DE93273C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B43—WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
- B43L—ARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
- B43L13/00—Drawing instruments, or writing or drawing appliances or accessories not otherwise provided for
- B43L13/10—Pantographic instruments for copying, enlarging, or diminishing
- B43L13/12—Multiple writing devices
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Liniirvorrichtung.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Liniirapparat, welcher ermöglicht, Linien in
verschiedener, im einzelnen Falle aber stets gleicher Entfernung von einander, sowie Contocurrentliniatur,
endlich auch Notenlinien durch einfaches Entlangführen desselben an einem
Lineal hervorzubringen.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform dieses Apparates beispielsweise
dargestellt, und zwar durch
Fig. ι in Vorderansicht,
Fig. 2 in Seitenansicht und durch
Fig. 3 im Schnitt nach x-x der Fig. 1.
Fig. 4 stellt ein Zahnrädchen f für Notensysteme dar.
Der Apparat besteht aus einem Rahmen a mit Handgriff b, in welchem die um die Achse c
drehbare, die Linien markirende Schlagleiste d gelagert ist. Vor derselben sind auf die Achse
der Löschrolle e aufserhälb des Rahmens zu beiden Seiten Zahnra'dcheny (Fig. 1) befestigt,
welche mit Ansätzen g der Schlagleiste in Eingriff sich befinden. Die Zahnräder werden
gegossen oder ausgestanzt, um ein tadelloses Arbeiten zu erzielen. Für die verschiedenen
Arten der Liniatur werden verschieden geformte Zahnrädchen f aufgeschoben, so dafs
Linien in den verschiedensten Abständen hergestellt werden können. Ein solches Zahnrad
für Notensysteme zeigt z.B. Fig. 4 der Zeichnung.
Die Schlagleiste d ist vorn zu einer Schneide von ca. x/2 mm Blechstärke zugespitzt und mit.
einem Farbtuch bekleidet, derart, dafs ein scharfer Strich beim Herabfallen auf das Papier
markirt wird. Für das Ziehen der Contocurrentlinien ist ein rundes Stäbchen h von
Holz oder Metall im Rahmen α vorgesehen, auf welches eine beliebige Anzahl Ringe i
pafst, die wieder, um ein schnelles und gleichmäfsiges Vertheilen zu ermöglichen, auf einer
Scala sich hin- und herschieben lassen. Die Ringe sind oben mit einer Stellschraube k,
welche ihr Feststellen an jeder beliebigen Stelle von h ermöglicht, versehen; sie tragen an ihr.er
unteren Seite eine Hülse /, welche zur Aufnahme der Blei- bezw. Buntstifte dient und so
geneigt ist, dafs die Spitzen der Stifte nicht gegen den Strich stehen, und mit dem Abbrechen
der Spitzen keine Beschädigung des Papieres veranlafst wird. Zu leichterem Fortbewegen
und besserer Führung tragen die freien Enden des Rahmens Laufrädchen m.
Der Apparat wird an einem Lineal entlang üben das Papier geführt, wobei die Bewegung
der Löschwalze e eine Drehung der beiden Zahnrädchen f bewirkt. Dadurch werden die
beiden Ansätze g der Schlagleiste gehoben, worauf diese vermöge ihrer eigenen Schwere
wieder herabfällt. Zu gleicher Zeit ziehen die Stifte n, welche für Contocurrentliniatur entsprechend
eingestellt werden können, die rechtwinklig zum ersten Liniensystem zu ziehenden
Striche, und es kann durch verschieden geformte Zahnräder f, sowie durch entsprechende
Verstellung der Stifte η jedes gewünschte Liniensystem in jeder Richtung aufgetragen werden.
Statt der Stifte η können naturgemäfs auch Reifsfedern, bezw. Farbrädchen und dergl. ver-
wendet werden. Die gleich hinter der Schlagleiste angeordnete Löschwalze verhindert ein
Verwischen der durch erstere markirten Striche, wenn die Stifte h sie durchkreuzen. Der
Liniirer mufs von Zeit zu Zeit etwas Farbe aufgeben, doch darf er dieselbe nicht zu dick
auf die Schlagleiste auftragen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Liniirvorrichtung mit einer Reihe von auf einer Welle verschieb- und verstellbaren Hülsen für Bleistifte, Federn und dergl., gekennzeichnet durch eine um eine zur Hülsenwelle h parallele Welle c schwingende und mit einem Farbtuch ausgerüstete Schlagleiste d, deren absatzweises Auf- und Niederklappen mittelst auswechselbarer Zahnräder f dadurch bewirkt wird, dafs bei deren Drehung mit der Schlagleiste verbundene Stifte g auf- und niederbewegt werden, und durch eine auf der Zahnräderwelle sitzende Löschwalze e; zum Zweck, die mit der Schlagleiste erzeugten waagrechten Linien zu trocknen, bevor die senkrechte Linien aufzeichnenden Bleistifte, Federn und dergl. die ersteren Linien durchkreuzen.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE93273C true DE93273C (de) |
Family
ID=364716
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT93273D Active DE93273C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE93273C (de) |
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0
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