DE932309C - Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange fuer Dampfmaschinen, insbesondere fuer Lokomotivdampfmaschinen - Google Patents

Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange fuer Dampfmaschinen, insbesondere fuer Lokomotivdampfmaschinen

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DE932309C
DE932309C DEK16504A DEK0016504A DE932309C DE 932309 C DE932309 C DE 932309C DE K16504 A DEK16504 A DE K16504A DE K0016504 A DEK0016504 A DE K0016504A DE 932309 C DE932309 C DE 932309C
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DE
Germany
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piston
piston rod
steam engines
pistons
welded
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Expired
Application number
DEK16504A
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English (en)
Inventor
Heinrich Wagner
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Mannesmann Demag Krauss Maffei GmbH
Original Assignee
Krauss Maffei AG
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Publication date
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01BMACHINES OR ENGINES, IN GENERAL OR OF POSITIVE-DISPLACEMENT TYPE, e.g. STEAM ENGINES
    • F01B31/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, other groups

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

  • Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotivdampfmaschinen -Die Erfindung bezieht sich auf Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotivdampfmaschinen. Bei den bekannten Lokomotivdampfmaschinen ist der Kolben ein aus Stahl geschmiedeter oder gepreßter rotationssymmetrischer Körper mit meist Z-förmigem Ringprofil. Der Kolben ist auf die im wesentlichen zylindrische und massive Kolbenstange aufgepreßt und wird zwischen einem auf der Kolbenstange vorgesehenen Ringbund und einer nach dem Anziehen vernieteten Mutter in seiner Lage gehalten. Der hauptsächliche Mangel dieser Ausführung ist in dem hohen Gewicht bzw. den großen hin und her gehenden Massen zu sehen, die, da sie nur zum Teil durch die an den Treibrädern angeordneten Gegengewichte ausgeglichen werden können, insbesondere bei Zweizylindermaschinen das unerwünschte Zucken bzw. Drehen der Lokomotive hervorrufen. Um diesem Übelstand abzuhelfen; ist auch schon vorgeschlagen worden, Kolben und Kolbenstange als Baueinheit in Schweißkonstruktion auszuführen, wobei die Kolbenstange hohl ausgebildet ist. Da jedoch Kolben und Kolbenstange aus Stahl sind, läßt sich aus Festigkeitsgründen ein gewisses Mindestgewicht nicht unterschreiten. Aus diesen genannten Gründen werden im Verbrennungsmotorenbau die Kolben aus Leichtmetall hergestellt. Diese Kolben sind indessen über einen Kolbenbolzen od. dgl. mit der Pleuelstange gelenkig verbunden, so daß hinsichtlich des Aufbaues im Vergleich mit den Dampfmaschinenkolben ganz andere Verhältnisse vorliegen.
  • Hier setzt nun die Erfindung ein, deren Aufgabe darin besteht, Kolben sowie Kolbenstange so auszubilden, daß -die hin und her gehenden Massen auch bei Kolbendampfmaschinen noch weiter vermindert werden.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe wird vorgeschlagen, daß der Kolben in an sich bekannter Weise aus .einem Leichtmetall besteht und mit der hohlen Kolbenstange durch Gießen oder Pressen unmittelbar und formschlüssig verbunden ist. Es ist zwar bei Kolben von Verbrennungskraftmaschinen schon bekanntgeworden, ein Kopfteil aus Leichtmetall mit einem Schaft aus Grauguß durch Gießen zu verbinden. Diese Maßnahmen können jedoch für die Ausbildung von Dampfmaschinenkolben und Kolbenstangen gemäß der Erfindung kein Vorbild sein, weil es hierbei nicht auf die Verbindung von Kolbenboden und Kolbenschaft, sondern auf die Verbindung von Kolben und Kolbenstange ankommt.
  • Die sich aus der Ausbildung des Kolbens gemäß der Erfindung ergebenden Vorteile sind nicht nur in der schraubenlosen, formschlüssigen Verbindung, sondern insbesondere in einer noch erheblich-weitgehenderen Gewichtsverminderung von Kolben und Kolbenstange und damit in der Verminderung der hin und her gehenden Massen zu sehen. Durch letztere wird es möglich, den bei Lokomotiven durch die Größe des Raddruckes - die durch die Fliehkraft des Gegengewichtes am Treibrad hervorgerufene Entlastung darf nur einen Bruchteil des Raddruckes betragen - begrenzten Massenausgleich beträchtlich zu verbessern, da durch die Gewichtsverminderung ein unmittelbares Abnehmen der freien Massenkräfte erzielt wird. Ferner wird dadurch die. Abnutzung von Kolbenstange, Trag-und Stopfbüchsen bedeutend verringert. Außerdem werden das Kreuzkopf- und Treibstangenlager, die vornehmlich zum Heißlaufen neigen, wesentlich entlastet und dadurch betriebssicherer. Durch die schraubenlose formschlüssige Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange wird außer einer Ersparnis an Herstellungskosten, vor allem durch die vollkommen satte und dichte Auflage des Kolbens auf der Kolbenstange, eine Korrosion zwischen dem Leichtmetall des Kolbens und dem Stahl der Kolbenstange weitgehend vermieden und die nicht zu umgehenden Korrosionsstellen so angeordnet, daß kein Schaden entstehen kann. Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, daß durch die besondere Ausbildung der Enden der Kolbenstangenteile'und der Verbindung derselben im Bereich der Kolbennabe die Spannungen jeweils so ausgeglichen werden, daß auch bei der verschieden großen Ausdehnung des Leichtmetallkolbens und der stählernen Kolbenstange eine feste, formschlüssige, die, Kraftübertragung ermöglichende Verbindung gegeben ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäß ausgebildeten Kolbens mit Kolbenstange dargestellt. Hierbei besteht der Kolben i aus Leichtmetall, vorzugsweise aus einer warmfesten Leichtmetallegierung, und die Kolbenstange 2, 3 aus Stahl. Die Kolbenstange 2, 3 ist hohl ausgebildet und aus zwei gleichachsig liegenden Teilen 2 und 3 zusammengeschweißt. Der mit dem Kreuzkopf verbundene, die Kolbenkräfte übertragende Teil 2 der Kolbenstange 2; 3 weist einen größeren. Durchmesser 'auf als der lediglich zum Tragen und Fülireri -des Kolbens i vorgesehene zweite Teil 3 der Kolbenstange 2, 3. Beide Teile 2 und 3 der Kolbenstange 2, 3 sind an den zu verschweißenden Enden trichterförmig mit progressiv nach dem Ende zunehmendem Durchmesser auf annähernd gleichen Durchmesser aufgeweitet und mit .'einem gleichachsigen, dazwischenliegenden Ring q., dessen Außendurchmesser größer ist als der größte Außendurchmesser der aufgeweiteten Enden der Kolbenstangenteile 2, 3, durch jeweils eine ringförmige Stumpfnaht 5 verschweißt. Dazu sind die Stirnseiten der aufgeweiteten Enden der Kolbenstangenteile 2 und 3 nach innen angeschärft und gegebenenfalls, wenn die Zentrierung nicht auf andere Weise erzielt Wird, ebenso wie der Ring q. mit nicht dargestellten Zentrierbunden zu versehen.
  • Die Verbindung der Kolbenstangenteile 2 und 3 mit dem Ring q. kann aber ebensogut in an sich bekannter Weise auch durch Abbrennschweißen erfolgen.
  • Die im Bereich der Nabe 6 des Kolbens i liegenden Wandungsteile der Kolbenstangenteile 2 und 3 sind nach außen etwa um die Tiefe der darin vorgesehenen Nuten 7 verstärkt, um eine Schwächung der Kolbenstangenteile 2 und 3 zu vermeiden. Gleichzeitig ist jeweils auf den von den Stumpfnähten 5 abliegenden Enden der Wandungsverstärkung der Kolbenstangenteile 2 und 3 ein Ring 8 vorgesehen, `der mittels einer Rundnaht 9 mit dem zugehörigen Kölbenstangenteil 2 oder 3 verbunden ist. Zwischen diesen Ringen 8 wird dann der Kolben i durch Umgießen öder durch Pressen des auf die fertiggeschweißte Kolbenstange 2, 3 geschobenen Kolbenrohlings unmittelbar und formschlüssig mit der Kolbenstange 2, 3 verbunden. Vorteilhaft wird die Kolbenstange 2, 3 in der Gieß- oder Preßform genau zentriert, um eine möglichst genaue Lage des Kolbens i auf der Kolbenstange 2, 3 zu erreichen. Der Kolben i weist das übliche Z-förmige Ringprofil, jedoch mit etwas vergrößerter Nabenlänge auf. Nach dem Aufbringen des Kolbens i erfolgt die Fertigbearbeitung von Kolben i und Kolbenstange 2, 3 nach den üblichen Arbeitsmethoden. Um Kerbwirkungen im Kolben i bzw. in der Kolbenstange2, 3 zu vermeiden und um' eine gute formschlüssige Verbindung zwischen den zu verbindenden Teilen zu erzielen, werden die Nuten 7 im Grunde und an den Kanten und der Ring q. an seiner äußeren Zylindermantelfläche gut abgerundet.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange für Dampfmaschinen, insbesondere für Lokomotivdampfmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß der Kolben (i) in an sich bekannter Weise aus Leichtmetall besteht und mit der hohlen Kolbenstange (2, 3) durch Gießen oder Pressen unmittelbar und formschlüssig verbunden ist.
  2. 2. Kolben nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle Kolbenstange (2, 3) aus zwei gleichachsigen, rohrförmigen Teilen (2 und 3) besteht, die unter Zwischenlage eines konzentrischen, in die Kolbennabe (6) eingreifenden Ringes (q.) oder einer Scheibe durch Stumpfnähte (5) oder Abbrennschweißung verschweißt sind.
  3. 3. Kolben nach den Ansprüchen r und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zu verschweißenden Enden der Kolbenstange (2, 3) trichterförmig mit progressiv gegen das Ende zunehmendem Durchmesser aufgeweitet sind. q..
  4. Kolben nach den Ansprüchen r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange (2, 3) bzw, die Kolbenstangenteile (2 und 3) im Bereich des Kolbens (r) bzw. der Kolbennabe (6) mit Ringnuten (7) versehen sind.
  5. 5. Kolben nach den Ansprüchen r bis q., dadurch gekennzeichnet, daß auf der Kolbenstange (2, 3) mit Abstand in der Nabenlänge des Kolbens zwei Ringe (8) aufgebracht und mit der Kolbenstange verschweißt sind, zwischen denen der Kolben (r) bzw. dessen Nabe (6) an die Kolbenstange angegossen bzw. angepreßt ist. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 597 677.
DEK16504A 1952-12-17 1952-12-17 Kolben mit vorzugsweise hohler Kolbenstange fuer Dampfmaschinen, insbesondere fuer Lokomotivdampfmaschinen Expired DE932309C (de)

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597677C (de) * 1934-05-29 Friedrich Richard Dietrich Zweiteiliger Kolben fuer Brennkraftmaschinen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE597677C (de) * 1934-05-29 Friedrich Richard Dietrich Zweiteiliger Kolben fuer Brennkraftmaschinen

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