierstellbezirkes, kann erfindungsgemäß ein einziger Empfängereinsatz vorgesehen werden und dieser mit einer Gruppe von Tonfrequenzrelais und den erforderlichen Plus-Minus-Steuereinrichtungen für alle elektrischen Antriebe in einem Schaltschrank zusammengeschaltet werden. An diesen Schaltschrank werden dann alle elektrischen Antriebe kabelmäßig angeschlossen. Bei einer solchen Ausführung wird auch noch der Vorteil erreicht, daß infolge der selektiven Tonfrequenzkombination für sämtliche elektrischen Antriebe nur noch so viel Tonfrequenzrelais benötigt werden, als Tonstufen im Tongenerator erzeugt werden. Die Antriebsart und Schaltung der elektrischen Antriebe richtet sich nach dem zur Verfügung stehenden Ortsnetz. Es können alle bekannten Wechselstrom-, Drehstrom- und Gleichstromschaftungen angewendet werden.
  • In Bild z ist der Aufbau eines Einzelempfängers und in Bild 3 der Aufbau eines Empfängers für eine Gruppe elektrischer Antriebe ersichtlich, wogegen auf die Darstellung der Rangierweichenschaltung verzichtet worden ist. Das Bild 2 dient zur Erläuterung der selektiven Tonkombination.
  • Von den einzelnen Bezugszeichen kennzeichnet A die Antenne, E .den Empfängereinsatz; T1, T2, T3 usw. die Tonfrequenzrelais; Hl, H2 die Weichenlagen-Speicherrelais; S1, S2 die Weichenlagen-Steuerrelais, N den Netzanschluß m-itGleichrichter und WA den elektrischen Weichenantrieb. Wirkungsweise Bei dem Empfang des gesendeten Tonfrequenzpaares T1fT3, der den Minusstellvorgang einer bestimmten Weiche einleitet, werden die Tonfrequenzrelais T1 und T3 in Bild I bzw. 3 in der eingangs beschriebenen Weise angestoßen. Diese Vorgänge werden im Feinrelais H2 über hintereinandergeschaltete Kontakte der Tonfrequen@zrelais T1 und T3 zur Einwirkung gebracht und durch Selbstschluß gespeichert. Die Kontakte der Feinrelais Hl, H2 sind für die Anschaltung der Antri.ebsstellstiöme infolge ihrer geringen Kontaktleistung nicht geeignet. Die Relaisvorgänge dieser Relais. beispielsweise des Feinrelais H2, werden aus diesem Grunde mittels eines Schwachstromes auf das Minussteuerrelais S2 übertragen, so daß die Kontakteinrichtung der Plus-Minus-Stützrelais in die Minusstellung wechselt. Nach dieser Umschaltung fließt nun Starkstrom aus dem Netzanschluß N zum elektrischen Antriel WA und bewirkt die Umstellung der zugehörigen Weiche in die Mia:aslage. Die Abschaltung des Antriebsstellstromes geschieht in bekannter Weise durch getriebemäßig gesteuerte Antriebskontakte. Soll die Rangierweiche wieder in die Pluslage zurückgestellt werden, so geschieht dies in der gleichen vorbeschriebenen Weise durch Abgabe und Aussendung der Tonfrequenosignale T1, T2 von der Sendestelle der Rangierlok.
  • Bei der vorteilhaften Anwendung der selektiven Tonfrequenzkombination, wie sie in Bild z als Beispiel dargestellt ist, werden für zehn verschiedene Stellvorgänge insgesamt nur fünf verschiedene Tonfrequenzen bzw. Tonstufen f1 bis f5 für den Sendevorgang benötigt, wogegen mit sechs, verschiedenen Tonfrequenzen bereits. fünfzehn verschiedene Tonsignalpaare bzw. Stell.vorgänge und mit sieben verschiedenen Tonfrequenzen sogar einundzwanzig verschiedene Tonsignglpaare bzw. Stellvorgänge abgegeben bzw. durchgeführt werden können. Besonders vorteilhaft wirkt sich die selektive Tonfrequenzkombination bei der Ausführung nach Bild 3 aus, bei der eine Gruppe ferngesteuerter Antriebe von einem gemeinsamen Schaltschrank aus betrieben wird, weil in diesem Falle lediglich nur so viel Tonfrequenzrelais für alle Antriebssteuerungen benötigt werden, wie Tonstufen bzw. Tonfrequenzen im Tongenerator vorgesehen sind. Die selektive Auswahl der Tonfrequenzrelais Ti ,bis T5 und ihre paarweise Einwirkung auf die Feinrelais H1 und H2 aller Weichensteuereinrichtungen sind durch die eingekreisten Ziffern 1/2, 1/3, i/4, 1/5, 2/3, 2/4, 2/5, 3/4, 3/5 und 4/5-besonders gekennzeichnet.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Drahtlose Fernsteuerung für elektrisch gestellte Antriebe oder ähnliche Einrichtungen, insbesondere für Rangierweichen, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerungsvorgänge durch tonmodulierte Hochfrequenzströme von einem Schienenfahrzeug- aus 'auf ortsfeste Empfangsgeräte sendemäßig übertragen werden.
  2. 2. Drahtlose Fernsteuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für jeden elektrischen Antrieb mindestens drei Tonfrequenzsignale verschiedener Frequenz vorgesehen sind und für jeden Stellvorgang mindestens zwei Tonfrequenzsignale gleichzeitig zur Einwirkung gebracht werden, wobei eine der beiden Tonfrequenzen für jeden Stellungsiwechsel geändert wird.
  3. 3. Drahtlose Fernsteuerung nach den An-Sprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der tonmodulierte hochfrequente Sendestrom im Empfängereinsatz (E) gleichgerichtet und die tonmodulierten Ströme auf resonanzmäßig geschaltete Tonfrequenzrelais (T1, T2, T3 USW') zur Einwirkung gebracht werden.
  4. 4. Drahtlose Fernsteuerung nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansprechvorgänge der Tonfrequenzrelais auf besondere Feinrelais (H1, H2) übertragen und dort gespeichert werden.
  5. 5. Drahtlose Fernsteuerung nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltvorgänge der Feinrelais (H1, H2) auf besondere Starkstromsteuerrelais (S1, S2) übertragen werden und die Speicherung der Feinrelais dann aufgehoben wird, wenn die Steuerrelais betätigt worden sind.
  6. 6. Drahtlose Fernsteuerung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Weichenstellrelais (S1, S2) als Stützrelais ausgebildet werden.
  7. 7. Drahtlose Fernsteuerung nach. den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein gemeinsamer Empfängereinsatz (E) für eine Gruppe ferngesteuerter Antriebe verwendet wird und alle zugehörigen Antriebe kabelmäßig angeschlossen werden. B. Drahtlose Fernsteuerung nach den Ansprüchen i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß für einen gemeinsamen Empfänger einer Gruppe ferngesteuerter Antriebe nur so viel Tonfrequenzrelais vorgesehen werden, wie Tonstufen im Tongenerator erzeugt werden, lind für den Sendevorgang eine selektive Tonkombination für die Fernsteuerung aller Antriebsvorgänge angewendet wird. g. Drahtlose Fernsteuerung nach den Ansprüchen i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebsschaltungen je nach dem vorhandenen Ortsnetz .sowohl als Wechselstrom-oder als Drehstromschaltung, gegebenenfalls auch als Gleichstromschaltungen ausgeführt werden.
DED20925A 1955-07-23 1955-07-23 Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen Expired DE953262C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED20925A DE953262C (de) 1955-07-23 1955-07-23 Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DED20925A DE953262C (de) 1955-07-23 1955-07-23 Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE953262C true DE953262C (de) 1956-11-29

Family

ID=7036896

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DED20925A Expired DE953262C (de) 1955-07-23 1955-07-23 Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE953262C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2607328A1 (de) Steuer- und ueberwachungsschaltung fuer drehstrom-weichenantriebe
DE3045715A1 (de) Ein/ausschalter fuer ein fernsteuerbares nachrichtentechnisches geraet
DE953262C (de) Drahtlose Fernsteuerung fuer elektrisch gestellte Antriebe oder aehnliche Einrichtungen, insbesondere fuer Rangierweichen
DE901297C (de) Anordnung zur Feststellung des Ortes von Leitungsfehlern in elektrischen UEbertragungsanlagen
DE538650C (de) Einrichtung zur Nachrichtenuebermittlung und Steuerung von Fahrzeugen
DED0020925MA (de)
DE616357C (de) Elektrische Fernbedienungsanlage
DE874017C (de) Anordnung zur Nachrichtenuebermittlung und Steuerung von Fahrzeugen mittels Hochfrequenz
DE618841C (de) Wasserschallsignalanlage
DE861434C (de) Fernsteuereinrichtung in einem Stromverteilungsnetz mit einem in Kaskade geschalteten Strassenbeleuchtungsnetz
DE728542C (de) Empfangseinrichtung fuer UEberlagerungsfernsteueranlagen
DE830201C (de) Gegensprechen auf einer einzigen Betriebsfrequenz
AT216046B (de) Einrichtung zum Mehrkanalverkoden quantisiert zietmodulierter Impulse
DE825856C (de) Schaltungsanordnung zur Erzeugung von Impulsen mittels sich gegenseitig beeinflussender Relais
AT121636B (de) Schaltungsanordnung für Signalanlagen mit mehreren an die gleiche Zentrale angeschlossenen Schleifen.
DE634183C (de) Einrichtung zur Mehrfachzeichengebeung und Mehrfachfernsteuerung in elektrischen Krafversorgungsanlagen
DE944742C (de) Anordnung fuer die Erzeugung von Tonfrequenzspannungen zur UEberlagerung auf Starkstromnetzen
DE540782C (de) Verfahren zur Geheimuebertragung von Signalen
DE693540C (de) Schaltungsanordnung zur wechselseitigen Fernsteuerung von elektrischen Schaltern
DE750338C (de) Fernbedienungsanlage zur Fernsteuerung von in Unterstationen angeordneten Schaltern
DE3436431C2 (de)
AT127526B (de) Elektrische Fernmeldeeinrichtung.
DE660170C (de) Anordnung zur Fernuebertragung von mehreren Messgroessen, Zeigerstellungen, Kommandos o. dgl.
DE653474C (de) Schaltungsanordnung fuer Signalanlagen mit mehreren an die gleiche Zentrale angeschlossenen Schleifen verschiedener Art
DE761646C (de) Fernsteuerung und Fernregelung von Dampflokomotiven und Dampftriebwagen mit Hochfrequenzstroemen