DE949353C - Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von druckluftbetaetigten elektrischen Schaltern - Google Patents

Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von druckluftbetaetigten elektrischen Schaltern

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Publication number
DE949353C
DE949353C DES27376A DES0027376A DE949353C DE 949353 C DE949353 C DE 949353C DE S27376 A DES27376 A DE S27376A DE S0027376 A DES0027376 A DE S0027376A DE 949353 C DE949353 C DE 949353C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
compressed air
end positions
electrical switches
lever
Prior art date
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Expired
Application number
DES27376A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Reeh
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
VEM Sachsenwerk GmbH
Original Assignee
Sachsenwerk Licht und Kraft AG
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H3/00Mechanisms for operating contacts
    • H01H3/32Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts
    • H01H3/50Driving mechanisms, i.e. for transmitting driving force to the contacts with indexing or locating means, e.g. indexing by ball and spring

Landscapes

  • Actuator (AREA)

Description

  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, für elektrische Schalter mit Druckluftantrieb eine Verriegelung zu schaffen, die den Schalter in den Endstellungen sperrt und ihn erst frei gibt, wenn der Antrieb in Tätigkeit gesetzt wird. Es sollen dadurch unbeabsichtigte Schaltungen vermieden werden. Dies trifft insbesondere auf Trennschalter zu, bei denen es bekanntlich vorkommen kann, daß sie sich unter der Wirkung der bei Stromstößen oder Kurzschlüssen auftretenden dynamischen Kräfte selbsttätig öffnen. Der dabei entstehende Lichtbogen hat naturgemäß starke Schäden oder gar die Zerstörung des Schalters zur Folge. Die zerstörenden Wirkungen können derart sein, daß auch benachbarte Anlageteile mehr oder weniger in Mitleidenschaft gezogen, werden.
  • Verriegelungen für druckluftbetätigte elektrische Schalter sind bereits bekannt. Bei einer bekannten Ausführung sind in den doppelt wirkenden Arbeitskolben des Druckluftantriebes zwei federbelastete Hilfskolben angeordnet, die jeweils eine Sperrolle gegen die Wand des Arbeitszylinders drücken. Wird einer Seite des Arbeitskolbens Druckluft zugeführt, so beaufschlagt die Druckluft über eine Bohrung auch einen der Hilfskolben, so daß dieser aus der Sperrlage verschoben wird. Der andere Hilfskolben dagegen preßt nach wie vor die Sperrrolle gegen die Zylinderwand. Bei Betätigung des Arbeitskolbens ist deshalb die von der einen Sperrrolle verursachte Reibung zu überwinden, so daß für die Ausführung der Schalthandlungen ein entsprechend größerer Arbeitsaufwand erforderlich ist. Bei einem Leistungsschalter mit Löschung des Lichtbogens durch Druckluft dient diese gleichzeitig zum Antrieb der beweglichen Schaltstifte. In der Einschaltstellung klinkt je ein Kniehebel in eine Auskerbung im Schaft -der Schaltstifte ein. Die Ausklinkung erfolgt durch einen besonderen Druckluftkolben, der über ein Gestänge mit den Kniehebeln verbunden ist. Da auf den Klinken der Kniehebel das gesamte Gewicht der Schaltstifte und der an ihnen angebrachten Arbeitskolben ruht, ist für die Entklinkung eine beträchtliche Arbeitsleistung aufzubringen.
  • Durch die Erfindung werden diese Nachteile der bekannten Einrichtungen vermieden. Bei der erfindungsgemäßen Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von druckluftbetätigten elektrischen Schaltern werden ebenfalls von der Arbeitsluft beaufschlagte Hilfskolben verwendet, die in den Endlagen Verriegelungsglieder des Schalters steuern. Zu diesem Zweck ist an jede der beiden Druckluftzuleitungen des Arbeitszylinders ein zusätzlicher Zylinder mit einem Hilfskolben angeschlossen, die ein als Hebel ausgebildetes und mit einem Sperrad zusammenarbeitendes Sperrglied betätigen.
  • In der Zeichnung ist in schematischer Darstellung einAusführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Der Druckluftantrieb i treibt über die Welle 2 den nicht dargestellten Schalter an. Die Zuführung der Druckluft durch die Leitung 3 bewirkt die Einschaltbewegung, während die Leitung 4 die Druckluft .für die Ausschaltbewegung führt. Mit dem Anschlußstutzen 5 und 6 ist je ein Zylinder 7 und 8 verbunden, in denen die Hilfskolben 9 und io geführt sind. An dem Hilfskolben ist das Gestänge i i befestigt, das einen Anschlag 12 trägt. In Abb. 2 ist im vergrößerten Maßstab ein Querschnitt der Anordnung des unteren Hilfskolbens gezeigt. Die Verriegelung besteht aus dem um die Achse 13 schwenkbaren Sperrhebel 14, der mit der Nase 15 in entsprechende Aussparungen 16 des Sperrades 17 einrastet.
  • Wird z. B. dem Antriebszylinder durch die Leitung 3 Druckluft für die Einschaltbewegung zugeführt, dann beaufschlagt die Druckluft auch den Hilfskolben 7. der sich dadurch so weit anhebt, daß er den Verriegelungshebel 14 aus der Verrastung schwenkt. Der Schalter kann nun in die-Einschaltstellung gebracht werden, in der er von neuem durch Einrasten des Hebels 14 in die vorgesehene Aussparung verriegelt wird. Der gleiche Vorgang spielt sich beim Ausschaltvorgang ab mit dem Unterschied, daß in diesem Fall der Hilfskolben 8 die Steuerung des Sperrhebels vornimmt. Unter dem Einfluß der Feder 18 rastet der Sperrhebel 14 nach Beendigung eines jeden Schaltvorganges selbsttätig wieder in die Verriegelungslage ein. Bei dieser Schwenkbewegung nimmt der Sperrhebel über den Anschlagring 12 das Gestänge i i mit, sofern die Hilfskolben unter der Wirkung ihrer Eigenschwere nicht von selbst in die Ausgangslage zurückgekehrt sind.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von druckluftbetätigten elektrischen Schaltern mit von der Arbeitsluft beaufschlagten Hilfskolben, die in den Endlagen Verriegelungsglieder des Schalters steuern, dadurch gekennzeichnet, daß an jede der beiden Druckluftzuleitungen (3, 4) des Arbeitszylinders (i) ein zusätzlicher Zylinder (7, 8) mit einem Hilfskolben (9, io) angeschlossen ist, und daß die Hilfskolben (9, io) ein als Hebel ausgebildetes und mit einem Sperrad (i7) zusammenarbeitendes Sperrglied (i4) betätigen.
  2. 2. Einrichtung zur Verriegelung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Hilfskolben (9, io) durch ein Gestänge (i i) miteinander verbunden sind, das mittels eines Anschlages (i2) bei Einleitung einer Schaltbewegung den Sperrhebel (i4) aus der Verrastung (i6) schwenkt und daß nach beendeter Schaltbewegung der Sperrhebel (i4) unter der Wirkung einer Feder (i8) selbsttätig einrastet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 677 778, 533 574.
DES27376A 1952-02-26 1952-02-26 Einrichtung zur Verriegelung der Endlagen von druckluftbetaetigten elektrischen Schaltern Expired DE949353C (de)

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Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE533574C (de) * 1929-08-17 1931-09-16 Aeg Aus Einzelschaltern zusammengesetzter ein- oder mehrphasiger, durch Pressluft betaetigter Schalter, bei dem die Kontakte beim Schalten zur Unterdrueckung von Lichtboegen mit Pressluft beblasen werden
DE677778C (de) * 1932-05-27 1939-07-03 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Einrichtung an Druckluftantrieben fuer elektrische Schaltgeraete

Patent Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE533574C (de) * 1929-08-17 1931-09-16 Aeg Aus Einzelschaltern zusammengesetzter ein- oder mehrphasiger, durch Pressluft betaetigter Schalter, bei dem die Kontakte beim Schalten zur Unterdrueckung von Lichtboegen mit Pressluft beblasen werden
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