DE950271C - Magnetscheider fuer trockenes Gut - Google Patents
Magnetscheider fuer trockenes GutInfo
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Classifications
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- E04—BUILDING
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- E04H6/00—Buildings for parking cars, rolling-stock, aircraft, vessels or like vehicles, e.g. garages
- E04H6/08—Garages for many vehicles
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- E04H6/30—Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in horizontal direction only
- E04H6/32—Garages for many vehicles with mechanical means for shifting or lifting vehicles with means for transport in horizontal direction only characterised by use of conveyor chains or rotatable rollers
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B03—SEPARATION OF SOLID MATERIALS USING LIQUIDS OR USING PNEUMATIC TABLES OR JIGS; MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C—MAGNETIC OR ELECTROSTATIC SEPARATION OF SOLID MATERIALS FROM SOLID MATERIALS OR FLUIDS; SEPARATION BY HIGH-VOLTAGE ELECTRIC FIELDS
- B03C1/00—Magnetic separation
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Description
AUSGEGEBEN AM 4. OKTOBER 1956
K19604 VI/ib
Die Erfindung betrifft einen Magnetscheider, insbesondere einen Trommel- oder Walzenmagnetscheider,
zum Ausscheiden von magnetischen Teilen aus einem trockenen Schüttgutstrom.
Das aus dem Schüttgutstrom anfallende Produkt besteht aus magnetischem und nichtmagnetischem
Gut, ferner vielfach noch aus einem oder mehreren Zwischenprodukten, welche in Abstufungen weniger
stark magnetisch sind als das vorerwähnte ausgesprochen magnetische Gut.
Am Ende der jeweiligen Abwurfstelle ist zumeist eine einstellbare Trennschneide vorgesehen,
welche das entsprechende Gut jeweils in dafür vorgesehene Schurren ableitet.
Die Erfindung besteht darin, daß die Trennschneiden hohl ausgebildet und mit einem Anschluß
für die Zuführung von Druckluft versehen sind, daß an der Zunge der Trennschneiden ein Schlitz
für den Austritt der Luft vorgesehen ist und daß die Trennschneiden in einem Winkel gegen die Bewegungsrichtung
der zu trennenden Produkte gerichtet sind. Hierdurch wird erreicht, daß das magnetisch an der Scheideroberfläche haftende Gut
beim Durchgang durch die Trennzone angeblasen wird, wodurch nichtmagnetische oder schwach
magnetische Teilchen abfallen, die an den magnetischen Teilen oder an dem Scheider durch Adhäsion
haften.
Es wird ferner der Vorteil erzielt, daß mit der Einstellung der Trennschneiden auch der aus diesen
austretende Luftschleier wandert, also jeder Änderung der Trennzone folgt und sich somit stets
in der Trennzone befindet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung bei einem nach dem Aushebeverfahren
arbeitenden Trommelabscheider dargestellt, und zwar zeigt
ίο Abb. ι einen Magnetscheider für .trocknes Gut
im Längsschnitt,
Abb. 2 und 3 die Ausbildung der Trennschneiden, Abb. 4 eine andere Ausbildung · einer Trennschneide.
Der in Abb. i. abgebildete Magnettrommelscheider
besteht aus einer umlaufenden Trommel ι und dem in dieser angeordneten feststehenden Magnetsystem
2, welches sich über einen Teil des Trommelumfangs erstreckt. Das aufzubereitende Gut
wird aus dem Aufgabebunker 3 mittels einer Aufgabewalze 4 in gleichmäßig starker Schicht einer
Rinne 5 aufgegeben, in welcher es zu einem am Trommelmantel entlang geführten Blech 6 gefördert
wird.
Die Förderrinne ist mittels Stabfedern 7 an dem . Maschinengestell 8 befestigt und wird von einem
Exzenter 9 und einer Schubstange 10 hin- und herbewegt. Der Exzenter ist durch einen Riementrieb
11 mit dem Antriebsmotor 12 verbunden. Mit dem
Motor ist ferner ein Getriebe verbunden, von welchem über einen Riementrieb 18 die Trommel 1
in Drehung versetzt wird.
Unterhalb der Magnetscheidetrommel sind nebeneinander vier Schächte 13, 14, 15 und 16 vorge-
;Sehen, durch welche das aufbereitete Gut ausgetragen wird. Aus der Zeichnung geht hervor, daß
das unmagnetische Gut unmittelbar durch den Schacht 13 ausgetragen wird. Von der umlaufenden
Trommel wird das magnetische Gut im Wirkungsbereich des Magnetsystems mitgenommen
und in die Schächte 14, 15, 16 ausgetragen. Dabei
nimmt die magnetische Beeinflußbarkeit dieser Gutssorten von 14 nach 16 zu, so daß also durch
den Schacht 16 das ausgesprochen magnetische Gut ausgetragen wird. Dieses ausgesprochen magne-'
tische Gut wird von der umlaufenden Trommel bis zum Ende des Wirkungsbereiches des Magnetsystems
mitgenommen. An dieser Stelle ist eine an sich bekannte Abnahmewalze 23 vorgesehen, die
über einen Riementrieb 24 von dem Motor 12 angetrieben
wird. Die Abnahmewalze, deren Ausbildung nicht zum Gegenstand des Patents gehört,
besitzt einen Kern 37 aus unmagnetischem Werkstoff und ist außen mit Stäben oder Stiften 38 aus
Weicheisen besetzt. Beim Vorbeigang an der Trommelwand werden die Stifte durch das Magnetsystem
induziert, wodurch, die magnetischen Teile von der Trommelwand auf die Stifte übergehen.
Die Teilchen werden von der Walze mitgenommen und durch den Schacht 16 ausgetragen.
Ferner sind unterhalb der Trommel bis dicht an den Trommelmantel heranreichende, drehbar gelagerte
Trennschneiden 20, 21, 22 vorgesehen, welche das jeweils ausgeschiedene Gut in die entsprechenden
Ausfallschächte ableiten. Die Trennschneiden sind, wie in Abb. 3 und 4 dargestellt ist,
hohl ausgebildet und schwenkbar in den Seitenwänden 24 der Austragsschächte gelagert. Als
Schwenkachse dient jeweils ein Rohr 25, welches an seinen Enden die Naben 26 und 27 aufweist. Die
Nabe 27 ist mit Gewinde versehen und dient zur Aufnahme eines Gewindebolzens 28, der am äußeren
Ende mit einem Kugelgriff 36 versehen ist. Der Bolzen ist in einem Verstärkungsflansch der Seitenwand
drehbar gelagert. Durch Drehen des Kugelgriffes wird die Nabe 27 gegen den Verstärkungsfiansch
geklemmt. Auf diese Weise wird die Trennschneide in der gewünschten Lage festgehalten. In
der Nabe 26 ist ein Druckluftrohr 29 eingeschweißt, welches außerhalb des Schachtes mit einem Regelventil
30 versehen ist. Das Druckluftrohr ist drehbar in einem Verstärkungsflansch der Schachtwand
gelagert und außen mit einem Schlauch 31 an eine Druckluftleitung angeschlossen. Das Rohr 25 ist
im Bereich der Trennschneide mit einem Schlitz 32 versehen, so daß die Luft in das Innere der Trennschneide
eintreten kann. Die Trennschneiden können so ausgebildet sein, daß die Zunge 33, wie in
Abb. 3 dargestellt, radial zu dem Rohr 25 angeordnet ist, oder aber auch gemäß Abb. 4, in welcher
die Zunge abgewinkelt ist. An der Zunge ist die Trennsehneide über ihre ganze Länge mit einem
Schlitz 34 für den Austritt der Luft versehen. Die aus der Trennschneide 20 austretende Luft trifft
auf den Trommelmantel und bewirkt, daß nichtmagnetische Teilchen, die an den magnetischen
Teilen oder an dem Trommelmantel anhaften und an der Schneide vorbei wollen, abgeblasen werden.
Das gleiche geschieht mit den schwach magnetischen Teilchen an den Trennschoeäden 2~ΐ und 22.
Zwischen den einzelnen Trennzonen wird auf diese Weise je ein Luftschleier, erzeugt, wodurch eine
schärfere Trennung erreicht wird.
Oberhalb der Abnahmewalze 23 ist eine weitere Schneide 35 zur Zuführung von Druckluft
angeordnet, durch welche etwa an dem Trommelmantel noch anhaftende Teilchen abgeblasen
werden.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE!i. Magnetscheider, insbesondere Trommeloder Walzenmagnetscheider, für trockenes Gut mit unterhalb des Scheiders angeordneten einstellbaren Trennschneiden zum Ableiten verschieden stark magnetischer Produkte, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschneiden hohl ausgebildet und mit einem Anschluß für die Zuführung von Druckluft versehen sind, daß an der Zunge der Trenraschneiden ein Schlitz für den Austritt- der Luft vorgesehen ist und daß die Trennschneiden in einem Winkel gegen die Bewegungsrichtung der zu trennenden Produkte gerichtet sind.
- 2. Magnetscheider nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Trennschneiden drehbar auf einer Welle angeordnet sind und daß die Welle hohl ausgebildet und für die Zuführung der Druckluft eingerichtet ist.
- 3. Magnetscheider nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine Abnahmewalze vorgesehen ist und oberhalb dieser Abnahmewalze eine weitere Schneide zur Zuführung von Druckluft angeordnet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 509 704/68 4.56 (609 634 9.56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK19604A DE950271C (de) | 1953-09-23 | 1953-09-24 | Magnetscheider fuer trockenes Gut |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1108519X | 1953-09-23 | ||
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE950271C true DE950271C (de) | 1956-10-04 |
Family
ID=25982948
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK19604A Expired DE950271C (de) | 1953-09-23 | 1953-09-24 | Magnetscheider fuer trockenes Gut |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE950271C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024901B (de) * | 1956-05-05 | 1958-02-27 | Kurd Von Haken Dipl Ing | Verfahren zum magnetischen Scheiden eines fein- bis feinstkoernigen Gemenges von magnetisch leitenden und nichtleitenden Stoffen und Magnetscheider dazu |
-
1953
- 1953-09-24 DE DEK19604A patent/DE950271C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1024901B (de) * | 1956-05-05 | 1958-02-27 | Kurd Von Haken Dipl Ing | Verfahren zum magnetischen Scheiden eines fein- bis feinstkoernigen Gemenges von magnetisch leitenden und nichtleitenden Stoffen und Magnetscheider dazu |
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