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Selbstkassierendes Spielgerät Zusatz zum Patent 907 362 Die Erfindung
bezieht sich auf ein selbstkassierendes Spielgerät in flacherBauweise, welches mit
mehreren Spielen versehen ist, nach Patent 907362.
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Die Erfindung bezweckt, in weiterer Ausgestaltung der in der Anordnung
mehrerer Spiele in einem Spielgerät bestehenden Erfindung des Hauptpatents einerseits
den Aufbau des Antriebes der Spiele und der von diesen wiederum gesteuerten Einrichtungen
zu vereinfachen und in gedrängter Form auszuführen sowie andererseits das Spielen
abwec islungsreich zu gestalten sowie derart durch die Steuerung der Gewinnausgabe
in Abhängigkeit von mehreren Spielen zu erschweren, daß nicht leicht die Gewinnmöglichkeiten
vorher ermittelt werden können.
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Dieses Ziel wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß den mehreren,
vorzugsweise verschiedenartig ausgebildeten oder aus einem Glücks-und einem Geschicklichkeitsspiel
bestehenden Spielen ein gemeinsames Münzschlaß, Steuer-und Antriebsaggregat, Spielergebnisse
addierendes Zählwerk, Gewinnbegrenzungseinrichtung, Gewinn-Ausgabewerk sowie ein
vom Münzeinwurf unabhängiges Freispiel-Auslösewerk zugeordnet sind.
In-
den Zeichnungen (Abb. i bis 24) ist die Erfindung beispielsweise dargestellt, und
nachstehend werden die Einzelaggregate einzeln und dann in ihrer Wirkungsverbindung
erläutert.
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Münzschlösser sind bekannt, und zwar derart, daß die aus dem Münzprüfer
in das Münzschloß gelangende Münze in horizontaler Richtung durch Betätigung einer
Zug- oder Schubstange weiterbefördert wird und durch das Vorhandensein der Münze
im Münzchloß das Spielgerät eingeschaltet wird bzw. die Benutzung des Spielgerätes
ermöglicht wird. Die Münze fällt sodann im freien Fall in einen besonderen Sammelbehälter
für Mü.izen.
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Diese bekannten Münzschlösser haben jedoch wesentliche Nachteile:
Für den Einfall der Münze in d'en Münzprüfer, für den Durchlauf der Münze durch
den Münzprüfer, für den Einfall der Münze in das Münzschloß und für das Fallen der
Münze in den Sammelbehälter wird sehr viel Gefälle benötigt. Außerdem kann der Münzprüfer
aus verschiedenen Gründen nicht an der höchsten Stelle des Gehäuses angebracht werden.
Daraus ergibt sich ein sehr großer Höhenunterschied zwischen der Oberkante des Gehäuses
und der Unterkante des Sammelbehälters für die Münzen. Dieser Platz ist jedoch bei
vielen Geräten, insbesondere bei Spielgeräten mit Bühne, nicht vorhanden. Um dennoch
ein Münzschloß bekannter Bauart unterzubringen, wäre eine entsprechende Vergrößerung
des Gehäuses notwendig.
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Diese Nachteile sind durch die nachfolgend beschriebene Erfindung
behoben worden; dieselbe stellt daher einen wesentlichen technischen Fortschritt
dar, und zwar wird die Aufhebung des Gefälleverlüstes und gegebenenfalls eine weitere
Erhöhtirig dadurch erreicht, daß die Münze, nachdem dieselbe: den Münzprüfer durchlaufen
hat, mittels eiries'Münzhebers in beliebige Höhen vertikal -nach oben gehoben wird.
Bei diesem Vorgang werden gleichzeitig die üblichen Auslöse- oder Schaltvorgänge
bewirkt. In den Abb. i bis io ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. In Abb. i
ist ein Münzschloß mit Münzheber von der Seite mit angedeuteter Gehäuseecke dargestellt.
Abb. 2 zeigt einen Schnitt nach A-B.
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Die Münze ioi gelangt durch den Münzprüfer io2 bekannter Art in den
Münzheber 103. Durch Bewegung des Hubhebels 104 in Pfeilrichtung wird über den Hubbolzen
Ios, der sich am Münzheber 103 befindet, der Münzheber 103, welcher mittels der
Rundstangen io6 geführt wird, senkrecht nach oben befördert. Die Münze ioi gleitet
dabei an dem Gleitblech 107 und wird in der strichpunktierten Stellung (Abb. 2)
durch die Öffnung io8 in den Münzlauf iog geschleudert. Neben der öffnung io8 ist
ein Auswurfblech iio angebracht, welches so gebogen ist, daß dasselbe hinter die
Münze greift und dieselbe unter allenUmständen aus demMünzheber 103 wirft.
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Bei derAufwärtsbewegung des Münzhebers trifft die Münze ioi gegen
den Schaltstift i i i und drängt diesen in Pfeilrichtung. Der Schaltstift sitzt
an dem Schalthebel 112, welcher auf der Achse 113 befestigt ist. Auf der Achse 113
befindet sich außerdem fest mit dieser verbunden der Übertragungshebel 114. Die
Bewegung des übertragungshebels 114 wird entweder zur Betätigung elektrischer Kontakte
benutzt oder dient dazu; auf mechanischem Wege, wie in Abb. i dargestellt, die Auslösungen
oder Betätigungen zu veranlassen oder auszuführen.
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Um einen geringeren Hub und die entgegengesetzte Bewegungsrichtung
für den Antrieb des Hubhebels 104, welcher um .die Achse 115 beweglich ist, zu bekommen,
ist in Abb.3 eine Ausführung dargestellt, bei welcher der Hubhebel 104 um das Stück
verkürzt ist, welches dem direkten Antrieb dient. Um einen Stift 116, welcher in
dem Hubhebel befestigt ist, greift ein Zwischenhebel 117 mit einem Langloch. Der
Zwischenhebel 117, an dessen freiem Ende die Antriebskraft angreift, ist um die
Achse 118 beweglich. Die Ausführungen des Hubhebels in den Abb. i und 3 dienen dazu,
das Münzschloß von entsprechenden Organen innerhalb des Gerätes anzutreiben. In
den Abb.4, 5, 6, 7 und 8 ist der Hubhebel dagegen so ausgebildet, daß der Antrieb
des Münzschlosses von außerhalb des Gerätes von Hand des Benutzers erfolgt. Zu diesem
Zweck ist der Hubhebel 104 in den Abb. 4, 6 und 8 nach der entgegengesetzten Richtung
verlängert und durch-die Abschlußplatte-iig geführt. Um einen kleineren Hub und
die entgegengesetzte Bewegungsrichtung zu bekommen oder den Zwischenhebel 117 in
eine andere Ebene zu legen, ist in Abb. 5, ähnlich wie in Abb. 3, ein Zwischenhebel
i 17, der um die Achse i 18 beweglich ist, so angeordnet, daß derselbe an Stelle
des Hubhebels durch die Abschlußplatte i i9 ragt und von außen betätigt werden kann.
In Abb. 6 ist eine Ausführung dargestellt, bei welcher mittels Sperrad 140 und Klinke
141 eine vorzeitige Rückwärtsbewegung des Hubhebels verhindert wird. Bei Beendigung
der Aufwärtsbewegung des Münzhebers wird die Klinke selbsttätig ausgelöst. Diese
Anordnung kann ebenfalls bei den übrigen Ausführungsbeispielen in Anwendung kommen.
In Abb. 7 ist .der Hubhebel 104 angewinkelt und wird durch eine Zug- oder Druckstange
i2o von außen betätigt.
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In Abb. 8 ist ein Münzschloß nach dem Schnitt C-D dargestellt. Dieses
Ausführungsbeispiel ist mit einer eigenen Sperre derart versehen, daß der Hubhebel
104 nur dann weiterbewegt werden kann, wenn durch eine Münze foi der Schaltstift
i i i in Pfeilrichtung bewegt wird und dadurch die an dem Schalthebel 112, befindliche
Ausklinkung i2i außer Eingriff des Klinkstiftes 122, welcher am Hubhebel 104 sitzt,
kommt, also daran vorbeigleiten kann.
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In Abb. g ist eine Schaltvorrichtung mit Verriegelung, welche sowohl
an dem Münzschloß als auch außerhalb desselben angebracht werden kann, dargestellt.
In diesem Ausführungsbeispiel ist an der Hubstange 104 ein Bolzen 123 angebracht,
an welchen beweglich die Stange 124 angreift. Das andere Ende der Stange 124 greift
beweglich an dem Bolzen 125 des Winkelschalthebels 126 an. Am
anderen
Arm des Winkelschalthebels z26, welcher um die Achse r27 beweglich ist, ist ein
Isolierstück z28 befestigt. Auf der Achse r27 ist außerdem drehbar der Verriegelungsschalthebel131
angebracht. Derselbe ist ein zweiarmiger Hebel, an dessen einem Arm eine Verbindungsstange
132 angreift und an dessen zweitem Arm ein Isolierstück 133 befestigt
ist. Außerdem befindet sich an dem Verriegelungsschalthebel 131 ein Klinkstift z34.
Ein Klinkhebel 135, welcher um die Achse 136
drehbar ist und an dessen anderem
Ende ein Stift 137 befestigt ist, kann mit dem Klinkstift 134 in Eingriff kommen.
Der Winkelschalthebel 126 und der Verriegelungsschalthebel 131 sowie der Klinkhebel
135 werden durch Federn in eine Ausgangsstellung gehalten. .
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Wird die Stange r24 durch die Hubstange-104 in Pfeilrichtung bewegt,
so wird das Isolierstück 128 gegen die Kontaktfedern i29 und 130 gedrückt und ein
elektrischer Kontakt geschlossen.
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Dadurch wird ein elektrischer Stromkreis geschlossen, wodurch z. B.
ein elektrischer Magnet zum Anziehen kommt. Die Bewegung des Magneten wird über
die Verbindungsstange 132 auf den Verriegelungsschalthebel rar übertragen. Der Klinkhebel
135 greift über den Klinkstift 134 und hält dadurch den Verriegelungsschalthebel
in- dieser Stellung fest. Das Isolierstück 133 drückt gegen die Kontaktfeder
138 und öffnet damit den elektrischen Kontakt zwischen den Kontaktfedern
139 und 138. Damit wird (Abb. 1o) der Stromkreis, welcher durch die Kontaktfedern
I29 und 130 geschlossen wurde, wieder geöffnet und kann nicht wieder geschlossen
werden, ehe nicht der Hubhebel 104 wieder zurückbewegt worden ist. Durch die Rückwärtsbewegung
des Hubhebels 104 wird über die Stange 124 der Winkelschalthebel 126 zurückbewegt
und der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktfedern 129 und 130 geöffnet. Gleichzeitig
drückt der Winkelschalthebel 126 auf den Stift 137 und löst damit den Klinkhebe1135
aus, und der Verriegelungsschalthebe1131 wird durch Federkraft in seine Ausgangsstellung
zurückbewegt. Der Kontakt zwischen den Kontaktfedern 138 und 139 schließt sich wieder.
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Eine weitere -Ausführung dieser Erfindung ist die, daß die Münze beim
oder nach dem Verlassen des Münzprüfers zunächst einen elektrischen Kontakt schließt
bzw. zum Schließen bringt und dadurch z. B. ein elektrischer Magnet zum Anziehen
gebracht wird, welcher auch die Betätigung des Hubhebels 1o4 bewirkt und damit den
Weitertransport der Münze roi bewirkt.
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Wird der Münzheber 103 vom Münzauslauf des Münzprüfers rot fortbewegt,
so legt sich ein Münzfänger 143 vor den Auslauf des Münzprüfers rot und verhindert,
daß Münzen, welche in der Zwischenzeit eingeworfen werden, auslaufen können, ohne
in den -Münzheber 103 zu gelangen.
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Gewinnbegrenzungsvorrichtung Da es sich um ein Spielgerät handelt,
mit welchem je bezahltes Spiel unter besonderen Voraussetzungen ein unbezahltes
Spiel oder Freispiel derart gewährt wird, daß auch das Freispiel Gewinnausgaben
od. dgl. veranlassen kann, ist es erforderlich, daß eine Gewinnbegrenzungsvorrichtung
derart angebracht ist, daß für .den Einsatz oder Einwurf einer Münze oder vorbestimmten
Münzmenge nicht mehr als z. B. der zehnfache Wert der eingeworfenen Münze ausgezahlt
wird.
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Eine solche Einrichtung kann auch dann notwendig sein, wenn durch
jedes der mehreren Spiele unabhängig voneinander Gewinnausgaben Yeranlaßt werden.
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In Abb. 2z ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung .dargestellt.
Der von einem Elektromagnet Zoo angetriebene Schieber gor, welcher durch die Zugfeder
2o2 zurückgezogen wird, bewegt über den Bolzen 203 den Hebel 204, welcher
fest mit der Achse 2o5 verbunden ist. Auf der Achse 2o5 befindet sich außerdem fest
mit dieser verbunden der Arbeitshebel 2o6. An diesem ist beweglich der Fortschalthebe1207
angebracht, welcher durch die Feder 2o8 gegen den Anschlag 2o9 gehalten wird. Der
Fortschalthebel 2o7 greift in ein Fortschaltrad 21o, welches fest mit der Achse
211 verbunden ist. Auf der Achse 211 befindet sich außerdem fest mit dieser verbunden
der Hebel 2I2. Auf der. Achse 213
befindet sich der Schalthebe12i4, der mit
einem Stift 2I5 und am freien Ende mit einer Isolierplatte 21f versehen ist. Der
Schalthebel 2I4 wird durch eine Feder 217 in Pfeilrichtung gegen einen Anschlag
gehalten.
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Bei einer Bewegung des Schiebers 2b1 wird über den Hebel 204 und der
Achse 2o5 der Arbeitshebel 2o6 und damit der Fortschalthebel2o#: bewegt und das
Förtschaltrad 21o um einen. Zahn weitergescha:tet. Je nachdem, nach wie .vielen
Bewegungen des Schiebers toi die Begrenzung eintreten soll, ist der Hebel2rä eingestellt.
Ist die vorbestimmte Anzahl erreicht, so trifft der Hebel 212 auf den Stift 215
und drückt die Isolierplatte 216 gegen die Kontaktfeder 218 und öffnet dadurch den
Kontakt zwischen den Kontaktfedern 2i8 und 2i9. Dadurch wird der Stromkreis des
Elektromagneten Zoo unterbrochen, so daß bei weiteren Stromimpulsen der Elektromagnet
nicht mehr zum Anziehen gebracht werden kann.
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Bei Einwurf einer neuen Münze wird die Stange 22o, an welcher der
Stift 221 sitzt, derart gegen die Sperrklinke 222 bewegt, daß dieselbe aus der Verzahnung
des Fortschaltrades21o gehoben wird. Die Feder 223 bringt das Fortschaltrad 21o
in die Ausgangsstellung zurück. Steuer- und Antriebsaggregat Das Steuer- und Antriebsaggregat
dient dazu, den Antrieb des Spielgerätes vorzunehmen oder zu veranlassen und gleichzeitig
alle während des Ablaufes des Spieles oder der Spiele oder während des Zeitraumes
von einem Münzeinwurf bis zum nächsten Münzeinwurf notwendigen Schaltungen, Auslösungen,
Betätigungen od. dgl. durch mechanische oder elektrische Mittel derart zu veranlassen
oder auszuführen, daß dieselben in zeitlich richtiger
Reihenfolge
und innerhalb eines vorbestimmten Zeitraumes erfolgen. Durch das Antriebs- und Steueraggregat
werden sowohl die notwendigen Steuerungen für das Spiel auf der Bühne als auch für
das Spiel an der senkrechten Fläche vorgenommen.
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In den Abb. il bis 14 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Abb. i i zeigt eine Vorderansicht, Abb. 12 zeigt die Funktionen der einzelnen Teile,
Abb. 13 zeigt eine An,9icht in Rich-, tung A, und Abb. 14 zeigt. eine Ansicht in
Richtung B.
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Das Steuer- arid Antriebsaggregat ist . zum größten Teil zwischen
den Platinen 301, 302, 303
und 304 untergebracht. An der Antriebsachse
305 ist eir Handgriff 3o6 befestigt. Fest mit der Antriebsachse ist außerdem
verbunden ein Kupplungsteil 307, an welchem fest mit diesem verbunden ein Flachteil
308 und eine Verriegelungsscheibe 3o9 angebracht sind. Außerdem ist eine
Sperrscheibe 310 fest mit der Antriebsachse verbunden.
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Lose, d. h., frei beweglich auf der Antriebsachse 305 ist ein Antriebsrad
311, welches fest mit einer Kupplungshälfte 312 und einem Flachstück 313 verbunden
ist. An dem Flachteil 3o8 sind die Bolzen 314 und 315 zur beweglichen Befestigung
der Verbindungsstangen 316 und 317 angebracht. An dem Flachstück 313 ist ein, Bolzen
318 zur beweglichen Befestigung der Verbindungsstange 319 und ein Bolzen
320 zur beweglichen Befestigung der Antriebsfeder 321 und der Verbindungsstange
322 angebracht.
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Das Antriebsrad 311 greift in das Triebrad 323 ein, welches auf der
Triebachse 32q. frei beweglich ist und fest mit einem Klinkenträger 325 verbunden
ist. An dem Klinkenträger 325 ist eine Klinke 326 beweglich angebracht. Die Klinke
326 greift in ein Sperrad 327, welches fest mit einer Teilungsscheibe 328 und der
Antriebsachse 324 verbunden ist.
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Außerdem ist mit der Triebachse 324 das Zahnrad 329 des Hemmwerkes
fest verbunden. Das Zahnrad 329 überträgt seine Bewegung auf ein Triebrad
330, welches fest mit dem Zwischenrad 331 verbunden ist. Das Zwischenrad
greift in ein Hemmwerkstriebrad 332 ein, welches fest mit dem Hemmrad 333 verbunden
ist. In das Hemmrad 333 greift ein Hemmhebel 334, welcher auf der Hemmachse 335
befestigt ist. An der Hemmachse 335 ist außerdem eine Pendelstange 336 mit dem Pendelgewicht
337 befestigt.
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Wird eine Münze in das Gerät eingeworfen und der Handhebel 3o6 (Abb.
12) in Pfeilrichtung gedreht, so wird damit die Antriebsachse 305 und das
Kupplungsteil 307 mit dem Flachstück 308, Verriegelungsscheibe
309, Sperrscheibe 310 gedreht. Das Kupplungsteil 307 greift
in die Kupplungshälfte 312 ein und nimmt dieses, das Antriebsrad 311 mit Flachstück
313 mit. Die Verbindungsstange 316, deren anderes Ende (Abb. i) mit dem Hubhebel
I04 des Münzschlosses beweglich verbunden ist, bewirkt damit, daß die Münze ioi
gegen den Schaltstift i i i und in Pfeilrichtung gedrückt wird. Dadurch wird der
Übertragungshebel 114 mit der Verbindungsstange 1q:2, welche mit dem anderen Ende
an einem doppelarmigen Hebel4oo (Abb.2o) beweglich befestigt ist, bewegt und damit
die Auslösest?nge 401 gegen den Auslösestift 338 des Auslösehebels 33.9 gedrückt.
Die Auslöseachse 340 (Abb. i i und 12) wird dadurch gedreht und das Auslösestück
341 außer Eingriff mit der Verriegelungsscheibe 309 gebracht. Gleichzeitig
wird die Pendelsperre 338, in die Bahn des Pendels oder gegen eine Bremsscheibe
gebracht. Wäre bei dieser Bewegung des Handgriffes 3o6 keine Münze im Münzschloß
gewesen, so würde das Auslösestück 341 im Eingriff mit der Verriegelungsscheibe
309 geblieben und damit die Weiterbewegung des Handgriffes 3o6 unmöglich
sein.
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Bei der Weiterbewegung des Handgriffes 3o6 erfolgt das Aufziehen der
Antriebsfeder 321, die Bewegung der Verbindungsstange 322 sowie die Bewegung der
Verbindungsstange 317. Die Verhindunestange 317 (Abb. i i und 13) ist mit dem anderen
Ende beweglich befestigt an einem Bügelbolzen 3q.2, welcher sich an dem großen Bügel
343, der um die Bügelachse 344 beweglich ist, befindet. Der große Bügel 343 drückt
auf den Stift 345 des kleinen Bügels 346, welcher um die Kniehebelachse 347 beweglich
ist. Der kleine Bügel drückt mit einer Kante auf die Kniehebe1348 und 349, welche
je aus einem Kniehebelteil 350 und 351 bestehen und durch den Kniehebelbolzen
352 miteinander beweglich verbunden sind. Die Kniehebelteile 350 sind beweglich
an der Kniehebelachse 3q.7 gelagert, und die Kniehebelteile 351 sind beweglich verbunden
mit je einer Schubstange 353, welche in feststehenden Schubstangenlagern 354 gelagert
sind.
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Am Ende der' _ ._#wegung des Handgriffes 3o6 wird das Flachstück 313
(Abb. 12) mit seinem freien Ende 355 gegen den Stift 356 des Hebels 357 gedrückt
und damit die Teilungsachse 358 und der Teilungsstift 360 gedreht. Der Teilungsstift
36o drückt gegen das freie Ende des um die Tellerachse 361 drehbaren Teilers 362
und bringt damit den Teiler außer Eingriff mit der Teilungsscheibe 328. Gleichzeitig
wird über den Sperrhebel 363
und die Sperrstange 364 die Sperrklinke 365 aus
deniSperrad 31o ausgehoben.
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Nunmehr wird der Handgriff 3o6 in seine Ausgangsstellung zurückbewegt;
dabei fällt das AuslösestÜck 341 in die Verriegelungsscheibe 309 ein, und
die Pendelsperre338d wird aus derBewegungsbahn des Pendels oder von der Bremsscheibe
genommen.
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Nunmehr läuft das Steuer- und Antriebsaggregat, durch die Antriebsfeder
321 angetrieben; ab. Die Ablaufgeschwindigkeit ist durch das Hemmwerk mit dem Zahnrad
329 bis zum Hemmrad 333 durch die entsprechende Wahl der Zähnezahl und der Übersetzungen
und die Anzahl der zwischengeschalteten Zwischenräder festgelegt und an dem Pendelgewicht
337 verstellbar.
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Die mit Nocken, Vorsprüngen oder Vertiefungen versehenen Schaltscheiben
366 bis 372, auf welchen je ein Schalthebel 373 bis 379, welche um die
Schalthebelachse
379" beweglich sind und an ihrem anderen Ende mit einem Isolierstück
380 versehen sind und mittels einer drehbaren Rolle auf einer Kante der Schaltscheiben
laufen, bewirken durch ihre Form ein Heben oder Senken der Schalthebel.
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Über den Isolierstücken 380 ist jeweils ein Federsatz 389 bis
395 angeordnet. In diesem Ausführungsbeispiel ist über den Schalthebeln 373 bis
einschließlich 377 je einArbeitskontakt vorgesehen. Die Schaltscheibe 366 (Abb.
i i und 14) ist rund und seitlich mit einem Nocken versehen, welcher gegen einen
entsprechend geformten Vorsprung des Schalthebels wirkt. Die Schaltscheibe 367 hat
zwei Nocken, die Schaltscheibe 368 hat drei Nocken, die Schaltscheibe 369 hat vier
Nocken, und die Schaltscheibe 370 hat fünf Nocken. Die Schaltscheibe
371
ist mit Ausnehmungen versehen, und der zugehörige Schalthebe1379 ist mit
einem Arbeits-und eineriz Ruhekontäkt "versehen. Wenn der Schalthebel 379 hochbewegt
wird, wird der Ruhekontakt geöffnet und der Arbeitskontakt geschlossen. Wird der
Schalthebel 379 wieder gesenkt, so wird erst der Ruhekontakt geschlossen
und kurze Zeit später der Arbeitskontakt geöffnet. Die Schaltscheibe 372 ist ebenfalls
mit Ausnehmungen versehen. Dem Schalthebel 378 sind drei Arbeitskontakte
zuge-@ ordnet.
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Beim Aufzug der Antriebsfeder 321 wurde über das Antriebsrad
3 i i auch das Triebrad 323 mitgedreht und damit die Klinke 326 entgegen der Sperrichtung
über das Sperrad 327 gezogen. Die Triebachse 324 hat also beim Aufzug keine Bewegung
ausgeführt. Beim Ablauf greift jedoch die Klinke 326 in das Sperrad 327 ein und
nimmt die Triebachse 324 mit. Die Schaltscheiben drehen sich mit und bewirken durch
die daran befindlichen Nocken, Vertiefungen und Erhöhungen, daß die Schalthebel
die vorbestimmten Bewegungen ausführen und elektrische Kontakte schließen oder öffnen.
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Gleichzeitig wird die Verbindungsstange 319,
welche mit einem
Ende an dem Aushebestift 38a des Aushebehebels 383 beweglich befestigt ist, in Pfeilrichtung
bewegt. Der Aushebehebel mit Stift 384 und Stange 385, welcher um die Aushebeachse
386 beweglich ist, wird gegen die Kniegelenke 348 und 349 gedrückt und hebt damit
je nach Gestaltung des Aushebehebels 383 die Kniehebel in bestimmten Zeitabständen
nacheinander aus, und die Kniehebel werden durch Federkraft zum Einknicken gebracht.
Auch kann der Aushebehebel 383 so gestaltet sein, daß dieKniehebel gleichzeitig
ausgehoben werden.
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Der Teiler 362 gleitet auf der Teilungsscheibe 328, bis der nächste
Vorsprung der Teilungsscheibe 328 gegen den Teiler trifft und damit den Ablauf anhält.
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WeitereAusführungen des Steuer- undAntriebsaggregates bestehen darin,
daß an Stelle des Handgriffes 3o6 zum Aufzug ein Elektromagnet verwendet wird, welcher
z. B. an dem Flachteil 3o8 angreift. Aüch kann die Betätigung der Schubstangen 353
oder der Kniehebel 348 und 349 mittels Elektromagneten, welche von besonderen Schaltscheiben
geschaltet werden, erfolgen. An Stelle der vorgesehenen zwei Schubstangen können
auch mehr oder weniger verwendet werden. Auslöser Der Auslöser dient dazu, die Auslösung
des Steuer- und Antriebsaggregates außer durch das Münzschloß auch noch von anderer
Stelle her unter vorbestimmten Voraussetzungen vorzunehmen.
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In diesem Ausführungsbeispiel soll, sofern mit dem Kugelspiel ein
Freispiel gewonnen worden ist, auch von dem Kugelspiel oder dem Zählwerk aus das
Steuer- und Antriebsaggregat ausgelöst werden, ohne daß dazu ein erneuter Münzeinwurf
notwendig ist.
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In Abb.2o ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Der Auslösehebel'339
des Steuer- und Antriebsaggregates, welcher mit dem Auslösestift 338 versehen ist,
wird durch eine Bewegung der Auslösestange 4oi, welche über einen zweiarmigen Hebel
4oo mit der Verbindungsstange 142 des Münzschlosses verbunden ist, in Pfeilrichtung
bewegt. Dabei drückt dieselbe den Auslösehebel339 nach unten und löst dadurch das
Steuer- und Antriebsaggregat aus. Gleichzeitig drückt der an der Auslösestange 40i
befindliche Stift 4o2 auf das Ende des Sperrhebels 403, welcher um die Achse 404
drehbar ist, und löst diesen aus.
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Wenn von anderer Stelle, z. B. vom Zählwerk des. Kugelspieles, die
Auslösung des Steuer- und Antriebsaggregates erfolgen soll, wird ein elektrischer
Strom in die Spule 405 eines Elektromagneten, dessen Kern 4o6durchelektromagnetische
Kraft bewegt wird, geleitet. Der Kern 4o6 ist über Gestänge-407 mit dem Antriebshebel-408,
welcher durch eine Feder 409 in seiner Ausgangsstellung gehalten wird, verbunden.
Die Spule ist von den Jochblechen 410 und 411 umschlossen. Beide zusammen sind an
einem Haltewinkel 412 befestigt. In dem Haltewinkel 4i2 und dem Jochblech 411 ist
je eine Lagerbuchse angebracht, durch welche das Gestänge 407 und damit auch der
Kern 4o6 geführt werden.
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Der Antriebshebel 4o8 und der Druckhebel 413 sind fest mit der Antriebsachse
414 verbunden. Die durch den Elektromagneten verursachte Bewegung wird über den
Druckhebel und dem Auslösestift 338 auf den Auslösehebe1339 übertragen und damit
das Steuer- und Antriebsaggregat ausgelöst. Die Auslösestange 401 ist über ein Langloch
mit dem Auslösestift 338 verbunden, daher wird die Auslösestange 401 bei dieser
Bewegung nicht mitbewegt. Gleichzeitig fällt der um die Achse 425 bewegliche Verklinkungshebel42o
durch die Kraft der Feder 418 hinter den Verklinkungsbolzen 415 und hält den Auslösehebel
339 in der Stellung fest. Ebenfalls gleichzeitig drückt der Auslösehebel 339 den
Schalthebelstift 416 mit dem Schalthebel 417 in Pfeilrichtung. Durch die Kraft der
Feder 419 wird der Sperrhebel 403 hinter den Schalthebelstift 416 gebracht. Durch
diese Bewegung hat-derSchalthebel
q.17, welcher um die Schalthebelachse
42r drehbar und am anderen Ende mit einem Isolierstück 422 versehen ist, die Kontaktfeder
42,3 derart bewegt, daß der elektrische Kontakt zwischen den Kontaktfedern 423 und
q.24 geöffnet worden ist. Dadurch ist die Leitung zur Spule 405 des Elektromagneten
unterbrochen. Würde also nach einem Freispiel noch einmal ein Freispiel gewonnen,
so kann die Spule 4o5 nicht von dem Stromimpuls erreicht werden, das Steuer- und
Antriebsaggregat also auch nicht ausgelöst werden.
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Der Verklinkungshebel 420 wird bei Aufzug des Steuer- und Antriebsaggregates
durch die Verbindungsstange 322 ausgelöst. Der Sperrhebel 4o3 wird jedoch erst dann
ausgelöst, wenn durch das Münzschloß die Auslösestange 401 betätigt wird. Kugelspiel
Auf der Bühne ist ein Kugelspiel mit aus der Waagerechten geneigter Spielfläche
angeordnet. Kugelspiele als solche sind in verschiedenen Ausführungen bekannt, jedoch
sind dieselben schon ihrer räumlichen Ausdehnung wegen nicht in Spielgeräten flacher
Bauart, solchen mit Bühne und solchen mit mehr als einem Spiel unterzubringen. Vorzugsweise
zu diesem Zweck wurde das nachfolgend beschriebene Kugelspiel entwickelt.
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In den Abb. 15 bis 19 ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
In Abb. 15 ist die Vorderansicht, in Abb. 16 ein Schnitt nach A-B, in Abb. 17 ein
Schnitt nach C-D, in Abb. 18 eine Ansicht der Spielfläche in Richtung nach A und
in Abb. 19 die Funktion des Mechanismus dargestellt.
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Zwischen der senkrecht stehenden linken Seitenwand 500 und
der rechten Seitenwand 5o1 ist eine Spielfläche 5o2 derart angebracht, daß die Spielfläche
von der linken Seitenwand zoo zur rechten Seitenwand 5o1 geneigt ist, also Gefälle
hat. Die Spielfläche ist durch die erhöhte vordere Abgrenzung 503 und die
hintere Abgrenzung 504 auch nach vorn und hinten derart abgegrenzt, daß die Kugel
5o5 nicht die Spielfläche verlassen kann.
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Der zwischen diesen Begrenzungen verbleibende Platz ist in der Mitte
in Richtung von der linken Seitenwand 500 zur rechten Seitenwand 5o1 mit
einer erhöhten Boxenabgrenzung 5o6 derart versehen, daß dieselbe an der linken Seitenwand
5oo anschließt, jedoch zwischen der rechten Seitenwand 5o1 und der Boxenabgrenzung
5o6 genügend freier Raum verbleibt.
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Etwa in der Mitte einer jeden Boxe 507 bis 511 ist je eine Durchbohrung
512 bis 516 der Spielplatte derart angebracht, daß die Kugel 5o5 hindurchfallen
kann. An der rechten Seitenwand 5o1 ist zwischen der vorderen Begrenzung
503 und der hinteren Abgrenzung 504 ein Kurvenblech 517 derart angebracht,
daß die Kugel 505 an diesem längs laufen kann. Desgleichen ist an der linken
Seitenwand 5oo zwischen der hinteren Abgrenzung 504 und der Boxenabgrenzung 5o6
ein kleines Kurvenblech 518 angebracht. Vor dem Kurvenblech 517 ist ebenfalls eine
Durchbohrung 51g derart angebracht, daß zwischen dem Rand der Durchbohrung 519 und
dem Kurvenblech 517 noch so viel von der Spielfläche stehenbleibt, daß die Kugel
505 bei schnellem Lauf durch die Kurve durchlaufen kann, ohne in die Durchbohrung
519 einzufallen. Läuft die Kugel 5o5 dagegen nur langsam durch die Kurve, so soll
dieselbe infolge der fehlenden Zentrifugalkraft in die Durchbohrung 519 einfallen.
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Vor dem Einlauf der Boxe 51o ist ein Schwenkarm 520 mit Drehachse
521, vor dem Einlauf der Boxe 507 ist ein Schwenkarm 522 mit Drehachse 523,
vordem Einlauf der Boxe 5o8 ist ein Schwenkarm 524 mit der Drehachse 525 und vor
dem Einlauf der Boxe 5o9 ist ein Schwenkarm 526 mit der Drehachse 527 angebracht.
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Die Kugel 505 läuft von der schrägen Kugelbahn 528 an dem senkrechten
Kurvenblech 529 entlang auf die Spielfläche und gelangt, sofern die Schwenkarme
520, 522, 524 und 526 rechtzeitig und im richtigen Rhythmus geöffnet werden,
in Pfeilrichtung (strichpunktierter Pfeil) in die Durchbohrung 516. Werden die Schwenkarme
nicht richtig betätigt, so gelangt die Kugel jeweils in die Boxe, vor deren Einlauf
der Schwenkarm nicht rechtzeitig ausgeschwenkt worden ist. Durch die in den Boxen
befindlichen Durchbohrungen gelangt die ,Kugel sodann durch die Spielfläche 5o2
und läuft "über den schrägen Kugellauf 530 zum Kugelheber 531 zurück. Der
Kugellauf ist mittels einer Zwischenwand 532 in zwei parallele Kanäle unterteilt.
Durch Lenkbleche 533 werden die Kugeln in den jeweils zugehörigen Kanal geleitet.
Sollen z. B. die Boxen 51o und 507 vom Zählwerk nicht gezählt werden, so
werden alle Kugeln, welche in die Durchbohrungen 515 und 512 einfallen, in den Kanal.
geleitet, in welchem im Boden desselben keine Kontakte angeordnet sind. In dem anderen
Kanal sind z.B. drei Kontakteinrichtungen angebracht, und zwar die Klappe 534 mit
dem Isolierstab 535 und dem Federsatz 536, die Klappe 537 mit dem Isolierstab 538
und Federsatz 539 und die Klappe 54o mit dem Isolierstab 541 und dem Federsatz 542
(Abb. 15 und 17). Die Klappen sind derart angebracht, daß die Kugel 5o5, sofern
dieselbe durch die Durchbohrung 513 fällt, nur über die Klappe 534 läuft und durch
ihr Eigengewicht den Federsatz 536 betätigt. Bei Einfall der Kugel 5o5 in die Durchbohrung
514 läuft dieselbe nacheinander über die Klappen 537 und 534 und betätigt nacheinander
die Federsätze 539 und 536. Bei Einfall der Kugel in die Durchbohrung 516 läuft
dieselbe nacheinander über die Klappen 540, 537 und 534 und betätigt dabei nacheinander
die Federsätze 542, 539 und 536 und veranlaßt dadurch, daß nacheinander von diesen
Federsätzen je ein Stromimpuls geschaltet wird, welche einem elektrischen Zählwerk
zugeleitet werden. Kurz vor dem Kugelheber 531 laufen die beiden Kanäle des Kugellaufes
53o zusammen. Kugeln, welche in die Durchbohrungen 515, 512 und 519 einfallen, laufen
über keine Klappen und veranlassen daher auch keine Stromimpulse. Der Kugellauf
53o hat Gefälle in Richtung des Kugelhebers und mündet in eine Öffnung 543 in der
rechten Seitenwand 5o1. Die
Öffnung 543 (Abb. 16) führt in den Kugelheber
und ist durch ein Verschlußblech 54q., welches um die Verschlußachse 545 beweglich
ist und mit dem Verschlußbolzen 546 versehen ist, mittels einer Feder 547 (Abb.
15) derart abgeschlossen, daß keine Kugel 5o5 in den Kugelheber laufen kann,
wenn nicht durch einenDruck gegen denVerschlußbolzen 546 das Verschlußblech 544
hochgeklappt wird.
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Zwischen der hinteren Platine 548 und der vorderen Platine 549, welche
durch das Distanzstück 550 miteinander verbunden sind, ist die Kugelheberachse
551 gelagert. Fest mit der Kugelheberachse verbunden, befindet sich auf dieser
der Drehknopf 552 und der Kugelheberarm 553. Am anderen Ende des Kugelheberarmes
befindet sich das Kugelbeförderungsblech 554. Zwischen der rechten Seitenwand 5oi
und dem Kugelheberabschlußblech 555, welche durch Distanzrollen miteinander verbunden
sind, wird der Kugelheberarm 553 bewegt. Zur Abgrenzung des Kugelförderungskanales
556 sind ein inneres Leitblech 557 und ein äußeres Leitblech 558 angebracht, zwischen
denen die Kugel 505 mittels des Kugelförderungsbleches 554 befördert wird
(Abb. i6). Zum_Heben der Kugel 505
wird die Kugelheberachse 551 zunächst in
Richtung des Doppelpfeiles gedreht. Dabei wird der Verschlußbolzen 546 mitgenommen
und dadurch das Verschlußblech 544 derart angehoben, daß die Kugel 505 in
den Kugelbeförderungskanal 556 vor das Kugelbeförderungsblech 554 läuft. Nunmehr
wird die Kugelheberachse 551 in Richtung des Pfeiles gedreht, bis die Kugel auf
die schräge Bahn 559 des inneren Leitbleches gelangt. Dem Gefälle der schrägen Bahn
559 entsprechend, läuft die Kugel 5o5 auf das Ende der Kugelbahn 528 und gelangt
durch die obere Öffnung 56o in der rechten Seitenwand 5oi zum Auslauf über die Kugelbahn
528. Zur Verhinderung des Ausspringens der Kugel 505 ist ein Prellblech 561
neben dem Ende der Kugelbahn 528 angebracht.
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Mittels eines Drehgriffes 562 (Abb. i9) wird die Betätigungsachse
563 nach links oder rechts gedreht. Auf der Betätigungsachse 563 befinden sich fest
mit dieser verbunden die Betätigungshebel 564 mit den Betätigungsbolzen 565 und
außerdem zwei Anschläge zur Begrenzung der Drehbewegungen. Auf der Drehachse 524
welche im Lager 566 drehbar gelagert ist, befindet sich fest mit dieser -verbunden
außer dem Schwenkarm 52o noch der einarmige Hebel 567, welcher über die Verbindungsstange
568 mit dem doppelarmigen Hebel 569 verbunden ist. Am zweiten Arm des doppelarmigen
Hebels 569, dessen Drehpunkt in 570 liegt, ist eine Antriebsstange57i drehbar
befestigt, deren anderes Ende drehbar an einem um die Drehachse 572- beweglichen
einarmigen Hebel 573 befestigt ist. An der Antriebsstange 571 befindet sich der
Antriebsbolzen 574, welcher bei entsprechender Drehung des Drehgriffes 562 durch
den zugehörigen Betätigungsbolzen 565 fortbewegt wird, wodurch der Schwenkarm 52o
inPfeilrichtung geschwenkt wird.
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Auf der Drehachse 523, welche in dem Lager 575 beweglich gelagert
ist, befindet sich, fest mit dieser verbunden, außer dem Schwenkarm 522 noch ein
einarmiger Hebel 576, -welcher beweglich mit der Antriebsstange 577, welche mit
dem Antriebsbolzen 578 versehen ist, verbunden ist. Das andere Ende der Antriebsstange
577 ist mit einem um die Drehachse 579 beweglichen einarmigen Hebel 58o beweglich
verbunden.
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Auf der Drehachse 525, welche in dem Lager 581 beweglich gelagert
ist, befindet sich, fest mit dieser verbunden, außer dem Schwenkarm 524 noch ein
einarmiger Hebel 58:2, welcher an der Antriebsstange 583 beweglich befestigt
ist. An einem Ende der Antriebsstange 583 ist dieselbe mit dem um die Drehachse
584 beweglichen einarmigen Hebel 585 verbunden. Am anderen Ende der Antriebsstange
583 ist ein Antriebsbolzen 586 angebracht.
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Auf der Drehachse 527, welche in dem Lager 587 beweglich gelagert
ist, befindet sich, fest mit dieser verbunden, außer dem Schwenkarm 526 noch ein
einarmiger Hebel 588, welcher mit der Zwischenstange 589 beweglich verbunden
ist. Das andere Ende der Zwischenstange 589 ist beweglich mit dem zweiarmigen Hebel
59o, der seinen Drehpunkt in 591 hat, verbunden. Der andere Arm des zweiarmigen
Hebels 590 ist beweglich mit derAntriebsstange 592, die mit dem Antriebsbolzen
593 versehen ist, verbunden. Das andere Ende der Antriebsstange 592 ist beweglich
mit dem einarmigen Hebel 594, der um die Drehachse 595 beweglich ist, verbunden.
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Die Schwenkarme 52o, 522, 524 und 526 werden durch die Kraft von Federn
nach der Betätigung wierle_ in ihre Ausgangsstellung zurückgebracht.
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In den unteren Teil des Kugellaufes-53o ragt ein um die Achse 596
beweglicher Sperrhebel 597, welcher durch die Feder 598 in der Ausgangsstellung
gehalten .wird. Bei Ablauf des Steuer- und Antriebsaggregates wird der Sperrhebel
597 quer durch den Kugellauf 53o dadurch gelegt, daß durch die Stange 385
der Sperrhebel mitgenommen wird. Der Durchlauf von Kugeln wird dadurch so lange
unterbrochen, bis durch erneuten Aufzug des Steuer- und Antriebsaggregates der Sperrhebel
wieder aus dem Kugellauf ausgeschwenkt wird.
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Die Anordnung der Schwenkarme ist derart getroffen, daß bei Drehung
des Drehgriffes, z. B. nach _ links, die Schwenkarme 52o und 524 eingeschwenkt werden
und bei einer Drehung nach rechts die Schwenkarme 522 und 526 eingeschwenkt werden.
Um die Kugel durch alle vier Schwenkarme durchzulassen, ist es notwendig, vier entgegengesetzte
Bewegungen entsprechend derLaufgeschwindigkeit der Kugel auszuführen.
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Die Rückseite des Kugelspieles ist durch eine Rückwand 599, welche
für das Zählwerk einen Ausschnitt hat, abgeschlossen.
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Auf der Rückwand 599, der linken Seitenwand 5oo und der rechten Seitenwand
5oi und auf den Boxenabgrenzungen 5o6 und den Eckenabdeckungen sind Därstellungen,
Verzierungen, Gewinnzahlen od. dgl. angebracht. Die Spielfläche ist hochglanzvernickelt.
Zählwerk
Das Zählwerk dient dazu, die einzelnen Spielergebnisse eines oder mehrerer Spiele
zu addieren und anzuzeigen.
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In diesem Ausführungsbeispiel werden die vom Kugelspiel oder einem
anderen Spiel geschalteten oder veranlaßten elektrischen Stromimpulse dem Zählwerk
zugeleitet. .
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Um einen möglichst großen Hub und eine verhältnismäßig große Kraft
zu erhalten, wurde das Zählwerk mit einem Drehanker oder Drehankermagnet versehen.
Die bekannten elektrischen Zähl-1verkQ sind dagegen alle mit flachen Ankern versehen,
welche gegen einen Kern gezogen werden. - In den Abb. 22 und 23 ist ein Ausführungsbeispiel
dargestellt. Auf den beiden Magnetschenkeln 6oo und 6oi des Joches 603, welches
aus weichem Eisen oder insbesondere für die Verwendung bei Wechselstrom aus lamellierten
Spezialeisen besteht, sind zwei Magnetspulen 6o4 und 605
angebracht, welche
der Spannung der Stromimpulse angepaßt sind. Die Magnetschenkelenden 6o6 und 6o7
sind zu Polschuhen ausgebildet, zwischen denen sich ein Drehanker 6o8, der fest
auf der Ankerachse 6o9 sitzt, bewegen kann. Die Ankerachse bog ist zwischen der
Vorderplatine6io und der Hinterplatine 6i i, welche sich zu beiden Seiten der Magnetschenkel
befinden, drehbar gelagert. Auf der Ankerachse 6o9 befindet sich, fest mit dieser
verbunden, außerdem der Fortschalthebel612, dessen Bewegung durch die Anschläge
613 und 614 begrenzt ist. An einem Arm des Fortschalthebels 612 ist eine Rückzugfeder
615 und an dem anderen Arm beweglich der Fortschaltzahn 616 derart angebracht, daß
der Fortschaltzahn 616 mittels der Feder 6i7 gegen einen Anschlag gehalten wird.
Der Fortschaltzahn greift bei Anzug des Drehänkers 6ög in das Portschaltrad 618,
welches fest auf der Fortschaltachse Gig sitzt, ein und schaltet dieses um einen
Zahn weiter. Die Sperrklinke 62o, welche fest auf der Sperrachse 62i sitzt, hält
das Fortschaltrad618 in seiner Lage.
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Auf der Fortschaltachse 6i9 ist, fest mit dieser verbunden, außer
dem Fortschaltrad 618 noch eine Nockenscheibe 622 und eine Rückstellfeder 623 angebracht.
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Der Sperrzahn 62o wird durch die Feder 624 in die Verzahnung gedrückt.
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Die Stange 385 greift über den Stift 625 an dem Sperrbolzen 626 an
und hebt dadurch die Sperrklinke 62o aus. Das Fortschaltrad 618 wird durch die Rückstellfeder
623 in seine Ausgangsstellung, begrenzt durch die beiden Anschlagstifte 627 und
628, zurückgebracht. Auf dem freien Ende der Fortschaltachse Gig ist außerhalb der
Platinen eine Zählscheibe 629 angebracht, auf deren Kreisfläche in sektorieller
Unterteilung, und zwar den Zähnen des Fortschaltrades 6i8 entsprechend, fortlaufende
Zahlenbezeichnungen angebracht sind. Das Zählwerk wird z. B. hinter der Rückwand
599 des Kugelspieles so angebracht, daß jeweils eine Zahl der Zählscheibe 629 von
außen in dem Ausschnitt der Rückwand 599 zu sehen ist. Je nachdem, nach wieviel
Schaltungen des Fortschaltrades 618 eine Kontaktgabe erfolgen soll, ist die Nockenscheibe
622 zu dem Anschlagstift 627 eingestellt und fest auf der Fortschaltachse befestigt.
Die Nockenscheibe 622 drückt bei Erreichung der vorbestimmten Fortschaltzahl gegen
den Schaltstift 630, welcher fest an dem um die Schaltachse 631
beweglichen
Schalthebel 632 sitzt. Am Ende des Schalthebels 632 ist ein Isolierstück
633 fest angebracht, welches sodann auf die Kontaktfedern 634 und 634 drückt und
dadurch einen elektrischen Kontakt zwischen diesen Kontaktfedern herstellt.
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Soll bei mehreren Stellungen des Fortschaltrades 6i8' ein elektrischer
Kontakt geschlossen werden, so werden entsprechend viele Nockenscheiben in entsprechetidemAbstand
zumAnschlagstift 627 nebeneinander angebracht. Sollen dadurch jedoch voneinander
unabhängige Stromkreise geschaltet werden, so wird jeder Nockenscheibe ein eigener
Schalthebel mit Kontaktfedersatz zugeordnet. An Stelle des Schalthebels kann die
Anordnung auch so getroffen sein, daß die Nockenscheiben aus Isolierstoff bestehen,
welche sodann direkt auf die Kontaktfedern wirken können.
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Eine weitere Ausführung des Zählwerkes besteht darin, daß mehrere
gleichartige Zählwerke derart zusammenwirken, daß bei mehrstelligen Zahlen jedes
einzelne Zählwerk das Zählen innerhalb einer Stelle derart übernimmt, daß die Kontaktgabe
auf zehn-Fortschaltungen erfolgt und durch den Kontakt das Zählwerk der nächsten
Stelle um eins weitergeschaltet wird. Außerdem kann an Stelle der flachen Zählscheibe
629, welche die Zahlenbezeichnungen auf der Kreisfläche trägt, eine Zählscheibe
mit aufgestelltem Rand, auf deren Mantelfläche die Zahlen angeordnet sind, verwendet
werden.
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Nun soll das Zusammenwirken aller Aggregate des Gerätes beschrieben
werden. In Abb. 24 ist ein Ausführungsbeispiel in Form einer Gesamtschaltung des
Gerätes dAPgestellt.
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Auf der senkrechten Platte sind drei Scheiben insbesondere derart
angeordnet, daß gedachte Linien, welche die Mittelpunkte der rotierenden Scheiben
verbinden, ein Dreieck bilden.
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Die zu jeder rotierenden Scheibe gehörenden Kontaktfedern sind jeweils
unter den Bezeichnungen R i (rotierende Scheibe i), R2 (rotierende Scheibe?,), und
R3 (rotierende Scheihe3) dargestellt. Je ein Federsatz a bis f gehört zu einem der
z. B. sechs Taststifte einer rotierenden Scheibe. Durch den Zusatz der Zahl der
rotierenden Scheibe, zu welcher der Kontakt gehört, werden die gleichartigen Kontaktfedersätze
der drei rotierenden Scheiben voneinander unterschieden.
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Die übrigen Kontaktfedersätze sind mit denselben Zahlenbezeichnungen
versehen, mit denen dieselben bereits in anderen Abbildungen dargestellt wurden.
Desgleichen sind die Spulen bezeichnet. Die Schaltzeichen M i, M 2, M 3 stellen
die Antriebsmotoren der rotierenden Scheiben bei Einzelantrieb dar, bei gemeinsamem
Antrieb aller
rotierenden Scheiben von einem Motor fallen die Motoren
M 2 und M 3 fort. Die Schaltzeichen L i bis L4 stellen Glühlampen dar, welche der
inneren Beleuchtung des Gerätes dienen, und das Schaltzeichen G i ist eine Glimmlampe,
welche der Anzeige der Betriebsbereitschät't und zum Blickfang dient.
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Wird in das Spielgerät eine Münze eingeworfen und das Steuer- und
Antriebsaggregat aufgezogen, so bewegen sich mit dem Ablauf desselben auch die Schaltscheiben
366 bis 372, zu denen die Kontaktfedersätze 389 bis 395 gehören. Durch die Schaltscheibe
371 wird zunächst der Kontaktfedersatz 394 derart betätigt, daß der Arbeitskontakt
geschlossen wird, und durch diesen der elektrische Strom den Glühlampen
L i bis L4, welche dadurch leuchten, zugeführt.
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Gleichzeitig wird den Kontakten
534,537 und 540 des Kugelspieles
elektrischer Strom zugeleitet. Außerdem wird der Ruhekontakt des Kontaktfe-dersatzes
394 gleichzeitig geöffnet. Sodann betätigt die Schaltscheibe 372 den Kontaktfedersatz
395,
die drei Arbeitskontakte dieses Kontaktfedersatzes werden zusammengedrückt,
und zwar nacheinander, und dadurch der elektrische Strom den Motoren M i bis M 3
zugeleitet, welche nunmehr umlaufen. Während des Kugelspieles werden die Kontaktfedersätze
534. 537 und 540 gegebenenfalls durch die Kugel betätigt und dementsprechende Stromimpulse
in die Spulen 604, 6o5 des Zählwerkes geleitet. Erreicht das Zählwerk eine vorherbestimmte
Anzahl von Stromimpulsen, so wird der Kontakt zwischen den Kontaktfedern 634, 635
geschlossen. Nach Ablauf einer festgesetzten Zeit wird durch die Schaltscheibe 372
der Kontäktfedersatz 395 geöffnet, die Motoren laufen nunmehr ohne elektrischen
Strom aus. Der Aushebehebel383 hebt zunächst den Kniehebel 349 aus, die zugehörige
Schubstange wird in Pfeilrichtung bewegt und damit die Rastenhebel in die Rastenscheibe
der rotierenden Scheiben eingerastet. Sodann wird das Kniegelenk 348 ausgehoben
und die zugehörige Schubstange 353 in Pfeilrichtung bewegt. Damit werden die zweiarmigen
Hebel, welche je auf einer Achse sitzen und dadurch einen Hebel betätigen, derartbewegt,
daß die Taststifte freigegeben und durch Federkraft gegen den zylindrischen Körper
gedrückt werden. Steht einem der Taststifte ein Loch im zylindrischen Körper gegenüber,
so gleitet der Taststift .in dieses und betätigt den zugehörigen Kontaktfedersatz.
Je nachdem welche Kontaktfedersätze oder welche Kontaktfedersätze gleichzeitig betätigt
werden, erfolgt gegebenenfalls eine Gewinnzahlung, und zwar ist in diesem Beispiel
die Schaltung derart vorgenommen, wie in der folgenden Tabelle dargetan:
| Gewinnauszahlung |
| Bei gleichzeitiger. Betätigung der Kontakte im x-fachen Wert
der |
| eingeworfenen Münze |
| d i -f- d?, + d 3 . . . . . . . . .
. . . . . . . . . . . . . . . . . . . zehnfach |
| di+d2 ..... . ........................... zehnfach |
| d2 -f- d3 ................................. achtfach |
| da -1- d 3 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .
. . . . . . sechsfach |
| a i + a2, b i -f- b-2, c i -1- c2, e i
+ e2, f i + f 2 vierfach |
| a2 + a3, b2 + b3, c2 + c3, e2 -E- e3, f 2 + f3
zweifach |
| ai -E- a3, bi + b3, c= + c3, ei + e3, f i + f3 zweifach |
| nur d3 ....................... , ....-.. .. zweifach |
Beim weiteren Ablauf des Steuer- und Antriebsaggregates werden die Kontaktfedersätze
389 bis 393 durch .die zugehörigen Schaltscheiben derart betätigt, daß der Kontaktfedersatz
389 ein; mal geschlossen wird, der Kontaktfedersatz 39o zweimal geschlossen
wird, der Kontaktfedersatz 391 dreimal geschlossen wird, der Kontaktfedersatz 392
viermal geschlossen wird, der Kontaktfedersatz 393 fünfmal geschlossen wird.
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Die Häufigkeit der Schließungen der vorgenannten Kontaktfedersätze
ergibt sich aus der Anzahl der an den zugehörigen Schaltscheiben 366 bis
370
vorhandenen Nocken.
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Sind z. B. die Kontaktfedersätze d 2 und d i geschlossen,
so fließt ein Strom durch diese zum Kontaktfedersatz 393. Da dieser fünfmal betätigt
wird, werden von diesem in Abständen nacheinander fünf Stromimpulse in die Spule
Zoo der Auszahlvorrichtung geleitet. Die Auszahlvorrichtung tritt dadurch fünfmal
in Tätigkeit und zahlt dabei z. B. jedesmal den zweifachen Wert der eingeworfenen
Münze aus, so daß sich der 5 X z = iofache Wert ergibt.
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Nachdem die Auszahlung beendet ist, wird durch die zugehörige Schaltscheibe
371 der Kontaktfedersatz 394 derart betätigt, daß zunächst der Ruhekontakt
geschlossen wird, ohne daß jedoch der Arbeitskontakt geöffnet wird. Ist durch ein
entsprechendes Spiel mit dem Kugelspiel der Kontaktfedersatz 63q., 635 geschlossen,
so fließt durch diesen ein elektrischer Strom und weiter durch den Ruhekontakt 394,
den Ruhekontakt 423, 424 in die Spule 4o5 des Auslösers. Das Steuer- und Antriebsaggregat
wird ausgelöst, ohne daß eine Münze eingeworfen wurde. Gleichzeitig wird jedoch
der Kontaktfedersatz 423, q.24 geöffnet.
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Anschließend wird der Arbeitskontakt 394 geöffnet und damit die Glühlampen
und das ganze Gerät ausgeschaltet.
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Wird bei dem nun folgenden Freispiel ein Gewinn erzielt, welcher mit
dem im vorhergehenden bezahlten Spiel erzielten Gewinn mehr als z. B.
den
zehnfachen Wert der eingeworfenen Münze ergibt, so ist bei Erreichung dieser Gewinnhöhe
durch die Gewinnbegrenzungsvorrichtung der Kontaktfedersatz 218, Zig geöffnet worden,
so daß keine weiteren Stromimpulse mehr- in die Spule Zoo der Auszahlvorrichtung
gelangen können, also keine Auszahlung über den zehnfachen Wert des Einsatzes hinaus
erfolgen kann. Der Kontaktfedersatz 218, Zig wird bei Beginn des nächsten bezahlten
Spieles wieder geschlossen.
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Wird bei einem Freispiel nochmals ein Freispiel gewonnen:, so. kann
die nochmalige Auslösung des Steuer- und Antriebsaggregates durch den Auslöser nicht
erfolgen, da der Kontaktfedersatz 423, 424 noch geöffnet ist. Der Kontaktfedersatz
423, 424 wird erst zu Beginn eines bezahlten Spieles wieder über das Münzschloß
geschlossen.