DE93147C - - Google Patents

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DE93147C
DE93147C DENDAT93147D DE93147DA DE93147C DE 93147 C DE93147 C DE 93147C DE NDAT93147 D DENDAT93147 D DE NDAT93147D DE 93147D A DE93147D A DE 93147DA DE 93147 C DE93147 C DE 93147C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03FSEWERS; CESSPOOLS
    • E03F7/00Other installations or implements for operating sewer systems, e.g. for preventing or indicating stoppage; Emptying cesspools
    • E03F7/02Shut-off devices
    • E03F7/04Valves for preventing return flow

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Branch Pipes, Bends, And The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 85: Wasserleitung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 13. September 1896 ab.
Das Gehäuse des Rückstauventiles bildet in der Hauptsache ein T-Rohr, dessen liegender Schenkel α zum Durchflufs des Wassers dient und dessen stehender Schenkel b den Verschlufsschieber c in sich aufnimmt, wenn das Wasser ordnungsgemäß etwa von einer Hausleitung in ein Siel in Richtung des eingezeichneten Pfeiles abfliefst.
Der Verschlufsschieber c wird von einer Stange c1 getragen, welche wasserdicht durch die Decke des Rohrschenkels b ragt und oben eine Klinke d trägt, welche auf der Nase eines zweiten Klinkenhebels d1 abgestützt ist, um den Schieber in angehobener Stellung zu erhalten.. Der Klinkenhebel d1 ist drehbar an einer Stütze b1, welche auf dem Rohrschenkel b sitzt, gelagert, und sein unteres Ende lehnt sich gegen das eine Ende eines doppelarmigen Hebels d2, welcher gleichfalls an der Stütze b1 drehbar gelagert und am anderen Ende durch einen Schwimmer e belastet ist. Letzterer hängt in einem Dome a1, welcher auf den liegenden Rohrschenkel α aufgesetzt ist.
So lange das Wasser ordnungsgemäfs in Pfeilrichtung durch den Rohrschenkel α flielst, wird der Schieber durch die Verklinkung d1 d in seiner oberen Stellung festgehalten. Sobald aber das Wasser infolge von Ueberschwemmungen bezw. Hochwasser zurückstaut, also in umgekehrter Richtung das Rohr a durchfliefst und in der Hausableitung hochzusteigen beginnt, dringt es auch in den Dom α1, hebt den Schwimmer e und löst den Hebel d2 von dem Klinkenhebel d1. Dieser schwingt infolge der Belastung durch den Schieber nach oben (punktirt gezeichnete Stellung Fig. 1) und der Schieber fällt in den Rohrschenkel α hinab und sperrt damit den weiteren Rücklauf des Wassers ab, so dafs das Eindringen schlammigen Stafsenwassers in die Häuser verhindert wird.
Damit der Schieber in jedem Falle dicht schliefst, ist die ringförmige Oeffnung des Rohrschenkels a, welche den Schieber aufnimmt, einseitig keilförmig gestaltet, und der Schieber ist mit einer Walze c2 auf derjenigen Seite versehen, welche der schrägen Wandfläche der Führungsnuth gegenüber liegt. Die Walze gleitet beim Niederfallen des Schiebers an der Schrägfläche der Nuth hinab und drängt den Schieber gegen die gerade Sitzfläche, mit welcher der Schieber alsdann einen dichten Abschlufs bildet. Der Schieber geräth also aus seiner Hochlage nicht sofort zwischen zwei Führungsflächen, zwischen welchen er unter gegenseitiger erheblicher Reibung weiter hinabgleiten müfste und hieran durch äufsere Widerstände leicht gehindert würde. Er fällt vielmehr zunächst frei in den Rohrschenkel a hinein, dann tritt eine nur geringe Reibung zwischen der sich dabei drehenden Walze c2 und der Schrägfiäche der Führungsnuth auf, und erst am Ende . seines Falles gelangt, der Schieber zur Anlage und zur Abdichtung an die gerade Nuthfläche. Eine Querwand b2 in dem Rohrschenkel b .mag dazu dienen, den Schieber innerhalb dieses Schenkels zu führen.
Damit in dem Rohre α und namentlich in dessen Führungsnuth für den Schieber keine Fremdkörper verbleiben, welche etwa beim Verlegen und Einschalten des Ventiles in die Rohrleitung als Abfälle der Rohrdichtungsmittel (Lehm, Tauwerk) hineingerathen sind, ist der
eine Arm des Rohrschenkels a, z. B. der, welcher den Dom a1 trägt, lä'ngsgetheilt, und das Ventil wird zunächst ohne die abgenommene Rohrhälfte α2 in die Rohrleitung eingefügt und befestigt. Alsdann läfst sich durch das oben offene Rohr a in dessen Inneres hineinsehen, und erst nach Entfernung etwa hineingerathener Fremdkörper wird die Rohrhälfte a2 aufgesetzt. Zweckmäfsig werden die Rohrstücke durch Falzung mit einander verbunden, deren Fugen schliefslich mittels geeigneten Bindemittels verstrichen werden.
Aufserdem erleichtert die Rohrtheilung das Einfügen des Ventiles in eine schon vorhandene Rohrleitung ganz wesentlich, weil es bei vorläufigem Fortlassen der Rohrhälfte α2 möglich ist, das Schwanzende des Rohrschenkels a in das eine Muffenende einer bereits verlegten Rohrleitung einzuschieben, hierauf über das andere Ende der Rohrleitung zunächst die Muffenhälfte des Rohres α zu schieben, darauf die Fugen abzudichten und schliefslich die Rohrhälfte a2 aufzusetzen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbsttätig sich schliefsendes und dichtendes Rückstau ventil, dadurch gekennzeichnet, dafs ein in der Hochlage durch Sperrklinken (dl, d) gehaltener und bei Wasserrückstau durch einen Schwimmer (e) ausgelöster und niederfallender Schieber (c) mittels einer Walze (c1) in eine einseitig keilförmige Führungsnuth des Durchflufsrohres (a) geleitet wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056833A1 (de) * 1981-01-27 1982-08-04 Passavant-Werke Ag Einrichtung zum Verschliessen des Rohranschlusses eines Schacht- oder Ablaufbauteils

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0056833A1 (de) * 1981-01-27 1982-08-04 Passavant-Werke Ag Einrichtung zum Verschliessen des Rohranschlusses eines Schacht- oder Ablaufbauteils

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