DE941C - Frictions-Deckenvorgelege - Google Patents

Frictions-Deckenvorgelege

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DE941C
DE941C DE1877941D DE941DA DE941C DE 941 C DE941 C DE 941C DE 1877941 D DE1877941 D DE 1877941D DE 941D A DE941D A DE 941DA DE 941 C DE941 C DE 941C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H15/00Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members
    • F16H15/02Gearings for conveying rotary motion with variable gear ratio, or for reversing rotary motion, by friction between rotary members without members having orbital motion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Conveying Motion By Means Of Endless Flexible Members (AREA)

Description

1877.
Klasse 47.
ERNST SCHULZ in MAGDEBURG. Frictions- Decken vorgelege.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. Juli 1877 ab.
Die vorliegende Erfindung soll ermöglichen, eine Arbeitsmaschine quer oder in irgend beliebigem Winkel zur Transmission stellen, und zugleich mit Anwendung von nur einem Riemen die Arbeitsmaschine sowohl vor- als rückwärts laufen lassen, als auch abstellen zu können.
Auf Blatt I der beiliegenden Zeichnungen ist a eine rechteckige Platte, die mit vier Schraubenbolzen an der Decke befestigt wird. «, «, sind zwei rechtwinklig zur Platte α angegossene Seitenwände, und bilden diese ein Gabellager, in welches entsprechend die beiden Lappen ^1 b, der Platte b passen. Ci1 und O1 sind vermittelst des Bolzens η1 drehbar mit einander verbunden. Im Centrum der Platte b ist ein schmiedeiserner Bolzen e angebracht, woran eine Platte c- mit den Hängelagern C1 C1 hängt. Das Loch in der Platte c ist konisch. An der Drehung um den Bolzen e wird sie, wenn ihre Stellung bestimmt ist, durch die beiden Stellschrauben ο ο gehindert, welche in der Platte sich in einem concentrisch um den Zapfen e angebrachten Schlitz verschieben lassen, und wodurch die Stellung der Platte mit den Hängelagern beliebig geändert und adjustirt werden kann. Die beiden Hängelager tragen die Welle Zi, auf welcher nahe an den Lagern die beiden konischen Frictionsscheiben Zi1 A1 sitzen; dieselben lassen sich in der Längsaxe der Vorgelegswelle verschieben, werden jedoch an der Drehung um die Welle selbst durch in dieselbe eingelassene Federkeile verhindert. Die beiden Scheiben b und c sind nicht vollständig rund, sondern an der mit / bezeichneten Stelle abgeflacht, und ist hier an der Platte c ein nach unten ragender Winkel P1 angegossen, dessen verticale Seite mit der Ebene der Platte c einen rechten Winkel bildet (Fig. 2, Blatt II). An diesen Winkel ist der Bügel d geschraubt, welcher die Lagerung für eine in gleicher Ebene mit der Axe des horizontalen Vorgeleges disponirte, stehende Welle / enthält. Der untere Theil des Bügels bildet zugleich eine einfache Lagerung für die horizontale Welle h.
Auf der verticalen Welle sitzt die mit einer daran befestigten oder angegossenen Riemscheibe g versehene dritte, mit den beiden ersten correspondirende Frictionsscheibe f1 festgekeilt. Die abwechselnde Pressung der beiden Frictionsscheiben Zi1 A1 gegen die Scheibe /' geschieht durch vier Spiralfedern i in folgender Weise: Mit den Frictionsscheiben Zi1 H1 sind die keilförmig ausgedrehten Scheiben m m zusammengegossen. In der Keilnuth am Umfange der Scheiben m m liegt lose je ein zweitheiliger Ring, welcher im Grunde die Nuth nicht ganz ausfüllt, so dafs derselbe bei Abnutzung nachgezogen werden kann.
An jedem Hängelager ist noch ein kurzer Arm η angegossen, welcher die äufsere Lagerung der Ausrücker trägt. In der Mitte sind dieselben in dem Auge des Bügels d gelagert. Auf diesen beiden Ausrückerstangen sind zwei mit den, in die Keilfurchen der Scheiben eingreifenden Ringen verbundene Arme mit starken Stellschrauben befestigt. Symmetrisch zu der Mittelebene des Ganzen sitzen noch auf den Ausrückerführungsstangen die Knaggen q q, durch Stellschrauben befestigt. Zwischen diesen Knaggen befindet sich auf einem horizontalen, in dem Bügel d befestigten Bolzen drehbar die Ausrückerscheibe /. Dieselbe hat an ihrer oberen Peripherie an jeder Seite einen halbkreisförmigen Ausschnitt, in welchen, je nach erfolgter Drehung nach rechts oder links mittelst des Ausrückhebels r der eine oder der andere der Knaggen q q einfällt, und so die eine oder die andere der Frictionsscheiben Ji1 vermittelst der Federn gegen die horizontale Frictionsscheibe/1 geprefst wird, und infolge dessen die Umdrehung der Welle h nach rechts oder links herum erfolgt.
Die Befestigung der Federn geschieht wie folgt (Fig. 3, Blatt I): An jeder Seite des Lagerbügels d sitzt da, wo die horizontale Welle des Vorgeleges hindurchgeht, je eine Scheibe k mit vorstehender Nabe, welche durch Stellschrauben auf der Welle befestigt ist, und hierdurch die Welle zugleich am seitlichen Verschieben hindert. In jeder dieser Scheiben sind zwei sich diametral gegenüber liegende Dorne t eingeschraubt; ebenso sind diesen gegenüber an den beiden Frictionsscheiben Zi1 je zwei Hülsen ί eingeschraubt, in welche die Dorne eingeschoben werden. Diese Dorne bilden zugleich aufser den Federkeilen auf der Welle // die Mitnehmer für die Frictionsscheiben Zi1. Auf die Hülsen s werden die Spiralfedern i aufgeschoben. Ihre Verbindung mit den Frictionsscheiben Zi1 einerseits und den Stellscheiben k andererseits geschieht durch Hülsen x, in welche ein den

Claims (1)

  1. Federn entsprechender Gewindegang eingeschnitten wird, in den die Federn mit ihren Enden eingeschoben werden. Die Hülsen χ werden mittelst Schrauben an die Scheiben befestigt.
    Eine Stufenscheibe υ (Fig. ι) für den Betrieb der Arbeitsmaschine nach unten sitzt aufserhalb des Lagerschenkels. Die Vorrichtung w (Fig. 2) auf der Platte b dient zur Erleichterung der Montage und besonders zur Paralleleinstellung der horizontalen Vorgelegswelle mit der Antriebsaxe der Arbeitsmaschine. In der Platte b befindet sich nämlich bei w ein mit dem Drehbolzen e concentrischer Schlitz. An jedem Ende dieses Schlitzes ist, nach oben ragend, auf der Scheibe b ein halbrunder Knaggen angebracht. Durch den halbrunden Schlitz hindurch ragt ein Bolzen, welcher in der unteren Platte c festsitzt. Der über b hervorragende Kopf des Bolzens bildet eine Mutter für eine horizontal liegende Schraube. Wird nun diese Schraube nach links oder rechts gedreht, nachdem die Schrauben ο vorher gelöst sind, so ist man im Stande, ohne Schlägen die Welle h ganz genau parallel mit der Antriebswelle der zu betreibenden Maschine zu stellen.
    Die andere mit X1 (Fig. 1, Blatt I) bezeichnete Stellvorrichtung dient zur genauen Horizontalstellung der Welle h. Die Schraube an der Platte α ist mit Linksgewinde und die Schraube an der Platte b ist mit Rechtsgewinde versehen, so dafs die beide umfassende Mutter mit Rechts- und Linksgewinde ermöglicht, das Vorgelege auch in dieser Richtung ganz exact einzustellen. Die Schraube Z dient zur Fixirung der eingenommenen richtigen Stellung.
    Zur Armirung der Frictionsscheiben kann Leder und auch Pappe verwendet werden. Auch können Frictionsscheiben mit cylindrischen und geraden Reibungsflächen in Anwendung kommen (s. Blatt II, Fig. 3).
    Als besondere Vortheile dieses neuen Vorgeleges führt der Erfinder folgende an:
    In gewissen Grenzen von der Richtung der Haupttransmission unabhängige Aufstellung der Arbeitsmaschine, und hierdurch ermöglichte günstigere Verwerthung des Werkstättenraumes.
    Gänzliche Ersparung des sonst zwischen Transmission und Vorgelege nöthigen zweiten Riemens für den Rückwärtsgang bei Arbeitsmaschinen, besonders bei Drehbänken und ähnlichen Arbeitsmaschinen.
    Die leichte und dennoch exacte Montirung, da das Vorgelege, complet zusammengestellt, mit einer Operation an der Decke montirt werden kann.
    Vermeiden der Leerscheiben und infolge dessen das so häufig vorkommende Festfressen derselben auf den Vorgelegswellen.
    Patent - Anspruch: Universaldeckenvorgelege mit Ueb ertragung der Bewegung durch Frictionsscheiben und mit Ersparung eines zweiten Riemens für den Rückwärtsgang der angetriebenen Arbeitsmaschine, welches zugleich in gewissen weiten Grenzen eine * von der Richtung der Haupttransmission unabhängige Aufstellung der Arbeitsmaschine gestattet.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DE1877941D 1877-07-31 1877-07-31 Frictions-Deckenvorgelege Expired - Lifetime DE941C (de)

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