DE928443C - Entwicklungsgeraet fuer photographische Schichttraeger - Google Patents

Entwicklungsgeraet fuer photographische Schichttraeger

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Publication number
DE928443C
DE928443C DEK15025A DEK0015025A DE928443C DE 928443 C DE928443 C DE 928443C DE K15025 A DEK15025 A DE K15025A DE K0015025 A DEK0015025 A DE K0015025A DE 928443 C DE928443 C DE 928443C
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DE
Germany
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plates
grooves
development device
slide
handle
Prior art date
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Expired
Application number
DEK15025A
Other languages
English (en)
Inventor
Otto W Krause
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Individual
Original Assignee
Individual
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Filing date
Publication date
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Priority to DEK15025A priority Critical patent/DE928443C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE928443C publication Critical patent/DE928443C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03DAPPARATUS FOR PROCESSING EXPOSED PHOTOGRAPHIC MATERIALS; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03D13/00Processing apparatus or accessories therefor, not covered by groups G11B3/00 - G11B11/00
    • G03D13/02Containers; Holding-devices
    • G03D13/08Devices for holding exposed material; Devices for supporting exposed material

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Photographic Developing Apparatuses (AREA)

Description

  • Entwicklungsgerät für photographische Schichtträger Gegenstand des Patents 894 199 ist ein Entwicklungsgerät, bei dem die zu entwickelnden Schichtträger (Filmblätter oder Platten) in Nuten von einander gegenüberliegenden Seitenplatten eingeschoben werden und die Seitenplatten in ihrer Entfernung voneinander einstellbar sind. Die seitlichen, die Schichtträger aufnehmenden Platten sind dabei auf beiden Seitenflächen mit Aufnahmenuten für die Schichtträger versehen und so zusammengebaut, daß nach Belieben die eine oder die andere mit den Aufnahmenuten versehene Seite in der Arbeitsstellung liegt. Die Aufnahmenuten für die Schichtträger auf der einen Seite sind gerade und dienen zur Aufnahme von Platten, während die Nuten auf der anderen Seite gekrümmt sind und zur Aufnahme von Filmblättern dienen. Bei dem Hauptpatent -sind die Nuten auf ihrer unteren Seite ;geschlossen, und insbesondere an der zur Aufnahme der Platten bestimmten Seite sind die die Nuten bildenden Zwischenstege so breit, daß der Zugang der Entwicklungsflüssigkeit an den Rändern der Platten behindert ist und infolgedessen die Ränder nicht in der gleichen Weise entwickelt werden.
  • Es ist ein Gegenstand der Erfindung, diesen Nachteil zu beseitigen und der Entwicklungsflüssigkeit den Zugang zu allen Teilen des Films zu ermöglichen. Zu diesem Zweck werden gemäß der Erfindung die geraden, zur Aufnahme von Platten dienenden Nuten durch einzelne Führungsansätze gebildet, die in der Querrichtung einen hinreichenden Spielraum zum Durchtreten der Flüssigkeit aufweisen.. Die zur Aufnahme - der Filmblätter dienenden gekrümmten Nuten werden durch Stege gebildet, die zur Führung der Filmblätter mit Verdickungen oder Vorsprüngen versehen sind. Vorzugsweise sind die Aufnahmenuten für die Schichtträger an ihrem unteren Ende offen, und ein an der unteren Verbindungsstange der Seitenplatten vorgesehenes Querstück stützt die unteren Kanten der in die Aufnahmenuten eingeführten Schichtträger.
  • Die Zeichnung zeigt als Beispiel eine Ausfühtrungsform der Erfindung, und zwar ist Fig. i eine Darstellung des Gestelles des zusammengesetzten Gerätes; Fig. 2 ist eine Seitenansicht von Fig. i von links gesehen; Fig. 3 ist ein Schnitt durch Fig. i in Richtung der Linie III-III, in der Pfeilrichtung gesehen; Fig.4 zeigt den oberen Teileiner Seitenwand des Gestelles in Verbindung mit einer Einrichtung zum Niederhalten der Filmblätter; Fig. 5 zeigt die Vorrichtung zum Niederhalten allein als Seitenansicht von Fig. 4; Fig. 6 ist ein Schnitt durch den unteren Verbindungsbolzen der Seitenwände mit Anschlägen zur Begrenzung der Äbwärtsbewegung der Filmblätter bzw. Platten; Fig. 7 ist ein Grundriß von Fig. 6.
  • Wie bei dem Hauptpatent besteht das Gerät aus den zwei seitlichen Platten 2, 3, die durch eine obere und eine untere Verbindungsstange 4 bzw. 5 in bestimmter Entfernung voneinander eingestellt und festgestellt werden können. Die beiden Seitenplatten 2 bzw. 3 sind auf der einen Seite zur Aufnahme von Platten, auf der anderen Seite zur Aufnahme von Filmblättern eingerichtet.
  • Abweichend von der Ausführung nach dem Hauptpatent sind, wie aus Fig.2 zu ersehen ist, zum Halten der einzüschiebenden photographischen Platten nicht von oben nach unten durchgehend Schlitze vorgesehen, vielmehr sind hier an den Platten 2 und 3 nur einzelne, über die Höhe der, ganzen Platte verteilte Führungsansätze 31 vorgesehen, die nur so schmal sind, daß zwischen ihnen eine Platte mit verhältnismäßig viel seitlichem Spielraum Platz hat. Die Entwicklungsflüssigkeit kann infolgedessen seitlich bequem an die Plätten heran und kann diese über ihre ganze Fläche befeuchten. Zwischen den Führungsansätzen 3 i sind Durchbrechungen 32 vorgesehen, durch die die Flüssigkeit ebenfalls hindurchtreten kann. In Fig. .4 sind diese Durchbrechungen der Übersichtlichkeit wegen fortgelassen, es sind hier nur die Ansätze 31 gezeigt. Am unteren Ende sind die durch die Ansätze gebildeten Nuten ' geschlossen, um die Platten zu halten. Man kann aber die Nuten unten auch offen lassen und die Platten durch eine besondere, später zu beschreibende Einrichtung stützen, die auf die untere Verbindungsstange 5 aufgesetzt wird.
  • Die in Fig. 3 dargestellten, zur Aufnahme der Filme dienenden Nuten 33 sind, abweichend von der Ausführung des Hauptpatents, sehr breit ausgeführt, und es sind an den die Nuten 33 bildenden Stegen- 34 Wülste - oder - Verdickungen 35 vorgesehen, die die Nuten verengen und für die einzuführenden Filme als Führung dienen. Der Film hat auf diese Weise einerseits eine gute Führung in der Nut, andererseits kann die Entwicklungsflüssigkeit ungehindert zuströmen und die Bildung von nicht genügend entwickelten Stellen am Rande des Films verhindern.
  • Diese Nuten sind am unteren Ende offen.. Um nun die Filme und gegebenenfalls bei unten offenen Plattennuten auch die Platten in der richtigen Lage zu halten;-ist--gemäß der Erfindung an dem unteren Verbindüngsbölzeil 5 ein Querstück 36 angebracht, das im einzelnen in Fig. 6 und 7 zu erkennen ist. Das Querstück besitzt einen halbrunden Mittelteil, mit ,dem- es in eine entsprechende Aussparung de; Verbindungsstange 5. eingesetzt und durch Ankleben mit ihr verbunden ist. Von diesem Mittelteil gehen zwei seitliche Flügel 37 aus, die mit planktförmigen Erhöhungen oder kleinen Spitzen 3& versehen sind. Außerdem besitzen diese Flügel in. der Mitte- Ausnehmungen 39, um den Zutritt der Entwicklüngsflüssigkeit auch von unten zu erleichtern. Wenn die Filme in die Nuten 33 eingesetzt sind, setzen sie sich mit ihren unteren Kanten auf die Flügel 37 des Querstückes auf und liegen mit ihrer Unterkante zwischen zwei Spitzen oder Ansätzen 38, so daß sie nicht nur in senkrechter Richtung, sondern auch in der Querrichtung gegen Verschiebung gesichert sind.
  • In gleicher Weise können sich auch die zu entwickelnden Platten auf diese seitlichen Flügel des Querstückes aufsetzen, wenn die Führungsnuten für die Platten unten offen sind.
  • In entsprechender Weise ist auch an der oberen Seite des Gerätes eine Vorrichtung vorgesehen, die verhindern soll, daß insbesöndere die Filme beim Aufundabbewegen der Einrichtung in dem Flüssigkeitsbehälter sich nach oben hin verschieben. Diesem Zweck, dient ein Schieber 40, der auf den an der oberen Querstange 4 befestigten Traggriff 13 aufgesetzt wird. Der Schieber besteht aus einem dem Querschnitt des Traggriffs angepaßten, geschlossenen oberen Teil, also bei dem Ausführungsbeispiel aus einem Kranz von rechteckigem Querschnitt, dessen Ecken mit Schlitzen 41 versehen sind, so daß die Wände nach innen federn können und sich federnd an den Handgriff 13 anlegen. Es wird dadurch verhindert, daß sich der Schieber durch die bei Benutzung des Gerätes auftretenden, nur verhältnismäßig kleinen Kräfte unbeabsichtigt verschieben kann. Außerdem sind an den Längswänden des Kranzes Aussparungen 42 vorgesehen, die dazu dienen, auch bei verschieden hoher Einstellung ein Verdecken der zum Anhängen der Vorrichtung dienenden, in dem Handgriff vorgesehenen Löcher -zu verhindern. An den rechteckigen Kranz schließen sich dann zwei winkelförmig gebogene Flügel 43, 44 an, deren senkrecht nach unten gerichteter Teil 43 in seitliche Abflachungen der Stange 4 einfaßt, um die Flügel zu stützen, während der sich an die Teile 43 anschließende schräge Teil 44 der Flügel in seiner Neigung etwa der :Neigung der OL)erkante der Seitenplatten entspricht; er trägt an seiner Unterseite wiederum Spitzen oder andere punktförmige Erhebungen 45, die sich zwischen die Platten oder Filme legen und sie auch oben gegen seitliche Bewegung schützen.
  • Die dargestellte Ausführung der Seitenplatten ist für eine Entwicklungsvorrichtung gedacht, bei der sechs Filme bzw. sechs Platten gleichzeitig entwickelt werden, also auf jeder Seite der Mittelebene je drei Filme bzw. Platten eingeführt werden. Man kann natürlich die Einrichtung auch für eine geringere oder eine größere Anzahl von Platten oder Filmen bauen. In diesem Falle muß dann entsprechend der größeren Anzahl von Nuten auch eine größere Anzahl von Schlitzen vorhanden sein.
  • Natürlich können sowohl das Querstück 36 als auch der Schieber 4o anders ausgebildet sein, wie oben beschrieben und in der Zeichnung gezeigt, z. B. brauchen diese Teile nicht an den Querstangen 4. bzw. 5 befestigt zu sein, sondern können durch besondere Verbindungsstücke mit den Seitenplatten verbunden oder an diesen unmittelbar angesetzt sein, wobei dann zweckmäßig an den beiden Seitenplatten je ein Querstück bzw. Schieber vorzusehen ist. Es können ferner die Führungsansätze 31 für die beschichteten Platten prismatisch ausgebildet sein. Es ist aber zweckmäßig, sie, wie bei 51 in Fig. 4 an einem solchen Führungsansatz gezeichnet, konisch auszubilden derartig, daß sie sich von ihrer Grundfläche, mit der sie an der Wand anliegen, nach außen hin verjüngen. Es wird dadurch der Vorteil erreicht, daß die eingeführten Platten, unabhängig von ihrer Stärke und von der Tiefe, mit der sie zwischen den Ansätzen liegen, immer nur mit ihrer äußersten Kante an den Führungsansätzen anliegen können und dadurch eine Beschädigung der Platten vermieden wird. Diese konische Ausbildung der Führungsansätze ist auch für die Führungsleisten bei dem Hauptpatent anwendbar. Das Gerät kann aus einem beliebigen Werkstoff bestehen, der von der Entwicklungsflüssigkeit nicht angegriffen wird, vorzugsweise verwendet man ein Kunstharz, das durch Spritzen oder Pressen geformt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Entwicklungsgerät, bei dem die zu entwickelnden Schichtträger (Filmblätter oder Platten) in Nuten zweier mit Abstand voneinander gehaltener Seitenplatten eingeschoben werden, nach Patent 894 i99, dadurch gekennzeichnet, daß die geraden, zur Aufnahme von Platten dienenden Nuten durch Reihen von einzelnen Führungsansätzen (3 i) gebildet. sind. deren Abstand in der Querrichtung größer ist als die Dicke der einzulegenden Platten. a. Entwicklungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in den Seitenplatten zwischen den Führungsansätzen (31) einer Reihe Aussparungen (3a) zum Durchtritt der Entwicklungsflüssigkeit vorgesehen sind. 3. Entwicklungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsansätze W), ausgehend von der Wand, an der sie sitzen, verjüngt sind, so daß die beschichteten Platten nur mit ihren äußeren Kanten an ihnen zur Anlage kommen können. Entwicklungsgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Aufnahme von Filmblättern dienenden gekrümmten Nuten durch Stege (34) gebildet werden, die zur Führung der Filmblätter mit Verdickungen oder Vorsprüngen (35) versehen sind. 5. Entwicklungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmenuten für die Schichtträger an ihrem unteren Ende offen sind und daß vorzugsweise an der unteren Verbindungsstange (5) der Seitenplatten ein die unteren Kanten der in die Aufnahmenuten eingeführten Schichtträger abstützendes Querstück (36) vorgesehen ist. 6. Entwicklungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück (36) an der dem Schichtträger zugekehrten Seite mit kleinen Erhöhungen oder Spitzen versehen ist, die die unteren Kanten der einzelnen Schichtträger voneinander getrennt halten. 7. Entwicklungsgerät nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Querstück mit Aussparungen (39) versehen ist, die das Durchtreten von Entwicklungsflüssigkeit zwischen die Filme erleichtern. B. Entwicklungsgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch einen vorzugsweise über den Handgriff (13) aufschiebbaren Schieber (40), der mit seitlich sich erstreckenden Flügeln (43, 44) den oberen Anschluß des Halters bildet und an dessen den Schichtträgern zugekehrten Flügelseite Erhöhungen oder Spitzen od.dgl. vorgesehen sind, die die oberen Kanten der Schichtträger voneinander getrennt halten. 9. Entwicklungsgerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der geschlossene, den Handgriff (13) umfassende Teil (4o) des Schiebers so geschlitzt und ausgespart ist, daß federnde, den Schieber in der eingestellten Lage haltende Lappen gebildet werden und die an dem Handgriff (13) vorhandenen Löcher zum Anhängen des Gerätes bei jeder Stellung des Schiebers frei sind.
DEK15025A 1952-08-03 1952-08-03 Entwicklungsgeraet fuer photographische Schichttraeger Expired DE928443C (de)

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DE (1) DE928443C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034479B (de) * 1955-07-29 1958-07-17 Johannes Bockemuehl Einsatz zur Behandlung von Planfilmen in Filmentwicklungsdosen
DE1140456B (de) * 1960-07-12 1962-11-29 Otto W Krause Entwicklungsgeraet fuer fotografische Schichttraeger in Form eines Traggestells

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1034479B (de) * 1955-07-29 1958-07-17 Johannes Bockemuehl Einsatz zur Behandlung von Planfilmen in Filmentwicklungsdosen
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