DE925309C - Verfahren zur Herstellung eines losen Staubgemisches aus klebefaehigen Stoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines losen Staubgemisches aus klebefaehigen Stoffen

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DE925309C
DE925309C DEH7481A DEH0007481A DE925309C DE 925309 C DE925309 C DE 925309C DE H7481 A DEH7481 A DE H7481A DE H0007481 A DEH0007481 A DE H0007481A DE 925309 C DE925309 C DE 925309C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09JADHESIVES; NON-MECHANICAL ASPECTS OF ADHESIVE PROCESSES IN GENERAL; ADHESIVE PROCESSES NOT PROVIDED FOR ELSEWHERE; USE OF MATERIALS AS ADHESIVES
    • C09J201/00Adhesives based on unspecified macromolecular compounds
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08LCOMPOSITIONS OF MACROMOLECULAR COMPOUNDS
    • C08L2666/00Composition of polymers characterized by a further compound in the blend, being organic macromolecular compounds, natural resins, waxes or and bituminous materials, non-macromolecular organic substances, inorganic substances or characterized by their function in the composition
    • C08L2666/54Inorganic substances

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  • Organic Chemistry (AREA)
  • Adhesives Or Adhesive Processes (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung eines losen Staubgemisches aus klebefähigen Stoffen Zusatz zum Patent 924,338 Das Patent 924 338 hat ein Verfahren zur Herstellung von losen Staubgemischen aus Klebstoffen durch Beimischungen von nicht bindefähigem Staub zum Gegenstand, bei dem z. B. bituminöse, wie teerige und asphalthaltige Klebstoffe unter Verwendung von Druck und/oder Wärme zerstäubt und nach der Zerstäubung von einem nicht klebefähigen Stoff so ummantelt werden, daß ein loses, in Säcke zu verpackendes Gemisch entsteht.
  • Die Erfindung hat eine weitere Ausbildung des Verfahrens nach dem Hauptpatent zum Gegenstand und besteht darin, quellfähige Stoffe, wie Ton, Weißtorf, Schwarztorf, Schwarzerde, Glasstaub usw., oder Kunststoffe als Umhüllungsstoffe zu verwenden. Duellfähige Stoffe bewirken, daß die Staubdispersion lufttrocken auf den zumeist heißen klebefähigen Stoffen anhaften und die Feuchtigkeit der Luft aufnehmen, während Kunststoffe, wie Polyvinylchloride, wasserabweisend sich verhalten und demnach die überzogenen Klebstoffe als lufttrockener, nichtklebender Staub gewonnen werden.
  • Gleiche Wirkungen können mit Graphit-, Kohlenstaub- oder Eiweißstäuben, z. B. Caseinstäuben, erzielt werden, die ebenfalls lufttrocken anhaften- und zur Verhinderung des Zusammenbackens der zerstäubten klebefähigen Stäube verwendbar sind. Sie haben den Vorteil, besonders billig in der Anschaffung zu sein. Es ist bekannt, daß Leim, wie Knochenleim, Kautschuk und kautschukähnliche Kunststoffe, Beimengungen erhalten, z. B. daß in Gummi Ruß eingewalzt wird, um den Grundstoff zu verändern. Nach der Erfindung wird vorgeschlagen, die Grundstoffe zu verstäuben und die Beimengungen ebenfalls als Stäube den zerstäubten Stoffen in der Schwebe so beizugeben, daß die nicht klebefähigen Beimengungen die Grundstoffe überziehen, so daß also lose Staubdispersionen entstehen. Hierdurch kann das Mischen von Stoffen, vor allem von klebefähigen Stoffen, vereinfacht und der Vorteil erreicht werden, daß sie leichter handbar sind, z. B. in kürzerer Zeit und mit geringerer Energie emulgiert werden können, und überhaupt leichter zumischbar sind.
  • Wesentlich erscheint der weitere Vorteil, daß durch die Zerstäubevorrichtung eine Korngröße des klebefähigen Stoffes durch Druck- und Düsengröße einstellbar ist und auch durch Einstellung des Drucks und der Geschwindigkeit, mit der der staubfähige Tragstrom dem klebefähigen Mittel entgegengeblasen wird, auch eine Korngrößenei.nstellung des Gemisches erreichbar ist. Auch die Eigenschaften des Haftstaubes sind verschieden, weil Kunststoffe schon die Klebstoffe mit filmartigen Häutchen umgeben können.
  • Nach dem Verfahren der Erfindung können beispielsweise Teer- und Bitumenstaub in beliebigen Grenzen miteinander gemischt werden, weil die Möglichkeit besteht, die losen Stäube zu mischen, während bisher technisch Teer .und Bitumen nur begrenzt mischbar sind. Es besteht auch die Möglichkeit, beispielsweise Bitumen - Schwerspat - Gemische oder Bitumen-Kohlenstaub-Gemische in jedem gewünschten Verhältnis der Teile anzufertigen und hieraus beispielsweise einen flußsäurefesten Bodenbelag in jedem gewünschten Verhältnis der Teile herzustellen, so daß also Belagstoffe auf neuere Art durch die Erfindung herstellbar sind. Die nicht klebefähigen Stoffe können selbst Färbemittel bzw. gefärbt sein, so daß außerdem die Möglichkeit gegeben ist, Mischungen von klebefähigen und nicht klebefähigen Stoffen in allen Farben herzustellen.
  • Je nach Eigenart der nicht klebefähigen Stäube sind die Mischungsgrenzen verschieden. Wenn beispielsweise gereinigte mineralien- und zellulosefreie Humussäure als Stäube verwendet werden, lassen sich Mischungen erzielen, die nur o,5°/o an nicht klebefähigen Stoffen erhalten. Mit Stäuben aus Kondensationsstoffen lassen sich sehr dünne, filmartige Überzüge, die bereitwilligst Flüssigkeit abweisen, auf bituminöse Bindemittel aufziehen. Hierdurch gehören z. B. Kunststoffe, wie Polyvinyl-Chlorid, und ähnliche Kondensate.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von losen Staubgemischen aus klebenden und nicht klebenden Stoffen durch Umhüllung von verstäubten klebenden Stoffen mit ebenfalls verstäubten nicht klebenden Stoffen nach Patent 924 338, dadurch gekennzeichnet, daß als nicht klebende Stoffe quellfähige Stoffe, wie Ton, Torf oder Kohlenstaub, bzw. Kunststoffe zerstäubt werden, die sich auf klebende Stäube in der Schwebe ablagern und ein lufttrockenes, nicht klebendes Staubgemisch ergeben.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß Stoffe, die als Füllstoffe in Gummi, Leim oder in sonstigen Klebemitteln benötigt werden, in zerstäubtem Zustand als Umhüllungsmittel für die Klebemittel dienen.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Kunststoffe, wie Kondensationsharzprodukte, zerstäubt und die Stäube mit zerstäubten Klebestoffen, wie Bitumen, .so verbunden werden, daß die Kunststoffe die klebenden Stäube mit einer Kunsthaut überziehen.
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