DE949345C - Dampfwasserableiter - Google Patents
DampfwasserableiterInfo
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- DE949345C DE949345C DEG8527A DEG0008527A DE949345C DE 949345 C DE949345 C DE 949345C DE G8527 A DEG8527 A DE G8527A DE G0008527 A DEG0008527 A DE G0008527A DE 949345 C DE949345 C DE 949345C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16T—STEAM TRAPS OR LIKE APPARATUS FOR DRAINING-OFF LIQUIDS FROM ENCLOSURES PREDOMINANTLY CONTAINING GASES OR VAPOURS
- F16T1/00—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers
- F16T1/20—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats
- F16T1/22—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type
- F16T1/24—Steam traps or like apparatus for draining-off liquids from enclosures predominantly containing gases or vapours, e.g. gas lines, steam lines, containers with valves controlled by floats of closed-hollow-body type using levers
Landscapes
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Description
- Dampfwasserableiter Die Erfindung bezieht sich. auf Dampfwasserableiter mit geschlossenem, ein Abflußorgan steuerndem Schwimmer und betrifft insbesondere sokhe Ableiter, die mit dem Vorteil einer besonders gedrungenen Bauweise den unteren Teil der Schwimmerkammer als Schmutzsammelraum benutzen.
- Dampfwasserableiter, die in .bekannter Weise durch ein Steuerorgan, z. B. einen Schwimmer, ein Abflußorgan, z. B. einen Schieber, steuern, sind mehr oder weniger stark empfindlich gegen Störungen, - die durch Verschmutzung verursacht werden. Besonders: störend ist es, wenn der Eintritt des Dampfwassers so angeordnet isst, daß er unmittelbar über oder gegenüber dem Abflußorgan erfolgt oder doch in dessen unmittelbarer Nähe. Bei diesen bekannten Ausführungsformen ist damit eine Dampfwassersträmung vom Eintritt zum Abfluß des Schwimmergehäuses gegeben, die sowohl die Schwimmerbewegung als auch die Schmutzablagerung nachteilig beeinflußt. Bei besonders ungünstiger Gestaltung wird dabei z. B. der ausfallende Schmutz direkt zum Abflugß hin bewegt, wobei sämtliche genannten Nachteile bei bekannten gedrungenen und raumsparenden Darnpfwasserableitern besonders auffällig in Erscheinung treten. Für die Einbauverhältnisse ist es im allgemeinen aus Gründen der Raumersparnis erwünscht, daß Eintrittsstutzen und Austrittsstutzen nahe beieinander liegen. Da außerdem in der Regel der Eintritt von oben erfolgt und der Austritt tiefer gelegen ist, läBt sich eine Anordnung, die die geschilderten Mängel vermeidet, bei . den bekannten Ausführungen nur durch umständliche Ausführungsformen, beispielsweise mehrfache innere Verrippungen, erreichen.
- Es sind weiterhin Augführungen bekanntgeworden, bei denen der Eintritt des Dampfwassers in das Schwimmergehäuse an sich unmittelbar über dem AbfluBorgan erfolgt, wobei aber das Abflußorgan selbst vor der Einwirkung des zuströmenden Dampfwassers geschützt wird, indem Leitflächen vorgesehen werden; die das Dampfwasser über das Abflußorgan hinweg oder seitlich vom AbfluBorgan um dieses herumströmen lassen. Dennoch haben auch diese Ausführungen den _Nachteil, daß mit dem Dampfwasser mitgeführter Schmutz in die unmittelbare Nähe des Abflußorgans geführt wird. Außerdem werden Dampfwasser und Schmutz beim Einfallen in das Schwimmergehäuse miteinander verwirbelt, so daß stark schmutzhaltiges Dampfwasser zum Abflußorgan gelangt und dort Störungen verursachen kann. Außerdem hat diese Umleitung meist wiederum die Folge, daß der Schwimmer durch die Strömung des Wassers beeinfiußt wird.
- Demgegenüber sieht @die Erfindung vor, einen Dampfwasserableiter mit geschlossenem Schwimmer und obenliegendem, vorzugsweise in der Nähe seines Austrittsstutzens angeordnetem Eintrittsstutzen zu schaffen, der sich durch einen den Eintrittsstutzen mit dem .Schwimmergehäuse verbindenden Zuflußkanal auszeichnet, mit dem für die aus seiner unteren Öffnung austretende Dampfwassereintrittsströmung und für die sich in der Nähe der Dampfwasserableiter-Ausflußöffnung bildende Austrittsströmung unterschiedliche bis gegenläufige Strömungsrichtungen bestimmt werden, ohne dabei im gesamten Strömungsverlauf die Schwimmerbewegung und die Schmutzablagerung zu beeinflussen. Dadurch soll einmal erreicht werden, daß der Schwimmer -dem Einfloß des einströmenden Wassers entzogen ist, aber* auch, daß der mitgeführte Schmutz sich im unteren Schmutzsammelraum ungestört ablagert und nicht zu den Abflußorganen gelangt. Zusätzlich kann am Eintrittsstutzen ein weiterer Schmutzsammelraum angeordnet werden, in dem sich Schmutz bereits absetzt, bevor er in das Schwimmergehäuse eintritt. Der Zuflußkanal zum Schwimmergehäuse soll dabei in Form eines Überlaufs aus dem Boden dieses Sammelraumes heraustreten.
- Abb. i -zeigt, daß vor dem Raum i, in dem das Steuerorgan als geschlossener Schwimmer 2 und das .gesteuerte Abflußargan als Schieber 3 untergebracht sind, ein besonderer Schmutzsammelraum q. vorgesehen sein kann. Dieser zusätzliche Schmutzsammelraum q.- ist vom Schwimmerraum i durch die Trennwand 5 getrennt. Durch die Trennwand 5 führt ein etwa unter q.5° geneigtes Rohr 6. dessen Eintrittsöffnung 6, innerhalb des SchmutäsammelraumOs q. erheblich höher liegt als der Boden dieses Raumes.
- Die untere Austrittsöffnung 6b des Rohres 6 liegt im Schmutzsammelraum ii des Schwimmerraums i tiefer als die durch den Absperrschieber 3 gesteuerte Austrittsöffnung 7.
- Zweckmäßig wird das geneigte Rohr 6 am oberen Ende schräg zur Achse des Rohres so abgeschnitten, daß die. Schnittfläche horizontal liegt, damit das Dampfwasser auf dem ganzen Umfang der Eintrittsöffnung gleichmäßig einströmen kann. Dadurch sollen eine erhöhte Geschwindigkeit und ein Aufwirbeln von Schmutz vermieden :werden.
- Die Austrittsöffnung 6b des Rohres 6 im Schwimmerraum soll tiefer als die Bohrung 7 im Abflußargan liegen, aber nach Möglichkeit oberhalb des Bodens -dieses Raumes, damit nicht beim Einfallen des Dampfwassers aus größerer Höhe ein Aufwirbeln von Schmutzresten, die durch das Rohr 6 noch in den Raum i gelangt sind und die sich am Boden dieses. Raumes absetzen können, erfolgt.
- In Abb. 2 zeigt die Ansicht A, wie in Durchführung eines weiteren Erfindungsgedankens das Rohr 6 an seinem in den Schmutzsammelraum. i i führenden unteren Ende so abgebogen ist, daß dieses etwa horizontal und senkrecht zu der Ebene mündet, die durch -die Mitte des Schwimmers 2 und die Mitte der AusfluBöffnung 7 verläuft. Dadurch wird erreicht, daß die Strömung weder in Richtung auf das Abflußorgan noch auf den Schwimmer noch auf den angesammelten Schmutz erfolgt. Es wird also weder der Schmutz aufgewirbelt, noch der noch mitgeführte Schmutz dem Abflußorgan zugeführt, bevor er Zeit hatte, sich abzusetzen, noch der Schwimmer durch die Strömung beeinflußt.
- Im oberen Teil der Trennwand zwischen Schlammsammelraum q. und Schwianmerraum i wird erfindungsgemäß ein Ausgleichskanal 8 vorgesehen, da bei der geschilderten Ausführung Luft aus dem Schwimmerraum i in die höher gelegene Zuführungsleitung erst entweichen könnte, wenn der Spiegel des Dampfwassers im Raum i unter die Atistrittsöffnung 6b des Rohres 6 gesunken ist, was praktisch nicht erfolgt, weil die Auflußöffnung 7 häher liegt als die untere Austrittsöffnung 6b des Rohres 6. Eine derartige Luftansammlung würde aber einen Schwimmer außer Funktion setzen. Außerdem würde sonst ein Wasserzufluß immer erst erfolgen können, wenn im Oberteil des Schwimmergehäuses Dampf kondensiert ist.
- Um die Größe der Ausgleichsöffnung 8 den jeweiligen Betriebsverhältnissen anpassen zu können, ist erfindungsgemäß vorgesehen, daß die Entlüftungsöffnung in einer leicht auswechselbaren Platte 9 angeordnet ist, die besonders in die Trennwand 5 eingeführt wird. Außerdem wird hierdurch eine günstigere Gestaltung und Auflage des Gießkernes möglich.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Dampfwasserableiter mit geschlossenem Schwimmer und obenliegendem, vorzugsweise in der Nähe seines Austrittsstutzens angeordnetem Eintrittsstutzen mit Schmutzsammelkammer, dadurch gekennzeichnet, daß der an sich bekannte den Eintrittsstutzen (io) mit dem Schwimmergehäuse (i) verbindende Zuflußkanal (6) in das Schwimmergehäuse (i) - etwa horizontal und etwa senkrecht zu der durch die Schwimmermitte (2) und die Mitte der Ausflußöffnung (7) gelegten Ebene einmündet.
- 2. Dampfwasserableiter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zuflußkanal (6) -in -an sich bekannter Weise unterhalb der Ausflußöffnung (7), aber oberhalb des als Schmutzsammelraum (i i) ausgebildeten Unterteils des Schwimmergehäuses (i) in dieses einmündet.
- 3. Dampfwasserableiter nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet durch einen das Oberteil des Schwimmergehäuses (i) mit dem Eintrittsstutzen (io) .oder dem vorgeschalteten Schmutzisammelraum (4) in an sich bekannter Weise verbindenden Ausgleichskanal (8), der vorzugsweise in einer -leicht auswechselbaren, innerhalb der Trennwand (5) hierfür vorgesehenen Platte (9) angeordnet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 959 vom Jahre 1898; französische Patentschrift Nr. 354 458; österreichische Patentschrift Nr. 78 5o6; USA-Patehtschriften Nr. 787 366, 1 072 q.05.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEG8527A DE949345C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Dampfwasserableiter |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEG8527A DE949345C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Dampfwasserableiter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE949345C true DE949345C (de) | 1956-09-20 |
Family
ID=7118877
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEG8527A Expired DE949345C (de) | 1952-03-30 | 1952-03-30 | Dampfwasserableiter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE949345C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5186203A (en) * | 1990-10-15 | 1993-02-16 | Tlv Co., Ltd. | Free float steam trap |
Citations (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB189800959A (en) * | 1898-01-13 | 1898-12-03 | John James Royle | Improvements in Steam Traps. |
| US787366A (en) * | 1904-01-20 | 1905-04-18 | Alton L French | Steam-trap. |
| FR354458A (fr) * | 1905-04-18 | 1905-10-06 | Alton Levi French | Appareil à flotteur pour régler le débit de la vapeur |
| US1072405A (en) * | 1910-10-06 | 1913-09-02 | Burrows Mfg Company | Steam-trap. |
| AT78506B (de) * | 1915-02-27 | 1919-09-25 | Willy Gebhardt | Dampfwasserableiter. |
-
1952
- 1952-03-30 DE DEG8527A patent/DE949345C/de not_active Expired
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| US5186203A (en) * | 1990-10-15 | 1993-02-16 | Tlv Co., Ltd. | Free float steam trap |
| US5287878A (en) * | 1990-10-15 | 1994-02-22 | Tlv Co, Ltd. | Free float steam trap |
| EP0581336A3 (de) * | 1990-10-15 | 1994-03-16 | Tlv Co Ltd |
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