DE95089C - - Google Patents

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DE95089C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto
    • B08B9/02Cleaning pipes or tubes or systems of pipes or tubes
    • B08B9/027Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages
    • B08B9/04Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes
    • B08B9/053Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction
    • B08B9/055Cleaning the internal surfaces; Removal of blockages using cleaning devices introduced into and moved along the pipes moved along the pipes by a fluid, e.g. by fluid pressure or by suction the cleaning devices conforming to, or being conformable to, substantially the same cross-section of the pipes, e.g. pigs or moles
    • B08B9/0553Cylindrically shaped pigs

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
in MALVERN b. MELBOURNE.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Oktober 1896 ab.
Die neue Vorrichtung umgeht jede gewöhnliche Hemmung im Rohr, kann in Krümmungen bewegt werden und ist für verschiedene Kraftäufserung einstellbar, welche durch Regelungsmuttern und hinter der Vorrichtung in dem , Rohre wirksamen Flüssigkeitsdruck begrenzt wird. Die Bewegung der Vorrichtung durch das Rohr erfolgt entweder durch den gewöhnlichen Druck in demselben oder durch eine Druckpumpe, bei welcher Luft oder eine Flüssigkeit Verwendung findet.
Fig. ι ist zur Hälfte Ansicht, zur Hälfte Schnitt durch die neue Vorrichtung, Fig. 2 eine Hinteransicht des vorderen Konus derselben mit den in Stellung befindlichen Messern. Fig. 3 ist eine ähnliche Ansicht des hinteren Konus, Fig. 4 ein mittlerer Verticalschnitt durch den vorderen Konus und Fig. 5 die Hinteransicht desselben. Fig. 6 ist ein mittlerer Verticalschnitt des hinteren Konus und Fig. 7 die hintere Ansicht desselben. Fig. 8 und 9 sind Seiten- und Hinteransicht der Messer am vorderen und Fig. 10 und 11 entsprechende Darstellungen der Messer am hinteren Konus.
A bezeichnet eine Schraubenspindel, auf welche zwei Metallkonusse B und C aufgepafst sind, die nach Fig. 4 bis 7 mit radialen Nuthen b und c versehen sind, welche je ein gelenkig angebrachtes Messer D bezw. E aufnehmen, deren Form durch Fig. 8 bis 11 veranschaulicht wird.
Die Messer D am vorderen Konus werden an ihren inneren Enden auf einen gesprengten bezw. getheilten Federstahlring F aufgezogen, welcher in eine ausgedrehte Nuth f an der hinteren Fläche des vorderen Konus B eingelassen ist, während die Messer E am hinteren Konus etwa 'in der Mitte mit Löchern versehen sind, um die Messer auf einen Ring G aufziehen zu können, der in eine Nuth g hinten am Konus C eingelassen wird.
Hinter den Messern am vorderen Konus wird ein Satz starker Gummi- oder anderer elastischer Scheiben H angeordnet, die bis zur hintersten an Gröfse allmälig abnehmen. Hinter der hintersten Platte ist ein Metallring oder eine Scheibe J und hinter dieser sind ein Paar Muttern JJ1 angeordnet, durch welche jeder Grad von Druck auf die Gummischeiben H und dadurch auf die Messer übertragen werden kann, um dieselben mit beliebigem Druck innen gegen das Rohr zu drücken.
Hinter den Messern E ist eine manschettenartige Scheibe K von wenig kleinerem Durchmesser als ,die Rohrweite angeordnet, während hinter dieser Scheibe eine den Scheiben H ähnliche Gummischeibe L und hinter dieser ein Paar Stellmuttern M auf der Schraubenspindel A vorgesehen sind. Das hintere Ende dieser Spindel ist mit einem Ring JV ausgestattet, mit dem ein Draht oder eine Stange oder wodurch die Vorrichtung bequem gehandhabt werden kann, verbunden ist, während unter Umständen die Anbringung eines Stabmagneten möglich ist, um die Lage der Ausräumvorrichtung leicht ändern zu können, wenn dieselbe sich in dem Rohre festgesetzt haben sollte. Die Messer E am hinteren
Konus sind genau mit den Zwischenräumen zwischen den Messern D am vorderen Konus ausgerichtet, so dafs jeder Theil des Rohrumranges durch die Messer getroffen und abgekratzt wird. Auch ist die Abschrägung der Messer bei dem einen Satz entgegengesetzt der Abschrägung bei dem anderen Satz Messer gerichtet, um jeder Drehungsneigung der Vorrichtung entgegenzuwirken.
Das zum Ausräumen nothwendige Andrücken der Messer an den hinteren Konus wird durch den Drucküberschufs der Flüssigkeit auf die gröfsere Fläche des äufseren Theiles xy gegen den des inneren Theiles \ % erzielt. Dieser Druck kann durch die Stellmuttern M geregelt werden, welche sich gegen die lose Scheibe N1 legen, wodurch die Messer am hinteren Konus auch befähigt werden, nach Erfordern einen leichten oder tief eindringenden Schnitt zu führen; die Schneidkraft wird in diesem Falle durch den Flüssigkeitsdruck erzielt.
Die Anzahl der Messer ist so zu wählen, dafs die Scheibe ein geeignetes Auflager erhält. Beim Passiren eines gewöhnlichen Hemmnisses im Rohre können ein oder mehrere Messer niedergedrückt werden, so dafs die Ausräumvorrichtung an diesem Hemmnifs vorbeigelangt, während hinterher die Messer durch die Unterlagscheiben H und die Scheibe K wieder in Schneidstellung gebracht werden; die Scheibe K ist ein wenig kleiner als der lichte Durchmesser des Rohres. Hierdurch und bei den Unebenheiten des Rohres wird der Durchtritt der nothwendigen Flüssigkeitsmenge mit hohem Druck gestattet, um das Rohr auszuspülen und die durch die Messer entfernten Ablagerungen u. s. w. nach vorn zu treiben. Zu letzterem Zwecke ist der vordere Konus kleiner als der hintere, so dafs für den Durchtritt der Ausräumungen mehr Raum verbleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Rohrreiniger mit einem oder mehreren radial beweglichen Messerkränzen, dadurch gekennzeichnet, dafs zum Vortrieb des Reinigers durch das in dem Rohr vorhandene oder besonders in dasselbe eingeführte Druckmittel hinter den Messerkränzen eine mit denselben nach der dem Vortrieb entgegengesetzten Richtung nachgiebige Scheibe (K) vorgesehen ist, hinter welche das Druckmittel tritt, um zugleich beim Hindurchtreten durch den am Umfang der Scheibe (K) freigelassenen Spalt die durch die Messer entfernten Ablagerungen nach vorn zu treiben.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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