DE948744C - Selbsttraenker fuer Jungvieh - Google Patents

Selbsttraenker fuer Jungvieh

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DE948744C
DE948744C DES40070A DES0040070A DE948744C DE 948744 C DE948744 C DE 948744C DE S40070 A DES40070 A DE S40070A DE S0040070 A DES0040070 A DE S0040070A DE 948744 C DE948744 C DE 948744C
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DE
Germany
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self
milk
drinker
drinker according
cover
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Expired
Application number
DES40070A
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English (en)
Inventor
Hans Koegel
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SUEDDEUTSCHE HOLZRIEMENSCHEIBE
Original Assignee
SUEDDEUTSCHE HOLZRIEMENSCHEIBE
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01KANIMAL HUSBANDRY; AVICULTURE; APICULTURE; PISCICULTURE; FISHING; REARING OR BREEDING ANIMALS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NEW BREEDS OF ANIMALS
    • A01K9/00Sucking apparatus for young stock ; Devices for mixing solid food with liquids

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Biodiversity & Conservation Biology (AREA)
  • Feeding And Watering For Cattle Raising And Animal Husbandry (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich, auf einen Selbsttränker für Jungvieh, insbesondere für Kälber, mit einem Milchgefäß und einem mit einer Saugvorrichtung versehenen abhebbaren Deckel.
Es sind Selbsttränker dieser Art bekannt, bei denen der Deckel nicht am Milchgefäß, sondern an einer Wand schwenkbar angeordnet ist. Der Deckel wird mit einem gewissen Abstand über das Milchgefäß gestülpt, wobei lediglich das Saugrohr in das Milchgefäß hineinragt. Diese Selbsttränker haben den Nachteil, daß bei heftigen, durch das trinkende Jungvieh verursachten Bewegungen des Milchgefäßes Milch aus dem Milchgefäß herausspritzt und von außen Verunreinigungen in das Milchgefäß hineingelangen können. Außerdem ist es bei diesen Selbsttränkern möglich, daß der Deckel vom Jungvieh angehoben und die Milch verunreinigt wird. Ferner kann das an sich offene Gefäß vom trinkenden Jungvieh umgestoßen werden. Schließlich kühlt die Milch in diesem offenen Gefäß zu ao schnell ab.
Die Erfindung bezweckt, unter Vermeidung dieser Nachteile die bekannten Selbsttränker zu verbessern. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß der Deckel das Milchgefäß as spritzwasserdicht verschließt und daß leicht betätigbare Arretierungemittel für den Deckel vorgesehen sind.
Infolge der vollkommen geschlossenen Form des Selbsttränkers kann die Milch weder verunreinigt
noch verschüttet werden. Außerdem behält die Milch im Selbsttränker gemäß der Erfindung sehr lange ihre Temperatur bei.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist am Milchgefäß ein Henkel vorgesehen, der gleichzeitig als Arretierungsmittel für den Deckel dient. Auf diese Weise ist eine leichte Transportmöglichkeit des erfindungsgemäßen Selbsttränkers erreicht. Gleichzeitig werden zusätzliche Arretierungsmittel ίο für den Deckel eingespart. Eine besonders einfache Arretierung ergibt sich, wenn der Henkel an seinem Drehpunkt hakenförmig ausgebildet ist und dadurch selbsthemmend in seiner den Deckel arretierenden Lage gehalten wird. Der Deckel kann iS hierbei zwei diametral gegenüberliegende, über den Deckelrand hinausreichende Ansätze aufweisen, über die der an diesen Stellen hakenförmig ausgebildete Henkel greift. Die Ansätze sind federnd ausgebildet.
Bei Selbsttränkern, bei denen die Saugvorrichtung aus einem Sauger und einem daran befestigten, in das Milchgefäß hineinragenden Saugrohr besteht, ist gemäß der Erfindung die Saugvorrichtung leicht abnehmbar mittels einer von a5 Hand betätigbaren griffigen Überwurfmutter von der unteren Seite des Deckels her befestigt. Auf diese Weise ist ein leichter Einbau sowie Ausbau der Saugvorrichtung aus dem Deckel erzielt. Damit am Ende des Saugvorganges der letzte Rest der Milch im Milchgefäß noch mit weggesaugt werden kann, ist der innere Boden des Milchgefäßes vom Rand zu der Mitte zu schräg abfallend ausgebildet.
Um dem erfindungsgemäßen Selbsttränker eine große Standfestigkeit zu geben, ist das Milchgefäß kreisrund ausgebildet und sein Durchmesser etwa doppelt so groß als seine Höhe bemessen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung hat der Deckel einen senkrechten geschlossenen Rand, der zügig in das Milchgefäß hineinpaßt. Dadurch ist ein guter Abschluß des Milchgefäßes erzielt, weshalb einerseits keine Milch von innen nach außen und andererseits keinerlei Verunreinigungen von außen nach innen gelangen können. #5 An der Innenwand des Milchgefäßes sind gemäß der Erfindung Litermaße angegeben, vorzugsweise eingraviert. Dadurch kann in einfacher Weise die Milchmenge der Größe des Jungviehs entsprechend bemessen werden.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen dargestellt, und zwar zeigt
Abb. ι eine Draufsicht auf den Selbsttränker gemäß der Erfindung,
Abb. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B in Abb. i,
Abb. 3 einen Schnitt durch die in vergrößertem Maßstabe dargestellte Saugvorrichtung,
Abb. 4 eine Vorrichtung zur Arretierung des Deckels.
So Der erfindungsgemäße Selbsttränker nach Abb. ι bis 4 weist ein Milchgefäß ι auf, das vorzugsweise kreisrund und dessen Boden 2 vom Rande zu der Mitte zu schräg abfallend ausgebildet ist. Das Milchgefäß ι wird von einem Deckel 3 spritzwasserdicht abgeschlossen, der zu diesem Zweck einen senkrechten geschlossenen Rand 4 hat, der zügig in das Milchgefäß 1 hineinpaßt. Sowohl das Milchgefäß ι als auch der Deckel 3 sind vorzugsweise aus Weißblech hergestellt, und die Teile 1 und 2 sowie 3 und 4 sind durch Löten miteinander verbunden.
Diametral gegenüberliegend sind außen am Milchgefäß 1 zwei mit je einer Bohrung versehene Laschen 6 befestigt. In die Bohrungen 5 greift mit seinen abgewinkelten Enden ein Henkel 7 ein, der einerseits zum Tragen des Selbsttränkers und andererseits zur Arretierung des Deckels 3 dient. Zum Zwecke der Arretierung ist der Henkel 7 in der Nähe seiner Drehpunkte hakenförmig gebogen, wie insbesondere aus Abb. 4 hervorgeht. Der hakenförmige Henkel 7 greift an dieser Stelle über zwei am Deckel 3 diametral gegenüberliegend befestigte und über den Deckelrand hinausreichende Ansätze 8. Da sich diese Ansätze 8, die federnd ausgebildet sind, senkrecht über den Bohrungen 5 befinden, wird der Henkel 7 selbsthemmend in seiner heruntergedrückten und dabei den Deckel 3 arretierenden Lage gehalten.
An dem Deckel 3 ist eine Saugvorrichtung leicht abnehmbar befestigt, die aus einem Sauger 9 und einer daran befestigten, in das Milchgefäß 1 bis zum Boden 2 hinabreichenden Saugröhre 10 besteht. Die Saugröhre 10 ist in einen Flansch 11 eingelötet. Der ebenfalls mit einem Flansch 12 versehene Sauger 9 und die Saugröhre 10 werden mit ihren Flanschen in eine Aussparung 13 einer mit einer Bohrung 14 versehenen Schraube 15, die in eine öffnung in der Mitte des Deckels 3 eingelötet ist, eingelegt und darin mittels einer von Hand betätigbaren griffigen Überwurfmutter 16 von der unteren Seite des Deckels 3 her befestigt. Der Sauger 9 ragt dabei senkrecht nach oben aus der Bohrung 14 der Schraube 15 heraus. Das Milchgefäß ι kann noch eine kräftige angelötete Grundplatte 17 aufweisen.
Gemäß einer Weiterbildung der Erfindung ist die Breite des Milchgefäßes 1 größer als seine Höhe, wodurch die Standfestigkeit sehr erhöht ist. Vorzugsweise wird das Milchgefäß 1 kreisrund ausgebildet, wobei sein Durchmesser etwa doppelt so groß als seine Höhe ist. An der Innenwand des Milchgefäßes r sind die Litermaße angegeben, vorzugsweise eingraviert.
Die Wirkungsweise des erfindungsgemäßen Selbsttränkers ist folgende: Das Milchgefäß wird mit einer bestimmten Menge Milch gefüllt. Dann wird bei nach rechts in bezug auf Abb. 4 geschwenktem Henkel 7 der Deckel 3 mit seinem Rand 4 auf das Milchgefäß 1 gesetzt und dann der Henkel 7 nach links in die in Abb. 1 und 4 dar- iao gestellte Lage geschwenkt, in der er den Deckel 3 arretiert und in der er sicher selbsthemmend gehalten wird.
Bevor man das Kalb an. den Sauger gewöhnt, gibt man ihm einen Finger, bis es richtig zieht. «5 Dann führt man das Kalb mit der flachen Hand,
auf der sich etwas Milchschaum befindet, damit das Kalb die Milch riecht, an den Selbsttränker, schiebt den Sauger zwischen Ring- und Mittelfinger und läßt die Hand so lange am Sauger, bis das Kalb zieht. Dann zieht man die Hand langsam zurück. Bei der ersten Mahlzeit am Selbsttränker saugt das Kalb nicht die gesamte Milch aus. Bei der zweiten Mahlzeit hat das Kalb mehr Hunger und saugt den Selbsttränker vollständig leer. Beim Tränken mit ίο dem erfindungsgemäßen Selbsttränker hat es sioh herausgestellt, daß das Kalb, wenn es etwa 3 Tage alt ist, einwandfrei am Selbsttränker saugt. Bei den nächsten Mahlzeiten wird der Selbsttränker vor das Kalb hingestellt, und man kann, während das Kalb trinkt, anderen Arbeiten nachgehen.
Nach dem Tränken wird mit einem Handgriff der Henkel 7 um i8o° geschwenkt, wonach man den Deckel 3 vom Milchgefäß 1 abnehmen kann. ao Mit einem weiteren Handgriff wird die Überwurfmutter 16 abgeschraubt, und die Saugröhre 10 sowie der Sauger 9 werden entfernt. Darauf werden alle Teile des Selbsttränkers gereinigt. Ein kleiner Rohrwischer dient zur Reinigung des Saugröhrchens 10 und des Saugers 9. Alle Teile des Selbsttränkers lassen sich mühelos und genau reinigen. Nach dem Reinigen wird die Saugvorrichtung in die Aussparung 13 der Schraube 15 eingelegt und mit einem Handgriff mit der griffigen. Überwurfmutter 16 festgezogen. Nach dem Aufsetzen des Deckels 3 wird der Selbsttränker für die nächste Tränkung aufbewahrt.
Der Selbsttränker gemäß der Erfindung hat folgende Vorteile: Der erfindungsgemäße Selbsttränker kann infolge seiner hohen Standfestigkeit vom saugenden Kalb nicht umgestoßen werden;. Die Milch kann weder verunreinigt noch verschüttet werden. Es kann, jedes Beifutter mit der Milch vermischt werden. Der erfindungsgemäße Selbsttränker verhindert die Milchkrustenbildung am Maul des Kalbes und damit ein Abfaulen der Haare am Unterkiefer. Das Kalb wird damit nicht von Fliegen und Ungeziefer belästigt. Es wird ein einwandfreies, sauberes und hygienisches Tränken erzielt.
Im Selbsttränker gemäß der Erfindung behält
die Milch sehr lange ihre Temperatur bei.
Normalerweise hat die Milch nach dem Melken eine Temperatur von 370 C. Beim erfindungsgemäßen Selbsttränker sinkt diese Temperatur
innerhalb von 5 Minuten nur auf 36,5° C, also nur um 1Iz0C Ein dreiwöchiges Kalb saugt aus dem erfindungsgemäßen Selbsttränker 6 1 in 5 Minuten aus, in welcher Zeit also kein nennenswerter Temperaturrückgang auftritt.
Der Selbsttränker gemäß der Erfindung verhindert ein zu rasches Trinken. Das gefahrvolle Aufblähen des Tieres, das meistens den Tod herbeiführt, ist damit unterbunden.
Nach etwa drei Mahlzeiten ist das Kalb an den erfindungsgemäßen Selbsttränker gewöhnt. Damit ist das Tränken eines Kalbes keine zeitraubende Beschäftigung mehr.

Claims (10)

PATENTANSPRÜCHE: 6g
1. Selbsttränker für Jungvieh, insbesondere für Kälber, mit einem Milchgefäß und einem mit einer Saugvorrichtung versehenen abhebbaren Deckel, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) das Milchgefäß (1) Spritzwasserdicht verschließt und daß leicht betätigbare Arretierungsmittel (7) für den Deckel (3) vorgesehen sind.
2. Selbsttränker nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß am Milchgefäß (1) ein Henkel (7) vorgesehen ist, der gleichzeitig als Arretierungsmittel für den Deckel (3) dient.
3. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Henkel (7) an seinen Drehpunkten hakenförmig ausgebildet ist und dadurch seibsthemmend in seiner den Deckel (3) arretierenden Lage gehalten wird.
4. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) zwei diametral gegenüberliegende, über den Deckelrand hinausreichende Ansätze (8) aufweist, über die der an diesen Stellen hakenförmig ausgebildete Henkel (7) greift.
5. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (8) federnd ausgebildet sind.
6. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 5, bei dem die Saugvorrichtung aus einem Sauger und einer daran befestigten, in das Milchgefäß hineinragenden Saugröhre besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Saugvorrichtung (9, 10) leicht abnehmbar mittels einer von Hand betätigbaren griffigen Überwurfmutter (16) von der unteren Seite des Deckels (3) her befestigt" ist.
7. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der innere Boden (2) des Milchgefäßes (1) vom Rand zu der Mitte zu schräg abfallend ausgebildet ist. ,
8. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Milchgefäß (1) kreisrund ausgebildet und sein Durchmesser etwa doppelt so groß als seine Höhe ist.
9. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1 bis 8, no dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (3) einen senkrechten geschlossenen Rand (4) hat, der zügig in das Milchgefäß (1) hineinpaßt.
10. Selbsttränker nach den Ansprüchen 1
bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß an der Innenwand des Milchgefäßes (1) Litermaße angegeben, vorzugsweise eingraviert sind.
In Betracht gezogene Druckschriften: Französische Patentschrift Nr. 783 690; schweizerische Patentschriften Nr. 128 657, 527·
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
© 509 697/51 3.56 (609 603 8. 56)
DES40070A 1954-07-18 1954-07-18 Selbsttraenker fuer Jungvieh Expired DE948744C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH128657A (de) * 1927-11-09 1928-11-01 Edwin Voegeli Saugvorrichtung für Kälber.
CH131527A (de) * 1928-04-10 1929-02-28 Emil Reiser Tränkgefäss für Kälber.
FR783690A (fr) * 1934-12-05 1935-07-17 Appareil pour l'allaitement des jeunes animaux

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH128657A (de) * 1927-11-09 1928-11-01 Edwin Voegeli Saugvorrichtung für Kälber.
CH131527A (de) * 1928-04-10 1929-02-28 Emil Reiser Tränkgefäss für Kälber.
FR783690A (fr) * 1934-12-05 1935-07-17 Appareil pour l'allaitement des jeunes animaux

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