DE952787C - Verfahren zur Herstellung eines Deiches aus absenkbaren Betonschwimmkaesten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Deiches aus absenkbaren Betonschwimmkaesten

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DE952787C
DE952787C DESCH17526A DESC017526A DE952787C DE 952787 C DE952787 C DE 952787C DE SCH17526 A DESCH17526 A DE SCH17526A DE SC017526 A DESC017526 A DE SC017526A DE 952787 C DE952787 C DE 952787C
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DE
Germany
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boxes
row
dike
concrete
sunk
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Expired
Application number
DESCH17526A
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English (en)
Inventor
Arno Schmakowski
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ARNO SCHMAKOWSKI
Original Assignee
ARNO SCHMAKOWSKI
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B3/00Engineering works in connection with control or use of streams, rivers, coasts, or other marine sites; Sealings or joints for engineering works in general
    • E02B3/04Structures or apparatus for, or methods of, protecting banks, coasts, or harbours
    • E02B3/06Moles; Piers; Quays; Quay walls; Groynes; Breakwaters ; Wave dissipating walls; Quay equipment

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines Deiches aus absenkbaren Betonschwimmkästen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung eines Deiches aus absenkbaren Beton: schwimmkästen und unterscheidet sich. von den bekannten Verfahren, bei welchen der Deich aus mehreren nach Art von Senkkästen ausgebildeten Deichkörpern zusammengesetzt wird, dadurch, daß die Schwimmkästen bzw. -körper im Querschnitt dem jeweiligen zugehörigen, Deichprofil (Vorland) entsprechend ausgebildet Sand und erfindüngsäemäß in mehreren nebeneinanderliegenden Reihen in Längsrichtung des Deiches versetzt zueinander eingebaut werden. Der Einbau erfolgt in der Weise, daß zunächst die auf der Landseife liegenden Kästen der Reihe nach, nach Ausbaggerung einer Gründungssohle für diese Kästen, versenkt werden, anschließend nach der Seeseite zu die Gründungssohlie für die nächste Reihe vom. Schwimmkästen unter Abführung' des Baggergutes in die Hohlräume der Kästen der ersten Reihe hergestellt wird, worauf die Kästen der zweiten Reihe versenkt werden. In derselben Weise können gegebenenfalls weitere Reihen von Schwimmkästen unter Einbringung des Baggergutes in die Kästen der jeweils vorhergehenden Reihe versenkt werden, wie, auch die restliche Füllung der Reihen durch Baggergut erfolgen kann. Die wasserseitigen Wände der Schwimmkästen der auf dem Land liegenden Reihe werden zweckmäßig höher als die landseitigen Längswände derselben ausgebildet. Die Kästen können an der Unterseite mit Ausnehmungen versehen sein, durch die. schwache Bodenstellen zum Durchschlagen und Durchführen von Verankerungspfählen gebildet werden. Die Schwimmkästen der ersten und zweiten Reihe werden an ihren Stirnseiten zweckmäßig mit Einbuchtungen für Aufnahme eines zwischen den Kästen einer Reihe einzubringenden Verbundbetonmauerwerks versehen.
  • Der Vorteil dieses Verfahrens gegenüber den bekannten Verfahren liegt darin, daß die Ab- messungen der Betonschwimmkästen schon bei der Planung nach dem Profil des zu schützenden Vorlandes nach Höhe (Einsatztiefe), Länge und Breite des voraussichtlichen Wasserstandes bestimmt werden können und der Deich im wesentlichen nur aus drei Formkästen, und zwar einem versenkbaren, oben offenen viereckigen Kasten und je zwei der Gründungssohle in einem bestimmten Böschungswinkel nach denn landseitigen Kasten hin ansteigenden, an der Oberkante einen Einschlämmschlitz aufweisenden Schwimmkasten bestehen. Diese Schwimmkästen werden nach Herstellung der Gründungssohle vor den landseitigen Kästen in Reihen nebeneinander und untereinander mit versetzter Fuge wie Mauerwerk versenkt. Eine derartig hergestellte Deichmauer bietet einen festen und dauerhaften Zusammenhang, und ihre eigentliche Aufstellung erfordert sehr wenig Zeit, wodurch die Beeinträchtigung durch widrige Witterungsverhältnisse bei der Aufstellung bedeutend herabgemindert ist.
  • Die absenkbaren Betonschwimmkästen zur Ausführung des Verfahrens sind in den Abbildungen im: einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i zeigt einen Querschnitt durch die das Deichprofil bildenden nebeneinander in den Untergrund versenkten Schwimmkästen; Abb. a zeigt eine Draufsicht auf die im Vorland ausgelegten und zu einer Deichmauer vereinigten Schwimmkästen teilweise im Schnitt.
  • Die zur Sicherung des Deichvorgeländes verwendeten Blöcke oder Schwimmmkörper bestehen im wesentlichen aus -drei Arten von Schwimmkästen, und zwar den Kästen a, den Kästen b und den Kästen c. Die Kästen a bestehen aus oben odfe` nen länglichen Körpern., deren dem Vorl: nd zugekehrte Wandung d höher ist als die dem Polder zugekehrte Wandung e. Vor diesen Kästen a wer- den auf der Wasserseite die Kästen b und c angeordnet, welche die Böschung bilden. Die Kästenb und c bestehen aus Hohlkörpern, sind in ihren Abmessungen dem projektiertem, Deichprofil angepaBt und an den höchsten Stellen, mit Einschlämmschlitzen f, im Innern, mit Verstärkungsrippen. g, zur Versenkung mit Flutventilen h und an den Stirnseiten, um die Verbindung untereinander herzustellen, mit Vertiefungen. n ausgestattet.
  • Der Deichbau vollzieht sich nach folgendem Verfahren: Nach der Festlegung des Deichprofils und Vermessung des Geländes, insbesondere der Tiefenlage des gewachsenen Bodens, werden die Abmessungen der Kästen a, b und c bestimmt und die Kästen hergestellt. Sind die 'Kästen z. B. aus Beton hergestellt, so wird nach dem Erhärten des Betons durch einen Bagger das Vorland für die Kästen a eingeebnet. Die Kästen a werden in einer Reihe in Richtung des Deiches zuerst versenkt und miteinander durch Ausgießen der Vertiefungen bzw. Nuten 7a an den Stirnseiten mit Beton verbunden. Zwingen Boden- und Witterungseinflüsse zu einer Verankerung der Kästen d, durchschlägt man die dünnen Bodenstellen i in den Betonkörpern a und treibt durch diese gewonnenen Löcher Pfähle in den Boden ein, um die Kästen a bis zu ihrer Aufspülung mit Baggergut und Sand zu verankern:. Hierauf wird vor diesen Kästen a auf der Wasserseite das Bett für die nächste Reihe bzw. die Kästen b ausgebaggert, wobei, die durch diese Baggerung gewonnenen Erdmassen in die Kästen a eingespült bzw. zur Herstellung der Polderböschung h verwendet werden. Die Kästen a werden so weit aufgefüllt, daß sie nach Fertigstellung als Ralll-ahn und später als Fahrdamm benutzt werden können. Hierauf werden die Kästen b eingeschleppt und vor den Kästen a derart versenkt, da,ß die Fugen der Kästen a und b versetzt zwein.-ander liegen wie beim Mauerwerk. Vor die Kästen b werden dann die Kästen c eingeschleppt und ebenfalls mit versetzter Fuge versenkt. Die Lücken (Fugen) zwischen den einzelnen Kästen, in den Krümmungen oder Winkelungen der Deichlinie und die Vertiefungen bzw. Einbuchtungen n an, den Stirnseiten der Kästen b und c werden. mit Beton ausgefüllt, so daß die Kästen miteinander ein festes Gefüge bilden. Jetzt werden die Kästen durch Spülbagger mit Baggergut und Sand durch die Einschlämmschlitze f aufgespült, ebenso wird Sand auf die Kästen a und auf die Polderböschung nachgefüllt, bis eine feste Fahrbahn. vorhanden bzw. die Polderböschung hergestellt ist.
  • Dieser Deich kann in jeder gewünschten Höhe und Breite erstellt werden, da die Schwimmkästen, falls ein breites Vorgelände erforderlich ist, noch einmal unterteilt werden können.
  • Andererseits kann auf die Kästen a verzichtet werden, wenn ein Steilufer geschützt werden soll. Das Steilufer würde der Reihe der Kästen b den nötigem. Rückhalt geben, besonders dann, wenn die Möglichkeit besteht, daß nach dien Versenken der Kästen b die Lücken zwischen den Wänden L und dem Ufer mit Sand oder Beton aufgefüllt werden können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren. zur Herstellung eines Deiches aus ablenkbaren Betonschwimmkästen, dadurch gekennzeichnet, da,ß die Schwimmkästen, die im Querschnitt dem jeweils zugehörigen Deichprofilteil entsprechend ausgebildet sind, in mehreren nebeneinanderliegenden Reihen in der Längsrichtung des Deiches versetzt zueinander in der Weise eingebaut werden, daß zunächst die Kästen (c,) der auf der Landseite liegenden Reihe nach Ausbaggerung einer Gründungssohle für diese versenkt werden, anschließend nach der Seeseite zu die Gründungssohle für die nächste Reihe von Kästen (b) unter Abführung des Baggergutes in die Hohlräume der Kästen (a) der ersten Reihe hergestellt wird und die Kästen (b) der zweiten Reihe versenkt werden, worauf in derselben Weise gegebenenfalls weitere Reihen von Kästen (c) unter Einbringung des Baggergutes in die Kästen der jeweils vorhergehenden Reihe versenkt werden und die restliche Füllung der Kästen aller Reihen durch Baggergut erfolgt. a.
  2. Betonschwimmkästen für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wasserseitigen Wände(d) der Kästen (a) der auf der Landseite liegenden Reihe höher sind als die landseitigen Längswände (e) derselben. '
  3. 3. Betonschwimmkästien für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese an der Unterseite mit Ausnehmungen (i) versehen sind, durch die schwache Bodenstellen zum Durchschlagen und Durchführen von Verankerungspfählen gebildet werden. q.. Betonschwimmkästen für die Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß diese an ihren Stirnwänden mit Einbuchtungen (n) zur Aufnahme eines zwischen den Kästen einer Reihe einzubringenden Verbundbetonmauerwerks versehen sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 868 87z.
DESCH17526A 1955-03-17 1955-03-17 Verfahren zur Herstellung eines Deiches aus absenkbaren Betonschwimmkaesten Expired DE952787C (de)

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