DE949693C - Bindezange - Google Patents
BindezangeInfo
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- DE949693C DE949693C DEL20350A DEL0020350A DE949693C DE 949693 C DE949693 C DE 949693C DE L20350 A DEL20350 A DE L20350A DE L0020350 A DEL0020350 A DE L0020350A DE 949693 C DE949693 C DE 949693C
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G17/00—Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
- A01G17/04—Supports for hops, vines, or trees
- A01G17/06—Trellis-work
- A01G17/08—Tools e.g. clips for attaching hops, vines, or boughs to trellis-work; Tying devices
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 27. SEPTEMBER 1956
L 20350 III j 45 f
Bindezange
Die Erfindung betrifft eine Bindezange, insbesondere zum Anbinden von Ranken oder Spalierpflanzen
an Pfählen, einem Rankgerüst bzw. Spalier.
Zweck der Erfindung ist es, eine Vorrichtung zu schaffen, mit der der Bindevorgang wesentlich vereinfacht
und beschleunigt wird und mit einer Hand durchführbar ist, so daß die andere Hand zum
Festhalten der anzubindenden Pflanzen frei bleibt.
Dies geschieht erfindungsgemäß dadurch, daß die Zangenbacken eine Kammer — zur Aufnahme des
Bindeguts und einer Schlaufe des Bindegarns — bilden, an deren Schließende ein Magazin für
Drahtklammern mündet und Stempel und Matrize zum Schließen der Klammern sowie eine Abschneidvorrichtung für das Bindegarn vorgesehen
sind, und daß die Zangenbacken über die Kammer hinaus verlängert sind und einerseits eine Fadenführung
und andererseits einen unter Federwirkung schwenkbaren Fadengreifer tragen.
Dabei kann gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung das Magazin an einem Zangenschenkel
schwenkbar derart befestigt sein, daß es beim Schließen der Zange entgegen der Wirkung einer
Feder aus der Ruhestellung herausgeschwenkt werden kann.
In jedem Falle ist es zweckmäßig, wenn die Backen des Fadengreifers federnd miteinander ver-
bunden sind und die Feder zum Verschwenken de Fadengreifers nur an einer Backe angreift.
Dabei besteht gemäß einem weiteren Gedanken der Erfindung die Möglichkeit, daß eine federnde
Rast od. dgl. für die andere Greiferbacke vorgesehen ist, die den Fadengreifer beim Verschwenken
in die Greifstellung kurze Zeit geöffnet hält.
Eine andere erfindungsgemäße Möglichkeit besteht darin, daß der Fadengreifer mit einer Öffnung
ίο versehen ist, die den Ausstoß des abgeschnittenen Fadenendes durch die Fadenführung beim neuerlichen
Einführen des Fadens ermöglicht.
Gemäß einer möglichen Ausführungsform ist die Schließbacke der Zange mit dem Druckschenkel
über eine Schenkelfeder verbunden.
Eine andere mögliche Ausführungsform besteht darin, daß die Schließbacke und der Druckschenkel
der Zange über ein Zahnradpaar miteinander verbunden sind.
Dabei kann es auch vorteilhaft sein, wenn ein von einer Nocke am Druekschenkel betätigter
Druickhebel vorgesehen ist, der die Verschiebung des Stempels beim vollständigen Schließen der
Zange bewirkt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele des Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt,
und zwar zeigt
Fig. ι eine Ausführungsform der Bindezange in
der Schließstellung vor dem Abschneiden und Verklammern des Bindegarns und
Fig. ι ä eine Einzelheit einer etwas abgeänderten
Zange;
Fig. 2 zeigt in einer teilweise geschnittenen Seitenansicht eine andere Zange gemäß der Erfindung
in Seitenansicht und
Fig. 3 eine Klammer.
Fig. 3 eine Klammer.
Die Bezugszeichen haben in Fig. 1 und 2 die gleiche Bedeutung, und zwar ist 1 der Hauptschenkel,
2 der Druckschenkel, 3 der Schließbügel, 4 ein Stempel und 5 eine Matrize mit Schneidmesser,
6 ist der Fadengreifer und 7 die Fadenbremse mit einer Fadenführung oder einem Abriebarm J0. 8 ist eine Zugfeder, die den Fadengreifer
in Arbeitsstellung bringt. 9 ist eine Blattfeder zum Zurückhalten des Fadengreifers. Mit 10 sind Ztthaltefedern
aus Gummi sowohl für den Fadengreifer als auch für die Fadenführung bezeichnet, die eventuell auch durch Schenkelfedern ersetzt
werden können. 11 ist ein Druckhebel, der in Fig. 1 die Verschiebung des Stempels 4 bewirkt. Mit 12
ist das Magazin bezeichnet, das in Fig. 2 beweglich gelagert ist und durch eine Druckfeder 13 in seine
Normalstellung zurückgedrückt werden kann. Mit 14 ist in Fig. 3 die Klemmklammer bezeichnet,
die zum Herstellen der Bindeschlaufe dient. Mit 15 ist der Fadenverlauf innerhalb der Bindezange bezeichnet.
Die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Bindezange ist wie folgt: Der Fadenverlauf 15 in
6a Fig. ι zeigt den Zustand vor dem Zusammenklammern
durch die Klammern 14. In der Ausgangsstellung ist die Zange geöffnet. Der Faden liegt
zwischen der Fadenführung J0 und Fadenbremsung
7; der Fadengreifer 6 liegt horizontal. Drückt
man nun die Zange zusammen, so drückt sich die Fadenführung ya zwischen die beiden Backen des
Fadengreifers 6. öffnet man nun die Zange, so zieht der Fadengreifer den Faden von der Fadenführung
ab. Nun stülpt man den Faden so 'vtm das Bindegut (Weinrebe), daß das Bindegut in die Kammer zwisehen
Schließhügel 3 und dem Zangenlager kommt. Schließt man nun die Zange, so klemmt man den
Faden zwischen Schließbügel 13 und Hauptschenkel i. Drückt man die Zange nun weiter zusammen,
so bewegt der am Dnickschenkel 2 angebrachte Nocken, oder wie in Fig. 1 a dargestellt
eine Verzahnung, den Druckhebel und somit den Stempel 4 gegen die Matrizes. Bei dieser Bewegung
des Stempels 4 scheert sich eine im Magazin 12 befindliche Klammer 14 (Fig. 3) ab und wird
gegen die Matrize 5 gedrückt. Die Klammer preßt somit die beiden Schlauienenden zusammen. Gleichzeitig
schneidet das Messer 5 den Faden ab. Das Bindegtut ist somit gebunden. Nach dem Abschneiden
des Fadens springt der Fadengreifer 6 in seine Ausgangsstellung zurück. Bei der Bindezange nach
Fig. 2 ist der Bindevorgang derselbe wie in Fig. i, jedoch ist der Stempel 4 an dem Schließbügel 3 und
die Matrize 5 am Hauptschenkel 1 befestigt. Das Magazin 12 ist beweglich gelagert, ferner können
sich Schließbügel 3 und Druckschenkel 2 über ein Zahnradpaar bzw. gemäß Fig. 1 durch eine
Schenkelfeder verbunden sein. Beim Schließen wird in Fig. 2 das Magazin zurückgedrückt und scheert
damit eine Klammer 14 ab. Durch Feder druck springt das Magazin immer in seine normale Lage
zurück. Der Ausstoß des Fadenrestes erfolgt beim Fadengreifer 6 gemäß Fig. 1 dadurch, daß beim
neuen Zugreifen des Fadengreifers der Fadenrest durch die Fadenführung J0 in die öffnung hinter
den Greiferbacken gestoßen wird. Beim Fadengreifer in Fig. 2 erfolgt der Auswurf des Fadenrestes
auf folgende Art und Weise: Nach dem Abschneiden des Fadens hat der Fadengreifer das Bestreben,
durch die Feder in seine normale Lage zurückzuschnellen. Da aber an der Greiferbacke 6a
die Feder 8 befestigt und die Backe 6b in die kleine
Blattfeder 9 eingerastet ist, gelingt es zunächst nur der Backe 60, sich zu bewegen. Bei dieser Öffnungsbewegung fällt der Fadenrest heraus. Die Gummi-
feder 9 zieht die Backe 66 nach. Die Ausgangsstellung ist wieder erreicht. Der Transport der Klammern
14 im Magazin 12 kann einmal durch Federdruck, zum anderen durch eine stark magnetisierte
Matrize oder durch einen magnetisierten Stempel "5 erfolgen.
Claims (8)
- PATENTANSPRÜCHE:ι. Bindezange, insbesondere zum Anbinden von Ranken oder Spalierpflanzen an Pfählen, einem Rankgerüst bzw. Spalier, dadurch gekennzeichnet, ' daß die Zangen'backen eine Kammer — zur Aufnahme des Bindeguts und einer Schlaufe des Bindegarns — bilden, an derenSchließende ein Magazin für Drahtklammern mündet und Stempel und Matrize zum Schließen der Klammern sowie eine Abschneidvorrichtung für das Bindegarn vorgesehen sind, und daß die Zangenbaöken über die Kammer hinaus verlängert sind und einerseits eine Fadenführung und andererseits einen unter Federwirkung schwenkbaren Fadengreifer tragen.
- 2. Bindezange nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin an. einem Zangenschenkel schwenkbar derart befestigt ist, daß es beim Schließen der Zange entgegen der Wirkung einer Feder aus der Ruhestellung herausgeschwenkt werden kann.
- 3. Bindezange nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Backen des Fadengreifers federnd miteinander verbunden sind und daß die Feder zum Verschwenken des Fadengreifers nur an einer Backe angreift.
- 4. Bindezange nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine federnde Rast od. dgl. für die andere Greiferbacke vorgesehen ist, die den Fadengreifer beim Verschwenken in die Greifstellung kurze Zeit geöffnet hält.
- 5. Bindezange nach den Ansprüchen 1 bis 3, »5 dadurch gekennzeichnet, daß der Fadengreifer mit einer Öffnung versehen ist, die den Ausstoß des abgeschnittenen Fadenendes durch die Fadenführung beim neuerlichen Einführen des Fadens ermöglicht.
- 6. Bindezange nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließbäcke der Zange mit dem Druckschenkel über eine Schenkelfeder verbunden ist.
- 7. Bindezange nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schließbacke und der Druckschenkel der Zange über ein Zahnradpaar miteinander verbunden sind.
- 8. Bindezange nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß ein von einer Nodke am Druckschenkel betätigter Druckhebel vorgesehen ist, der die Verschiebung des Stempels beim vollständigen Schließen der Zange bewirkt.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenQ 509 698/48 3.56 (609 625 9.56)
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL20350A DE949693C (de) | 1954-11-10 | 1954-11-10 | Bindezange |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL20350A DE949693C (de) | 1954-11-10 | 1954-11-10 | Bindezange |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949693C true DE949693C (de) | 1956-09-27 |
Family
ID=7261705
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL20350A Expired DE949693C (de) | 1954-11-10 | 1954-11-10 | Bindezange |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE949693C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125221B (de) * | 1959-12-11 | 1962-03-08 | Dimiter Bardarsky Dipl Ing | Bindezange fuer reiserartige Gewaechse od. dgl. |
-
1954
- 1954-11-10 DE DEL20350A patent/DE949693C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1125221B (de) * | 1959-12-11 | 1962-03-08 | Dimiter Bardarsky Dipl Ing | Bindezange fuer reiserartige Gewaechse od. dgl. |
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