DE950377C - Verfahren zur Anpassung von Generatoren und Empfaengern an Hohlkabel oder an den Raum - Google Patents

Verfahren zur Anpassung von Generatoren und Empfaengern an Hohlkabel oder an den Raum

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DE950377C
DE950377C DED9423D DED0009423D DE950377C DE 950377 C DE950377 C DE 950377C DE D9423 D DED9423 D DE D9423D DE D0009423 D DED0009423 D DE D0009423D DE 950377 C DE950377 C DE 950377C
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hollow cable
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Expired
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DED9423D
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English (en)
Inventor
Dr Christian Bachem
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Federal Government of Germany
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01PWAVEGUIDES; RESONATORS, LINES, OR OTHER DEVICES OF THE WAVEGUIDE TYPE
    • H01P5/00Coupling devices of the waveguide type
    • H01P5/04Coupling devices of the waveguide type with variable factor of coupling

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  • Details Of Aerials (AREA)

Description

  • Verfahren zur .Anpassung von Generatoren und Empfängern an Hohlkabel oder an den Raum Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung einer günstigsten Strahlungsbedämpfung von Generatoren oder Empfängern, bei dem die Sperrwirkung von unter den kritischen Abmessungen liegenden Hohlkabelstücken benutzt wird.
  • Es ist bekannt, die Abstrahlung einer Antenne oder deren Belastung für den Generator durch Maßnahmen auf der zugehörigen Energieleitung zu beeinflussen, z. B. durch die Anschaltung von Blindwiderständen. Es ist ferner bekannt, den Fußpunktswiderstand einer Antenne durch Annäherung metallischer Reflektoren zu beeinflussen, wobei eine Verkopplung der Antenne mit ihrem Spiegelbild wirksam wird.
  • Zur näheren Erläuterung des Erfindungsgedankens diene das Folgende: Bei Ultrakurzwellengeneratoren, z. B. Magnetron- und Bremsfeldröhren, deren Schwingsystem unabgeschirmt im Raume steht, ist insbesondere bei sehr kurzen Wellen die Belastung durch Strahlung meist schon größer als die optimale Belastung, bei der die größte Leistungsabgabe erfolgt. Es ist bekannt, diese unerwünschte Verluststrahlung durch Einbau des Schwingsystems in metallisch geschlossene Räume zu beseitigen und Mittel vorzusehen, um die erzeugte Leistung unter möglichst günstigen Belastungsverhältnissen zu entnehmen.
  • In der vorliegenden Erfindung wird ein besonders einfaches Verfahren angegeben, die Ankopplung eines Generators an ein Hohlkabel oder an den Raum zu verändern und auf einen optimalen Wert zu " bringen. Der Erfindungsgedanke wird an Beispielen erläutert.
  • Die Abb. i zeigt .ein Hohlkabel H, an dessen geschlossenem Ende in einer angesetzten engen Röhre R eine kurzgeschlossene Lecherleitung L angeordnet ist. Die magnetischen Kraftlinien eines im Lecherleitungsbügel fließenden Stromes sowie die der Hohlkabelwelle sind gestrichelt eingez--ichnet. Wenn das Hohlkabel, wie gezeichnet, ein rechteckiger Schacht ist, muß die Kantenlänge d2 größer als .1/2 sein. Der Teil R, in dem die Lecherleitung L verschieblich angeordnet ist, hat eine Weite d1 < A12, so daß eine Hohlkabelwelle nur mit rasch abklingender Amplitude darin bestehen kann.
  • Wird die Lecherleitung L in der Abb. i von einem Generator gespeist, so ist dieser Generator ganz unbelastet, wenn man die Lecherleitung in der Röhre .R sehr weit zurückzieht. Erfahrungsgemäß ist die Belastung des Generators viel zu groß, wenn die Lecherleitung etwa 7J4 tief in das vorn offene Hohlkabet hineinragt. Zwischen diesen beiden Lagen des Lecherleitungsbügels zum Hohlkabel nimmt die Belastung des Generators monoton zu. Der Kurzschlußbügel der Lecherleitung wird so tief in den engeren Teil R zurückgezogen, bis die abgestrahlte Leistung ein Maximum erreicht. Nach demselben Verfahren läßt sich ein an der Lecherleitung sitzender Empfänger günstigst an das Hohlkabel ankoppeln. In der Abb.2 ist das Durchgreifen der magnetischen Kraftlinien zu der im verengerten Teil R liegenden Lecherleitung angedeutet. Zum Beispiel ist die günstigste Stellung des Leitungsendes in R für Sendung und Empfang dieselbe, wenn der Innenwiderstand des Generators ebenso groß ist wie der ohmsche Widerstand des Empfängers.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren ist nicht auf die als Beispiel genannte Anordnung beschränkt. Das Verfahren ist überall da von Nutzen, wo die Abstrahlung einer unabgeschirmten Sendeanordnung eine zu große Sendelast darstellt. Diese zu große Last kann auch mit Mitteln bekannter Art absichtlich erst hervorgerufen werden, um dann die besonders einfache Anpassungsmöglichkeit gemäß der Erfindung anwenden zu können.
  • Das allgemeine Kennzeichen des Verfahrens zur .Anpassung ist das folgende: Eine Sende- oder Empfangsanordnung, die ohne Verwendung einer metallischen Abschirmung zu stark strahlungsgedämpft sein würde, wird in einen metallischen Hohlraum, dessen Weite unterhalb der kritischen Maße für eine zur Geometrie des Strahlers passende Hohlkabelwelle liegt, so weit hineingezogen, daß der Durchgriff der Strahldrähte in den freien Raum oder ein anschließendes Hohlkabel hinreichend klein wird.
  • Abb. 3 zeigt einen praktischen Anwendungsfall für das Verfahren. Ein Magnetroh M, dessen frequenzbestimmender Schwingkreis zum Teil aus einer kurzgeschlossenen Lecherleitung L besteht. sitzt in einem Metallrohr, dessen Durchmesser dl kleiner ist als 0,58 2" das ist der Grenzdurchmesser für die sogenannte Hj- Hohlkabelwelle. Das angeschlossene Hohlkabel H hat einen Durchmesser d2 > 0,58 A,. Die gezeichnete trichterförmige Erweiterung des Hohlkabels ist zweckmäßig, aber für die Erfindung unwesentlich. Das Magnetroh samt der Lecherleitung ist in R gegenüber H verschiebbar.
  • In der Abb. 4. ist ein Bremsfeldrohr, das als Generator oder als Empfänger wirken kann, in einen Hohlkabelfortsatz verschieblich eingebaut, dessen Durchmesser unter den für die erzeugte Welle kritischen Durchmesser dK,, absinkt. Das Zurückziehen des Bremsrohrs in den rückwärtigen unter dK,, verengerten Fortsatz des Hohlkabels ermöglicht wieder eine Verminderung der Strahlungsdämpfung auf den Bestwert.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Anpassung eines Generators oder eines Empfängers, dessen Strahlungsdämpfung beim Fehlen einer metallischen Abschirmung größer als das Optimum ist, an den Raum oder an ein Hohlkabel, dadurch gekennzeichnet, daß die Sende- oder Empfangsanordnung in einen metallischen Hohlraum, der zum Hohlkabel oder zum freien Raum hin offen ist und dessen Querschnittsmaße unterhalb der kritischen Maße für eine zur Geometrie des Strahlers passende Hohlkabelwelle liegen, so weit zurückgezogen wird; daß der verminderte Durchgriff der Strahlerkraftlinien in den Raum oder in das Hohlkabel eine Verminderung der Strahlungslast auf den Bestwert ergibt.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i in der Anwendung auf wenig strahlungsgedämpfte Sende-und Empfangsanordnungen, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine zu große Strahlungslast angeschaltet wird, die dann gemäß Anspruch i -auf den Bestwert herabgesetzt wird.
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