DE94332C - - Google Patents

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DE94332C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06CFINISHING, DRESSING, TENTERING OR STRETCHING TEXTILE FABRICS
    • D06C11/00Teasing, napping or otherwise roughening or raising pile of textile fabrics

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 8: Bleichen, Färben, Zeugdruck und Appretur.
ANDRIESSEN-WEYERMANNS & CO. in CREFELD. Steuervorrichtung für ganz- und halbseidene Gewebe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Oktober 1896 ab.
Scheuervorrichtungen haben bekanntlich den Zweck, in ganz- und halbseidenen Geweben durch Reiben mit einem Stahlblech, mit Horn oder dergl. eine gleichmäfsigere Vertheilung der Fäden und besonders bei Schinnstoffen eine geschlossene Decke in der Durchsicht zu erzielen, ohne dafs an dem vollen Griff der Gewebe eingebüfst wird. Die hierfür bekannten mechanischen Vorrichtungen stehen jedoch bisher der Handarbeit gegenüber weit zurück.
Bei der den Gegenstand vorliegender Erfindung bildenden Vorrichtung wird durch elastische Lagerung eines schmalen Scheuerbleches, welches in einer zum Gewebe geneigten und der Waare angepafsten Schrägstellung arbeitet, die Wirkung so weit verstärkt, dafs dieselbe der Handarbeit gleichwerthig wird, während der Griff der Waare sich nicht verringert. Geweben verschiedenster Qualitäten wird hierdurch eine bisher unerreicht gleichmäfsige Decke und zugleich erhöhter Glanz verliehen.
Auf einer Gleitbahn a, welche unterhalb der Waarenführung angebracht ist, läuft einWagen c, an den das Scheuerblech s festgeschraubt ist. Die Führungsrollen r und rx des Wagens c stehen . in einer solchen Entfernung von einander, dafs der Wagen c sowohl nach links als auch nach rechts geneigt werden kann.
Weil die den Wagen c treibende Kraft am unteren Theil des Wagens angreift, so erhält das Scheuerblech s stets eine der Zugeinrichtung entgegengesetzte Neigung. Bei der in der Fig. ι angenommenen Linksbewegung des Wagens c liegt z. B. das Blech s nach rechts.
Durch die Anwendung von Leder- oder Kautschukrollen r rx oder sonstwie federnd gelagerten Rollen am Messerträger c wirkt das Scheuerblech s sanft und ohne Stöfse auf die Waare. Hierdurch ist das bei starr einwirkenden Messern zeitweilig unvermeidliche Einreifsen des Gewebes vollkommen ausgeschlossen.
Der Abstand der Laufrollen r und T1 des Scheuerwagens von einander ist veränderlich, zu dem Zweck, dem Scheuerblech s eine mehr oder weniger geneigte Stellung zu geben und dadurch die Energie, mit welcher das Scheuerblech s, arbeitet, der Waarenqualita't entsprechend zu reguliren.
Die Steuervorrichtung wird von einer Trommel m aus angetrieben, welche auf geeignete Weise Hin- und Herbewegung erhält und durch eine Darmsaite oder ein Drahtseil d mit dem Scheuerwagen c verbunden ist. Das Gewebe bewegt sich nur langsam über die Scheuermaschine fort, so dafs die Waare an jeder Stelle längere Zeit durch das Blech s gescheuert wird.
Diese Scheuervorrichtung kann als selbstständige Maschine oder in Verbindung mit einem Webstuhl benutzt werden. Im mechanischen Webstuhl angebracht, hat dieselbe den Vorzug, dafs sie unterhalb des Gewebes, zwischen dem Waarenbaum und Riet, also innerhalb des Stuhjes, auf das Gewebe einwirkt und dadurch dem Weber die Uebersicht in
(2. Auflage, ausgegeben am 13. Januar igooj
keiner Weise beeinträchtigt, während eine über dem Gewebe vor der Lade angebrachte Vorrichtung diese Uebersicht versperrt, so dafs Fadenbrüche etc. nicht gesehen werden können.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Eine Scheuervorrichtung für ganz- und halbseidene Gewebe mit einem schmalen Scheuerblech, bei welcher infolge der eigenartigen Anordnung von elastischen, eine Laufschiene einschliefsenden Führungsrollen (rrj am Scheuermassenträger (c) eine federnde Wirkung ■ des Scheuerblechs (s) herbeigeführt und die Einwirkung desselben auf das Gewebe unter !veränderlich schrägem Winkel, sowie gegen die Unterseite des letzteren ermöglicht wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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