DE949609C - Gehaeuse oder Rahmengestell fuer Waagen - Google Patents

Gehaeuse oder Rahmengestell fuer Waagen

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DE949609C
DE949609C DEST4932A DEST004932A DE949609C DE 949609 C DE949609 C DE 949609C DE ST4932 A DEST4932 A DE ST4932A DE ST004932 A DEST004932 A DE ST004932A DE 949609 C DE949609 C DE 949609C
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DE
Germany
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housing
frame
pressed
scales
sheet metal
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Expired
Application number
DEST4932A
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English (en)
Inventor
Richard Stube
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G21/00Details of weighing apparatus
    • G01G21/28Frames, Housings

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Gehäuse oder Rahmengestell für Waagen Die Erfindung bezieht sich auf ein Gehäuse oder Rahmengestell für Waagen jedweden Sysbems und beliebiger Bauarten, an dem sich die Teile des Wägemechanismus abstützen. Die Befestigung und Lagerung dieser Teile erfolgte bisher in der Weise, daß an die Wände des Gestells oder Gehäuses Tragwinkel oder Haltelaschen angepunktet oder angenietet wurden.
  • Die Erfindung bezweckt, die Herstellung von Waagen dadurch wirtschaftlich überlegen zu gestalten, daß für die Lagerung oder Aufhängung der Teile des Wägemechanismus lappenförmige, entsprechend ausgeschnittene und umgebogene Ansätze am Gehäuse oder Rahmengestell vorgesehen sind, gleichgültig, wie dieses gestaltet ist. Hierdurch wird die bisher erforderliche Vielzahl von kleinen BefestigangsteilenJ die umständlich herzustellen w.aren und angepunktet oder angenietet werden mußten, in Fortfall gebracht Für geschlossene Gehälse, z. B. die kastenförmigen der üblichen Haushaltswaagen, kommen die Vorzüge dieser Erfindungsmaßnahme erst dann voll zur Auswirkung, wenn die Herstellung der Gestelle oder Gehäuse von vornherein auf die Erfindungsmaßnahme abgestellt wird, indem hierbei von einer Blechplatine mit entsprechender Außenkontur ausgegangen wird, aus der in bekannter Weise die kastenförmige Grundform des Gestells oder Gehäuses gezogen oder gepreßt und danach gemäß der Erfindung der volle Boden entsprechend aden benötigten lappen- förmigen Ansätzen ausgeschnitten wird und diese für die Lagerung und Aufhängung der Teile des Wägemechanismus dann in die passende Lage umgebogen werden.
  • Wenn man das Ausschneiden der Lappen aus dem Boden nach einem gewissen System durchführt, kann man sehr gut auch noch Querstreben zur Versteifung des Gestells oder Gehäuses stehenlassen, wodurch das Gehäuse eine bisher nie verwirklichte Steifigkeit erhält. Diese kann noch dadurch erhöht werden, daß in die VersteifungslstrebelJ Sicken eingedrückt werden.
  • Durch eine entsprechende Wahl der Außenkontur der ursprünglichen Biechplatine kann man auch die Möglichkeit schafen, um an die gezogene oder gepreßte Grundform Füße sowie gegebenenfalls einen unteren Zierrand anzudrücken.
  • In der einfachsten Form würde sich somit die Herstellung von den Wägemechanismus aufnehmenden gesch]ossenen Gehäusen, beispielsweise für rechteckige Tafel- und Laufgewichtswaagen, in der Weise abspielen können, daß aus den zugeschnittenen Biechplatinen in einem ersten Preß- oder Ziehvorgang die Grundform des Gehäuses hergestellt, darauf in dem gleichen oder einem zweiten Arbeitsspiel die Füße und der untere Rand angedrückt so wie dile lappenförmigen Ansätze und Vlerstieifungsstreben aus dem Boden ausgeschnitten werden und noch in dem gleichen oder einem dritten Arheits vorgang das Zurechtbiegen der Lappen vorgenommen wird.
  • Dies würde also bedeuten, daß höchstens nach drei giundiegenden Arbeitsvorgängen das Gehäuse fertiggestellt ist, in das dann lediglich die Teile des Wägemechanismus einzusetzen oder aufzuhängen wären.
  • Entsprechend vorteilhaft wirkt sich aber die Erfindungsmaßnahme auch bei offenen Gehäusen oder beispielsweise aus Blechstreifen zusammengesetzten oder zurechtgebogenen Gestellen oder Gehäusen aus.
  • In jedem Fall werden ganz erhebliche Ersparnisse an Arbeitszeit und damit an Lohnkosten erzielt, da sich auch die anschließende Montage denkbar einfach stellt.
  • In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an Hand einer kastenförmigen Haushaltswaage erläutert.
  • Die rechteckige Grundform dies Gehäuses 1 ist in einem ersten Arbeitsgang aus einer entsprechend zugeschnittenen Blechplatine herausgedrückt. Danach sind die Füße 2 sowie der Rand 3 angedrückt und der Boden unter Stehenlassen des mittleren Steges 4 und Bildung von vier gegenüber befindlichen Lappen 5 mit entsprechenden Aus- und Ein. schnitten ausgeschnitten worden. Gleichzeitig sind Ausschnitte 6 in den Seitenwänden des Gehäuses vorgenommen worden.
  • Hiernach sind die Lappen 5 nach unten umge bogen worden, die mit den profilierten Ausschnitten 7 und den ausgeschnittenen, nach - innen uingebogenen Lappen 8 die Lagerungen bzw. Aufhängungen für die Teile des Wägemechanismus bilden, wozu aus den Lappen 8 Löcher ausgestanzt sein können.
  • Zur Erhöhung der Starrheit können die Lappen 3 an den Stellen 9 angepunktet sein. Zum gleichen Zweck können in die Lappen 8 Sicken 10 eingedrückt sein.
  • Sollte der Wägemechanismus mehr Lagerungsabstütz- oder Aufhängepunkte benötigen, so kann diesem durch weitere ausgeschnittene und umgebogene Lappen jederzeit Rechnung getragen werden.
  • Auch sonst noch können zusätzliche Maßnahmen getroffen werden, indem beispielsweise der mittlere Steg 4 durch eine -Sicke II verstärkt sein kann.
  • Das dargestellte Ausführungsbeispiel soll also mit anderen Worten nur das Grundprinzip der Erfindung veranschaulichen, ohne daß dieselbe etwn auf eine solche Ausführung beschränkt ist.
  • PATENTANSPBÜCIIE: I. Gehäuse oder Rahimengestell für Waagen an dem sich die Teile des Wägemechanismus abstützen, dadurch gekennzeichnet, daß für die Lagerung oder Aufhängung der Teile des Wägemechanismus lappenförmige, entsprechend ausgeschnittene und umgebogene Ansätze am Gehäuse oder Gestell vorgesehen sind.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren zur Herstellung von Gehäusen oder Rahmengestellen für Waagen, insbesondere solchen kastenförmiger Gestalt nach Anspruch I, bei dem, ausgehend von einer Blechplatine mit entsprechender Außenkontur, die kastenförmige Grundform des Gestells oder Gehäuses gezogen oder gepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daG nach dem Ziehen oder Pressen der Boden der Grundform entsprechend den benötigten lappen förmigen Ansätzen ausgeschnitten wird und diese dann in die passende Lage für die Lagerung und Aufhängung der Teile des Wägemechanismus umgebogen werden.
    3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Ausschneiden der Ansätze aus dem Boden so eingerichtet wird, daß Querstreben zur Versteifung des Gestells oder Gehäuses stehenbleiben.
    4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß in die Querstreben zur Erhöhung der Versteifung Sicken eingedrückt werden.
    5. Verfahren nach den Ansprüchen 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß für die Blechplatinen eine solche Außenkontur gewählt wird, daß die gezogenen oder gepreßten Grundformen das Andrücken von Füßen und gegebenenfalls eines unteren Zierrandes gestatten.
    In Betracht gezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. 2224327, 2228874.
DEST4932A 1952-06-10 1952-06-10 Gehaeuse oder Rahmengestell fuer Waagen Expired DE949609C (de)

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Cited By (2)

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DE2749953A1 (de) * 1976-12-14 1978-06-15 Mettler Instrumente Ag Oberschalige praezisionswaage
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