DE950103C - Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten - Google Patents

Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten

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DE950103C
DE950103C DEG9767A DEG0009767A DE950103C DE 950103 C DE950103 C DE 950103C DE G9767 A DEG9767 A DE G9767A DE G0009767 A DEG0009767 A DE G0009767A DE 950103 C DE950103 C DE 950103C
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DE
Germany
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spindle
spindles
carrier
swiss
spindle apparatus
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Expired
Application number
DEG9767A
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Brodbeck
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
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Publication date
Application filed by Alfred Gauthier GmbH filed Critical Alfred Gauthier GmbH
Priority to DEG9767A priority Critical patent/DE950103C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950103C publication Critical patent/DE950103C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B9/00Automatic or semi-automatic turning-machines with a plurality of working-spindles, e.g. automatic multiple-spindle machines with spindles arranged in a drum carrier able to be moved into predetermined positions; Equipment therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Turning (AREA)

Description

  • Mehrspindelapparat für einen Langdrehautomaten Die Erfindung betrifft einen Mehrspindelapparat für einen Langdrehautomaten, dessen Spindeln in einem schaltbaren Träger gelagert und nacheinander in die Arbeitsstellung schaltbar sind.
  • Es wurde bereits ein Langdrehautomat mit Mehrspindelapparat, dessen Spindeln in einem Träger gelagert sind, vorgeschlagen, der elektrisch um eine volle Umdrehung schaltbar ist. Dieser Langdrehautomat besitzt den Vorteil geringer Schaltzeiten zwischen dem Ende eines Arbeitszyklus und dem Wiederbeginn eines neuen. Indessen ist es im Interesse der Erhöhung der Leistungsfähigkeit derartiger Automaten wünschenswert, auch die innerhalb eines Arbeitszyklus liegenden »Totzeiten« unter gleichzeitiger Gewährleistung höchster Arbeitsgenauigkeit und umfassender Anwendbarkeit der Maschinen auf ein Minimum zu bringen.
  • Gegenstand der Erfindung ist nun die Schaffung eines Langdrehautomaten, bei dem das 7eitintervall vom Ende der Schaltbewegung des Spindelträgers bis zum Beginn der Arbeit der jeweiligen Spindel bzw. des statt einer Spindel eingesetzten Werkzeuges praktisch Null ist.
  • Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß die durch das Schalten jeweils in Arbeitsstellung gelangende Arbeitsspindel oder ein sie ersetzendes Werkzeug durch eine dieser Stellung zugeordnete, relativ zum Maschinengestell festliegende Führung während des Schaltens biss in die für den Beginn der Arbeit erforderliche Stellung axial vorschiebbar ist.
  • Es ist bereits bekannt, zur Fixierung der Arbeitsstellung von Spindeln in ,einem Mehrspindelapparat durch Entlanggleiten des hinteren Endes dieser Spindeln an einer kegeligen Fläche der Vorschubvorridhtung beim Einschwenken in die Arbeitsstellung eine Axialverachiebung der einzelnen Spindeln zu bewirken. Hiermit soll erreicht werden, daß die Spindeln in ihrer jeweiligen Arbeitslage fest in das an ihrem hinteren Ende angreifende Antriebsglied einrasten. Bei dieser bekannten Maschine kommt es aber nicht darauf an, das jeweils in Arbeitsstellung gelangende Werkzeug während des Schaltens des Spindelträgers bis in die für den Beginn der Arbeit erforderliche Stellung axial vorzuschieben.
  • Bei einem Langdrehautomaten, dessen Spindelträger von einem feststehenden Gehäuse aufgenommen wird, läßt sich eine besonders einfache, allen Erfordernissen anpaßbare Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung erzielen, wenn die Führung am Gehäuse des Spindelträgers angeordnet ist und wenn auf Lagerhülsen der Spindeln Gegenführungen axial verstellbar sind.
  • Die besonderen. Vorteile der Erfindung besteben darin, daß die bei der Verschiebung der Spindeln und beim Schalten des Spindelträgers möglichen Verlustzeiten auf ein Mindestmaß beschränkt werden. Dies wird dadurch bewirkt, daß durch die Schaltbewegung des Spindelträgers die Spindeln oder die statt dieser eingesetzten Werkzeuge nicht nur in die üblicherweise als Arbeitsstellung bezeichnete Stellung, sondern in die für den Beginn der Arbeit tatsächlich erforderliche Stellung gebracht werden. Hierdurch ist es möglich, daß die Spindeln unmittelbar nach Beendigung der Schaltbewegung des Spindelträgers mit ihrer Arbeit beginnen. können.
  • Wie ein Langdrehautomat .gemäß der Erfindung ausgestaltet sein kann, ist in den Figuren an einem Ausführungsbeispiel schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt durch den Mehrspindelapparat des Langdrehautom.aten mit dem zugehörigen, jedoch davon getrennten Getriebe; Fig. 2 zeigt eine Draufsicht auf den Mehrspindelapparat und die Steuervorrichtung zum Verschiebender Spindeln; das in Fig. i gezeigte Getriebe ist nicht dargestellt; h ig. 3 zeigt eine Seitenansicht des Mehrspindelapparates, mit Blick gegen die vordere Stirnplatte; Fig. 4 zeigt in einer Draufsicht auf den Spindelträger die Lage eines wichtigen Teiles einer Führungsvorrichtung.
  • Im einzelnen bedeutet i i das Masclhinengeste@ll des Langdrehautomaten, auf dem in einem mit dem Maschinengestell verbundenen Gehäuse i2 der walzenförmige Spindelträger 13 um die Achse 14 durchlaufend drehbar ist. Ferner sind mit 15 und 16 die Stirnplatten des Spindelträgei-s bezeichnet, mit deren letzterer das Zahnrad 17 ein. Stück bildet. 18 bedeutet eine Spindel, die einen Bohrer 23 trägt, während mit 2o eine Zwischenbüchse bezeichnet ist. Die zwisdhen einer Schulter einer als Lagerung für die Spindel 18 dienenden Lagerhülse 71 und der Zwischenbüchse 20 liegende Druckfeder trägt das Bezugszeichen 22. Weiterhin ist für die Spindel 18 ein Antriebszahnrad 24 vorgesehen; im Spindelträger sind außer der Spindel 18 die Spindeln 25, 26, 27 bzw. an ihrer Stelle eingesetzte Werkzeuge gelagert. Ferner ist der Antrieb- für die Schalt bewegung des Spindelträgers 13 von der von der. eigentlichen Steuerwelle 29 unabhängigen Schaltwelle 28 abgeleitet, die ihre Drehbewegung über eine elektromagnetische Kupplung 3o auf ein Zahnrad 31 überträgt, das an sich lose, zusammen mit einer Nockenscheibe 4o, auf der Schaltwelle 28 gelagert ist.
  • Der Mechanismus -zur Begrenzung der Schaltbewegung und zur genauen Ausrichtung des Spindelträgers ist in den Figuren nicht .gezeigt; dagegen ist der Antrieb der einzelnen, im Spindelträger gelagerten Spindeln in die Figuren aufgenommen. Das Gehäuse ist für die Antriebswelle So mit ag und das Vorgelege mit 51 bezeichnet. Die beiden elektromagnetischen. Kupplungen sind 52 und 53, und ein mit dem Zahnrad 24 und dem Zahnrad 55 kämmendes Zahnrad trägt die Bezugszahl 54: Ferner ist der Schaltkasten mit 6o, das zugehörige Kontaktpaar mit 61, ein dieses beeinflussender Schalthebel mit 62, der Anschlagstift mit 63 bezeichnet und ein auf der Spindel 18 angeordneter, durch die Muttern 64 und 65 gebildeter Anschlag in den Figuren gezeigt.
  • Mit der Lagerhülse 71 ist ein Ansatzstück 72 verbunden. Mittels dieses Ansatzstückes ist die Lagerhülse in einem Schliftz 731 einer Zwischenbüchse 73 geführt. Das Ansatzstück 72 trägt mit Gewinden versehene Bohrungen 721, die sich in die Lagerhülse 71 fortsetzen und. in die ein Gleitstück 74 eingeschraubt werden: kann. Durch eine mit einer Schraube 75 verschlossene Öffnung 76 im Gehäuse 12 des Spindelträgers 13 kann das Gleitstück 74 ie nach Wahl in eine der Bohrungen 721 eingesetzt werden.
  • Zur Führung des Gleitstückes 74 und damit zur Führung der Lagerhülse 71 und der Spindel i$ ist weiterhin als Führung an dem feststehenden Spindelträger-Ge'häuse 12 ein Kurvenstück 77 befestigt. Die Ausdehnung dieses Kurvenstücks geht aus den Fig. 3 und 4 hervor.
  • Zum Vorschieben der Spindeln oder statt der Spindeln eingesetzter Werkzeuge ist in einer Führung 78 (F ig. i) ein unter dem Einfluß von Druckfedern. 79 stehender Sehlitien 8o angeordnet. An seiner hinteren Stirnfläche 8oi greift zum Zwecke seiner Verschiebung der Arm 811 eines zweiarmigen Hebels 81, der in 82 am Maschinengestell gelagert ist, mittels eines als Rolle 83 ausgebildeten und in einem Längsschlitz 8r2 verstellbaren Übertragungsstückes, an. Die Bewegung des zweiarmigen Hebels 81 ist von einer Kurvenscheibe 84 abgeleitet, die mit der Steuerwelle 2g mittels eines Winkeltriebes 85 verbunden. ist. Mit der Kurvenscheibe 84 steht der Arm 813 des Hebels 81 in Zusammenarbeit. Die Arbeitsweise des Langdrehautomaten in bezug auf die Verschiebung der Spindeln ist folgende Bei Beginn der Schaltbewegung des Spindelträgers zum Schalten einer bestimmten Spindel oder eines statt dieser eingesetzten Werkzeuges in die Arbeitsstellung trifft das Gleitstück 7.4 auf das Steuerkurvenstück 77 auf.
  • Entgegen der Wirkung der Druckfeder 22 wird nun bei der Weiterbewegung des Spindelträgers eine Verschiebung der Lagerhülse 71 und damit auch der Spindel 18 in axialer Richtung herbeigeführt, da das Gleitstück 74 an dem Teil 771 des gehäusefesten Kurvenstückes 77 entlang gleitet. Die für den Beginn der Arbeit erforderliche Stellung der Spindel ist erreicht, wenn sidh das Gleitstück 74 auf dem Teil 772 des Kurvenstückes 77 befindet. Diese Stellung des Gleitstückes 74 ist in Fig.4 gezeigt. Die Schaltbewegung des Spindelträgers ist zu diesem Zeitpunkt beendet. Unmittelbar nach Beendigung der Schaltbewegung des Spindelträgers wird die in Rotation versetzte Spindel oder ein statt der Spindel eingesetztes Werkzeug zur Durchführung des Arbeitsvorganges vorgeschoben. Dieses Vorschieben wird von der Kurvenscheibe 84 gesteuert, die ein Verschweniken des zweiarmigen Hebels 81 und hierdurch ein Verschieben des Schlittens 8o bewirkt. Der Schlitten selbst greift mittels einer Rolle 8o2 an der Stirnfläche der Spindel 18 an.
  • Bezüglich der Verstellbarkeit des Gleitstückes 74 ist ersichtlich, daß diese Verstellbarkeit auch kontinuierlich sein kann, indem beispielsweise auf den Ansatz 72 ein das Gleitstück 74 tragender Schlitten aufgeschoben und durch eine geeignete Vorrichtung arretiert wird. Damit ist es möglich, den Spindelvorschub bei der Schaltbewegung des Spindelträ gern den jeweiligen, durch die Art der Arbeit der Spindel bzw. des Werkzeuges am Werkstück bedingten Erfordernissen anzupassen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i.- Mehrspindelapparat für einen Langdrehautomaten, dessen Spindeln in einem schaltbaren Träger gelagert und nacheinander in die Arbeitsstellung schaltbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die durch das Schalten jeweils in Arbeitsstellung gelangende Arheitsspindel oder ein sie ersetzendes Werkzeug durch eine dieser Stellung zugeordnete, relativ zum Maschinengestell festliegende Führung während des Schaltens bis in die für den Beginn der Arbeit erforderliche Stellung axial vorschiebbar ist.
  2. 2. Mehrspindelapparat für einen Langdrehautomaten nach Anspruch i, dessen Spindelträger von einem feststehenden Gehäuse aufgenommen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung (77) ami Gehäuse (I2) des Spindelträgers (I3) angeordnet ist und daß :auf Lagerhülsen (7I) der Spindeln (I8) Gegenführungen (74) axial verstellbar sind. . In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 143 432.
DEG9767A 1952-09-12 1952-09-12 Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten Expired DE950103C (de)

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DEG9767A DE950103C (de) 1952-09-12 1952-09-12 Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten

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DEG9767A DE950103C (de) 1952-09-12 1952-09-12 Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten

Publications (1)

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DE950103C true DE950103C (de) 1956-10-04

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ID=7119159

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DEG9767A Expired DE950103C (de) 1952-09-12 1952-09-12 Mehrspindelapparat fuer einen Langdrehautomaten

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE143432C (de) *

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DE143432C (de) *

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