DE92606C - - Google Patents

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DE92606C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01GPRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
    • D01G25/00Lap-forming devices not integral with machines specified above

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES A
fv PATENTAMT. \|
Bei Vliefstäfelungsvorrichtungen mit Mangeiwalze, bei welchen die Mangelwalze aufser' der Aufmangelung des Flors auch die Trennung desselben herbeiführt bezw. hierbei mitwirkt, la'fst sich eine Reinigung der Walze von den sich aus der Schmelze und den Unreinigkeiten des Materials bildenden und auf der Walzenoberfläcbe festhaftenden Schmutztheilen während des Betriebes nur periodisch an den Endpunkten der Walzenbahn bewerkstelligen. Da nun der Weg der Mangelwalze — der jedesmaligen Vliefsbreite entsprechend — immer der gleiche ist, so gelangen auf beiden Endpunkten immer wieder genau dieselben Stellen der Walzenoberfla'che zur Reinigung an die zu diesem Zwecke angeordneten, mit Filzstoffen bezogene« Reinigungsleisten oder ähnlichen Mechanismen. Die dazwischen liegenden Stellen erfahren keine Reinigung; an diesen haufen sich die Schmutztheile schliefslich zu vollständigen Schichten an, so dafs die Walze — bei sehr schmutzhaltigem Material — oft sogar eine ovale Form erhält, wodurch das vortheilhafte Arbeiten der Maschine beeinträchtigt wird.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun eine Einrichtung, durch welche eine gleichmäfsige ■ Reinigung des vollen Umfanges der Mangelwalze herbeigeführt wird.
. Zu diesem Zwecke wird der Walze aufser der durch ihren Hin- und Hergang bedingten Umdrehung noch eine Sonderdrehung ertheiit, wodurch nach und nach alle Theile der Walzen-.
oberfläche. zum Anstrich an die Reinigungsleisten kommen und somit die Walze auf ihrem vollen Umfange rein gehalten wird.
Die beiliegenden Zeichnungen veranschaulichen die Anwendung der neuen Vorrichtung bei einer Mangelwalze, welche den Flor durch einen nach den Bahnenden zu beschleunigten Lauf trennt. Die Mechanismen zur Beschleunigung der Mangelwalze entsprechen den in der Patentschrift Nr. 90036 dargestellten und brauchen daher hier nicht näher erläutert werden. ·
Ein Unterschied besteht nur insofern, als die Mangelwalze m bei der durch Fig. 1, 2 und 3 veranschaulichten Ausführungsform nicht, wie üblich, auf einer feststehenden Zahnstange, sondern auf einer endlosen Kette k infolge Eingriffs des Zahnrads m1 abrollt. Die Kette k läuft über die Spannrollen Ä1 und /i2; in ihren unteren Lauf greift ein Triebrad A3 ein, auf dessen Achse ein Klinkenrad 4 befestigt ist, welches durch den Hebel 6 mit daran gelagerter Klinke 7 vom Florlegerwagen A aus schaltweise in Drehung versetzt wird. Zu diesem Zwecke greift der am Wagen A befestigte Mitnehmerbolzen 8 in ein Schlitzauge des Hebels 6, wodurch beim jedesmaligen Rückgang des Florlegers der Hebel 6 gedreht und damit die Kette um ein Stück fortbewegt wird, was wiederum eine entsprechende Sonderdrehung der Mangelwalze zur Folge hat. Die Gewichtsklinke 5 dient zum Gegenhalt, damit
die Kette beim' Rücklauf der Walze nicht wieder rückwärts mitgenommen werden kann. Als Reinigungsvorrichtung dienen bewegliche Putztücherp1 und p'- von Filz oder ähnlichem Stoff; dieselben sind mit dem einen Rande 'an Haltern befestigt, welche auf der Führungsleiste für die Mangelwalze sitzen. Der andere Rand der' Putztücher ist an einer in Hebelarmen h1 und /r gelagerten Stange befestigt. An den Hebeln hl und h- wirkende Gewichte halten die Tücher straff. An diese ThUr stöfst die Walze bei jedem Ausschlag an und reinigt sich durch ihre Drehung.
Statt dieser beweglichen Tücher können auch am Florleger befestigte Leisten L1 und L-(Fig. 4), mit Filzbezug angeordnet werden, ebenso könnten mit Filz belegte Walzen oder ähnliche Mechanismen angeordnet werden.
Statt der endlosen Kette kann aber auch die seither zum Abrollen der Mangelwalze benutzte Zahnstange verwendet werden; nur mufs dann derselben eine Verschiebung in horizontaler Richtung ertheilt werden. Fig. 5 zeigt eine diesbezügliche Vorkehrung. Die schlittenartig geführte Zahnstange ^ wird durch die vom Abführtisch B des Flors aus angetriebene Schnecke 10, .welche das Zahnrad 11 mit Kurbelzapfen 12 in Drehung versetzt, mittelst der Schubstange 13 hin-und hergeschoben.
Die Verschiebung der Zahnstange mufs bei dieser Anordnung gleich dem Umfang der Mangelwalze sein.

Claims (3)

  1. Patent-AnSprüche:
    ι . Eine Vliefsta'felungsvorrichtung mit Mangelwalze, bei welcher zum Zwecke einer Reinigung der Mangelwalze (m) auf ihrem vollen Umfange dieser aufser der durch . die Florlegung bedingten Umdrehung noch ■'. eine Sonderdrehung ertheilt wird, welche die Walze nach und nach mit allen Theilen ihres Umfanges mit den Abstreichern (plp2) oder den sonstigen Reinigungsmitteln in .: Berührung bringt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der Vliefstäfelungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die Sonderdrehung der Mangelwalze (m) durch schaltweise Weiterbewegung der Triebkette (k) herbeigeführt wird, auf der die Walze infolge Eingriffs mittelst Kettenrades (ml<) abrollt.
  3. 3. Eine Ausführungsform der Vliefsta'felungsvorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher die schaltweise bewegte Triebkette nach Anspruch 2 durch eine um das Mafs des Walzenumfanges hin und her verschobene
    : Zahnstange fc) ersetzt ist.
    • Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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