DE950387C - Anordnung von mit Stromverbrauchern verschiedener Stromstaerken in Serie liegenden Widerstaenden, insbesondere fuer Stromverbraucher mit zusammenfuehrbaren Elektroden, wie z. B. Kohlescheinwerfer - Google Patents

Anordnung von mit Stromverbrauchern verschiedener Stromstaerken in Serie liegenden Widerstaenden, insbesondere fuer Stromverbraucher mit zusammenfuehrbaren Elektroden, wie z. B. Kohlescheinwerfer

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DE950387C
DE950387C DEB10553D DEB0010553D DE950387C DE 950387 C DE950387 C DE 950387C DE B10553 D DEB10553 D DE B10553D DE B0010553 D DEB0010553 D DE B0010553D DE 950387 C DE950387 C DE 950387C
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Germany
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resistors
auxiliary
electrodes
power consumers
arrangement according
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DEB10553D
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English (en)
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BAVARIA FILMKUNST AG
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BAVARIA FILMKUNST AG
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B31/00Electric arc lamps
    • H05B31/0081Controlling of arc lamps

Landscapes

  • Details Of Connecting Devices For Male And Female Coupling (AREA)
  • Connector Housings Or Holding Contact Members (AREA)

Description

  • Anordnung von mit Stromverbrauchern verschiedener Stromstärken in -Serie, liegenden Widerständen, insbesondere für Stromverbrauchermit zusammenführbaren Elektroden, wie z. B. Kohlescheinwerfer In Filmatelierbetrieben werden bekanntlich Kohlescheinwerfer verschiedener Größenordnung je nach der Art der auszuleuchtenden Dekoration verwendet, d. h. Kohlescheinwerfer, die hinsichtlich der Stromstärke abgestuft sind. Dazu benötigt man entsprechend der in Betracht kommenden Stromstärke des Scheinwerfers Widerstände, von denen jeweils ein kompletter Widerstand für jeden Scheinwerfer der verschiedenen in Gebrauch befindlichen Größenordnungen vorrätig und auf Lager gehalten werden mußte.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe einer wesentlich besseren Ausnutzung des Widerstandsmaterials zugrunde. Zur Lösung dieser Aufgabe geht die Erfindung von einem Einheitswiderstand aus, welcher einzeln bzw. in ein- oder mehrfacher Parallelschaltung für sämtliche in der Praxis vorkommenden Stromstärken geeignet ist. Erfindungsgemäß ist eine Sorte oder sind mehrere Sorten von Einheitswiderständen in einer gemeinsamen Steckvorrichtung so zusammengefaßt, daß die Widerstände einzeln oder in Gruppen abgegriffen werden können. Beispielsweise wird bei dem kleinsten Scheinwerfer ein Widerstand und werden bei größeren Scheinwerfern bis zu viex Widerstände abgegriffen; die Ausnutzung des Widerstandsmaterials ist daher, wie einleuchtet, wesentlich höher, als. wenn für jede Widerstandsgröße eigene, komplette Widerstände vorgesehen werden müssen, da die zur Verfügung stehende Gesamtstromstärke entweder in vielen kleinen oder wenigen großen Scheinwerfern, je nach Anforderung der Dekoration, ausgenutzt wird.
  • Die erfindungsgemäße Anordnung kann mit Kontakten von an sich bekannten Hilfsstromkreisen vereinigt sein, die ein mittelbares Schalten des oder der Verbraucher ermöglichen.
  • Ein weiterer Vorteil ist beim Erfindungsgegenstand darin zu erblicken, daß über jedes Kontaktpaar eines Einheitswiderstandes nur der diesem Einheitswiderstand entsprechende Maximalstrom fließt und der Anpreßdruck der Kontakte somit nur für diese relativ kleine Stromstärke zu bemessen ist.
  • Faßt man die Steckanschlüsse der Einheitswiderstände-räumlich so zusammen, daß ihre praktisch vorkommende Größtzahl, z. B. vier bei einem Einheitswiderstand für 8o Amp., eine Einheit bildet, so kann .einer oder können mehrere dieser Einheitswiderstände in größere Teilwiderstände aufgeteilt werden, die ihrerseits in derselben Weise geschaltet werden wie die ungeteilten Einheitswiderstände. Hierdurch ergibt sich der Vorteil, daß für alle praktisch vorkommenden Widerstandsgrößen durch Fernschaltung von der Steckdose aus Zwischenwerte eingeschaltet werden können.
  • Die Figuren zeigen ein Ausführungsbeispiel der erfindungsgemäßen Anordnung, und zwar Fig. z eine komplette Anlage In. schematischer Darstellung, Fig.2 einen Stecker in Einzeldarstellung. Gemäß Fig. r sind an eine Sammelschiene a über Leitungen b, c drei Paare von Steckenbuchsen d einer gemeinsamen Steckdose e angeschlossen; in jedem der Leitungszüge c liegt ein Widerstand f für So Amp. In den Leitungszügen c liegen ferner Schalter g, welche durch die Anker von Schützen lt gesteuert werden. Die erwähnten Schütze liegen in zusätzlichen Hilfsadern i, welche an Hilfskontakte k der Steckdose e angeschlossen sind. Ein weiteres Steckbuchsenpaar d' steht ebenfalls mit der Sammelschiene a in Verbindung, und zwar die eine Buchse unmittelbar über eine Leitung b', die andere Buchse über parallel geschaltete Leitungen c'; in letzteren befinden sich vier Widerstände f', deren jeder für 2o Amp. bestimmt ist, die also in ihrer Gesamtheit parallel geschaltet 8o Amp. aufnehmen können. In den Leitungen c' befinden sich ebenfalls Schalter g', die von Schützen h' gesteuert werden. Die Schütze h' sind ebenso wie die Schütze h mittels Leitungen i einerseits an die eine der beiden Sammelschienen a, andererseits an je einen Schalter L in der Steckdose e angeschlossen. Die Gegenkontakte dieser Schalter stehen in Paralleilschaltung mit einem zu dem Steckbuchsenpaar d' gehörenden Hilfskontakt k" in Verbindung. Der Stecker m hat eine dem jeweiligen Strombedarf entsprechende Anzahl von Steckerstiftpaaren`n, bzw. 7i und eine ebenso große Anzahl von Hilfsstromkreisgegenkontakten o und o'. Die einen Stifte der Stiftpaare sind parallel geschaltet und ebenso wie die anderen über Leitungen p, q an die Elektroden r, s eines Scheinwerfers angeschlossen. Die Hilfskontakte o bzw. o' sind ebenfalls parallel geschaltet und über eine Leitung t und einen Schalter u an die eine Elektrode s des Scheinwerfers angeschlossen.
  • Die Handhabung der beschriebenen Anordnung ist folgende: Wird der Stecker m beigeschlossenem Schalter u in die Steckdose e eingeführt und werden sodann die Kohle-elektrod.en r, s in Berührung ,gebracht, so sprechen die Schütze h an, d .a der Übergangswiderstand an den Kohlen praktisch gleich Null ist und somit die volle Sammelschienenspannung (z. B. r ro Volt) an den Schützen liegt. Die Schalter g schließen sich, und der Scheinwerfer erhält Strom über die Leitungen b, c. Wird der Lichtbogen gezogen, so Biegt an den Schützen nur noch der Spannungsabfall der Widerstände f, der jedoch zum Halten der Schütze ausreicht.
  • Bei der beschriebenen Einrichtung sind, sofern sich die sämtlichen Schalter l in der geöffneten Stellung befinden, die drei Widerstände f für je So Amp. in Parallelschaltung wirksam. Die vier Widerstände f' für je ao Amp. bilden zusammen ihrerseits einen Einheitswiderstand für So Amp. ; durch Schließen eines oder mehrerer der Schalter L können mit Stufen von 2o zu 2o Amp. Zwischenwerte eingeschaltet werden; nach Schließen eines oder mehrerer Schalter L sprechen bei der nächsten Lichtbogenzündung die zugehörigen Schütze h' unter Schließung der zugehörigen Schalter g' an. Die Hilfsstromkreise der Schütze h bzw. h' werden durch Berührung der Hilfskontakte k bzw. k' in der Steckdose e und der Hilfsstromkreisge-genkontakte o bzw. ö in dem Stecker m .geschlossen; die Rückleitungen der-Hilfsstromkreise werden durch die Hauptstromzuleitungen b bzw. b' gebildet.
  • Wird der Stecker m aus der Steck:ctose e gezogen, so erfolgt zuerst eine Trennung der Hilfskontakte k, k' bzw. o, o', so daß die Schütze h bzw. 1i stromlos werden und die Schalter g bzw. g' die Hauptstromkreise öffnen. Wenn die Steckerstifte sich aus den Steckbuchsen lösen, ist die Hauptleitung bereits stromlos, so daß Funken oder Schmorstellen nicht entstehen können. Eine willkürliche Abschaltung des Scheinwerfers erfolgt durch kurzzeitiges Öffnen des Hauptstromschalters u.
  • Handelt es sich um einen Scheinwerfer von anderer Größenordnung, der also beispielsweise nur einen Widerstand für So Amp. benötigt, so wird an Stelle des Steckers m mit vier Steckerstiftpaaren ein Stecker v (Fig. 2) mit nur einem Steckerstiftpaar w und einem Hilfskontakt x verwendet. Dieser Stecker v wird mit seinen Stiften w in eines der Steckbuchsenpaare d der Steckdose e eingeführt. Die übrigen Steckbuchsenpaare d und d' mit ihren Hilfskontakten K und K' stehen anderen Scheinwerfern zur Verfügung.
  • Dementsprechend wird vorgegangen, wenn es sich um Scheinwerfer höherer Stromstärke handelt; in diesem Falle werden Stecker mit zwei bzw. drei Paaren von Steckerstiften verwendet. Die Wahlschalter L können so gebaut sein, daß sie beim- Ziehen der Steckvorrichtung na oder v selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurückgehen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Anordnung von mit Stromverbrauchern verschiedener Stromstärken in Serie liegenden Widerständen, insbesondere für Stromverbraucher mit zusammenführbaren Elektroden, wie z. B. Kohlescheinwerfer, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sorte oder mehrere Sorten von Einheitswiderständen (f) in einer gemeinsamen Steckvorrichtung (e) so zusammengefaßt sind, daß die Widerstände einzeln oder in Gruppen abgegriffen werden können.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch Vereinigung der gemeinsamen Steckvorrichtung mit Kontakten (k, o) von an sich bekannten Hilfsstromkreisen, die mittelbares Schalten des oder der Verbraucher ermöglichen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 2 für Stromverbraucher mit zusammenführbaren Elektroden, ,dadurch gekennzeichnet, daß jedem Widerstand (f) oder jeder Widerstandsgruppe in der gemeinsamen Steckvorrichtung nur eine zusätzliche Hilfsader (i) nebst entsprechenden Hilfskontakten (k, o) zugeordnet ist und eine Hauptzuführung als Rückleitung dient und daß das Einschalten des Hauptstromkreises selbsttätig durch das Zusammenführen der Elektroden, das Abschalten durch Öffnen eines gemeinsamen Ruhekontaktes (u) erfolgt. q..
  4. Anordnung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch eine Steckdose mit einer der Zahl der Widerstände (f) oder Wnderstandsgruppen entsprechenden Anzahl von Steckbuchsenpaaren (d) und Hilfsstromkreiskontakten (k).
  5. 5. Anordnung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein oder mehrere Steckbuchsenpaare (d') je einer Vielzahl von Teilwiderständen (f') zugeordnet und in den Hilfsstromkreisen (i) dieser Teilwiderstände (f'), vorzugsweise in oder an der Steckvorrichtung, Wahlschalter (l) zum Anschluß an den gemeinsamen Hilfskontakt (k') jeder Vielzahl von Teilwiderständen vorgesehen sind.
  6. 6. Anordnung nach Anspruch 2 bis 5, gekennzeichnet durch einen Stecker (m) mit einer der Anzahl der jeweils abzugreifenden Widerstände oder Widerstandsgruppen .entsprechen-.den Anzahl von Steckerstiftpaaren (n, vä) und ebenso vielen Hilfsstromkreisgegenkontakten (0,-0 ').
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