DE929373C - Waehlerrelais - Google Patents

Waehlerrelais

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Publication number
DE929373C
DE929373C DED12378A DED0012378A DE929373C DE 929373 C DE929373 C DE 929373C DE D12378 A DED12378 A DE D12378A DE D0012378 A DED0012378 A DE D0012378A DE 929373 C DE929373 C DE 929373C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
relay
anchor
contact springs
spring
armature
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DED12378A
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Geiseler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Original Assignee
Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG filed Critical Deutsche Telephonwerke und Kabelindustrie AG
Priority to DED12378A priority Critical patent/DE929373C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE929373C publication Critical patent/DE929373C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H51/00Electromagnetic relays
    • H01H51/02Non-polarised relays
    • H01H51/04Non-polarised relays with single armature; with single set of ganged armatures
    • H01H51/06Armature is movable between two limit positions of rest and is moved in one direction due to energisation of an electromagnet and after the electromagnet is de-energised is returned by energy stored during the movement in the first direction, e.g. by using a spring, by using a permanent magnet, by gravity
    • H01H51/08Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet
    • H01H51/082Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet using rotating ratchet mechanism
    • H01H51/086Contacts alternately opened and closed by successive cycles of energisation and de-energisation of the electromagnet, e.g. by use of a ratchet using rotating ratchet mechanism with radial ratchet elements

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

  • Wählerrelais
    Die Erlindting betril-lt ein Wählerrelais, d. h.
    ein Sch@iltelement, das die Ftinkti.onen eines Relais
    itiid eines Wählers vereinigt. Ge«öliiilich werden
    heim Wählerrelais durch den Anker, der in nor-
    maler `'<'eise die Relaislzontalzttedcrn betätigt, mit
    Hille von Stolakliillve und Stei:;rad leicht bev-eg-
    liche Schaltarme über eine Kontaktbank geführt
    oder durch \ockenscheiben «eitere Kontaktfedern
    gesteuert oder beides, Schaltarme und Locken-
    scheiben, betätii-t. Damit nun alle Funktionen von
    dein I'@elais init Sicherheit ausgelührt «erden, ist
    einerseits das einwandfreie Schliefen und Clnen
    der Relaishontahtfedern und andei-crseits eine
    exakte Fortschaltu-n- der Schaltarme bzw. der
    Lockenscheiben von _grc>lter @@'icliti@heit. Eine
    Scli«ieriglzeit tritt dadurch auf, dtil'.@ die@rücklättfig-c
    Bewegung des Relaisankers, der ja bekanntlich
    nach Stromloswerden des Relais durch die Relais-
    kontaktfedern selbst in die Ruhelage zurück-
    gedrückt -,vird, durch Ruhekontakte schließende
    Gegenkontaktfedern gehemmt wird und er unter
    Umstand-en nicht immer die absolute Ausgangs-
    lage erreicht. Dadurch besteht die Gefahr, daß bei
    den kleinen Ankerhüben ein genaues Zusammen-
    arbeiten zwischen der mit dem Anker bewegten
    StoPklinke und dein Steigrad nicht immer gewähr-
    leistet ist. L m auf diese Weise vorkommende Fehl-
    einstellungen zu vermeiden, hat man den Anker
    mit einer Druckfeder ausgerüstet, die nun bei Ab-
    fall den Anker unter L ben@-indung des von den
    ruhenden Kontaktfedern ausgehenden Gegendruckes
    in die Ruhelage zurückbringt. Abgesehen von dem
    zusätzlichen Aufwand hat diese Anordnung den
    \achteil, daß beim Anzug des Relais die Kraft
    der Druckfeder zusätzlich überwunden werden muß, so d,aß also das Relais mit einer größeren AW-Zahl dimensioniert werden muß.
  • Die Erfindung sichert nun ein stets einwandfreies Arbeiten des Wählerrelais ohne Aufwendung einer besonderen Druckfeder und demgemäß auch ohne besondere Dimensionierung des Relais dadurch, daß von den von dem Anker gesteuerten Relaiskontaktfedern die der Ankerrückbewegunggrichtung entgegen@vi.rlzenden schwächer sind als die Kontaktfedern, die unmittelbar vom Anker bewegt werden und mit ihrer Federkraft auf ihn zurüclzsvirl@en.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Der Einfachheit halber ist ein Wählerrelais gezeigt, das, neben der Betätigung des normalen Kontaktsatzes drei Noekenscheiben zur Steuerung von Kontaktfedern bewegt.
  • Fig. i zeigt das Wählerrelais in perspektivischer Ansicht von der Seite der Nockenscheiben her, F!.-.2 eine Seitenansicht des Relaisteiles.
  • Mit i sind drei auf derselben Welle befestigte Noekenscheiben bezeichnet. 2 sind die von den Lockenscheiben gesteuerten Kontalufedersätze, 3 sind Lötösen, in die die Kontaktfedern auslaufen. 4. ist der um eine bei 5 gelagerte Welle drehbare Relaisanker. Der Anker läuft in einen Lappen 6 aus, in dem die Stoßklinke 7 drehbar gelagert ist. Sie wird durch eine nicht dargestellte Feder in Richtur.-- des Steigrades 8 nach unten gedrückt. Das Steigrad, auf derselben Welle wie die Noekenscheiben und mit diesen fest verbunden, wird durch eine Feder c), die bei io durch eine Schraube mii Unterlegscheibe gehalten wird, gegen Zurückdrehen gesichert. Mit 14. ist der Spurenkörper bezeichnet, durch den der Kern i i hindurchgeführt ist. 1N-Iit 15, 16 und 17 sind die in Abhängigkeit von der Ankerbev-egung gesteuerten Außen-, Mittel-und Innenkontaktfedern bezeichnet, die in Lötösen 13 verlaufen. 12 sind die mit den Wicklungsenden verbundenen Lötösen.
  • Erhält das Relais Strom, so wird bei Anzug des Ankers das Steigrad 8 durch die Stoßklinke 7 Um eine Zaliiiteilung weiter (in Fig. a also nach rechts) geschaltet. Gleichzeitig wird durch den mit dem Anker q. starr verbundenen Ansclslagtvinlzel 18 und den Isoliersteg i9 in jedem Kontaktsatz der an der Mittelfeder 16 befindliche Betätigungslappen ao nach rechts bewegt, so daß der Ru ielzontal>t 2 1 geöffnet und der Arbeitskontakt 22 geschlossen wird. Nach Stromloswerden des Relais wird durch die Kraft der Mittelfeder der Anker über den Betätigungslappen 20 wieder zurückgedrückt, und zwar so weit, biss der mit dem Isoliersteg i9 fest verbundene Anschlagstift 23 an den Kern i i schlägt. Der Arbeitskontakt 22 wird wieder geöffnet, der Ruhekontakt 23 geschlossen.
  • Würde nun die Innenfeder 17, wie bisher üblich, genau so stark sein wie die anderen Federn, so könnte es vorkommen, daß der dann vorhandene Gegendruck dieser Feder den Anker daran hindert, in die absolute Ausgangslage zu gelangen. Dadurch wäre eine einwandfreie Fortschaltung der Nockenscheiben, da ja die Stoßklinke 7 nicht den vollen Hub ausführen könnte, in Frage gestellt. Aus diesem Grunde ist erfi.nduisgsgemäl- die Innenfeder 17 so schwach dimensioniert, daß sie kein Hindernis für die rückläufige Bewegung des Ankers in die Ruhelage darstellt.
  • Würde in Abänderung des soeben beschriebenen Beispiels das Wählerrelais mit indirektem Antrieb arbeiten, d. h., würde erst beim Ankerabfall eine Fortschaltung der Wählerarme bzw. der Nockenscheiben stattfinden, dann müßte an Stelle der inneren Kontaktfeder 17 die äußere Kontaktfeder 15 schwächer ausgebildet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Wählerrelais, insbesondere für Fernnielde -, vorzugsweise für Fernsprechanlagen, hei dein außer den normalen Relaiskontakten Walileinrichtungen (Schaltarme und oder Nockeuscheiben) betätigt werden, dadurch gekenn- zeichnet, daß von den von dem Anker- :- - steuerten Relai;slzontal>tfederii (15, 16, 17# die der Ankerrückbewegungsrichttuig entgegen- wirkenden Kontaktfedern f 17) sch,##@-äclier dirncn- sioniert sind als die Kontaktfedern i 16:, die un- mittelbar vom Anker (p bewegt `«-erdeis und mit ihrer Federkraft auf ihn zurücht@-irken.
DED12378A 1952-05-31 1952-05-31 Waehlerrelais Expired DE929373C (de)

Priority Applications (1)

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DED12378A DE929373C (de) 1952-05-31 1952-05-31 Waehlerrelais

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DED12378A DE929373C (de) 1952-05-31 1952-05-31 Waehlerrelais

Publications (1)

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DE929373C true DE929373C (de) 1955-06-27

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ID=7034063

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