DE928343C - Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen - Google Patents
Verfahren zum Wasserabstossendmachen von FaserstoffenInfo
- Publication number
- DE928343C DE928343C DEF2753D DEF0002753D DE928343C DE 928343 C DE928343 C DE 928343C DE F2753 D DEF2753 D DE F2753D DE F0002753 D DEF0002753 D DE F0002753D DE 928343 C DE928343 C DE 928343C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- water
- repellent
- fibrous materials
- impregnated
- zirconium
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M11/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising
- D06M11/07—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with halogens; with halogen acids or salts thereof; with oxides or oxyacids of halogens or salts thereof
- D06M11/11—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with inorganic substances or complexes thereof; Such treatment combined with mechanical treatment, e.g. mercerising with halogens; with halogen acids or salts thereof; with oxides or oxyacids of halogens or salts thereof with halogen acids or salts thereof
- D06M11/20—Halides of elements of Groups 4 or 14 of the Periodic Table, e.g. zirconyl chloride
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M13/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M13/02—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with hydrocarbons
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06M—TREATMENT, NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE IN CLASS D06, OF FIBRES, THREADS, YARNS, FABRICS, FEATHERS OR FIBROUS GOODS MADE FROM SUCH MATERIALS
- D06M13/00—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment
- D06M13/10—Treating fibres, threads, yarns, fabrics or fibrous goods made from such materials, with non-macromolecular organic compounds; Such treatment combined with mechanical treatment with compounds containing oxygen
- D06M13/184—Carboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
- D06M13/188—Monocarboxylic acids; Anhydrides, halides or salts thereof
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06P—DYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
- D06P5/00—Other features in dyeing or printing textiles, or dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form
- D06P5/02—After-treatment
- D06P5/10—After-treatment with compounds containing metal
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatments For Attaching Organic Compounds To Fibrous Goods (AREA)
Description
Es ist ein Verfahren zum Wasserabstoßendmachen von Faserstoffen bekannt, nach dem die
Faserstoffe mit Fettsäureverbindungen von seltenen Erdmetallen imprägniert werden. Es ist ferner auch
schon vorgeschlagen worden, Faserstoffe dadurch wasserabstoßend zu machen, daß man sie mit einer
Emulsion von Paraffin, Stearinsäure und einem seifenfreien, synthetischen Emulgator in Wasser
sowie mit einer wäßrigen Lösung von Aluminiumformiat imprägniert.
Es wurde nun gefunden, daß man noch bessere wasserabstoßende Imprägnierungen auf Faserstoffen
erzielen kann, deren wasserabstoßende Wirkung insbesondere auch bei mehrmaligem Waschen nicht
erheblich zurückgeht, wenn man die Faserstoffe mit unter Verwendung von hochwirksamen synthetischen
Emulgatoren hergestellten Emulsionen von wasserabstoßenden Verbindungen, wie Paraffin,
Wachsen oder Fettstoffen, und mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von Zirkonoxychlorid oder
Zirkonoxynitrat oder mit wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren Hydrolysaten dieser Salze
imprägniert und die so behandelten Faserstoffe, gegebenenfalls nach anschließendemZwischentrocknen,
mit heißem Wasser spült und heiß trocknet.
Zur Herstellung der erfindungsgemäß zur Anwendung gelangenden Paraffin- oder Wachsemulsionen
dienen hochwirksame synthetische Emulgatoren, ζ. B. Kondensationsprodukte aus höhermolekularen,
aliphatischen Oxyverbindungen, wie Oleylalkohol, und einem Überschuß von Äthylenoxyd,
mit einem Überschuß von Äthylenoxyd behandelte Kondensatiorisprodukte aus Kolophonium
und Phenolen, mit Äthylenoxyd kondensierte alkylierte Phenole oder Kondensationsprodukte aus
höheren Fettsäuren und Aminosäuren. Man erzielt
eine besonders gute wasserabstoßende Wirkung, wenn die verwendeten Paraffin- oder Wachsemulsionen
möglichst wenig Emulgiermittel, beispielsweise etwa ι g auf ι 1 Imprägnierflotte, enthalten.
Die Heißwassernachbehandlung der wie beschrieben imprägnierten Faserstoffe nach der Erfindung
kann unmittelbar nach dem Imprägnieren oder auch nach anschließendem Zwischentroeknen
zu einem beliebigen späteren Zeitpunkt vorge·· ίο nommen werden. Im allgemeinen wird die wasserabstoßende
Wirkung durch das Zwischentroeknen günstig beeinflußt.
Nach dem neuen Verfahren, das im folgenden durch einige Ausführungsbeispiele erläutert wird,
gelingt es, die verschiedenartigsten Faserstoffe derart wasserabstoßend zu machen, daß die wasserabstoßende
Wirkung auch wiederholten Wäschen mit Seife widersteht. Die erzielten Imprägnierungen
sind ferner dekaturecht. Die wasserabstoßende Wirkung ist so gut, daß der sogenannte
Wasserabperleffekt auftritt, d. h. daß Wasser, das auf erfindungsgemäß imprägnierte Faserstoffe aufgespritzt
wird, in Tropfenform abperlt.
Ein Vergleich mit dem bekannten Verfahren, nach dem die erste Imprägnierung unter Verwendung
eines Gemisches aus 26 Teilen Stearinsäure, 12 Teilen ölsäure, 36 Teilen Paraffin, verseift mit
26 Teilen Natriumhydroxyd, in 800 Teilen Wasser vorgenommen wird, ist nicht durchführbar, da sich
nach diesen Angaben eine brauchbare Emulsion nicht herstellen läßt; im übrigen unterscheidet sich
das bekannte Verfahren von dem neuen Verfahren insofern, als nach ersterem große Mengen von Seife
mitverwendet werden, während nach letzterem seifenfreie oder geringfügige Mengen Seife enthaltende
Emulsionen zur Anwendung gelangen.
Man stellt zunächst folgende Imprägnierflotte her: 62,5 g einer Emulsion aus 8% Paraffin, 8°/o
Ceresin, 7% Montansäureester, 2°/o eines durch Kondensation von Oleylalkohol mit mehreren Molekülen
Äthylenoxyd erhältlichen Emulgiermittels und 75 % Wasser werden- mit 600 ecm Wasser von
700 angerührt; diese Emulsion wird einer Lösung von 12 g Zirkonoxychlorid mit einem Gehalt von
4Ö°/o ZrO2 in 300 ecm Wasser von 70'0 zugesetzt;
bei 65Oi rührt man in diese Flotte 30 ecm ioprozentige
wäßrige Natriumcarbonatlösung und nach dem Abkühlen auf 450 2 ecm Essigsäure und 2,2 g
kristallisiertes Natriumacetat als 2oprozentige wäßrige Lösung ein. Die Flotte besitzt alsdann einen
pH-Wert von 3,9.
In dieser Flotte behandelt man nun bei 450
ι Minute lang Textilstoffe, wie leichtes CellulosehydratzellwoHgewebe,
glattes, ungefärbtes Viskosekunstseidengewebe, Acetatkunstseidengewebe, frisch gefällte, säurefreie, lose Kupferzellwolle, gefärbten,
dioht gewebten Baumwollpopeliniestoff
(Regenmantelstoff), dünnes, leichtes Wollgewebe, Mischgewebe aus Wolle und Zellwolle (1 :1) oder
Schappeseidengewebe. Darauf werden die imprägnierten Textilstoffe abgequetscht und in üblicher
Weise getrocknet. ■ Vor der ersten Wäsche zieht man die Textilstoffe 1 Minute lang durch 950
heißes Wasser, wobei sie sich sofort benetzen, spült kurz und trocknet 30 Minuten lang im Trockenschrank
bei 85 bis 95°. Die so behandelten Textilstoffe zeigen alsdann einen ausgezeichneten Wasserabperleff
ekt, der auch nach der fünften Wäsche noch
vorhanden ist. Die imprägnierten Gewebe sind außerdem dekaturecht. Lose Kupferzellwolle, die
wie oben imprägniert wurde, hält eine 32stündige Walke aus, ohne daß die wasserabstoßende Wirkung
merklich verringert wird.
Die Heißwassernachbehandlung kann auch bei niedrigerer Temperatur erfolgen. Temperaturen
über 80° sind jedoch vorzuziehen, weil die Textil- ■
stoffe dabei schneller benetzt werden.
80 Beispiel 2
Man stellt zunächst folgende Imprägnierflotte her: 75 g einer Emulsion aus 12% Tranketon (erhältlich
durch Destillation der Calciumsalze der Tranfettsäuren), 12% Montansäureester, 0,3% Natriumcarbonat,
1,4 % eines durch Kondensation von Oleylalkohol mit mehreren Molekülen Äthylenoxyd
erhältlichen Emulgiermittels und Wasser werden mit 250 ecm Wasser von 25:a angerührt; ferner
werden 12 g Zirkonoxychlorid mit einem Gehalt von 46% ZrO2 bei 500 in 200 ecm Wasser gelöst;
dazu gibt man 30 ecm ioprozentige Natriumcarbonatlösung
und 2 ecm Essigsäure, worauf man auf 25° abkühlt; dann rührt man die Wachsemulsion
in die Zirkonsalzlösung ein, füllt mit Leitungswasser auf 1 1 auf und setzt noch 7,5 ecm einer
2Oprozentigen wäßrigen Lösung von kristallisiertem Natriumacetat zu. Die so erhaltene Flotte besitzt
einen pH-Wert von etwa 3,9.
In dieser Flotte behandelt man die im Beispiel 1 genannten Textilgewebe, und zwar Zellwolle,
Kunstseide oder Baumwolle 1 Minute lang, wolle- oder seidehaltige Textilstoffe 10 Sekunden lang. Die
so imprägnierten Textilstoffe werden alsdann abgequetscht und (außer dem Seidenstoff) durch Verhängen
an der Luft während V2 Stunde leicht angetrocknet. Darauf bringt man die Textilstoffe
ι Minute lang in 970 warmes Wasser, spült kurz und trocknet 30 Minuten lang im Trockenschrank
bei 85 bis 95'0'. Man erhält in allen Fällen einen sehr no
guten und beständigen sowie dekaturechten Abperleffekt. Viskosekunstseide trocknet man vor der
Heißwassernachbehandlung zweckmäßig völlig, da die wasserabstoßende Wirkung dadurch noch verbessert
wird.
B e i s ρ i e 1 3
Man bereitet zunächst eine wäßrige Paraffinemulsion, die 10 %>
Paraffin, io°/o Caserin, 8,750Zo
Montansäureester, 5°/o Ölsäure, 0,7% Natriumhydroxyd und 1,25% eines Kondensationsproduktes
aus Oleylalkohol und mehreren Molekülen Äthylenoxyd-enthält; 50 g dieser Emulsion werden
mit 350 ecm Wasser von 500 angerührt; diese
Lösung wird bei 45° in eine Lösung von 12 g Zirkonoxychlorid mit einem Gehalt von 46 °/o Zr O2
in 200 ecm Wasser eingerührt; dazu gibt man
30 ecm ioprozentige Natriumcarbonatlösung, 2 ecm
Essigsäure, 350 ecm Wasser von 250 sowie 1,2 g
kristallisiertes Natriumacetat in Form einer 2oprozentigen wäßrigen Lösung. Die gebrauchsfertige
Flotte besitzt einen ppj-Wert von 3,9. Der ölsäuregehalt
verleiht der Paraffinstammemulsion eine gute Beständigkeit und bewirkt, daß die Flotte
wenig zum Schäumen neigt.
In die so bereitete Flotte taucht man die im Beispiel ι genannten Textilgewebe 1 Minute lang bei
400 ein, quetscht dann ab, so daß Zellwollgewebe eine Gewichtszunahme von 115% aufweist, und
läßt 1Ii Stunde lang zusammengerollt liegen. Dann
taucht man die Textilstoff e 1 Minute lang in Wasser von 95°, spült kurz mit Wasser nach und trocknet
30 Minuten lang im Trockenschrank bei 85 bis 95°. Die so< behandelten Textilstoffe sind sehr gut und
beständig wasserabstoßend imprägniert worden.
Die Heiß wassernachbehandlung kann mit ähnlichem Ergebnis auch bei 70° erfolgen.
Man bereitet eine Paraffinemulsion, wie im Beispiel 3 beschrieben, die aber an Stelle des Oleylalkohol-Äthylenoxyd-Kondensationsproduktes
2,5 °/o eines Emulgiermittels enthält, das zu zwei Dritteln
aus dem Kaliumsalz der Oleylaminoessigsäure und zu einem Drittel aus Benzylalkohol besteht; 50 g
dieser Emulsion werden mit 350 ecm Wasser von 60Ol angerührt und einer Lösung von 12 g Zirkonoxychlorid
mit einem Gehalt von 46% ZrO2 in
200 ecm Wasser von 6o° zugesetzt; dazu gibt man langsam 30 ecm ioprozentige Natriumcarbonatlösung
und darauf 2 ecm Essigsäure sowie 350 ecm Wasser von 50°. Schließlich stumpft man mit 1 g
kristallisiertem Natriumacetat, in wenig Wasser gelöst, auf einen pH-Wert von 3,9 ab.
Mit dieser Flotte werden die im Beispiel 1 genannten
Gewebe 1 Minute lang bei 550 imprägniert,
darauf abgequetscht und bei 85 bis 950' getrocknet. Vor der ersten Wäsche taucht man die Gewebe
ι Minute lang in Wasser von 95 °, das im Liter 0,1 g
oleylmethylaminoäthansulfonsaures Natrium gelöst enthält. Die so behandelten Textilstoffe zeigen auch
nach der fünften Seifenwäsche noch einen sehr guten Abperleffekt.
Ähnliche Ergebnisse erzielt man, wenn man statt der o,oiprozentigen Lösung von oleylmethylaminoäthansulfonsaurem
Natrium eine über 90° heiße o.oiprozentige Lösung eines Kondensationsproduktes
aus Oleylalkohol und mehreren Molekülen Äthylenoxyd oder eine äquivalente Menge eines
anderen Netzmittels beim Eintauchen der imprägnierten Textilstoffe vor der ersten Wäsche mitverwendet.
Man bereitet zunächst folgende Emulsion: 40 g Paraffin, 40 g Ceresin, 35 g Montansäureester und
10 g eines Emulgiermittels aus dem Kaliumsalz der Oleylaminoessigsäure und Benzylalkohol, wie im
Beispiel 4 beschrieben, werden geschmolzen und bei 8o'° mit einer konzentrierten Lösung von 7 g eines
Kondensationsproduktes aus Oleylalkohol und mehreren Molekülen Äthylenoxyd versetzt und
dann mit Wasser von 700 auf 400 g aufgefüllt.
Zur Herstellung einer Imprägnierflotte werden 50 g obiger Emulsion mit 350 ecm Wasser von 6o°
angerührt und darauf einer Lösung von 12gZirkonoxychlorid in 200 ecm Wasser von 6o'° zugesetzt;
dazu gibt man 350 ecm kaltes Wasser und bei 45'° langsam 30 ecm ioprozentige Natriumcarbonatlösung,
2 ecm Essigsäure und 2 g kristallisiertes Natriumacetat als ioprozentige wäßrige Lösung.
Mit dieser Flotte imprägniert man die im Beispiel 1 erwähnten Textilstoffe 1 Minute lang bei 45°. Darauf
wird abgequetscht und bei 85 bis 9501 getrocknet. Vor der ersten Wäsche taucht man die imprägnierten
Textilstoffe 1 Minute lang in Wasser von über 900, wobei sie sich sofort benetzen.
Man kann die Imprägnierflotte auch auf andere Weise herstellen, z. B. andere Temperaturen oder
Konzentrationen beim Anrühren der einzelnen Bestandteile wählen oder das Zirkonsalz zuerst abstumpfen,
wobei man außer Natriumcarbonat auch Borax verwenden kann, und die Paraffinemulsion
darauf in die abgestumpfte Zirkonsalzlösung einrühren, man kann ferner die Wachsbestandteile
ändern, oder man kann an Stelle von Zirkonoxychlorid auch Zirkonoxynitrat oder wasserlösliche
oder in Wasser dispergierbare Hydrolysate dieser Salze verwenden.
In allen Fällen erhält man durch die Heißwassernachbehandlung weitgehend waschechte, wasserabstoßende
Wirkungen und vielfach Abperleffekte von bisher unerreichter Güte und Waschbeständigkeit.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH:Verfahren zum Wasserabstoßendmachen von Faserstoffen durch Behandeln mit wasser abstoßenden Verbindungen, wie Paraffin, Wachsen oder Fettstoffen, und Zirkonverbindungen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Faserstoffe mit unter Verwendung von hochwirksamen synthetischen Emulgatoren hergestellten Emulsionen der wasserabstoßenden Verbindungen und mit wäßrigen Lösungen oder Dispersionen von Zirkonoxychlorid oder Zirkonoxynitrat oder mit wasserlöslichen oder in Wasser dispergierbaren Hydrolysaten dieser Salze imprägniert und die so behandelten Faserstoffe, gegebenenfalls nach anschließendem Zwischentrocknen, mit heißem Wasser spült und heiß trocknet.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 439 397, 503 911.1 509511 5.55
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF2753D DE928343C (de) | 1938-05-17 | 1939-04-16 | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE2328431X | 1938-05-17 | ||
| DEF2753D DE928343C (de) | 1938-05-17 | 1939-04-16 | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE928343C true DE928343C (de) | 1955-05-31 |
Family
ID=25973684
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF2753D Expired DE928343C (de) | 1938-05-17 | 1939-04-16 | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE928343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039476B (de) * | 1955-03-25 | 1958-09-25 | Gerbstoffwerk Oberlahnstein A | Verfahren zur Herstellung von Impraegnierdispersionen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE439397C (de) * | 1922-12-09 | 1927-01-13 | Fred S Bennett Inc | Verfahren zur Herstellung wasserabstossender Textilstoffe |
| DE503911C (de) * | 1923-05-15 | 1930-07-31 | Vivatex Processes Inc | Verfahren zum Impraegnieren von Baumwollgut zum Schutz desselben gegen Stocken und Pilzbildung |
-
1939
- 1939-04-16 DE DEF2753D patent/DE928343C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE439397C (de) * | 1922-12-09 | 1927-01-13 | Fred S Bennett Inc | Verfahren zur Herstellung wasserabstossender Textilstoffe |
| DE503911C (de) * | 1923-05-15 | 1930-07-31 | Vivatex Processes Inc | Verfahren zum Impraegnieren von Baumwollgut zum Schutz desselben gegen Stocken und Pilzbildung |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1039476B (de) * | 1955-03-25 | 1958-09-25 | Gerbstoffwerk Oberlahnstein A | Verfahren zur Herstellung von Impraegnierdispersionen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE762964C (de) | Verfahren zum Wasserabweisendmachen von Cellulosefasern | |
| EP0108925B1 (de) | Glättemittel für Textilfasermaterial | |
| DE3706664A1 (de) | Fluessige textilbehandlungsmittel | |
| DE738763C (de) | Verfahren zum Faerben von geformten Gebilden aus Superpolyamiden | |
| DE928343C (de) | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen | |
| DE3852637T2 (de) | Verfahren zum Färben von Wolle und sonstigen keratinhaltigen Fasern. | |
| DE1098904B (de) | Verfahren zum optischen Aufhellen von Polyesterfasern | |
| DE1000778B (de) | Verfahren zur Veraenderung der Oberflaechenstruktur von Polyesterfasern | |
| DE729286C (de) | Verfahren zum Impraegnieren von Textilstoffen | |
| DE872784C (de) | Verfahren zur Verbesserung der Knitterechtheit von aus Cellulose bestehenden Textilien | |
| DE722258C (de) | Verfahren zum Mercerisieren | |
| DE939924C (de) | Verfahren zur Veredlung von aus regenerierter Cellulose hergestellten textilen Gebilden | |
| DE752227C (de) | Appretur- und Schlichtemittel | |
| DE975801C (de) | Verfahren zum Impraegnieren von Textilien mit Metallsalze enthaltenden waessrigen Dispersionen von Paraffin oder Wachsen im Einbad-Verfahren | |
| DE691868C (de) | Verfahren zum Verseifen von ganz oder teilweise auvon Kunsthaar, Baendchen, Filmen, Folien oder Hohlkoerpern aus Celluloseestern | |
| DE731667C (de) | Verfahren zum Veredeln von Textilgut | |
| AT154568B (de) | Verfahren zum Wasserfestmachen von Textilien aller Art. | |
| AT160856B (de) | Verfahren zur Erhöhung der Knitterfestigkeit von Textilien. | |
| DE715318C (de) | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von mit substantiven Farbstoffen gefaerbtem Textilgut aus reinen Cellulosefasern oder aus Gemischen aus pflanzlichen und tierischen Fasern | |
| DE748226C (de) | Verfahren zum Wasserabstossendmachen von Faserstoffen | |
| DE742373C (de) | Verfahren zur Veraenderung der Umsetzungsfaehigkeit von natuerlichen oder kuenstlich geformten Proteinstoffen, deren Abkoemmlingen oder Substitutionsprodukten | |
| DE1215641B (de) | Verfahren zum Hydrophobieren von Textilien | |
| DE651231C (de) | Mattierungsverfahren fuer Kunstseide | |
| AT157691B (de) | Verfahren zur Wasserdichtmachen von Textilgut. | |
| AT264444B (de) | Verfahren zur Behandlung von Keratinfasern, um sie nicht-verfilzbar zu machen |