DE929856C - Stromabnahmeeinrichtung fuer magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen - Google Patents

Stromabnahmeeinrichtung fuer magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen

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DE929856C
DE929856C DEU321D DEU0000321D DE929856C DE 929856 C DE929856 C DE 929856C DE U321 D DEU321 D DE U321D DE U0000321 D DEU0000321 D DE U0000321D DE 929856 C DE929856 C DE 929856C
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DE
Germany
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magneto
built
vehicle hub
current
gear
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Expired
Application number
DEU321D
Other languages
English (en)
Inventor
Willy Hartmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Union Sils Van de Loo and Co GmbH
Original Assignee
Union Sils Van de Loo and Co GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K16/00Machines with more than one rotor or stator
    • H02K16/005Machines with only rotors, e.g. counter-rotating rotors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Stromabnahmeeinrichtung für magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen Bei magnetelektrischen, in die Fahrzeugnabe eingebauten Lichtmaschinen wird gewöhnlich der Anker bzw. der Dauermagnet über ein Räder- oder Rollkörpergetriebe gegenläufig zu dem mit der Nabe umlaufenden Dauermagneten bzw. Anker in Umdrehung versetzt. Auf diese Weise ergibt sich auch bei geringen Fahrgeschwindigkeiten eine hohe Relativdrehzahl des Ankers gegenüber dem Dauermagneten und damit eine große Leistung der Lichtmaschine. Die Verwendung der Räder- oder Rollkörpergetriebe hat nun den Nachteil, daß sie die Stromabnahme von dem umlaufenden Anker erschwert, weil das Getriebe die Herausführung des Stromabnehmers aus dem Nabengehäuse behindert. Man hat zwar schon vorgeschlagen, die Stromableitung in einer Ausnehmung der ortsfesten Achse des Rades unterzubringen und nach außen zu führen. Dies bringt aber eine Schwächung des Achsenquerschnitts mit sich. Wenn auch diese Schwächung durch Verstärkung der Achse wieder ausgeglichen werden kann, so erfordert dies jedoch eine Änderung der üblichen Gabeln, denn die Schlitze der Gabelzinken müssen .entsprechend verbreitert werden.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine Stromabnahmeeinrichtung für magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen, deren Anker bzw. Dauermagnet über ein Räder- oder Rollkörpergetriebe gegenläufig angetrieben wird. Erfindungsgemäß ist der Stromabnehmer durch den zwischen der äußeren Lauffläche und der inneren Lauffläche des Rollkörpergetriebes vorhandenen Zwischenraum an den Schleifring des Ankers herangeführt. Bei dieser Ausführung wird jede Schwächung der Achse vermieden. Der Stromabnehmer kann gegenüber der Masse isoliert in der Achse eines Zwischenrades bzw. Rollkörpers des Getriebes angeordnet sein. Der Stromabnehmer bleibt in all diesen Fällen ortsfest. Außerhalb der Nabe kann der Stromabnehmer unter anderem an einen Kontaktring angeschlossen werden, welcher isoliert auf dem Halter der Zwischenräder oder dem Käfig der Rollkörper angebracht ist. Da dieser Halter oder Käfig für die Einschaltung des Getriebes durch eine Sperrvorrichtung gegen Drehung gesichert werden muß, wird vorteilhaft diese Sperrvorrichtung selbst zur überleitung des Stromes von dem Kontaktring auf die ortsfest angeordnete Klemme benutzt. Die Ausführung kann auch so getroffen sein, daß einer der Abstandsstifte des Rollkörpergetriebes als Stromabnehmer ausgebildet ist.
  • Eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung ist in- der Zeichnung im Schnitt dargestellt. An dem erweiterten Teil 2 der Radnabe 18 ist der Dauermagnet I befestigt. Zum seitlichen Abschluß des erweiterten Nabenteiles 2 dient die Scheibe 3, welche gleichzeitig die äußere Lauffläche 4 für die Rollkörper 5 bildet oder trägt. Die innere Lauffläche 6 des Rollkörpergetriebes ist an der Hülse 7 vorgesehen, welche gleichzeitig als Träger des Ankers 8 dient. Die Hülse 7 läuft auf den Kugeln 9 eines üblichen Kugellagers, zu dem der auf der Achse I9 festgelegte Konus Io gehört.
  • Die hier als Kugeln ausgebildeten Rollkörper 5 sind in einem Käfig II angeordnet, welcher durch Stifte 12 mit dem Halter 13 fest verbunden ist. Die Stifte 12 können dabei entweder zwischen zwei Rollkörpern liegen oder die Drehachsen der Rollkörper selbst bilden. Der Halter 13 ist frei drehbar auf dem Konus Io angeordnet. Er trägt unter Zwischenschaltung einer Isolierung einen Kontaktring 16, welcher mit dem äußeren Ende des Stromabnehmers 14 in leitender Verbindung steht. Der Stromabnehmer ist isoliert zwischen zwei benachbarten Rollkörpern 5 hindurchgeführt und schleift auf dem Ring 15, der gleichfalls isoliert auf der Hülse 7 gelagert und mit der Wicklung des Ankers verbunden ist. Der Stromabnehmer braucht nicht im Zwischenraum zwischen zwei Kugeln zu liegen, sondern kann auch durch eine der Kugeln selbst hindurchgeführt sein. Diese Ausführung ist besonders dann vorteilhaft, wenn die Rollkörper auf mit dem Halter 13 und dem Käfig I i fest verbundenen Achsen laufen.
  • Die Stromabnahme vom Ring 16 kann an sich auf beliebige Weise erfolgen. Beim Ausführungsbeispiel wird hierzu die Sperrklinke 17 benutzt, welche zur Festlegung des Rollkörperhalters 13 in den als Zahnkranz ausgebildeten Kontaktring 16 eingreift. Die Drehachse der Sperrklinke 17 ist in ihrem Träger isoliert angeordnet und steht mit der zum Scheinwerfer führenden Anschlußklemme 2o in elektrisch leitender Verbindung.
  • Bei der aus der Zeichnung ersichtlichen Stellung der Sperrklinke 17 ist das Rollkörpergetriebe wirkungslos. Wird dagegen die Sperrklinke 17 mit dem als Zahnrad ausgebildeten Kontaktring 16 in Eingriff gebracht, so werden der Haltering 13 und der Rollkörperkäfig II gegen Drehung gesichert. Beim Umlaufen des Rades werden dann von der Nabe aus über die Lauffläche q. die Rollkörper 5 um ihre eigene Achse gedreht, so daß sich die Hülse 7 und damit der Anker 8 entgegengesetzt zu dem mit der Nabe fest verbundenen Dauermagneten i und mit erhöhter Geschwindigkeit in Umdrehung versetzen. Der Strom wird durch den nicht mit umlaufenden Stromabnehmer 14 vom Schleifring 15 abgenommen und über den Kontaktring 16 und die Klinke 17 auf die Anschlußklemme 20 übertragen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Stromabnahmeeinrichtung für magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen, deren Anker bzw. Dauermagnet über ein Räder- oder Rollkörpergetriebe gegenläufig angetrieben wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromabnehmer durch den zwischen der äußeren Lauffläche (q.) und der inneren Lauffläche (6) des Rollkörpergetriebes (5) vorhandenen Zwischenraum an den Schleifring (15) des Ankers herangeführt ist:
  2. 2. Stromabnahmeeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stromabnehmer gegenüber der Masse isoliert in der Achse eines Zwischenrades bzw. Rollkörpers des Getriebes angeordnet ist.
  3. 3. Stromabnahmeeinrichtung nach. Anspruch i und 2; dadurch gekennzeichnet; daß einer der Abstandsstifte (12) des Rollkörpergetriebes als Stromabnehmer ausgebildet ist.
DEU321D 1940-02-11 1940-02-11 Stromabnahmeeinrichtung fuer magnetelektrische, in die Fahrzeugnabe eingebaute Lichtmaschinen Expired DE929856C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1227131B (de) * 1962-03-19 1966-10-20 Novi Pb Sa Fahrrad-Nabendynamo
DE2546247A1 (de) * 1974-10-15 1976-04-29 Olympus Optical Co Flache dynamoelektrische maschine in miniaturausfuehrung
DE2744269A1 (de) * 1976-10-04 1978-04-06 Gould Inc Vorrichtung und verfahren zum anzeigen von zustandsgroessen eines rotierenden koerpers
DE2926545A1 (de) * 1979-06-30 1981-01-08 Siemens Ag Kommutatormotor in flachbauweise

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