DE95122C - - Google Patents

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DE95122C
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    • GPHYSICS
    • G10MUSICAL INSTRUMENTS; ACOUSTICS
    • G10BORGANS, HARMONIUMS OR SIMILAR WIND MUSICAL INSTRUMENTS WITH ASSOCIATED BLOWING APPARATUS
    • G10B3/00Details or accessories
    • G10B3/08Pipes, e.g. open pipes, reed pipes

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Zungen für Zungenmusikinstrumente. Die Zungen werden aus einem durch Pressen, Strecken, Walzen oder dergleichen hergestellten profilirten Metallstreifen ausgestanzt, wodurch sie je nach der entsprechenden Profilirung die geforderte Tonhöhe erhält, ohne dafs eine WTeiterbearbeitung durch Feilen oder dergleichen, abgesehen von dem Reinstimmen, erforderlich ist.
Durch Feilen oder Fräsen der Zungen werden dieselben nach Ansicht des Erfinders in der Lebensdauer und Reinheit des Tones sehr beeinflufst, indem erstens durch Herausnehmen des Metalles dasselbe in seinem Zusammenhang gestört wird; zweitens geben die durch diese Bearbeitung entstandenen Querstriche, und wenn sie noch so fein sind, den ersten Anlafs zum Bruch; drittens verliert das Material, welches doch von beiden Seiten von der Erzeugung her gleiche Spannung hat, diese auf der bearbeiteten Seite, und erhält durch diese ungleiche Spannung die Zunge einen matten bezw. nicht genügend reinen Ton.
Fig. ι ist ein Metallstreifen, welcher nach der neuen Herstellungsweise die Form nach Fig. 2 annimmt.
Fig. 3 bis 5 veranschaulichen die fertigen Formen der Zungen.
Soll das Metallblech für die Zungen gestreckt oder geprefst werden, so empfiehlt es sich. Streifen, welche ungefähr die Breite besitzen, wie die anzufertigende Stimme lang ist, zu verwenden, während beim Walzen Blechtafeln in bekannten Gröfsenverhältnissen benutzt werden können.
Die zur Herstellung der Zungen dienenden Pressen, Walzen oder dergleichen müssen genau dieselbe Profilirung besitzen wie die anzufertigende Zunge.
Bei der Herstellung dieser Zungen ist darauf Rücksicht genommen worden, dafs das alte Profil, welches bis jetzt durch Bearbeitung mit der Feile erzielt wurde, beibehalten wird.
Sollen z. B. Zungen für tiefe Töne hergestellt werden, so wird ein Blech, ähnlich wie Fig. ι veranschaulicht, in die betreffende Presse oder Walze eingeschoben, welches nach erfolgtem Druck die Form der in Fig. 2 gezeichneten Blechtafeln annimmt. Je tiefere Töne die Zungen erhalten sollen, je langer bezw. je stärker mufs der vordere Theil χ (Fig. 5) und je schwächer y nach dem Kopfende x1 gehalten werden, um den Zungen eine gröfsere Schwingung zu verleihen, und je verschiedenartiger mufs die Profilirung des Werkstückes gehalten werden.
Bei hohen Tönen wird die Zunge nach dem vorderen Theile zu schwächer gehalten (Fig. 3). Ist die Profilirung des Metallbleches fertiggestellt, so werden die Zungen ausgestanzt und erhalten sämmtlich den gleichen Ton; selbstverständlich gehört für jeden Ton ein bestimmtes Profil, und ist man somit in der Lage, Zungen anzufertigen, welche genau die chromatischen, auf einander folgenden Töne besitzen, da durch die neue Herstellungsweise das Material in seinem Zusammenhange nicht
gestört, sondern noch zäher, widerstandsfähiger und härter wird, welche Eigenschaften zur Reinheit des Tones das Meiste beitragen.
Zur Herstellung der Zungen werden, wie bereits erwähnt, Pressen oder Walzen verwendet, und bleibt es sich hierbei gleich, wie dieselben beschaffen sind. Hauptwerth der ganzen Erfindung ist, das bisherige Feilen und Fräsen der Zungen zu vermeiden und die letzteren durch Pressen, Strecken oder Walzen herzustellen, wobei sich eine Nacharbeit aufser dem Reinstimmen nicht nothwendig erweist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Zungen für Zungeninstrumente, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zungen aus Platten ausgestanzt werden, welche durch Walzen oder Pressen eine der Tonhöhe der Zungen entsprechende Profilirung erhalten haben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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