DE668338C - Kuppelschalterverriegelung fuer eine beispielsweise aus mehreren Trennschaltern und einem Leistungsschalter bestehende Sammelschienenkupplung mit Druckluftantrieb - Google Patents

Kuppelschalterverriegelung fuer eine beispielsweise aus mehreren Trennschaltern und einem Leistungsschalter bestehende Sammelschienenkupplung mit Druckluftantrieb

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DE668338C
DE668338C DES114804D DES0114804D DE668338C DE 668338 C DE668338 C DE 668338C DE S114804 D DES114804 D DE S114804D DE S0114804 D DES0114804 D DE S0114804D DE 668338 C DE668338 C DE 668338C
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Germany
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switch
coupling
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Expired
Application number
DES114804D
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English (en)
Inventor
Josef Eisert
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H33/00High-tension or heavy-current switches with arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H33/02Details
    • H01H33/28Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism
    • H01H33/30Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator
    • H01H33/32Power arrangements internal to the switch for operating the driving mechanism using fluid actuator pneumatic

Landscapes

  • Arc-Extinguishing Devices That Are Switches (AREA)

Description

  • Kuppelschalterverriegelung für eine beispielsweise aus mehreren Trennschaltern und einem Leistungsschalter bestehende Sammelschienenkupplung mit Druckluftantrieb Die Herstellung oder Auflösung der Sammelschienenkupplung einer Schaltanlage mit Mehrfachsammelschienen ist eine für den Schaltzustand aller angeschlossenen Abzweige höchst bedeutungsvolle Maßnahme, gleichgültig zu welchem Zweck die Schaltung der Sammelschienenkupplung vorgenommen wird. Im Gegensatz zu den Schalthandlungen innerhalb des einzelnen Abzweiges, von denen jeweils nur der Abzweig selbst betroffen wird, übt die Schaltung der Sammelschienenkupplung ihre Wirkung weit über den Bereich der zur Sammelschienenkupplung erforderlichen Schalter aus. Erschwerend kommt hinzu, daß im Gegensatz zum einzelnen Abzweig, der sich vielfach hinreichend gut überschauen läßt, der Zusammenhang der Sammelschienenkupplung mit den übrigen Abzweigen nicht ohne weiteres überblickt werden kann. Es läßt sich also weder zu Beginn der Schaltmaßnahme an der Kupplung noch bei Schaltungen in den Abzweigen ohne weiteres vorhersehen, welche Wirkung eine Schaltmaßnahme hat, und man erkennt hieraus, welche Bedeutung der Aufgabe zukommt, Schaltmaßnahmen an der Sammelschienenkupplung so sicherzustellen, daß Fehlschaltungen bei ordnungsmäßiger Bedienung der Anlage ausgeschlossen werden. Im Verfolg dieser Aufgabe wird gemäß der Erfindung folgende Anordnung getroffen. Für den Sammelschienenkuppelschalter wird ein Stellungsmelder vorgesehen. Dieser Stellungsmelder wird aber nicht nur in Abhängigkeit von der Stellung des Sammelschienenkuppelschalters gesteuert, sondern darüber hinaus in Abhängigkeit von der Stellung der Riegelglieder von in den Abzweigen liegenden Schaltstellen.
  • Die Bedeutung dieser Maßnahme erhellt aus folgender überlegung. Es ist ein feststehender Grundsatz, daß unter allen Umständen die Schaltung einer Spannungsschaltstelle unter Last vermieden werden muß, wenn schwere Schaltschäden vermieden werden sollen. Es wäre ein schwerer Schaltfehler, wenn z. B. bei geöffnetem Kuppelschalter die Möglichkeit bestünde, beide Abzweigtrennschalter einzulegen; denn dann würde über die Trennschalter eine Sammelschienenverbindung hergestellt werden können, die unter allen Umständen unzulässig ist. Die vorhandene Verriegelung muß also so ausgebildet sein, daß sie solche unzulässigen Schaltfolgen unmöglich macht. Schaltanlagen sind aber im allgemeinen sehr ausgedehnt, und an der Stelle, wo sich die Bedienungselemente des Kuppelschalters befinden, besteht nicht immer die Möglichkeit; den Schaltzustand der Anlage in allen Einzelheiten zu überwachen. Wenn nun die Anordnung gemäß der Erfindung getroffen wird und der Schaltwärter das Einschaltkonz-', mando für die Sammelschienenküpplüng gegeben hat, so bestehen zwei Möglichkeiten. Die erste Möglichkeit ist die, daß der Stellungsmelder des Kuppelschalters ordnungsgemäß in die Einschaltstellung rückt. Das zeigt dem Schaltwärter an, daß die Riegelglieder in den Schaltstellen der Abzweige die Stellung eingenommen haben, die bei dem durch die Sammelschienenkupplung geschaffenen Schaltzustand zulässig ist; mit anderen Worten, die Schaltmaßnahmen, die durch die Verriegelungen zugelassen sind, können der Anlage keinen Schaden bringen.
  • Die andere Möglichkeit ist die, daß der Stellungsmelder der Sammelschienenkupplung trotz ordnungsgemäß abgegebenen Schaltbefehles nicht in die Anzeigestellung gelangt. Das gibt dem Schaltwärter einen Hinweis, daß in der Anlage an irgendeiner Stelle eine Unregelmäßigkeit entstanden ist. Die Unregelmäßigkeit als solche ist nicht ohne weiteres erkennbar, da es sich um eine Abhängigkeit handelt, die eine größere Anzahl von Einheiten erfaßt. Aber schon die Tatsache; daß eine Unregelmäßigkeit vorhanden ist, genügt, um die Betriebssicherheit der Anlage zu gewährleisten; denn jetzt ist der Schaltwärter gezwungen, der Störung nachzugehen und den Fehler zu beseitigen. Der Fehler braucht nicht schwerwiegender Natur zu sein. Es kann ja sein, daß lediglich eines der Riegelglieder klemmt und infolgedessen die Weiterleitung der Stellungsmeldung an den Stellungsmelder der Sammelschienenkupplung verhindert. Dann ist der Schaden schnell behoben. Es kann nun aber auch sein, daß vor. Abgabe des Kupplungsbefehles aus irgendwelchen Gründen ein Schaltfehler vorgekommen ist. Dann warnt die Einrichtung gemäß der Erfindung den Schaltwärter vor weiteren Schaltmaßnahmen, ehe nicht der Fehler beseitigt ist. Die Anordnung gemäß der Erfindung bietet also selbst in ausgedehnten Anlagen die Möglichkeit, die Unzulässigkeit gewisser Schaltmaßnahmen an einer einzigen Stelle, nämlich am Stellungsmelder des Sammelschienenkuppelschalters, zu erkennen bzw. festzustellen, daß an irgendeiner Stelle der Anlage ein Fehler zu beseitigen ist.
  • Darüber hinaus bietet die Erfindung die Möglichkeit, eine Verriegelung auch dann herzustellen bzw. aufzuheben, wenn an den Steuereinrichtungen des Kuppelschalters eine Störung auftritt. Das: geht insbesondere in der Weise vor sich, daß bei mechanisch auslösbarem Kuppelschalter die Druckluftaus-Lösung gleichzeitig mit der Druckluftrückmeldung angestellt wird.
  • .' :.In der Figur ist ein Ausführungsbeispiel d&, Erfindung dargestellt.
  • --'T Die Einrichtungen zum Kuppeln der Sammelschienen i und z bestehen aus den Trennschaltern 3 und 4 sowie einem Leistungsschalter 5. Ferner sind die Verriegelungseinrichtungen 6, 7 und 8 dreier Abzweigschalter dargestellt, die aus den Verriegelungsscheiben6o, 70 und 8o sowie j e zwei miteinander verbundenen Rückmeldekolben 61, 62; 71, 72 und 81, 82 bestehen. Selbstverständlich kann die Einrichtung auch für eine größere oder kleinere Zahl von Verriegelungseinrichtungen benutzt werden. Die Kolben bewegen sich in den Rückmeldezylindern 63 und 6q., 73, 74 und 83, 84. In der gezeichneten Stellung des Leistungsschalters 5 und der Trennschalter 3 und 4 ist die Sammelschienenkupplung aufgehoben. Die Verriegelüngsscheiben 60, 70 und 8o befinden sich demgemäß in der Sperrstellung, in der sie eine unzulässige Bedienung der zugehörigen Abzweigtrennschalter verhindern.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß die Stellungsanzeige für den Leistungsschalter der Sammelschienenkupplung nicht schon dann zustande kommt, wenn der Leistungsschalter ordnungsgemäß eingeschaltet ist, sondern erst dann, wenn sich auch sämtliche Verriegelungsscheiben 6o, 70, 8o in die erforderliche Stellung bewegt haben.
  • Dem Leistungsschalter 5 sind die Steuer-und Rückmeldeeinrichtungen 5o, den Trennschaltern 3 und 4 eine gemeinsame Steuer-und Rückmeldeeinrichtung 30 zugeordnet. Zum Antriebe des Leistungsschalters dient der Kolben 51, der sich im Zylinder 52 bewegt. Zum Antriebe der Trennschalter 3 und 4 sind Antriebszylinder 42 und 32 mit Antriebskolben 31 und 41 vorgesehen; die Gestänge der beiden Antriebskolben 31 und 41 bzw. der Antriebe für die Trennschalter 3 und 4 sind miteinander verbunden.
  • Die Stellung der Trennschalter 3 und4 wird durch die Rückmeldesymbole 33 und 43 wiedergegeben. Zur Wiedergabe der Stellung des Leistungsschalters 5 dient ein Rückmeldesymbol 53, das durch die Rückmeldekolben 54 und 55 sowie die Rückmeldekolben 56 und 57 bewegt wird. Entsprechend dienen zum Antrieb der Rückmeldesymbole 33 und 43 die Rückmeldekolben 34 und 35 bzw. 36 und 37. Die Rückmeldekölben bewegen sich in den Rückineldezylindern 38 und 39 bzw. 58 und 59. Das Ein- und Ausschalten der Trennschalter 3 und 4 geschieht mit Hilfe des Einschaltventils i i bzw. des Ausschaltventils 1=. Zum Öffnen des Leistungsschalters 5 wird das Ausschaltventil 13, zum Schließen dieses Schalters das Einschaltventil 14 bewegt.
  • Soll die Sammelschienenkupplung hergestellt werden, so wird zunächst das Einschaltventil i i gedrückt. Über Anschluß 70 strömt dann Druckluft über Ventil i i einerseits durch Leitung 71 nach den Zylindern 32 und 42, so daß sich die Kolben 31 und 41 beginneu nach rechts zu bewegen und die Trennschalter 3 und 4 schließen. Bei Abgabe des Schalbefehls über Ventil i i strömt gleichzeitig Druckluft durch Leitung 72 in den Rückmeldezylinder 38 und bewegt hier den Kolben 36 bis zu einem Anschlag nach rechts. Der Kolben 36 nimmt die miteinander verbundenen Rückmeldekolben 34 und 35 mit und bewegt die Rückmeldesymbole 33; 43 in eine als Störungsstellung wirkende Mittellage zwischen Einschalt- und Ausschaltstellung.
  • Haben die Trennschalterantriebskolben 31 und 41 ihre Endstellung erreicht, in der die Trennschalter 3 und 4 geschlossen sind, so strömt die Druckluft aus Leitung 71 über Zylinder 32 nach der freigegebenen Leitung 15, von hier durch eine Bohrung 16 in der Kolbenstange und dann durch Leiturig 75 nach der mittleren Öffnung des Zylinders 38. Dadurch wird der Rückmeldekolben 34 nach rechts geschoben, so daß die Rückmeldesymbole 33 und 43 in die Einschaltstellung gelangen.
  • Es sei nun beabsichtigt, auch den Leistungsschalter 5 zu schließen. Zu diesem Zwecke wird zunächst das Einschaltventil 14 in die in der Zeichnung dargestellte Einschaltlage gebracht, in der Druckluft aus dem Anschluß 81 einerseits nach der Leitung 82 für den Schalterantrieb, andererseits nach der Meldeleitung 83 strömt. Die durch *die Leitung 82 in den Raum 17 gelangte Luft drückt die diesen Raum an der linken Seite begrenzende Membran und damit das Hilfsventil 18 nach links. Infolgedessen gelangt Druckluft durch die Leitung 84 nach dem Zylinder 52. Der Antriebskolben 51 des Schalters 5 beginnt nun, sich in die Einschaltstellung zu bewegen. Über die Leitung 83 strömt gleichzeitig Druckluft gegen den Rückmeldekolben 57 und bewegt diesen sowie die mit ihm verbundenen Rückineldekolben 55 und 54 in die Zwischenstellung. Das mit den letztgenannten Rückmeldekolben verbundene Rückmeldesymbol 53 zeigt den Ausführungsbeginn des Einschaltbefehls durch seine Störungsstellung an.
  • Ist die Einschaltung des Leistungsschalters 5 erfolgt, so wird der Zylinder 52 mit der Leitung 86 verbunden, von der aus Druckluft durch die Bohrung 87 der Kolbenstange nach Leitung 88 strömt. Da vorher angenommen wurde, daß die Trennschalter 3 und 4 geschlossen sind, strömt die Druckluft von Leitung 88 weiter durch die Bohrung 89 der Antriebsstange für die Trennschalter 3 und 4. nach der Leitung go, in der die Rückmeldezylinder 84, 74 und 64 gewissermaßen in pneumatischer Reihenschaltung liegen. Wie die Figur zeigt, bewirkt das Einströmen der Druckluft in Leitung go der Reihe nach eine Bewegung der Kolben 82, 72 und 62 in die linke Endstellung, wobei jeweils ein Kolben in dieser Endstellung der Druckluft den Weg zum Zugang in den Zylinder des nächsten Kolbens freigibt. Hinter Rückmeldezylinder 64 strömt die Druckluft nach Leitung go nach dem Hilfszylinder 9,1, in dem sich der Kolben 92 nach links bewegt. Mit dem Kolben 92 sind Hilfskontakte 93 verbunden, durch die ein Auslösestromkreis für den Schalter 5 vorbereitet wird. Dieser Auslösestromkreis führt über die Spule 94 eines Schaltmagneten für das Ausschaltventil 13, ist jedoch an den Kontakten 95 des Leistungsschalters, solange dieser geschlossen ist, unterbrochen.
  • Durch die Bewegung der Rückineldekolben 82, 72 und 62 wurden die Trennschalterantriebe der Abzweige 6, 7 und 8 freigegeben. Diese Freigabe war zulässig, da Leistungsschalter 5 sowie Trennschalter 3 und 4 geschlossen waren.
  • Es sei nun angenommen, daß der Leistungsschalter 5 sich etwa durch Auslösung eines mechanischen Kraftspeichers öffnet, ohne daß die Druckluftleitungen zunächst beaufschlagt wurden. Auch in diesem Falle muß die Verriegelung bei den Abzweigen 6, 7 und 8 wiederhergestellt werden. Erreicht wird dies durch die Hilfskontakte 95, die nach Auslösung des Schalters 5 geschlossen werden. Dadurch wird die Spule 94, die auf das Ausschaltventil 13 einwirkt, erregt. Die Druckluft strömt nun einerseits über Leitung 96 nach dem Zylinder 52, anderseits über Leitung 97 nach dem Zylinder 58. Durch die Leitung 97 wird zunächst der Rückmeldekolben 56 beaufschlagt, so daß sich das Rückmeldesymbol53. in die Störungsstellung bewegt. Während dieser Bewegung nehmen die Rückmeldekolben 54 und 59 die die Rückmeldekolben 92, und rot verbindende Kolbenstange 103, wie die Figur zeigt, mit, ohne daß sich jedoch während dieses Teilhubes der Rückmeldekolben 54 und 55 bis zur Störungsstellung die Kontakte 9,3 öffneten. Aus dem Zylinder 52 strömt die Druckluft, da der Schalter 5 sich geöffnet hatte, durch Leitung 86 und Bohrung 107 nach Leitung io8, in der, ähnlich wie bei Leitung go, die Rückmeldezylinder 83, 73, 63 der Abzweige 6, 7, 8 iii Reihenschaltung liegen. Hinter Zylinder 63 strömt die Druckluft durch Leitung iog nach dein Rückmeldezylinder ioi, der dem Rückrneldezylinder gi entspricht und in dem sich der Rückmeldekolben zog bewegt. Die Kontakte 93, die mit den Rückmeldekolben 92 und rot verbunden sind, werden nun geöffnet. Das Ausschaltventil 13 wird also wieder geschlossen. Gleichzeitig strömt Druckluft über den Rückmeldezylinder ioi nach dem Zylinder 58 und bewegt hier den Rückmeldekolben 54 in die rechte Endstellung. über diesen Rückmeldekolben wird die Störungsmeldung für Schalter 5 erst dann: durch Rückmeldesymbol 53 in die Ausschaltmeldung umgewandelt; wenn die Ausschaltung des Leistungsschalters 5 den Verriegelungsorganen der Abzweige 6, 7, 8 gemeldet worden waren. Der Schaltanlagenwärter vermag also eine Störung in der Verriegelung der Abzweige dadurch zu erkennen, daß sich das Rückmeldezeichen 53 für den Kuppelschälter nicht aus der Störungsstellung in die Endstellung bewegt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kuppelschalterverriegelung für eine beispielsweise aus mehreren Trennschal= tern und einem Leistungsschalter bestehende Sammelschienenkupplung mit Druckluftantrieb in elektrischen Schaltanlagen mit Mehrfachsammelschienen, bei der selbsttätige, mit Druckluft betätigte Stellungsmelder die Stellung der Kupplungsschalter anzeigen, dadurch gekennzeichnet, daß der Stellungsmelder (53) des Leistungskupplungsschalters (5) sowohl in Abhängigkeit von der Stellung dieses Schalters (5) als auch in Abhängigkeit von der Stellung von Verriegelungsvörrichtungen (60; 70, 80) gesteuert wird; die an denSchaltern der einzelnenAbzweige vorgesehen sind und die den Stellungsmelder (53) an dem Erreichen der der eingenommenen Stellung des Leistüngskupplungsschalters (5) entsprechenden Endstellung hindern, solange die Verriegelungsglieder (60, 70, 8o) der Abzweige untereinander nicht eine bestimmte, z. B. die gleiche Stellung eingenommen haben.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Sperre, die den Stellungsmelder des Sammelschienenküppelschalters an- dem Erreichen der der eingenommenen Schalterstellung entsprechenden Endstellung hindert, solange die Riegelglieder der Abzweige nicht eine: untereinander gleiche Stellung eingenommen haben:
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Stellungsmelder des Sammelschienenkuppelschalters eine zusätzliche Abhängigkeit von der Stellung der Trennschalter der Sammelschienenkupplung besteht.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Anspdiche mit druckluftangetriebenen Schaltern, dadurch gekennzeichnet; daß die aus dem Antriebszylinder des Kuppelschalters abströmende Luft über die Verriegelungszylinder der Abzweige geführt ist und dann zu dem Stellungsmelder des Kuppelschälters gelangt.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch i und 4., dadurch gekennzeichnet, daß die den Stellungsmelder des Kuppelschalters beaufschlagende Luft zusätzlich über mindestens einen Antriebszylinder der zur Sammelschienenkupplung gehörenden Trennschalter geführt ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch i für druckluftängetriebene Schalter, gekennzeichnet durch einen derartigen Anschluß der Druckluftleitungen an die Verriegelungszylinder der Abzweige, daß ein Strömungsweg für die Luft erst möglich ist, wenn der zugehörige Verriegelungskolben seinen Verriegelungs- oder Entriegelungshub ausgeführt hat.
  7. 7. Einrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, bei der der Stellungsmelder außer der oder den Endstellungen eine Störstellung einnehmen kann, dadurch gekennzeichnet, daß zugleich mit einem Arbeitskommando für den Sammelschienenkuppelschalter sein Stellungsmelder in die Störstellung gebracht wird. B. Elektrische Schaltanlage mit Mehrfachsammelschienen und Sammelschienenkupplung und mit von Hand zu bedienenden Antrieben, insbesondere Druckluftantrieben für die Schalter, mindestens jedoch für die Abzweigtrennschalter, dadurch gekennzeichnet, daß die in an sich bekannter Weise vorhandenen Verriege- i lungsorgane für die Handbedienung der Sehalter selbsttätig in die Freigabestellung übergeführt -werden, wenn die Sammelschienenkupplung hergestellt ist.
DES114804D 1934-07-21 1934-07-21 Kuppelschalterverriegelung fuer eine beispielsweise aus mehreren Trennschaltern und einem Leistungsschalter bestehende Sammelschienenkupplung mit Druckluftantrieb Expired DE668338C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2445558A (en) * 1944-04-05 1948-07-20 Gen Electric Circuit breaker operating mechanism

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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