DE952178C - Verfahren und Vorrichtung zum Lagern und Transportieren tiefsiedender Fluessigkeiten - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Lagern und Transportieren tiefsiedender Fluessigkeiten

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DE952178C
DE952178C DEG18319A DEG0018319A DE952178C DE 952178 C DE952178 C DE 952178C DE G18319 A DEG18319 A DE G18319A DE G0018319 A DEG0018319 A DE G0018319A DE 952178 C DE952178 C DE 952178C
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DE
Germany
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container
liquid
heat
pressure
steam
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Expired
Application number
DEG18319A
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English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hermann Ehms
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Linde GmbH
Original Assignee
Gesellschaft fuer Lindes Eismaschinen AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C13/00Details of vessels or of the filling or discharging of vessels
    • F17C13/12Arrangements or mounting of devices for preventing or minimising the effect of explosion ; Other safety measures
    • F17C13/123Arrangements or mounting of devices for preventing or minimising the effect of explosion ; Other safety measures for gas bottles, cylinders or reservoirs for tank vehicles or for railway tank wagons
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F17STORING OR DISTRIBUTING GASES OR LIQUIDS
    • F17CVESSELS FOR CONTAINING OR STORING COMPRESSED, LIQUEFIED OR SOLIDIFIED GASES; FIXED-CAPACITY GAS-HOLDERS; FILLING VESSELS WITH, OR DISCHARGING FROM VESSELS, COMPRESSED, LIQUEFIED, OR SOLIDIFIED GASES
    • F17C2265/00Effects achieved by gas storage or gas handling
    • F17C2265/03Treating the boil-off
    • F17C2265/032Treating the boil-off by recovery
    • F17C2265/038Treating the boil-off by recovery with expanding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Lagern und Transportieren tiefsiedender Flüssigkeiten Behälter zum Lagern und Transportieren von Flüssigkeiten, deren Siedetemperatur bei Atmosphärendruck unter der Außentemperatur liegt, sind mit einem Isolationsmantel umgeben,. tim die bei tiefer Temperatur siedende Flüssigkeit, kurz Flüssiggas genannt, gegen Wärmeaufnahme zu schützen. Trotz bester Isolation läßt sich aber ein gewisser Wärmefluß von der wärmeren Außenluft in das Gefäßinnere nicht vermeiden. Diese Wärme wird vom Flüssiggas aufgenommen und erhöht seinen Wärmeinhalt.
  • Es ist bekannt, daß in ruhendem Zustand des Behälters diese durch die Gefäßwandungen fließende Wärme nicht zu einer Erwärmung der gesamten FlÜssiggasmenge führt, sondern daß infolge der geringen Wärmeleitfähigkeit von- Flüssiggas -die einströmende Wärme fast zur Gänze nur von einer verhältnismäßig , dünnen, an die Behälterwand grenzenden Randschicht aufgenommen -wird, was zur Folge _ hat, daß die Wärmemenge nur einem kleinen Flüssiggasvolumen zugeführt wird, während das innerhalb dieser Randschicht befindliche überwiegende Flüssiggasvolumen keine Wärme aufnimmt. In der Randschicht bewirkt die Wärmeaufnahme, daß das Flüssiggas zum Sieden kommt. Der dabei gebildete Dampf steigt hoch und sammelt sich im über dem Flüssiggasspiegel liegenden Dampfflaum des Behälters. Die ständige Neubildung von Dampf führt zu einer unerwünschten, fortschreitenden Drucksteigerung @ im Behälter. Da ein den Betriebsdruck wesentlich übersteigender Druck im Behälter nicht gewollt ist, sind die in Frage kommenden Behälter auch nicht zur Aufnahme solcher Drucke gebaut. Der im Behälter entstehende Druck wird ohne Anwendung besonderer Vorkehrungen sehr bald die zulässige Grenze erreicht haben, und jede weitere Drucksteigerung durch die fortlaufende Neubildung von Dampf mußte bisher durch Ablassen von Dampf verhindert werden. Es sind stationäre Anlagen bekannt, bei denen der abgelassene Dämpf in Gasometern aufgefangen und verbraucht oder rückverflüssigt wird. Da derartige Anlagen einen bedeutenden Aufwand erfordern, muß auf diese bei vielen stationären und allen transportablen Behältern verzichtet werden. Das Ablassen des Dampfes in die freie Atmosphäre bedeutet einen Verlust von Flüssiggas und damit eine Verminderung der Wirtschaftlichkeit.
  • Nach einem bekannten Verfahren sollen die Verluste, die durch das Ablassen von Dampf entstehen, dadurch vermindert werden, daß bei Erreichen des "zulässigen Höchstdruckes im Behälter Flüssiggas in einem Entspannungsventil auf Atmosphärendruck entspannt und anschließend durch einen Kühler, der im Dampfraum des Behälters angeordnet ist, geleitet wird.
  • Die durch die Entspannung verursachte Abkühlung des Kühlers bewirkt, daß an seiner Außenfläche Dampf .kondensiert, der zur Drucksenkung im Behälter beiträgt. Durch dieses Verfahren sollen die tatsächlichen Verluste niedrig gehalten werden, da ein Teil der Dampfmenge rückgewonnen wird.
  • Die Beschreibung eines anderen Verfahrens erläutert im Prinzip folgende Einrichtung: Aus dem Dampfraum des Behälters führt eine Saugleitung zu einer Umwälzpumpe, deren Druckleitung an der Unterseite des Behälters in diesen hineinführt. Eine besondere Vorrichtung soll dafür sorgen,. daß der beim Betrieb der Pumpe aus dem Dampfraum in die unteren kältesten Zonen des Flüssiggases umgewälzte Dampf über die ganze Fläche möglichst feinverteilt in die Flüssigkeit perlt. Da die Temperatur der inneren Zonen des Flüssiggases unter der an der Peripherie herrschenden Siedetemperatur liegt, kondensieren die im Flüssiggas aufsteigenden Dampfperlen. Dieses Verfahren vermindert somit den Dampfdruck im Dampfraum.
  • Der Vorgang des Wärmetransportes von der Behälterwand in das Flüssiggas findet nach dem Vorstehenden bei den Verfahren zur Herabsetzung der Verluste in gleicher Weise wie bei der eingangs beschriebenen Speicherung statt, d. h., in allen beschriebenen Fällen bringt die durch -die Behälterwand dringende Wärme das kleine Volumen der Randschicht des Flüssiggases auf die Siedetemperatur, die dem stets steigenden Druck entspricht, und zum Verdampfern, während nur ein sehr kleiner Teil dieser Wärme auf das große Volumen der Flüssiggasmenge, das innerhalb der Randschicht liegt, übergeht. Der im Behälter entstehende Dampfdruck entspricht daher im wesentliehen der nur in der Randschicht absorbierten Wärme und ist schnell im Steigen.
  • Während durch den natürlichen Vorgang die eindringende Wärmemenge als Flüssigkeits- und Verdampfungswärme nur von dem kleinen Teilvolumen der Randschicht aufgenommen wird, entspricht es dem erfindungsgem.Men Verfahren, durch mechanische Bewegung der Flüssigkeit die einströmende Wärmemenge möglichst gleichmäßig und fortlaufend dem gesamten Flüssigkeitsvolumen zuzuführen.
  • Da die durch die Behälterwand in das Innere strömende Wärmemenge im wesentlichen von der baulichen Ausführung der Anlage und von den außerhalb herrschenden Verhältnissen abhängt, kann zur vergleichsweisen Betrachtung des erfindungsgemäßen Verfahrens mit den bekannten Vorgängen bei Gleichheit der vorstehend angeführten, den Wärmedurchgang beeinflussenden Werte diese Wärmemenge als gegeben und gleich groß betrachtet werden.
  • Da Wärmeaufnahme, Flüssigkeitsvolumen und Drucksteigerung bei sonst gleichen Voraussetzungen in einem bestimmten gegebenen Verhältnis zueinander stehen, entspricht dem sehr kleinen wirksamen Flüssigkeitsvolumen bei den vorbekannten Flüssiggasbehältern ein schneller Druckanstieg, während bei der erfindungsgemäßen gleichmäßigen und fortlaufenden Überleitung der Wärme in das Gesamtflüssigkeitsvolumen, die durch das Verfahren erzwungen wird, der Druckanstieg sehr langsam vor sich geht.
  • Die Praxis hat gezeigt, daß die Zeit, während der das Flüssiggas im Behälter gelagert und/oder transportiert wird, bei normaler Abwicklung des Betriebs kürzer ist, als die bei Anwendung des Verfahrens zum Druckanstieg bis zum zulässigen Höchstdruck benötigte Zeit, so daß in diesem Falle gar keine Gasverluste durch Abblasen von Dampf eintreten.
  • Zur Durchführung des Verfahrens ist eine Vorrichtung vorgesehen, durch die erfindungsgemäß die Flüssigkeitsteilchen, die entsprechend den je- weiligen Werten von Druck und Temperatur noch zur Aufnahme von Flüssigkeitswärme befähigt sind, aus dem Innern der Flüssiggasmenge an die Behälterwand bzw. teilweise auch in den Dampfraum, wo sie dampfniederschlagend wirken, bewegt werden.
  • Die Figuren zeigen zwei Ausführungsbeispiele der Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens.
  • Gemäß Fig. i wird das Verfahren mit einem Rührwerk durchgeführt. Ein Behälter i ist von einer Isolierschicht a umgeben, die von dem Außenmantel 3 umhüllt ist. In dem Behälter i befindet sich die Flüssigkeit q., deren Siedepunkt bei Atmosphärendruck unter der Außentemperatur liegt. Je nach Form und Abmessungen des Behälters i sind in seinem Innern ein oder mehrere Rührvorrichtungen angeordnet, die in diesem Beispiel als ebene auf den Wellen 5 angeordnete doppelte Drehflügel 6 ausgebildet sind. Die Wellen 5 sind in Pfannen 7 und in Halslagern 8 im Behälter gelagert. Zur Abdichtung des Behälterinnern gegen die freie Atmosphäre dienen die Stopfbüchsen g. Zum Antrieb der Drehflügel 6 ist am Außenbehälter ein Motor io vorgesehen, der über ein Untersetzungsgetriebe i i die Welle 12 antreibt, die über Kegelradgetriebe 13 die Wellen 5 und damit die Drehflügel 6 betätigt.
  • Grundsätzlich können die zum Rühren der Flüssigkeit dienenden Teile in mannigfaltiger Gestalt ausgebildet sein, etwa wie das allgemein von Rühr- oder Mischwerken bekannt ist. Bei kleinem Leistungsbedarf und Wärmedurchlaß soll darch Umrühren eine fortlaufende Berührung aller Flüssigkeitsteile mit der Behälterwand sichergestellt werden.
  • Die Fig. 2 zeigt einen Behälter 15 mit der Isolierschicht 16 und dem Außenmantel 17. Etwa in der Mitte des Bejlälters 15 befindet sich eine Umwälzpumpe i8, die durch die Welle ig vom Motor 2o, der außerhalb des- Behälters angeordnet ist, angetrieben wird. Die Stopfbüchse 2i dichtet die Welle i9 ab.
  • Rohrleitungen 22 sind von der Pumpe in gekröpfter Form in die kältesten Zonen der Flüssigkeit geführt und an -den Stirnseiten 23. des Behälters 15 widergelagert. Diese Rohrleitungen 22 sind mit einer Vielzahl entsprechend angeordneter Bqhrungen 24 versehen und dienen als Zuleitungen für die Umwälzpumpe 18.
  • An der Umwälzpumpe 18 und um die Rohrleitungen 22 sind Rohrarme 25 drehbar gelagert, die als Austrittsleitungen dienen. Sie verlaufenradial nach außen und längs der Behälterwand in geringem Abstand von dieser und sind mit einer Vielzahl von Bohrungen 26 zum Austritt der umgewälzten Flüssigkeit versehen. Diese Bohrungen 26 sind zweckmäßig so ausgeführt, daß die Rückstoßkraft eine tangentiale Komponente ergibt, welche die Rohrarme 25 in eine umlaufende Bewegung versetzt. Die Förderleistung und damit die Förderhöhe der Umwälzpumpe 18 ist regelbar, um dadurch auch je nach dem Dampfdruck eine verschieden starke Beregnung des Dampfraumes durchführen zu können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Lagern tiefsiedender Flüssigkeiten in geschlossenen, wärmeisolierten Behältern, dadurch gekennzeichnet, daß die Flüssigkeit im Behälter mechanisch bewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Bewegung der Flüssigkeit ein von außerhalb des Behälters angetriebenes Rührwerk (5) angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur mechanischen Bewegung der Flüssigkeit im Innern des Behälters eine von außerhalb angetriebene Umwälzpumpe (18) angeordnet ist, deren Zuleitungsöffnungen (2q.) in den kältesten Zonen der Flüssigkeit liegen und deren rotierende Austrittsleitungen (25), in denen eine Vielzahl von Austrittsöffnungen (26) angeordnet sind, längs der Behälterwand in geringem Abstand von dieser verlaufen. q.. Vorrichtung nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur verschieden starken Beregnung des Dampfraumes die Förderhöhe der Umwälzpurilpe (18) regelbar ist.
DEG18319A 1955-11-06 1955-11-06 Verfahren und Vorrichtung zum Lagern und Transportieren tiefsiedender Fluessigkeiten Expired DE952178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3213632A (en) * 1960-03-07 1965-10-26 California Texas Oil Corp Ship for transporting liquefied gases and other liquids

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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US3213632A (en) * 1960-03-07 1965-10-26 California Texas Oil Corp Ship for transporting liquefied gases and other liquids

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