DE93531C - - Google Patents

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DE93531C
DE93531C DENDAT93531D DE93531DA DE93531C DE 93531 C DE93531 C DE 93531C DE NDAT93531 D DENDAT93531 D DE NDAT93531D DE 93531D A DE93531D A DE 93531DA DE 93531 C DE93531 C DE 93531C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B32LAYERED PRODUCTS
    • B32BLAYERED PRODUCTS, i.e. PRODUCTS BUILT-UP OF STRATA OF FLAT OR NON-FLAT, e.g. CELLULAR OR HONEYCOMB, FORM
    • B32B29/00Layered products comprising a layer of paper or cardboard

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  • Laminated Bodies (AREA)

Description

ielösrht
KAISERLICHES
PATENTAMT. \%
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Oktober 1896 ab.
Wird ein Bild oder eine Photographic auf Kartonpapier aufgeklebt, so theilt sich die in dem Klebstoff enthaltene Feuchtigkeit dem Karton mit, wodurch er sich ausdehnt bezw. ausbaucht. Bei dünnem Karton werden die Ränder wellig, weil sie dem Zusammenziehen des Bildes beim Trocknen nicht den nöthigen Widerstand kisten können.
Durch das vorliegende Verfahren soll dieser Uebelstand in folgender Weise beseitigt werden:
Bei der Herstellung des Kartonpapieres werden demselben eine oder mehrere wasserdichte Zwischenlagen, bestehend aus Metallfolie, lackdurchtränktem Papier u. dergl., eingefügt. Nachdem diese Zwischenlagen durch gleichzeitiges Bestäuben mit einer alkoholischen Lacklösung und einem wässerigen Klebemittel (Leim, Stärkekleister u. dergl.) klebfähig gemacht sind, werden sie mit den anderen Einlagen und Decklagen durch ein ferneres Auftragen von Klebstoff auf letztere innig verbunden.
Die Vortheile des auf diese Weise hergestellten Kartons sind, dafs die von dem dem Bilde anhaftenden Klebstoffe ausgehende Feuchtigkeit immer nur bis zur Metall- oder Lackschicht dringen kann, und hat das Bild beim Trocknen bezw. Sichzusammenziehen nicht Kraft genug, auf den unter der Metall- oder Lackschicht befindlichen übrigen Theil des Kartons eine 'Wirkung zum Sichwerfen auszuüben.
Die Einrichtung zum gleichzeitigen Zerstäuben der alkoholischen Lacklösung und des wässerigen Klebemittels besteht aus einem Gefäfs mit zwei getrennten Abtheilungen, zur Aufnahme von Lack in der einen und Klebemittel in der anderen Abtheilung. Jeder dieser Behälter hat seinen eigenen Zerstäuber bekannter Art. Die Luftrohre / und I1 des Zerstäubers sind durch ein gemeinsames Luftrohr g verbunden und so zu einander gestellt, dafs ihre Mündungen auf ca. 400 bis 500 mm verlängert sich treffen würden.
Wird durch das gemeinsame Luftrohr g die erforderliche Luft eingeblasen, so werden beide Flüssigkeiten durch die Spritzrohre f und fl gehoben und bei ihrem Austritt zerstäubt. Da diese Austrittsenden convergiren, mischen sich die Flüssigkeiten in der Luft in zerstäubtem Zustande und werden so auf die betreffende Metall- oder Lackschicht aufgetragen.
Fig. ι stellt einen Karton A mit aufgeklebtem Bilde B dar.
Fig. 2 ist ein Durchschnitt nach Linie L-II der Fig. 1; B ist das Bild, C und C1 sind die Decklagen, D und F die Metallfolie oder Lackschicht; E ist die Einlage.
Fig. 3, 4 und 5 veranschaulichen das Spritzgefäfs k von der Seite, von oben und von vorn gesehen; k ist das Gefäfs; / und I1 sind die Luftrohre, / und f1 die Spritzrohre; g ist das
gemeinsame Luftrohr, s die Scheidewand; w und wl sind die Abtheilungen im Gefäfs.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung einer wasserdichten Zwischenlage für Kartonpapiere, welche sich bei der Befeuchtung ihrer Oberfläche nicht werfen sollen, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zwischenlage (Metallfolie, lackdurchtränktesPapier u. dergl.) durch Aufbringen einer Schicht aus einer alkoholischen Lacklösung und einem wässerigen Klebemittel, indem beide durch gleichzeitiges Zerstäuben in der Luft gemischt werden, klebfähig gemacht wird.
    .2. Zur Ausführung des durch Anspruch ι geschützten Verfahrens ein Zerstäuber, bei welchem die in Anspruch ι bezeichneten beiden Flüssigkeiten in getrennten Abtheilungen eines Gefäfses (k) untergebracht sind und gleichzeitig durch Spritzrohre (f und f1) aufgesaugt werden, deren Austrittsenden convergiren, damit beide Flüssigkeiten in zerstäubtem Zustande innig gemischt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767383C (de) * 1938-10-27 1952-07-28 Ferdinand Lange Verfahren zum Backen und Konservieren von gesaeuertem Brot und sonstiger Backwaren

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767383C (de) * 1938-10-27 1952-07-28 Ferdinand Lange Verfahren zum Backen und Konservieren von gesaeuertem Brot und sonstiger Backwaren

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