DE944690C - Verbrennungskammeranordnung - Google Patents
VerbrennungskammeranordnungInfo
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- DE944690C DE944690C DES878A DES0000878A DE944690C DE 944690 C DE944690 C DE 944690C DE S878 A DES878 A DE S878A DE S0000878 A DES0000878 A DE S0000878A DE 944690 C DE944690 C DE 944690C
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- F23R—GENERATING COMBUSTION PRODUCTS OF HIGH PRESSURE OR HIGH VELOCITY, e.g. GAS-TURBINE COMBUSTION CHAMBERS
- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/28—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the fuel supply
- F23R3/38—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the fuel supply comprising rotary fuel injection means
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/002—Wall structures
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- F23R3/00—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel
- F23R3/42—Continuous combustion chambers using liquid or gaseous fuel characterised by the arrangement or form of the flame tubes or combustion chambers
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Description
DieErfrndung betrifft eine Verbrennungskammeranordnung,
insbesondere zur Verwendung zwischen einem davor angeordneten Kompressor und einer
dahinter liegenden Turbine, wobei in einem ortsfesten äußeren Gehäuse eine feststehende, ringförmige
Verbrennungskammer angeordnet ist, welche mit dem äußeren Gehäuse einen Ringkanal
bildet, der den Hauptluftstrom vom Kompressor zugeführt erhält und über in einer zentralen, den
Kompressor und die Turbine verbindenden hohlen Welle angeordneten Öffnung aus einer daran anschließenden
Brennstoffversorgungseinrichtung mit Brennstoff gespeist wird, wobei der Hauptluftstrom
in drei verschiedene Luftströme unterteilt wird.
Zweck der Erfindung ist die Verbesserung derartiger Anordnungen durch wesentliche Verbesserung
der Zerstäubung und Mischung der radial eingespritzten Brennstoffteilchen schon im Einspritzbereich
der Brennkammer, unter gleichzeitiger Feinzerstäubung und Mischung der Brennstoffteilchen
mit Luft in der Brennkammer mit äußerst einfachen Mitteln. Erreicht wird dies dadurch, daß
bei einer Verbrennungskammeranordnung der vorerwähnten Art durch besondere Formen der Verbrennungskammer
die Hauptströmungsrichtung innerhalb ihres Weges in der Brennkammer um etwa QO0 umgelenkt wird, so daß die Brennkammer,
im Längsschnitt gesehen, etwa L-förmige Gestalt hat, wobei der Brennstoff in den radial zur
Maschinenwelle gerichteten kurzen L-Schenkel eingespritzt
und fein zerstäubt und durch etwa tangentiale Einführung von Sekundärluft in den vorderen,
radialen Schenkel der L-förmigen Brennkammer mit einem zur Drehrichtung der Maschinenwelle entgegengesetzten
Drall der vereinigte, radiale Primärluft-Brennstoffstrahl durchkreuzt und dadurch so-
wie durch die von nachfolgenden 'Brennraumschenkel schließlich herbeigeführte Umlenkung der
radialen Strömung in eine axiale, die Erzeugung einer Wirbelung erreicht wird. Weitere Einzelheiten
- der Erfindung sowie die damit verbundenen Verbesserungen
und Vorteile sind in der Beschreibung im Zusammenhang mit der Zeichnung näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des ίο Gegenstandes der Erfindung schematisch dargestellt.
Es zeigt
Fig. ι schematisch ein mit einer erfindungsgemäßen
Verbrennungskammer ausgerüstetesTurbokompressoraggregat,
Fig, 2 in größerem Maßstab einen Halbschnitt einer eine drehbare Welle umgebenden ringförmigen
Verbrennungskammer,
Fig. 3 schaubildlich den hohlen Ausgangsverteiler der Verbrennungsgase.
Das in Fig. 1 dargestellte Tuirbinenstrahltrieb-Verk
weist ein Verdichtungsgehäuse 155 - zur Speisung mit Druckluft auf, welches an ein Gehäuse
ι für die Verbrennungskammer 157 angefügt ist, wobei die Kammer einen hohlen Verteiler
3a für die verbrannten Gase aufweist. - Der axiale.
Eingangsteil des Gehäuses 155 weist eine axiale
Eingangsdüse 159 auf, in deren Achse ein' die Hilfsapparate enthaltendes profiliertes Gehäuse 160
angeordnet ist. Diese Hilfsapparate umfassen einen Anlasser, eine Brennstoffpumpe, eine ölpumpe -und
einen Regler für die Brennstoffmenge.
Das Turbinengehäuse 161 ist mit dem Gehäuse 1
und dem Verteiler 3„ verbunden, enthält jedoch nur
ein einziges, mit der hohlen Mittelwellen starr verbundenes
Turbinenrad 162. Die Hinterflanke 164 des Turbinenrades steht unter dem Druck der abströmenden
Abgase 165, wobei die Abdichtung nach rückwärts an eine Auflagefläche und ein Labyrinth
166 verlegt ist, um einen Druckkolben zu bilden, der den Druck der Gase auf die Schaufeln des einzigen
Rades ausgleicht. Der Gasstrom 165 strömt zwischen einer profilierten Mittelnadel 167 und
einer ebenfalls profilierten Außenwand 168, wie bei allen derartigen Turbostrahltriebwerken. ' <■
Die auf Fig. 2 dargestellte Verbrennungskammer ist in das Gehäuse 1 eingebaut und umgibt die
drehbare Welle 2.
Mit dem Gehäuse 1 ist ein Seitenschild 3 starr
verbunden, welches eineTrommel bildet, und dessen umgebogene Wand 4 einen ringförmigen Durchgang
5 in der Nähe des Gehäuses 1 entstehen läßt, welcher Leitschaufeln der bei 170 und 171 in'
Fig. ι dargestellten Art, welche zur Einführung des von dem Verdichter 155 gelieferten, unter Druck
stehenden, die Verbrennung fördernden Mittels dienen, aufweisen kann oder nicht.
Das Gehäuse 1. ist ferner mit einem Verteiler 3a
starr verbunden. Der Verteiler 3a weist hohle,
gleichmäßig verteilte Schaufeln 4a auf. Die Schau-So
fein 4fl werden zwischen zwei mit dem Gehäuse 1
fest verbundenen zylindrischen Wänden 5ß, 6 gehalten.
Die Schaufeln 4a sind hohl und bilden mit
Hilfe von in der Zylinderfläche 5ß angebrachten
Öffnungen 7 und von in der Wand 6 angebrachten entsprechenden Öffnungen 8 Durchtrittskanäle für
das unter Druck stehende, die Verbrennung fördernde Mittel. Der ringförmige hohle Verteiler 3ff
weist außerdem einen Flansch 9 auf, auf welchem mit Hilfe von Bolzen 10 ein Haltering 11 verbolzt
ist. Die Wand 6 weist ebenfalls einen Flansch 12 auf, an welchem mit Hilfe von Schrauben 13 die
Schulter 14 eines Labyrinths 15 befestigt ist. Die Wand 6 weist an ihrem dem Flansch 12 entgegengesetzten
Ende eine Verstärkung auf, an welcher eine axiale Gleitfläche 16 gebildet ist. Eine ringförmige
Wand 17 ist zwischen dem Flansch 9 und dem Ring π gehalten. Diese ringförmige Wand,
deren Boden offen ist, weist eine zu der Drehachse der Gesamtanordnung parallele Seitenwand 18 auf,
welche durch einen gebogenen Teil 19 mit dem Boden verbunden ist. Der Rand der Wand 18 ist
mit einem Ring.20 fest verbunden, welcher merklich die Form eines Kegelstumpfes hat, und dessen
Umfang Öffnungen 21 aufweist. Die Öffnungen 21 sind gleichmäßig auf die Oberfläche des Kegelstumpfes
verteilt und haben eine längliche Form. Sie sind merklich zu den Erzeugenden des Kegelstumpfes parallel. Diese länglichen öffnungen
weisen abgerundete Enden 22 auf.
Die Neigung der Erzeugenden des durch den Ring 20 gebildeten Kegelstumpfes ist so bemessen,
daß diese Erzeugenden unter einem bestimmten Winkel die Austrittsrichtung der Strömung des aus
der ringförmigen Öffnung 5 kommenden, die Verbrennung fördernden Mittels schneiden. .
Das Ende des Labyrinths 15 ist mit einem rohrförmigen
Teil 23 starr verbunden, welcher zu der Wand der hohlen Welle 2 parallel ist. Das Ende
des Teiles 23 ist z. B. durch Schweißung mit der Innenwand 24 der Verbrennungskammer und mit
einem Ablenkring 25 starr verbunden.
Die Wand 24 besitzt einen umgebogenen Rand 26, welcher ein geringes Spiel zwischen seiner inneren
Bohrung und einer Verlängerung der Wand der Welle 2 bestehen läßt und in eine kegelstumpf- "105
förmige Wand 27 übergeht. Diese kegelstumpfförmige Wand 27, deren Achse mit der Achse der
Welle 2 zusammenfällt, sqhließt sich über eine Abrundung an" einen zylindrischen Wandteil 28 an,
welcher merklich unter - den öffnungen 21 liegt.
Eine schwache. Abrundung gestattet die Verbindung des Wandteiles 28 mit einem zweiten kegelstumpfförmigen
Wandteil 29, der in einen gegen die Auflagefläche 16 anliegenden rohrförmigen Teil 30 ausläuft.
■
Der rohrförmige Teil 23 ist in der Nähe des Randes 26 mit einem Ablenker 25 starr verbunden,
welcher durch zwei miteinander verbundene kegelstumpfförmige Teile gebildet wird, wobei die große
Grundfläche des zweiten Kegels durch einen Draht 31 verstärkt wird, welcher in einer Umbördelung
des diesen Ablenker 25 bildenden Bleches eingeschlossen ist.
Der Ring 20 ist an seinem Rand, der dem ihn an der Wand 18 haltenden Rand gegenüberliegt, teilweise
durch einen Teil 32 überdeckt, welcher eine
kegelstumpfförmige Wand aufweist, welche den Teil 20 merklich verlängert und über eine abgerundete
Verbindungsstelle in einen Rand 33 ausläuft, welcher eine mittlere Bohrung aufweist.
Längs des Randes 33 ist ein Ring 34 angeordnet, welcher einen kreisförmigen Zentrierungshaken 35
aufweist. Der Ring 34 ist mit einer ebenen Wand
36 fest verbunden, welche sich an eine zu der kegelstumpfförni'gen
Wand 27 merklich symmetrische kegelstumpfförmige Wand37 anschließt. Die Wand
37 ist durch °ine Abrundung mit einem zylindrischen Rand 38 verbunden, welcher dem mit dem
Ring 26 verbundenen zylindrischen Rand gegenüberliegt. In der Nähe der Verbindung zwischen
dem Teil 37 und dem Teil 38 ist ein Verstärkungsring 39 aufgeschweißt, mit welchem ein kegelstumpfförmiger
Teil 40 starr verbunden ist, dessen Erzeugende stärker geneigt sind als die des Teiles
37. Der Teil 40 wird durch einen kegelstumpfförmigen angeschweißten Ring 41 verstärkt, welcher
seinerseits an eine mit dem Rinr, 39 starr verbundene
Verstärkungsverbindung42 geschweißt ist. Die kegelstumpfförmige Wand 40 ist mit einer
ebenen Wand 43 verbunden, welche durch einen abgerundeten Teil 44 abgeschlossen wird, dessen
Rand in der Nähe des Randes der Wand 4 und innerhalb des von dieser bestimmten Volumens liegt.
Diese Anordnung wird von den Wänden der weiter unten beschriebenen Schächte der Zündkerzen gehalten
und zentriert.
Die kegelstumpfförmigen Wände 27 und 37 sind durchbrochen, und die beiden Reihen der aus dem
Metall herausgebogenen Durchbrüche 45, 46, 47 und 48 bilden Rippen für den geführten Durchtritt
des die Verbrennung fördernden Mittels. Diese Rippen sind in dem der Drehrichtung der Welle 2
entgegengesetzten Sinn gerichtet. Die Welle 2 ist auf nicht dargestellten Laufflächen gelagert, wobei
die Abdichtung einerseits durch das Labyrinth 15 und andererseits durch eine nachstehend beschriebene
Anordnung von Labyrinthen gewährleistet wird. Das Ende der Welle 2, welches dem durch
die die Wand 38 und den Ring 26 trennende Ringöffnung gebildeten Eingang der Kammer benachbart
ist, ist mit einem von kalibrierten Öffnungen 50 durchbohrten Ring 49 starr verbunden. Öffnungen
51 sind in zylindrischen Verstärkungen angebracht, welche gleichmäßig an dem Umfang des
Ringes 49 auf einem merklich in der Mittelebene der Eingangsöffnung der Kammer liegenden Kreis
angeordnet sind. Der Ring 49 bildet die Endverstärkung einer drehbaren Welle 52 und weist Abdichtungsauflageflächen
auf, welche sich gegen Labyrinthe legen. Ein erstes Doppellabyrinth 53 umfaßt einen zylindrischen und zu der Achse der
Verstärkung 49 parallelen Fortsatz 54 und legt sich ferner gegen eine innerhalb des Fortsatzes 54
liegende zylindrische Wand 55. Der Ring 49 weist ebenfalls eine Abdichtungsauflagefläche 56 auf,
gegen welche sich mit leichtem Spiel ein Dosierungslabyrinth 57 legt. Dieses Dosierungslabyrinth
legt sich mittels eines ringförmigen durchbohrten Ansatzes 58 gegen die Wand des Seitenschildes 3.
Die Bohrungen bilden zwei Reihen von radialen und axialen Kanälen 59 bzw. 60, welche sich in den
zwischen dem Boden des Seitenschildes 3 und dem Kammerteil 40 liegenden Raum öffnen.
Das Labyrinth 15 weist in gleicher Weise eine Reihe von radialen Bohrungen 61 auf, welche oberhalb
eines Labyrinthteiles 62 liegen, welcher ein Dosierungsorgan für den Durchtritt des verdichteten,
die Verbrennung fördernden Mittels bildet, wobei ein leichtes Spiel zwischen diesem Teil 62
und der Außenfläche der Welle 2 vorgesehen ist.
In dem Ring 49 ist ein doppelter Verteilungsring 63,64 angeordnet, welcher durch einen kegelstumpfförmigen
Ringkanal 65 unterteilt wird, welcher unter der alle Öffnungen 50 verbindenden Nut 66 mündet. In dem Kanal 65 ist ein Teil 67
angeordnet, welcher Rippen aufweist, welche die Flüssigkeit streifenförmig in Berührung mit der
Wand halten sollen. Der flüssige Brennstoff wird zwischen die Ringe 63,64 durch ein Endstück 68
eingeführt, welches radial von Kanälen 69 durchbohrt ist, welche dem von einer in eine Endbohrung
des Endstücks 68 eingesetzten hohlen Welle 70 kommenden Brennstoff den Durchtritt in den Kanal
65 ermöglichen.
Die drehbare Welle 2 kann gegebenenfalls in bekannter Weise durch eine durch den Verteiler 3a
mit Gas gespeiste Turbine angetrieben werden, und die zur Verdichtung des die Verbrennung fördernden
Fluidums bestimmte Antriebskraft könnte von dieser Welle abgenommen werden. In diesem Fall
würde die Verbrennungskammer zwischen einem A^erdichter und der Turbine liegen, welche durch
die Welle angeschlossen ist, welche den Mittelteil der ringförmigen Verbrennungskammer durchdringt.
Der oben beschriebene Apparat arbeitet folgendermaßen: Der Verdichter 155 speist z.B. mit
Druckluft den Ringkanal 5, wobei die Druckluft auf der Höhe des Ringes 21 ankommt. Ein Teil
dieser Druckluft strömt zwischen der Wand 18 und der Wand des Gehäuses 1, durchströmt den hohlen
Verteiler durch die Öffnungen 7, strömt zwischen den Wänden 23 und 29 und speist so die hinter der
Stauscheibe 25 in der Wand 27 gelegenen Durchbrüche. Ferner tritt Luft ebenfalls durch die Öffnungen
61 unter das Dosierungslabyrinth 62 und gelangt über das Spiel des Ringes 26 in die Nähe
der Mündung der Kanäle 51. Ferner strömt Luft zwischen dem Seitenschild 3 und der Wand 43 sowie
durch die Kanäle 59, 60 unter das Labyrinth 57 und in das durch den Ring 42 gelassene Spiel
und gelangt in die Nähe des Kanals 51. Ferner kann Luft zwischen den Wänden 44 und 32 durchtreten
und unter der Einwirkung der Verteilungsrippen 47, 48 ins Innere der eigentlichen Verbrennungskammer
gelangen.
Wenn die Kanäle 50 mit großer Geschwindigkeit umlaufen und mit Brennstoff gespeist werden,
dessen Menge unabhängig von ihrem Querschnitt ist, wird Luft durch die Leitung 5 zugeführt, und
man erhält die Zündung mit Hilfe von Zündkerzen, die am Umfang der Kammer angeordnet sind
und das Gesamtgehäuse in Schächten 71 durchdringen.
Die zwischen den Wänden 4 und 44 sowie zwischen der Wand 23 und der Welle 2 strömende Luft
bildet eine Primärluft, welche in der Nähe des Entstehungspunktes der Flamme.mit sehr geringer Geschwindigkeit
ankommt. Die Flamme bleibt daher sehr stabil, und es besteht bei "beliebiger Belastung
keine Gefahr eines Ausgehens.
ίο Die zwischen den Wänden 32 und 44 einerseits
und zwischen den Wänden 23 und 24 andererseits strömende Luft bildet eine Sekundärluft, welche
der Flamme in einem ihrem Drehsinn entgegengesetzten Sinn zugeführt wird, wodurch die vollständige
Verbrennung bewirkt wird, wobei infolge der heftigen Wirbelbewegungen unverbrannte
Rückstände vermieden werden.
Die durch die Öffnungen 21 eintretende Luft ist Mischluft, welche zur Vergrößerung des Volumens
ao der Gase bestimmt ist, welche durch die Rippen des Verteilers 3a den Schaufeln der sich an diese Verbrennungskammer
anschließenden Turbine 162 zugeführt wird. Die Lage und die Einstellung der
Öffnungen 21 begünstigen den Umlauf der Gase in der Verbrennungskammer und bewirken die Selbsttätigkeit
der Dosierung der Mischung. Die axiale und radiale Verteilung der Luft der Mischung wird
so günstig beeinflußt.
Es ist noch zu bemerken, daß alle in der Nachbarschaft der Kammer liegenden empfindlichen
Organe durch einen doppelten Luftumlauf geschützt sind. So wird die Welle 2 durch einen zwischen
ihrer Außenwand und der Wand 23 gebildeten Luftschirm sowie durch den zwischen der Wand 23
und der Wand 29 strömenden Luftschirm geschützt. Ebenso ist das vordere Gehäuse durch einen doppelten
Umlauf geschützt.
Die Formhaltung der Schaufeln des Verteilers ist dadurch gewährleistet, daß diese beständig durch
den sie durchströmenden Luftstrom gekühlt werden. Der Luftumlauf um die Kammer vergrößert die
Möglichkeiten der thermischen Ausnutzung der verwendeten Werkstoffe dank der erzielten methodischen
Kühlung. Ferner erhöht der Wärmeaustausch die Temperatur der Primär- und Sekundärluft,
was den Wirkungsgrad der Verbrennung steigert und gestattet, die zur Erzielung einer gegebenen
Leistung nötige Brennstoffmenge zu verringern.
Der Einbau der verschiedenen Teile der Kammer gestattet deren freie Verschiebung unter -der Einwirkung
der Ausdehnungen oder Zusammenziehungen ohne Gefahr eines Bruches und ohne Beeinflussung
der Arbeitsweise.
Der Teil 17, mit dem der ganze äußere und vordere Teil der Kammer fest verbunden ist, ist nur
mittels des Kranzes 11 befestigt, während der Ring 42 frei auf dem Labyrinth 57 gleiten kann. Die
Ausdehnung oder Zusammenziehung in radialer und axialer Richtung der Teile 44 und 20 kann frei
vor sich gehen.
Die Verschiebungen der Innenwände der Kammer können gleichfalls in axialer und radialer
Richtung frei vor sich gehen, da ja der robrförmige
Teil 23 an dem Labyrinth 15 befestigt ist, während der Teil 30 frei auf der Auflagefläche 16 gleiten
kann.
Es ist selbstverständlich, daß man an den oben beschriebenen Ausführungsformen Veränderungen
vornehmen kann, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen.
Claims (13)
- Patentansprüche:i. Verbrennungskammer anordnung, insbesondere zur Verwendung zwischen einem davor angeordneten Kompressor und einer darunterliegenden Turbine, wobei in einem ortsfesten äußeren Gehäuse eine feststehende, ringförmige Verbrennungskammer angeordnet ist, welche mit dem äußeren Gehäuse einen Ringkanal bildet, der den Hauptluftstrom vom Kompressor zugeführt erhält und über in einer zentralen, den Kompressor und die Turbine verbindenden hohlen Welle angeordnete Öffnungen aus einer daran angeschlossenen Brennstoffversorgungseinrichtung mit Brennstoff gespeist wird, wobei der Hauptluftstrom in drei verschiedene Luftströme unterteilt wird, dadurch gekennzeichnet, da!ß durch besondere Form der Verbrennungskammer die Hauptströmungsrichtung innerhalb ihres Weges in der Brennkammer um etwa 900 umgelenkt wird, so daß die Brennkammer, im Längsschnitt gesehen, etwa L-förmige Gestalt hat, wobei der Brennstoff in den radial zur Maschinenwelle gerichteten kurzen L-Schenkel eingespritzt und fein zerstäubt und durch etwa tangentiale Einführung von Sekundärluft in den vorderen, radialen Schenkel der L-förmigen Brennkammer mit einem zur Drehrichtung der Maschinenwelle entgegengesetzten Drall der . vereinigte, radiale Primärluft-Brennstoffstrahl durchkreuzt und dadurch sowie durch die vom nachfolgenden Brennraumschenkel schließlich herbeigeführte Umlenkung der radialen Strömung in eine axiale, die Erzeugung einer Wirbelung erreicht wird.
- 2. Verbrennungskammeranordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Brennstoff vorzugsweise im rechten Winkel zur Einströmungsrichtung des sekundären Verbrennungsluiftstromes eingespritzt wird.
- 3. Verbrennungskammer anordnung nach Anspruch ι oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der sekundäre Verbrennungsluf tstromyentgegengesetzt zur Drehrichtung der hohlen Welle gerichtet ist.
- 4. Verforennungskammeranordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame hohle Welle mit einer Brennstoffzuführungsvorrichtung und einer Regelungseinrichtung für die erforderliche Brennstoffeinspritzmenge verbunden ist, wobei der Brennstoffeinspritzkanal einen größeren Querschnitt aufweist, als er für die größte in der Brennkammer verbrennbare Brennstoffmenge erforderlich ist.
- 5. Verbrennungskammer anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrennungskammer eine innere Wandung und zwei äußere Wandungen mit gegenseitiger Beeinflussung aufweist, wobei jede der äußeren Wandungen nur an einem Rand befestigt ist und durch sie eine Ausdehnung oder Zusammenziehung der von ihnen umgebenen Verbrennungskammer ermöglicht wird.
- 6. Verbrennungskammeranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der primäre und der sekundäre Verbrennungsluftstrom entsprechend unterteilt sind und zwei Paare von abgezweigten Strömen bilden, von denen ein Paar entgegengesetzt zum Hauptstrom durch Abschirmungen geleitet wird, die an der Vorderwand der Verbrennungskammer befestigt sind, um nacheinander zwei äußere Schutzströme entlang der äußeren Wandung zu bilden, während das andere Paar die gleiche Strömungsrichtung wie der Hauptstrom aufweist und eine äußere Schutzströmung über der rückwärtigen äußeren Oberfläche der Verbrennungskammer bildet.
- 7. Verbrennungskammeranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Austrittsstelle der Verbrennungskammer und der Turbine ein axialer Verteiler für die Brenngase mit hohlem Leitschaufelkranz angeordnet ist, durch welche die hohle Welle hindurchragt und dessen hohle Leitschaufeln von dem abgezweigten zweiten Paar des primären und sekundären Luftstromes durchströmt werden, um durch Wärmeabgabe an diese Luftströme eine Kühlung des Verteilers herbeizuführen.
- 8. Verbrennungskammer anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teilströme des primären Verbrennungsluftstromes, welche von der Vorderseite und von der Rückseite der Verbrennungskammer in den Brennhohlraum einströmen, Strömungsverzögerungseinrichtungen durchströmen, um die Aufrechterhaltung eines sehr heißen Kerns beim Beginn der Verbrennung zu ermöglichen.
- 9. Verbrennungskammer anordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die den Brennraum begrenzende vordere und hintere Wandung der Verbrennungskammer mit einer oder mehreren Reihen von symmetrisch angeordneten axialen Eintrittsöffnungen ausgerüstet sind, die durch entgegengesetzt zur Drehrichtung der der hohlen Welle gerichtete Leitschaufeln nach den) Innern des Brennraumes verlängert sind und von den von dem sekundären Verbrennungsluftstrom abgezweigten Luftströmen durchströmt werden.
- 10. Verbrennungskammeranordnung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die obere Wandung der Verbrennungskammer gegenüber der Einströmung des primären Luftstromes des Kompressors und hinter dem Brennraum einen kegelstumpfförmigen Begrenzungsring für den Verbrennungsraum besitzt, dessen Erzeugende zur Umlaufströmungsrichtung dieses primären Luftstromes geneigt ist, und der mit in axialer Richtung verlaufenden Durchlaßschlitzen zum Eintritt der Luft in diese Mischkammer versehen ist.
- 11. Verbrennungskammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandungen der Kammer von Schächten (71) durchdrungen werden, welche Zündkerzen enthalten und zur Halterung und Zentrierung der Wände und der vorderen Abschirmung dienen.
- 12. Verbrennungskammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Primärstrom der Verbrennungsluft in die Nähe der umlaufenden Kanäle (50) geführt wird, indem er mit Durchbrechungen versehene Labyrinthe (57) passiert, welche ein geringes Spiel gegenüber der sich drehenden Welle (2) aufweisen.
- 13. Verbrennungskammer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Brennstoffzuführungsöffnungen (69) im Innern der hohlen Welle (2) in einen mit Rippen (67) versehenen konischen Räum· münden, dem der Brennstoff zugeführt wird, nachdem die Brennstoffmenge vor ihrem Eintritt in die sich drehende Welle (2) geregelt ist.Angezogene Druckschriften:Deutsche Patentschrift Nr. 147 825;schweizerische Patentschriften Nr. 195 823,
188758;französische Patentschriften Nr. 866 391,
858;britische Patentschrift Nr. 585 343;USA.-Patentschrift Nr. 2 085 761;»Interavia«, Bd. 1 (1946), Nr. 4, S. 42,43;Buch von Leslie E. Neville und Nathaniel F. Silsbee »Jet Propulsion Progress«, Ausgabe 1948, Bildtafel zwischen S. 40 und 41.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 609 533 6.56
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR944690X | 1948-11-30 |
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