DE940480C - Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom Strom in Reihe zu durchlaufenden gas- oder dampfgefuellten Entladungsroehren in Mehrphasenschaltung - Google Patents
Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom Strom in Reihe zu durchlaufenden gas- oder dampfgefuellten Entladungsroehren in MehrphasenschaltungInfo
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- DE940480C DE940480C DEN6146A DEN0006146A DE940480C DE 940480 C DE940480 C DE 940480C DE N6146 A DEN6146 A DE N6146A DE N0006146 A DEN0006146 A DE N0006146A DE 940480 C DE940480 C DE 940480C
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Description
- Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom 'Strom in Reihe zu durchlaufenden gas- oder dampfgefüllten Entladungsröhren in Mehrphasenschaltung Die Erfindung bezieht sich auf eine Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom Strom in Reihe zu durchlaufenden gas- oder dampfgefüllten Entladungsröhren in Zwei- oder Mehrphasenschaltung, wobei die Entladungsröhren mit einer Hilfselektrode zum Unterhalten eines Hilfsbogens versehen sind und die,Hilfselektrode der Entladungsröhre, deren Kathode das höchste positive Gleichspannungspotential hat, an eine getrennte Gleichspannungsquelle zur Zündung des Hilfsbogens angeschlossen ist. Bei den üblichen Schaltungen dieser Art ist auch die Hilfselektrode der anderen Entladungsröhre bzw. -röhren mit einer besonderen Gleichspannungsquelle verbunden, um auch hier den bei diesen Entladungsröhren erforderlichen Hilfsbogen zünden zu können.
- Der Erfindung liegt die Erkenntnis zugrunde, daß bei solchen Anlagen eine einfachere Schaltung verwendbar ist.
- Nach der Erfindung ist zu diesem Zweck die Hilfselektrode jeder anderen Entladungsröhre mit stufenweise niedrigerem Kathodenpotential an eine gegenüber ihrer Kathode positive, von der jeweils vorhergehenden Entladungsröhre höheren Kathodenpotentials erzeugte Spannung derart angeschlossen, daß eine Zündung des Hilfsbogens aller anderen Entladungsröhren bewirkt werden kann. Auf diese Weise wird daher die gleichgerichtete Spannung der Gleichrichteranlage selbst für die Zündung des Hilfsbogens der anderen Entladungsröhre benutzt; so daß eine besondere Zündvorrichtung erspart wird.
- Die Erfindung wird an Hand der in den schematischen Figuren dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert.
- In Fig. i silid zwei Entladungsröhren i und 2, welche je aus den Transformatorwicklungen 3 und 4 doppelphasig gespeist werden, in Reihe miteinander geschaltet. Die beiden Wicklungen 3 und 4 können auf demselben Kern 5 des Speisetransformators angebracht sein, dessen Primärwicklung mit 6 angedeutet ist. Die Hilfselektrode 7 der der Röhre 2, deren Kathode 8 das höchste positive Gleichspannungspotential hat, ist an eine besondere Gleichspannungsquelle 9 zum Zünden des Hilfsbogens zwischen der Hilfselektrode 7 und der z. B. aus Quecksilber bestehenden Kathode 8 angeschlossen. Die Hilfselektrode io der anderen Röhre i ist mit der positiven Gleichspannung der Röhre :2 verbunden, welche daher auch positiv gegenüber der Kathode ii der anderen Röhre i ist, so daß auch der Hilfsbogen zwischen io und ii gezündet wird und die Gleichrichteranlage vollständig in Wirkung treten kann. Die Röhren i -und 2 können außerdem noch mit besonderen Steuerelektroden versehen sein. Zur Beschränkung des Stromes durch den Hilfsbogen kann noch ein Hilfsanodenwiderstand i2 vorgesehen sein.
- In Fig. 2 ist eine ähnliche Schaltung dargestellt, mit dem Unterschied, daß hier eine Reihenschaltung zweier Dreiphasengleichrichter veranschaulicht ist. Die Primärwicklung für die Speisung der beiden Sekundärwicklungen 13 und 14 ist einfachheitshalber weggelassen. Die drei positiven Gleichspannungen für die Hilfsbogen der unteren Entladungsröhren werden der Gleichspannungsquelle 9 entnommen. Auch hier wird die Gleichspannung für den Hilfsbogen der oberen Röhren der von den unteren Röhren gelieferten positiven Spannung entnommen.
- In Fig. 3 ist eine doppelphasige Graetzschaltung dargestellt. Die in Reihe liegenden Röhren 15 und 16 einerseits und 17 und 18 andererseits sind an die Sekundärwicklung,3 angeschlossen. Wenn die linke Seite dieser Wicklung ein positives Potential hat, werden die Röhren 15 und 16 stromleitend werden müssen. Der Hilfsbogen ig wird von der Gleichspannungsquejle 9 gezündet, so daß die Röhre 15 unter der Einwirkung der positiven Anodenspannung stromleitend werden: kann. Sobald dies geschieht, wird die Hilfselektrode 2o der.Röhre 16 positiv, da letztere mit der positiven Klemme 21 der Röhre 15 verbunden ist, und der Hilfsbogen in der Röhre 16 kann zünden, so daß auch diese Röhre stromleitend wird.. In der nächsten Halbwelle werden die Röhren 17 und i8 auf entsprechende Weise wirksam werden. Bei den bisher bekannten Schaltungen ist für die Röhren 16 und i8 je noch eine besondere IHilfsanodenspannung erforderlich, da diese Röhren verschiedene Potentiale aufweisen.
- In Fig. 4 ist gleichfalls eine zweiphasige Graetzschaltung dargestellt, bei der im Gegensatz zu der Schaltung nach Fig. 3 die positive Spannung für die Hilfselektroden der Röhren 16 und i8 nicht der positiven Klemme -i, sondern der Mittelanzapfung 22 (neutralem Punkt) der sekundären Wicklung 3 entnommen wird. Die Mittelanzapfung hat, wenn z. B. die Röhre 15 stromleitend ist, ein gegenüber der Kathode 23 der Röhre 16 positives Gleichspannungspotential (dem noch die Hälfte der Wechselspannung der Sekundärwicklung 3 überlagert ist, und zwar in positivem Sinne, da das rechte Ende der Wicklung 3 negativ ist, wenn die Röhre 15 stromleitend ist, so daß die Mittelanzapfüng ein positives Wechselspannungspotential gegenüber der Kathode 23 hat). Nach der Zündung der Röhre 15 wird daher auch die Röhre 16 zünden.
- In Fig.5 ist eine dreiphasige Graetzschaltung dargestellt, welche im übrigen auf ähnliche Weise wirkt wie die Schaltung nach Fig. 3, und in Fig. 6 ist eine Variante ähnlich derjenigen in Fig.4 veranschaulicht. Die Wirkungsweise der Schaltungen nach den Fig. 5 und 6 ist ohne weitere Erklärung deutlich. Die Bezugszeichen dieser Figuren entsprechen denen der Fig. 3 und 4.
Claims (2)
- PATENTANSPnücIIr: i. Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom Strom in Reihe zu durchlaufenden gas-oder dampfgefüllten Entladungsröhren in Zwei- oder Mehrphasenschaltung, bei der die Entladungsröhren mit einer Hilfselektrode zum Unterhalten eines Hilfsbogens versehen sind und die Hilfselektrode der Entladungsröhre, deren Kathode das höchste positive Gleichspannungspotential hat, an eine besondere Gleichspannungsquelle zum Zünden des Hilfsbogens angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektrode jeder anderen Entladungsröhre mit stufenweise niedrigerem Kathodenpotential mit einer gegenüber ihrer Kathode positiven, von der jeweils vorhergehenden Entladungsröhre höheren Kathodenpotentials erzeugten Spannung derart verbunden ist, daß eine Zündung des Hilfsbogens aller anderen Entladungsröhren bewirkt werden kann.
- 2. Gleichrichteranlage nach Anspruch i in Graetzschaltung, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfselektroden der Entladungsröhren niedrigeren Potentials mit dem neutralen Punkt der Sekundärwicklung des Speisetransformators verbunden sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL940480X | 1951-10-02 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE940480C true DE940480C (de) | 1956-03-22 |
Family
ID=19865105
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEN6146A Expired DE940480C (de) | 1951-10-02 | 1952-09-28 | Gleichrichteranlage mit zwei oder mehr vom Strom in Reihe zu durchlaufenden gas- oder dampfgefuellten Entladungsroehren in Mehrphasenschaltung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE940480C (de) |
-
1952
- 1952-09-28 DE DEN6146A patent/DE940480C/de not_active Expired
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