DE925600C - Dielektrikum fuer Kondensatoren - Google Patents

Dielektrikum fuer Kondensatoren

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DE925600C
DE925600C DER9481A DER0009481A DE925600C DE 925600 C DE925600 C DE 925600C DE R9481 A DER9481 A DE R9481A DE R0009481 A DER0009481 A DE R0009481A DE 925600 C DE925600 C DE 925600C
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Germany
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dielectric according
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substituents
dielectric
capacitors
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Expired
Application number
DER9481A
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English (en)
Inventor
Otto Dr Roelen
Hans Bassfeld
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Ruhrchemie AG
Original Assignee
Ruhrchemie AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01GCAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
    • H01G4/00Fixed capacitors; Processes of their manufacture
    • H01G4/002Details
    • H01G4/018Dielectrics
    • H01G4/06Solid dielectrics
    • H01G4/14Organic dielectrics
    • H01G4/18Organic dielectrics of synthetic material, e.g. derivatives of cellulose

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Organic Insulating Materials (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Dielektrikum für Kondensatoren Zur Anfertigung elektrischer Kondensatoren sind möglichst hochwertige Dielektrika erforderlich. Hierfür hat man bereits Alkohole benutzt. Diese Alkohole konnten jedoch nicht alle Anforderungen erfüllen, die man beim Bau von elektrischen Kondensatoren an die verwendeten Dielektrika stellen muß. Entweder besaßen die bisher benutzten Alkohole unbefriedigende elektrische Eigenschaften, oder sonstige physikalische Eigenschaften erschwerten ihre Verwendung beim Bau von Kondensatoren.
  • Es wurde gefunden, daß als Dielektrika für elektrische Kondensatoren organische Verbindungen geeignet sind, die aus disubstituierten Cyclo- oder Polycycloalkanen bestehen, in denen die beiden Substituenten nicht benachbart sind. Die Substituenten sollen vielmehr möglichst weit voneinander entfernt sein. Die organischen Verbindungen können aus einem oder mehreren Ringen bestehen, die q, j, 6 oder mehr Kohlenstoffatome enthalten. Beim Vorhandensein von mehreren Ringen ist es vorteilhaft, wenn die beiden Substituenten an verschiedenen Ringen stehen. Es ist zweckmäßig, wenn die erfindungsgemäß zu verwendenden Verbindungen völlig gesättigt sind.
  • Als Substituenten kommen vornehmlich Hydroxylgruppen in Frage. Aber auch mit Aminogruppen, Estergruppen, Ketogruppen oder Äthergruppen lassen sich gute Dielektrika herstellen. Die Cyclo- oder Polycycloalkane können auch mit gemischten Gruppen substituiert sein, derart, daß der eine Substituent eine Hydroxylgruppe und der andere Substituent beispielsweise eine Amino- oder Estergruppe ist. Auch beliebige andere Kombinationen der genannten Gruppen sind möglich.
  • Soweit die Substituenten in primärer oder sekundärer Form auftreten können, lassen sich mit beiden Gruppen erfindungsgemäß gute Dielektrika herstellen.
  • Besonders gute Eigenschaften besitzen Dielektrika, die zwei Hydroxylgruppen an einem aus einem oder mehreren Ringen bestehenden Kohlenstoffskelett besitzen. Diese beiden Hydroxylgruppen sollen möglichst wenig benachbart sein und gegebenenfalls an verschiedenen Ringen sitzen. Es können solche Cycloalkohole sein, in denen eine oder beide Hydroxylgruppen sekundär sind und unmittelbar an einem Ringkphlenstoffatom stehen. Vorteilhafter sind solche Alkohole, in denen eine oder beide Hydroxylgruppen primär sind und an Alkylresten stehen, die nicht an benachbarten, sondern an möglichst weit entfernten Kohlenstoffatomen des Ringsystems liegen.
  • Gute dielektrische Eigenschaften besitzen beispielsweise von den Einringverbindungen Cyclohexani, 4-diol, von- den Zweiringverbinddngen Decahydronaphthalin-r, 4-diol und von den Dreiringverbindungen -Tricyclodecan-2, g-dimethylol.
  • Die erfindungsgemäßen Dielektrika können für beliebig aufgebaute Kondensatoren verwendet -werden, z. B. für Plattenkondensatoren, für Wickelkondensatoren- oder für mit Flüssigkeiten gefüllte Kondensatoren. Bei Wickelkondensatoren oder sonstigen mit Zwischenlage aufgebauten Kondensatoren kann die beispielsweise aus Papier bestehende Zwischenlage leicht mit den erfindungsgemäßen Substanzen, insbesondere mit Tricyclodecan-2, g-dimethylol, imprägniert werden.
  • Manche der erfindungsgemäßen Derivate eignen sich -besonders für. hohe Frequenzen, andere für niedere Frequenzen, z. B. für 5o Hz, einige sind in beiden Frequenzbereichen brauchbar.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Dielektrikum für Kondensatoren, bestehend aus disubstituierten Cyclo- oder Polycycloalkanen, in denen die beiden Substituenten nicht benachbart sind.
  2. 2. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substituenten aus primären oder sekundären Hydroxylgruppen bestehen.
  3. 3. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substituenten aus primären oder sekundären Aminogruppen bestehen, q.
  4. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substituenten aus primären oder sekundären Estergruppen bestehen.
  5. 5. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substituenten aus Ketogruppen bestehen.
  6. 6. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Substituenten aus Äthergruppen bestehen.
  7. 7. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Cyclo- oder Polycycloalkane mit zwei verschiedenen Atomgruppen substituiert sind. B. Dielektrikum nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder beide der substituierenden Gruppen primär sind und an Alkylresten stehen, die an möglichst wenig benachbarten Kohlenstoffatomen des Ringsystems haften. g. Dielektrikum nach Anspruch i bis 8, bestehend aus Derivaten des Tricyclodecans oder seiner alkylierten Homologen. io. Dielektrikum nach Anspruch i und 2, bestehend aus Tricyclodecan-2, g-dimethylol.
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