DE937535C - Verbindung der Ankerwicklung mit dem Kommutator - Google Patents
Verbindung der Ankerwicklung mit dem KommutatorInfo
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- DE937535C DE937535C DES13394D DES0013394D DE937535C DE 937535 C DE937535 C DE 937535C DE S13394 D DES13394 D DE S13394D DE S0013394 D DES0013394 D DE S0013394D DE 937535 C DE937535 C DE 937535C
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- commutator
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- Expired
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H02—GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
- H02K—DYNAMO-ELECTRIC MACHINES
- H02K13/00—Structural associations of current collectors with motors or generators, e.g. brush mounting plates or connections to windings; Disposition of current collectors in motors or generators; Arrangements for improving commutation
- H02K13/04—Connections between commutator segments and windings
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Power Engineering (AREA)
- Motor Or Generator Current Collectors (AREA)
Description
- Bei Kommutätormaschinen ist es unter Umständen nicht möglich jeweils beide Enden der Ankerwicklungsspulen mit der Anschlußlamelle unmittelbar zu verbinden. In solchen Fällen wird nur einer der Stäbe an die Lamelle angeschlossen und mit dem anderen außerhalb derselben durch Weichlötung verbunden. Dabei muß die Verbindung unter Zuhilfenahme einer besonderen Löthülse, Schelle od. dgl. sehr gewissenhaft durchgeführt werden, da die Verbindungsstelle bei der fertigen Maschine dauernd Strom führt. Außerdem ist ein gewisser Mindestabstand der Lötstelle beider Stäbe vom, der Lamelle einzuhalten, damit die Lötverbindung beim nachherigen Verlöten des freien Stabendes mit der Lamelle nicht durch übermäßige Erwärmung gelockert bzw. gelöst wird.
- Die Erfindung bezieht sich auf eine Verbindung beider Stäbe, die bei wesentlich erhöhter Sicherheit der Verbindungsstelle gegen Auslöten gleichzeitig eine Verringerung des Abstandes der Lötstelle vom Kommutator und somit eine Herabsetzung der Maschinenlänge ermöglicht.
- Die Erfindung besteht darin, daß die Verbindung beider Leiterstäbe durch Hartlöten bzw. Schweißei erfolgt.
- In den Fig. I bis 3 der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt.
- In Fig. I ist I die Kommutatorlamelle mit dein Anschlußfahne 2, die in bekannter Weise mit dem Oberstab 3 der Ankerwicklung weich verlötet ist. Der Unterstab 4 wird erfindungsgemäß bei 5 mit dem Oberstab hart verlötet oder verschweißt. Die Verbindung beider Stäbe wird am vorteilhaftesten noch vor Einbringen der Wicklung in den Anker vorgenommen, so daß diese sorgfältig abisoliert werden kann.
- Die erfindungsgemäße Verbindung der Stäbe kann unter Wegfall der bei der bisherigen Weichlötung notwendigen Schellen, Hülsen oder Einlagestreifen unmittelbar an den Stäben selbst erfolgen. Der Abstand a von der Verbindungsstelle 5 zur Lamelle kann sehr gering gehalten werden, da ein Lösen der Hartverlötverbindung der Stäbe durch die Erwärmung beim Einlöten des Stabes 3 in die Kommutatorlamelle nicht zu befürchten ist.
- Nach Fig. I werden die Enden der Stabwicklung, die in einem durch ihre Isolation bedingten Abstand zu liegen kommen, zum horchkantigen Aneinanderliegen gebogen und so unmittelbar hart verlötet oder verschweißt. Das zusätzliche Biegen der Stabenden kann nach Fig. 2 dadurch vermieden werden, daß deren Höhe h durch Quetschen, Pressen od. dgl. bis zum schmalseitigen Aneinanderliegen der Enden vergrößert wird. Der vergrößerten Höhe h1 der Stäbe entspricht dann eine Verringe rung der Stabbreite b auf b1.
- Bei den Ausführungen nach Fig. I und 2 ist der Stab 3 mit der Lamelle in bekannter Weise durch Weichlötung verbunden. Die Fig.3 zeigt eine Ausführung, bei der auch diese Verbindung durch Hartlöten oder Schweißen erfolgt, und zwar in der Weise, daß die Hartlöt- oder Schweißverbindung ohne Unbrauchbarwerden der Lamelle und des Stabes wiederholt entfernt und wiederhergestellt werden kann.
- Zu diesem Zweck wird die Kommutatorfahne 7 mit einem um das Maß c vorspringenden Ansatz versehen und der Stab 3 im gleichem Ausmaß verlängert. Die Verbindung erfolgt an den Stirnflächen der Fahne und des Stabes durch unmittelbaren Löt- oder Schweißauftrag 6 und kann z.B. durch Abschneiden der Lötstelle, der Materialzugabe c entsprechend, wiederholt entfernt und wiederhergestellt werden.
- Durch die Ausführung nach Fig. 3 wird ein Anschluß der Ankerwicklung an den Kommutator geschaffen, der durchweg Hartlöt- oder Schweißverbindungen aufweist, also für hoch beanspruchte Motorerz besonders geeignet ist, wobei jedoch die Verbindung mit der Lamelle, wie bei der bekannten Weichlötverbindung, zu Ausbesserungsarbeiten am Anker oder Kommutator wiederholt gelöst oder wiederhergestellt werden kann.
Claims (4)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Verbindung der Ankerwicklung mit den Kommutatorlamellen, wobei nur ein Wicklungsende an jede Lamelle angeschlossen und mit dem anderen außerhalb derselben verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindung beider Leiterstäbe durch Hartlöten bzw. Schweißen erfolgt.
- 2. Verbindung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Höhe der zu verbindenden Stäbe an der Lötstelle durch Quetschen, Pressen od. dgl. bis zum Aneinanderliegen der Stäbe an ihrer Schmalseite vergrößert ist.
- 3. Verbindung nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Lamelle mit dem anzuschließenden Stab durch Hartlöten oder Schweißen verbunden ist, und zwar so, daß die Verbindung ohne Unbrauchwerden der verbundenen Teile wiederholt entfernt und wiederhergestellt werden kann.
- 4. Verbindung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Leiterstab und die Kommutatorfahne verlängert sind oder Fortsätze, besitzen und die Lötung bzw. Schweißung an aneinandergrenzenden freien Außenflächen, vorzugsweise den Stirnflächen beider Teile, durch unmittelbaren Auftrag erfolgt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften NT. 316 o4o, 508 183; »Die Gleichstrommaschine« von. Arnold, Bd.2, 1903, -S. 131, 132.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES13394D DE937535C (de) | 1943-05-09 | 1943-05-09 | Verbindung der Ankerwicklung mit dem Kommutator |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES13394D DE937535C (de) | 1943-05-09 | 1943-05-09 | Verbindung der Ankerwicklung mit dem Kommutator |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE937535C true DE937535C (de) | 1956-01-12 |
Family
ID=7474293
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES13394D Expired DE937535C (de) | 1943-05-09 | 1943-05-09 | Verbindung der Ankerwicklung mit dem Kommutator |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE937535C (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE316040C (de) * | ||||
| DE508183C (de) * | 1930-09-25 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Verfahren zur Herstellung von eckigen Spulen fuer elektrische Maschinen aus hochkant gestellten Flachstaeben |
-
1943
- 1943-05-09 DE DES13394D patent/DE937535C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE316040C (de) * | ||||
| DE508183C (de) * | 1930-09-25 | Siemens Schuckertwerke Akt Ges | Verfahren zur Herstellung von eckigen Spulen fuer elektrische Maschinen aus hochkant gestellten Flachstaeben |
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