DE930587C - Vorrichtung zum Beschicken des Saegewagens von Blockbandsaegen mit zu schneidendem Material - Google Patents

Vorrichtung zum Beschicken des Saegewagens von Blockbandsaegen mit zu schneidendem Material

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DE930587C
DE930587C DEB30239A DEB0030239A DE930587C DE 930587 C DE930587 C DE 930587C DE B30239 A DEB30239 A DE B30239A DE B0030239 A DEB0030239 A DE B0030239A DE 930587 C DE930587 C DE 930587C
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DE
Germany
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cut
saw carriage
carriage
frame
log band
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Expired
Application number
DEB30239A
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English (en)
Inventor
Rudolf Burkhalter
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B31/00Arrangements for conveying, loading, turning, adjusting, or discharging the log or timber, specially designed for saw mills or sawing machines
    • B27B31/02Loading equipment for travelling carriages

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Beschicken des Sägewagens von Blockbandsägen mit zu schneidendem Material Die bekannten Blockbandsägen sind mit zugehörigenWagen mit Spannvorrichtungen zum Einspannen des zu schneidenden Materials versehen. Letzteres muß deshalb jeweils während des Stillstandes des Wagens auf dem letzteren nach erfolgter Verbringung in die zum Schneiden günstigste Lage mittels der vorhandenen Spannvorrichtungen befestigt werden. Dies hat zur Folge, daß das Sägeband der Säge nicht nur während der jeweiligen Rücklaufbewegung des Sägewagens zwischen zwei Schnitten, sondern auch während der Zeit, die zur Wegnahme eines Restes vom Wagen und zum Aufbocken eines neuen Blockes od. dgl. benötigt wird, ohne Arbeit zu leisten, leer umläuft. Messungen haben ergeben, daß bei 9stündiger Arbeitszeit das Sägeblatt der Maschine nur während etwa 2 bis 3 Stunden im Schnitt steht. Eine derart schlechte Ausnutzungsmöglichkeit der Maschine wirkt sich stark verteuernd auf das geschnittene Material aus.
  • Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Vorrichtung zum Beschicken des Sägewagens von Blockbandsägen mit zu schneidendem Material zur Beseitigung der genannten Mängel und zur Erzielung einer stark erhöhten Schnittleistung der Maschine durch Herabsetzung der Stillstandszeiten des Sägewagens. Dies wird erfindungsgemäß dadurch erreicht, daB die Vorrichtung einen oder mehrere mit Mitteln zur Aufnahme und schnittfertigen Befestigung des Materials versehene, auf den Sägewagen verbringbare und auf diesem feststellbare Träger aufweist.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal besteht darin, daß der Träger zum schnittfertigen Einspannen des Materials verschieb- und feststellbar auf einem feststehenden oder fahrbaren Chassis angeordnet ist. Dieses Chassis kann derart ausgebildet sein, daß es mehrere, beispielsweise zwei voneinander unabhängige und als solche verwendbare Träger aufweist, wobei das Chassis und/oder der oder die Träger das Verschieben erleichternde Führungen aufweisen.
  • Die Vorrichtung ermöglicht ein genaues Einspannen und die schnittfertige Vorbereitung des zu schneidenden Materials in der Form von Blöcken, Rundholz, Stämmen u. dgl. auf dem oder den Trägern während der Zeit, in der anderes, ebenfalls auf einem auf dem Sägewagen festgestellten Träger befindliches Material geschnitten wird. Die Stillstandszeit beschränkt sich somit auf die zur Wegnahme des einem Trägers mit den Materielresten vom Sägewagen und die zum Aufsetzen des anderen Trägers mit dem schnittbereiten Material auf den Sägewagen benötigte kurze Zeitspanne, wobei Versuche ergeben haben, daß auf der gleichen Blockbandsäge mindestens eine Verdoppellung der Schnittleistung gegenüber der bisher gebräuchlichen Methode des Einspannens des zu schneidenden Materials auf dem Sägewagen erzielt werden kann..
  • Die Vorrichtung ist billig in der Herstellung und läßt sich sowohl bei neuen als auch bei bereits im Betrieb stehenden Blockbandsägen verwenden, wobei im letzteren Fall' am Sägewagen die zur Führung und Feststellung des oder der Träger erforderlichen Mittel anzubringen sind. Da die Vorrichtung praktisch keinem Verschleiß unterworfen ist, macht sie sich zufolge der erheblich verbesserten Ausnutzungsmöglichkeit der Blockbandsäge wegen der gesteigerten Schnittleistung innerhalb kürzester Zeit bezahlt.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. I die Vorderansicht einer liegenden Blockbandsäge, Fig. 2 eine Draufsicht auf einen Teil des Blockbandsägewagens in der Stellung zum Beschicken, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III in Fig. 2, Fig.4 die Vorderansicht des Blockbandsägewagens bei Verwendung von zwei abwechselnd zu gebrauchenden Vorrichtungen und Fig.5 eine Draufsicht auf den Blockbandsägewagen und die Vorrichtung gemäß einer geänderten Ausführungsform.
  • In Fig. I ist mit I der aus den zwei Ständern und der Traverse bestehende Ständenahmen der Blockbandsäge bezeichnet, an welchem die beiden das endlose Bandsägeblatt 2 tragenden und bewegenden Bandsägerollen senkrecht auf und ab bewegbar angeordnet sind. Mit 4 ist der Wagen bezeichnet, der auf Schienen sitzt sowie vor- und rückwärts verschiebbar ist, wobei die Vorschubgeschwindigkeit regulierbar, die Rücklaufgeschwindigkeit konstant ist.
  • Die Vorrichtung weist einen auf parallel zu den Schienen des Blockbandsägewagens angeordneten Schienen verschiebbaren, als Chassis ausgebildeten Hilfswagen 6 auf, auf dem sich quer verschieb- und feststellbar ein als Träger des zu schneidenden Materials bestimmter Rahmen 5 befindet. Dieser Rahmen 5 weist in Abständen voneinander paarweise angeordnete Haken 7 zum Einspannen des zu sägenden Blockes auf. Der Rahmen 5 ist bei der gezeichneten Ausführungsform nach Fig.2 und 3 mit nach abwärts gerichteten T-förmigen Führungsmitteln 8 versehen, deren Stege in im Querschnitt U-förmige, versenkt im Hilfswagen angeordnete Profilstücke g eingreifen. Der Blockbandsägewagen4 ist ebenfalls mit derartigen Profilstücken 9a versehen. An der dein Blockbandsägewagen 4 zugekehrten Längsseite trägt der Hilfswagen Rollen Io, die das Verschieben des Rahmens 5 mit dem eingespannten Material vom Hilfswagen auf den Blockbandsägewagen und wieder zurück erleichtert. Die Profilstücke g und ga haben die Aufgabe zu verhindern, daß sich der Rahmen 5 auf dem Wagen in der Längsrichtung verschieben kann, während seitliche, nicht gezeichnete, wegnehmbare Anschläge eine Bewegung .des Rahmens in der Querrichtung verhindern.
  • Es können an Stelle der T-förmigen und U-förmigen Profilstücke auch andere bekannte Mittel vorgesehen sein, .die zur Festlegung und Feststellung des Rahmens sowohl auf dem Hilfswagen als auch auf dem Blockbandsägewagen dienen, beispielsweise können Rollen- oder Schlittenführungen vorhanden sein.
  • Um mit einer minimalen Leerlaufzeit der Säge arbeiten zu können, sind mindestens zwei Hilfswagen mit je einem Wechselrahmen vorzusehen, da sich der eine der beiden Rahmen mit einem Block stets auf dem Blockbandsägewagen befindet, so daß jeweils ein Rahmen während der Zeit der Arbeitsleistung der Säge mit einem frischen Block versehen werden kann. -Wenn es die Platzverhältnisse gestatten, können zu beiden Seiten des Blockbandsägewagens Schienen für die Hilfswagen vorgesehen sein (Fig.4), von denen jeweils nur der eine einen mit einem eingespannten Block versehenen Rahmen trägt, während der andere Hilfswagen zur Aufnahme des Rahmens mit den Blockresten vom Blockbandsägewagen bestimmt ist. Bei einer solchen Anordnung benötigt der Rahmenwechsel einen minimalen Zeitaufwand,.. Wenn hingeboren der Örtliidhen Verhältnisse wegen der Blockbandsägewagen nur von der einen oderanderen Seite her zugänglich ist, ist der Hilfswagen mit dem aufgenommenen Rahmen mit den Blockresten wegzuschieben, worauf der Hilfswagen mit dem frischen Blockherangebracht werden kann.
  • Da in der Praxis die zu schneidenden Blöcke ungleiche Längen und Dicken aufweisen, können auf einem Hilfswagen von geeigneter Länge auch mehrere, in der Längsrichtung hintereinander liegende Rahmen 5 angeordnet sein, die voneinander unabhängig sind (Fig.5). Diese Anordnung ermöglicht sowohl das Aufbocken eines längeren Blockes als auch .das Aufspannen von zwei oder mehr hintereinander liegenden kürzeren Blöcken. Im erstgenannten Fall werden beim Verschieben sämtliche Rahmen, die auch miteinander durch eine geeignete Vorrichtung in Verbindung bringbar sein können, vom einen auf den anderen Wagen bewegt, während im letztgenannten Fall die Rahmen einzeln verschoben werden können. Es ist somit die Möglichkeit gegeben, zwei oder mehr Blöcke in einem Arbeitsgang zu schneiden und die Leerlaufzeit des Blockbandsägewagens beim Vor- und Rücklauf herabzusetzen. Es ist aber auch möglich, nur einen Teil der vorhandenen Rahmen in Gebrauch zu nehmen und die restlichen Rahmen jeweils zum Aufbocken von Blöcken zu verwenden. Diese Lösung mit einem Hilfswagen gestattet den Gebrauch der Wechselrahmen auch in solchen Fällen, wenn ein zweiter Hilfswagen der Platzverhältnisse wegen nicht aufgestellt werden kann. Der Wechsel vollzieht sich so, daß nach Beendigung des Rücklaufs der auf dem Sägewagen befindliche Rahmen auf den Hilfswagen abgezogen und der auf dem letzteren befindliche Wechselrahmen mit dem schnittfertig aufgespannten Material auf den Sägewagen aufgeschoben wird.
  • Hilfswagen und Rahmen können auch derart ausgebildet sein, daß letztere auf den ersteren statt in der Querrichtung, in der Längsrichtung nach dem Lösen der Feststellmittel verschoben werden können. Eine solche Ausführungsform kommt in Frage, wenn der Hilfswagen nur in der Längsrichtung des Sägewagens an die Stirnseite des letzteren herangefahren werden kann. In einem solchen Fall sind zwei Hilfswagen vorzusehen, von denen der eine an das der Blockbandsäge abgekehrte Stirnende des Sägewagens, nachdem der letztere die Vorschubbewegung beendet hat, herangebracht wird, um den Wechselrahmen aufzunehmen, während der andere Hilfswagen an das der Blockbandsäge abgekehrte Stirnende des Sägewagens, nachdem letzterer die Rücklaufbewegung ausgeführt hat, herangeschoben wird, um einen Rahmen mit aufgespanntem, zu schneidendem Material abgeben zu können.
  • In der Praxis kommen auch Blockbandsägeanlagen vor, bei denen auf den Gebrauch von Hilfswagen verzichtet werden muß. In solchen Fällen dient zur Aufnahme des Wechselrahmens mit dem schnittfertig aufgespannten Material ein Gestell od. dgl. von passender Höhe in einer solchen Anordnung in bezug auf .den Sägewagen, daß sich der Rahmen auf den letzteren schieben läßt, wenn er die Rücklaufbewegung beendet hat. Es könnte aber auch das Abheben des Rahmens vom Sägewagen und das Zubringen eines Wechselrahmens mit schnittfertig aufgespanntem Material unter Zuhilfenahme einer Hebevorrichtung, beispielsweise einem an einer Laufkatze angeordneten Flaschenzug od. dgl., vorgenommen werden-.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Beschicken des Sägewagens von Blockbandsägen mit zu schneidendem Material, dadurch gekennzeichnet, daß sie einen oder mehrere mit Mitteln (7) zur Aufnahme und schnittfertigen Befestigung des zu verarbeitenden Materials versehene, auf den Sägewagen verbringbare und auf diesem feststellbare Träger (5) aufweist. a. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß .der oder die Träger (5) des zu verarbeitenden Materials verschieb- und feststellbar auf einem oder mehreren feststehenden oder fahrbaren Chassis (6) angeordnet sind. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und a, dadurch gekennzeichnet, daß Chassis (6) und/oder Träger (5) mit die Verschiebung letzterer begünstigenden Führungsmitteln (8, 9) versehen sind.
DEB30239A 1954-03-10 1954-03-20 Vorrichtung zum Beschicken des Saegewagens von Blockbandsaegen mit zu schneidendem Material Expired DE930587C (de)

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