DE925750C - Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. - Google Patents

Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl.

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DE925750C
DE925750C DEJ7089A DEJ0007089A DE925750C DE 925750 C DE925750 C DE 925750C DE J7089 A DEJ7089 A DE J7089A DE J0007089 A DEJ0007089 A DE J0007089A DE 925750 C DE925750 C DE 925750C
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DE
Germany
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container
closure part
liquid
cross
closure
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Jagenberg Werke AG
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Jagenberg Werke AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D3/00Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines
    • B65D3/02Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape
    • B65D3/08Rigid or semi-rigid containers having bodies or peripheral walls of curved or partially-curved cross-section made by winding or bending paper without folding along defined lines characterised by shape having a cross-section of varying shape, e.g. circular merging into square or rectangular

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cartons (AREA)

Description

  • Flüssigkeitadichter Behälter aus Papier, Karton od. dgl.
  • Zur Anfnahme von Flüssigkeiten, wie Milch, oder zur Aufnahme anderer Füllgüter, die vor äußeren Einflüssen geschützt werden müssen, finden vielfach Behälter aus Papier oder Karton Verwendung, die einem nur einmaligen Gebrauch dienen und die aus hygienischen und wirtschaftlichen Gründen den mehrmalig zu gebrauchenden Behältern aus Glas oder Metall vorzuziehen sind.
  • Derartige Behälter weisen zweckmäßig eine konische Form auf, die ein Ineinanderstapeln und damit eine raumsparende Lagerung und einen raumsparenden Versand ermöglicht. Dieser Vorteil der konischen Behälter ist besonders bedeutungsvoll, da im allgemeinen die Herstellung solcher Behälter durch Papierverarbeitungsbetriebe erfolgt und von diesen in großen Mengen an den Zwischenverbraucher geliefert werden, der das FüLlen und Shließen der Behälter vornimmt.
  • Es sind konische Behälter zur Aufnahme von Flüssigkeiten bekanntgeworden, die Iden vorstehenden Erfordernissen entsprechen und einen viereckigen Querschnitt aufweisen, wobei deren Einfüllöffnung durch Zusammenlegen der über dem Flüssigkeitsspiegel hinausragenden Wandungsteile geschlossen wird und bei denen der so erzeugte Faltverschluß durch Aufsetzen und Verpressen einer Blechklammer gesichert wird. Die Nachteile dieser Querschnittsform liegen in den ebeuflächigen Seitenwänden solcher Behälter, die sich unter den Einfluß des Flüssigkeitsdruckes ausbauchen und eine unansehnliche Form verursachen. Darüber hinaus führen die verhältnismäßig scharfen Gefäßkanten besonders im Bereich des größten Flüssiglçeitsdruckes, also unmittelbar über dem Boden des Gefäßes, leicht zu Beschädigungen und damit zum Undichtwerden des Behälters.
  • Man hat aus diesen Gründen und auch unter Berücksichtigung der leichten Herstellbarkeit die runde Querschnittsform gewählt, die infolge ihrer größeren Stabilität auch die Verarbeitung von Papieren bzw. Kartons geringerer Festigkeit zuläßt. Auch bei diesen Behältern wird die Füllöffnung durch Zusammenlegen der entsprechend weit genug über die Füllhöhe hinaus ragenden Wandungsteile geschlossen, wobei sich durch den viereckigen Faltverschluß am oberen Behälterende eine viereckige Querschnittsform ergibt, die un mittelbar unterhalb des Faltverschlusses in den kreisförmigen Behälterquerschnitt übergeht.
  • Die Vorteile eines derartig geformten Behälters gegenüber den anderen bekannten, zur Aufnahme von Flüssigkeiten bestimmten Behältern sind offensichtlich, jedoch erfordert die Schließung solcher Behälter durch die Bildung eines Faltverschlnsses eine erhebliche Verlängerung des Behältermantels über die Füllhöhe hinaus. Neben den durch den erhöhten Materialaufwand verursachten Kosten erfordert die Bildung eines solchen Faltverschlusses einen umfangreichen Arbeitsaufwand, wobei die mehrfach sich überlappenden Wandungsteile nicht immer einen vollkommen dichten Verschluß zulassen, der aus diesem Grunde mit einer zusätzlichen Blechklammer gesichert werden muß. Weiterhin haben die Faltverschlüsse dieser Behälter eine dachförmige Gestalt, durch die sich ein oberhalb des Flüssigkeitsspiegels liegender ungenutzter luftgefüllter Raum ergibt, der, abgesehen davon, daß er das Aufeinanderstapeln der gefüllten Behälter nicht gestattet und nutzlos das Gesamtvolumen des Behälters vergrößert, die Haltbarkeit besonders leicht verderblicher Füllgüter nachteilig beeinflußt.
  • Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung liegt nun in der Schaffung eines Behälters von bekannter konischer Gestalt, dessen kreisförmiger Bodenquerschnitt sich zu einem viereckigen Verschluß teil querschnitt erweitert und der zur Behebung der vorerwähnten Nachteile an Stelle des bisher üblichen Faltverschlusses mit einem im wesentlichen ebenflächigen Verschlußteil versehen ist, so daß sowohl die untere runde als. auch die obere viereckige Öffnung des Behältermantels durch an sich bekannte, in den Belwälterm!antel eingesetzte Verschluß teile verschlossen sind, deren durch den jeweiligen Öffnungsquerschnitt begrenzte tMerschlußteilebenen parallel zueinander liegen.
  • Durch diese Maßnahme wird für die Herstellung des Behältermantels nur eine Zuschnittbreite benötigt, die lediglich nur um die Höhe der aufwärts gerichteten Verschlußteilzargen über die Füllhöhe hinausragt, während sich zur Vermeidung von unerwünschtem Lufteinschluß die obere Verschlußteilfläche in der Ebene oder annähernd in der Ebene des Flüssigkeitsspiegels befindet, wodurch eine volle Ausnutzung des Fassungsvermögens des Behälters gewährleistet ist.
  • Die gegenüber den oberen bzw. unteren Behälter mantelkanten zurücksp ringenden Verschllußteil flächen bewirken eine erhöhte Stan,dfe.stig,keit des Behälters-und verhindern in vorteilhafter Weise eine un, mitterl;b!areBerührung dieser Verschlußteilflächen mit der Unterlage. Die Veribindung,derVerschlußteiRe mit den zugeordneten Behältermantelrändern ist derart vorgenommen, daß die zur Verschlußteilebene im wesentlichen einen rechten Winkel bildende, nach außen gerichtete Zarge des unteren runden Verschluß teiles von dem unteren Behältermantelrand U-förmig umfaßt wird, während die nach außen gerichteten Zargen des oberen viereckigen Verschlußteiles den oberen Behältermantelrand U-förmig umfassen.
  • Um ein Ineinanderstapeln von gefüllten und geschlossenen Behältern zu ermöglichen, sind die Abmessungen der Verschlußteilquerschnitte so gewählt, daß der äußere Durchmesser des unteren Behälterendes etwas kleiner ist als der innere Abstand der jeweils sich gegenüberliegenden Zargen des oberen viereckigen Verschlußteiles, so daß beim Aufeinanderstellen von zwei Behältern das untere runde Ende des oberen Behälters von dem Idurch die vertieft liegende viereckige obere Verschlußteilfläche und den aufwärts gerichteten Zargen gebildeten Ho'hlraum des unteren Behälters aufgenommen und durch die Zargen in dieser Lage gehalten wird.
  • Es entspricht weiterhinidem Sinn der vorliegenden Erfindung, an Steile des viereckigen oberen Verschluß teiles ein melireckiges., beispiels.vei se sedhseckiges Verschlußteil, vorzusehen.
  • Zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes ist ein Ausführungsbeispiel der Zeichnung dargestellt.
  • Abb. I zeigt den fertigen Behälter; Abb. 2 stellt den flach liegenden. Bethältermantelzuschnitt dar; Abb. 3 zeigt das vorgeformte einsetzbereite obere viereckige Verschlußteil; Abb. 4 zeigt das vorgeformfe napfförmige untere Verschlußteil; Abb. 5 stellt zur Veranschaulichung der Verbindung der Verschluß teile mit dem Behältermantel einen Längsschnitt durch den fertigen Behälter dar.
  • Der mit Abb. I dargestellte Behälter besteht aus dem zunächst flach liegenden Behältermantelzuschnitt I, dessen Längskantenz unter gegenseitiger Überlappung durch Klebung miteinander verbunden werden und den schlauchförmigen Behältermantel bilden. Der untere Behältermantelrand 3 umschließt dabei, wie mitAbb. 5 veranschaulicht, das während oder nach erfolgter Schlauchbildung eingetüh?te napfförmige Verschlußteil 4, dessen nach außen gerichtete Zarge 5 von dem unteren Behältermantelrand 3 U-förmig umschlossen und mit diesem durch Kleben und Verpressen verbunden wird. Der so gebildete, nach oben sich erweiternde Behälter wird nach erfolgter Füllung mit dem durch Abb. 3 veranschaulichten Verschlußteil 6 versehen, dessen aufwärts gerichtete Zargen 7 den oberen Behältermantelrand 8 U-förmig umfassen und mit diesem ebenfalls durch Kleben und Verpressen verbunden sind..
  • Durch die viereckige Form des oberen Verschlußteiles 6 wird der im übrigen kreisrunde Querschnitt des Behälters in seinem oberen Bereich viereckig gestaltet, so daß ein- durch im wesentlichen ebenflächige und parallel zueinander liegende Verschluß- teile verschlossener Behälter erzeugt wird, dessen runder Bodenquerschnitt sich nach oben hin zu einem viereckigen Verschlußteilquerschnitt erweitert.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Flüssigkeitsdichter Behälter aus Papier, Karton od. dgl. mit einer von einem runden Querschnitt zu einem vier- oder mehreckigen Querschnitt sich erweiternden Form, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die untere runde als auch die obere vier- oder melireckige Öffnung des Behältermantels (I) durch an sich bekannte, in den Behältermantel (I) eingesetzte Verschlußteile (4, 6) verschlossen sind, deren durch den jeweiligen Öffnungsquerschnitt begrenzte Verschlußteilebenen parallel zueinander liegen.
  2. 2. Flüssigkeitsdichter Behälter nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Ebene des Verschlußteiles (4) im wesentlichen einen rechten Winkel bildende, nach außen gerichtete Zarge (5) des unteren runden Verschlußteiles (4) von dem unteren Behältermantelrand (3) U-förmig umfaßt wird, während die nach außen gerichtete Zarge (7) des oberen vier- oder mehreckigen Verschlußteiles (6) den oberen Behältermantelrand (8) U-förmig umfaßt.
  3. 3. Flüssigkeitsdichter Behälter nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Durchmesser des unteren runden Behälterendes etwas kleiner ist als der innere Abstand der jeweils sich gegenüberliegenden Zargen (7) des oberen vier- oder mehreckigen Verschlußteiles (6).
DEJ7089A 1953-04-02 1953-04-02 Fluessigkeitsdichter Behaelter aus Papier, Karton od. dgl. Expired DE925750C (de)

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DE (1) DE925750C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3308112A1 (de) * 1983-03-08 1984-09-13 Brogli, Werner, Duggingen Behaelter aus kaschiertem karton od. dgl. insbesondere fuer fliessfaehiges gut

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3308112A1 (de) * 1983-03-08 1984-09-13 Brogli, Werner, Duggingen Behaelter aus kaschiertem karton od. dgl. insbesondere fuer fliessfaehiges gut

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