DE323142C - Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlaegen an Gegenstaenden aus Holz, wie Zeltpfloecke, Kisten, Koffer u. dgl. - Google Patents

Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlaegen an Gegenstaenden aus Holz, wie Zeltpfloecke, Kisten, Koffer u. dgl.

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DE323142C
DE323142C DE1912323142D DE323142DD DE323142C DE 323142 C DE323142 C DE 323142C DE 1912323142 D DE1912323142 D DE 1912323142D DE 323142D D DE323142D D DE 323142DD DE 323142 C DE323142 C DE 323142C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D49/00Sheathing or stiffening objects

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Connection Of Plates (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlägen aus Metall (Zink; Eisen, Stahl usf.) an Gegenständen aus Holz, wie Zeltpflöcke, Koffer, Joche, Schwengel o. dgl., deren Bruchfestigkeit und Widerstandsfähigkeit durch diese Armierung erhöht werden sollen. Das Neue der Erfindung besteht darin, daß ein von einer Vorratsspule abwickelbares Metallband durch eine Klemm- oder Bremsvorrichtung hindurchgeleitet und nach Eintreiben seines umgebogenen Endes in den zu beschlagenden Gegenstand, welcher in einer drehbaren Spannvorrichtung eingespannt ist und beständig gedreht wird, unter Spannung aufgewickelt wird.
Auf der Zeichnung ist in beispielsiweis-er Ausführungsform eine Vorrichtung gemäß der Erfindung dargestellt.
ao Fig. ι und 2 stellen einen -Endquerschnitt eines Rundstabes dar, welcher durch einen um ihn gelegten Bandbeschlag verstärkt ist. Fig. 3 stellt die neue Vorrichtung in Vorderansicht dar. Fig. 4 ist eine Endansicht nach Fig. 3 von links aus, Fig. 5 eine Rückansicht der Vorrichtung, Fig. 6 und 7 zeigen in vergrößertem Maßstabe Einzelheiten der Vorrichtung.
Der Rundstab α ist, wie Fig. 1 und 2 zeigen, von einem Bandbeschlag b aus. Eisen, Zink, Stahl oder anderem Metall am Ende oder an irgendeiner anderen Stelle umschlossen, c ist das vordere Ende des Bandmetalles, welches in den Rundstab α eingetrieben ist. d stellt das andere abgeschnittene Ende des Bandbeschlages dar. e (Fig. 2) ist ein Nagel, Stift, Bolzen o. dgl. von passender Länge.
In den Fig. 3, 4 und 5 sind / die Ständer der Vorrichtung, auf denen ein Rahmen g mit zwei Lagern h für eine Hohlwelle i befestigt ist. Auf dem einen Ende der letzteren ist eine Zentrierplatte / mit vier Greifern oder Klemmbacken k aufgekeilt. An dem einen Lager ist außerdem eine besondere Führungsgabel 3 für das Metallband vorge- " sehen. I ist ein Gleitsupport mit einer Lagerplatte m und einem auf ihr angeordneten Sattelstück n. Oberhalb dieses Sattelstückes ist eine Rolle ο in -einem Lager abgestützt, an welchem ein Hebel p angelenkt ist. Das andere Ende dieses Hebels trägt eine Rolle, welche in einer Rinne der Traverse q läuft. Diese Traverse steht unter dem Einfluß einer Schraube r. s ist ein Ambos, welcher mit einem, etwa in einen Schlitz oder Loch desselben einsteckbaren Auflager oder Ansatz s' versehen ist. Dieser Ansatz s' weist in seiner Stirnfläche einen senkrechten Schlitz auf, in welchen das Ende des Beschlagbandes zwecks Umbiegutig hineingelegt wird, t ist eine in Lagern drehbare, zur Aufwicklung des Metallbandes dienende Scheiben u tragende Welle; ν ist ein Drillbohrer, der in einem
beweglichen Rahmen oberhalb der sich drehenden Hohlwelle i angeordnet ist. Die in ihrer Achsenrichtung verstellbare Bohrspindel ist an Lenkstangen w (Fig. 4) angeordnet, die radial verstellt werden können.
In Fig. 4 und 5 ist χ ein Zahnrad, welches auf das Ende der Hohlwelle i aufgekeilt ist und von einer Schnecke y, die auf auf einer Welle zx sitzt, angetrieben wird. Diese ίο Welle s1 ist mittels eines Hebels α α anhebbar, so daß die Schnecke y mit dem Zahnrad χ zum Antrieb der Welle i in Eingriff gebracht werden kann, b b ist ein Hebel, welcher zum Wechseln des Riemens von der Losscheibe c c auf die Festscheibe d d dient. Die neue Vorrichtung wird nun zwecks Anbringung der Beschläge an Gegenständen aus Holz in folgender Weise benutzt:
Der mit dem Beschlag zu versehende Gegenstand wird zum Teil in die Hohlwelle i eingesteckt und mittels der Greifer k festgeklemmt. Das Metallband ist auf der Welle oder dem Dorn ί aufgespult und wird zwischen den Scheiben u in richtiger Lage gehalten. Das vordere Ende des Bandes wird zwischen dem Sattelstück η und der Rolle 0 hindurchgeführt und zunächst in den Schlitz des Amboseinsatzstückes s' eingeführt, wo es im scharfen Winkel durch Hammerschläge umgebogen wird. Das vordere Ende des Bandes wird alsdann durch die Führungsgabel ζ hindurch zu dem in die Hohlwelle i eingesteckten Werkstück α geführt. Dort wird der umgebogene Teil des Bandes in das Werkstück a, wie in Fig. 1 und 2 dargestellt, eingetrieben. Nachdem dies erfolgt ist, wird die Maschine eingerückt. Wird nun die Welle z1 mittels des Hebels α α angehoben, so daß die Schnecke y in das Zahnrad χ eingreift, so wird die Hohlwelle i und der in ihr befestigte Gegenstand mitgedreht und zwar im Pfeilsinne (Fig. 3). Der Schwinghebel p wird dann angezogen, so daß die Rolle 0 auf den Bandstreifen niedergepreßt wird, wodurch die erforderliche Spannung des Bandes erzielt wird. Die Welle s1 dreht sich weiter, ebenso die Hohlwelle i mit dem Gegenstand, so daß das Band sehr dicht um den Gegenstand α gewickelt wird. Wünscht man die Spannung des Bandes zu erhöhen, so dreht man die Schraube r an derart, daß die Traverse mit der Nut q die Rolle samt dem Hebel p niederdrückt, so daß das Band zwischen Rolle 0 und Sattelstück η fester geklemmt wird, wodurch die Spannung des : Bandstreifens zwischen dieser Klemmvor- !
[ richtung und der sich drehenden Hohlwelle i vergrößert wird.
Nach vollständiger Umschlingung des ; Werkstückes α mit dem Bandstreifen derart, daß eine Überlappung entsteht (Fig. 1 und 2), wird der Antrieb durch Zurückschieben der ; Stange b b abgestellt, wobei jedoch die Spannung zwischen der Klemmvorrichtung ο, η j und dem Gegenstand α bestehen bleibt. Alsdann wird in den überlappten Teil mittels des Drillbohrers ν ein Loch durch das Band, und zwar durch seine übereinanderliegenden Teile, in den Gegenstand α hineingebohrt. Alsdann wird der Drillbohrer immer unter Aufrechterhaltung der Spannung des aufgewickelten Bandes abgehoben und ein Nagel, Stift, Bolzen o. dgl. durch das vorgebohrte Loch eingetrieben.
Die radialen Arme w sind vorgesehen, um den Drillbohrer der Hohlwelle i nähern oder von ihr entfernen zu können, je nach der Größe des mit dem Beschlag zu versehenden Gegenstandes. Nachdem der Bandstreifen befestigt ist, wird er ungefähr 1Z2 Zoll vom Kopf des Nagels, Stiftes usw. c entfernt abgeschnitten.
Dadurch, daß das Ende des Bandes die Befestigungsstelle des Anfanges um ein bestimmtes Stück überragt und dadurch, daß durch die Überlappung der Befestigungsnagel hindurchg"etrieben wird, wird erzielt, daß ein Nachlassen der Spannung des Bandes nicht auftreten kann. Nach erfolgter Befestigung des Bandes wird der Gegenstand α aus der Hohlwelle i entfernt. Wenn erforderlich, kann der Gegenstand auch mehrfach mit dem Band umwickelt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlägen an Gegenständen aus Holz, wie Zeltpflöcke, Kisten, Koffer u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß das von einem Dorn (t) abwickelbare Metallband durch eine aus einem Sattelstück (n) und einer mit diesem zusammenwirkenden einstellbaren Preßrolle (0) bestehenden Klemm- oder Bremsvorrichtung geführt und nach Eintreiben seines umgebogenen Endes. in das zu beschlagende, in eine drehbare Spannvorrichtung (i, k) eingeklemmte Werkstück (a) auf das letztere unter Zugspannung derart aufgewickelt wird, daß das eingetriebene Ende des Bandes überlappt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DE1912323142D 1912-01-06 1912-01-06 Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlaegen an Gegenstaenden aus Holz, wie Zeltpfloecke, Kisten, Koffer u. dgl. Expired DE323142C (de)

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DE1912323142D Expired DE323142C (de) 1912-01-06 1912-01-06 Vorrichtung zum Anbringen von Bandbeschlaegen an Gegenstaenden aus Holz, wie Zeltpfloecke, Kisten, Koffer u. dgl.

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