DE924792C - Fallenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge - Google Patents

Fallenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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DE924792C
DE924792C DEW7338A DEW0007338A DE924792C DE 924792 C DE924792 C DE 924792C DE W7338 A DEW7338 A DE W7338A DE W0007338 A DEW0007338 A DE W0007338A DE 924792 C DE924792 C DE 924792C
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Germany
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lock
latch
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latch lock
slide plate
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DEW7338A
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Ewald Witte and Co
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Ewald Witte and Co
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B85/00Details of vehicle locks not provided for in groups E05B77/00 - E05B83/00
    • E05B85/20Bolts or detents
    • E05B85/22Rectilinearly moving bolts

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Fallenschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge Die Erfindung hat ein Schiebefallenschloß für Kraftfahrzeuge zum Gegenstand, bei dem die Betätigung mittels eines senkrecht zur Türebene ausschwenkbaren Griffes von außen und durch einen Drücker von der Innenseite der Tür her erfolgt.
  • Von den bisher bekannten Schlössern für Kraftfahrzeuge unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch seine auf kleinsten Raum zusammengedrängte, materialsparende Bauart sowie durch seinen soliden Aufbau.
  • Im Gegensatz zu den bisher bekannten Schloßkonstruktionen mit nebeneinander angeordneten Bauelementen ist das Fallenschloß nach, der Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß eine unter der Schloßdecke an deren abgebogenen Rändern geführte Schieberplatte sich über die anderen Schloßteile erstreckt, mit einem abwärts gezogenen Angriffsrand in eine zentral angeordnete Ausnehmung der Falle eingreift und sowohl vom Außengriff als auch von der Innendrückernuß an einem Arm bzw. einem abgebogenen Angriff direkt betätigt wird.
  • Nach der Erfindung ist das Schloß mit einer einzigen schraubenförmigen Druckfeder versehen; diese betätigt einerseits die Schloßfalle und andererseits einen bekannten Rastenhebel für die Innendrückernuß.
  • Nach der Erfindung ist aus der Schieberplatte ein Lappen abwärts gebogen, am dem die Schieberplatte beim Zurückschwenken des Innendrückers in der Sicherungsstellung blockiert wird.
  • Die Vorteile des Fallenschlosses nach der Erfindung sind folgende: Durch die übereinanderanordnung der Schloßteile wird der Raum- und Materialbedarf gegenüber den bisher bekannten Schlössern dieser Art wesentlich beschränkt. Alle Schloßteile sind aus Blech gestanzt, so daß die Herstellung preisgünstig zu bewerkstelligen ist. An den Stellen, die starken Biegungsbeanspruchungen unterworfen sind, dienen Verkröpfungen und Verrippungen zur Erhöhung der Festigkeit ohne Materialanhäufungen.
  • Die Billigkeit des Schlosses und die Lebensdauer wird durch die Anwendung einer einzigen Feder gefördert. Die Sicherung des Schlosses durch Blockieren der Schieberplatte und damit des Außenziehgriffes ist ebenso einfach wie sicher gelöst.
  • Durch eine am Schloßstulp vorstehend angebrachte keilförmige Gleitbahn, die sich auf dem entsprechend gestalteten Schließkeil in der Schließstellung abstützt, wird eine sichere Türführung erreicht und ein Durchhängen. der Tür im Gebrauch vermieden.
  • Der Schließkeil kann erfindungsgemäß aus schlagfestem Kunststoffmaterial bestehen. Hierdurch wird das Geräusch beim Schließen der Tür gedämpft und ein geringer Verschleiß gewährleistet.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dar. Es zeigt Fig. i das Fallenschloß in der Ansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das Schloß in der ungesicherten Schließstellung, Fig. 3 Teile des Schloßeingerichtes in der Ansicht, Fig. 4 die Schieberplatte in der Ansicht, Fig. 5 die Stulpansicht des Schlosses, Fig. 6 den Schließkeil mit Gegenplatte im Längsschnitt, Fig. 7 den Schließkeil in der Ansicht am Türpfosten.
  • Es bezeichnet i das Schloßblech, 2 den Stulp, 3 die Falle, 4 eine Schieberplatte, 5 einen Rasterhebel, 6 eine Rastenscheibc, die auf dem Stift 7 des nicht dargestellten Innendrückers steckt, und 8 die Schloßdecke. Die einzige schraubenförmige Druckfeder 9 steckt einerseits auf dem Zapfen i i des Rasterhebels 5, der mit seiner Nase 12, in Vertiefungen 13 der Kastenscheibe 6 eingreift und auf einem Bolzen 14 im Schloßblech i schwingend gelagert ist. In einer zentral angeordneten Ausnehmung 15 .der Falle 3 ist eine Distanzbüchse 16 für die Schloßdecke 8 und zum Durchstecken einer Befestigungsschraube gehalten. In die Ausnehmung 15 der Falle 3 greift die Schieberplatte 4 mit einem abwärts gezogenen Angriffsrand 17 ein. Ein verkröpfter Arm 18 für den nicht dargestellten Außenziehgriff ist mit dem Schaft i9 vorstehend: auf der Schieberplatte 4 festgenietet. Die umgebogenen Enden 2o des Armes 18 stützen sich auf der Schieberplatte 4 ab. Eine Verkröpfung 21 und Rippen 22 verstärken, den Arm 18 in seinem gefährlichen Querschnitt. Die hinteren Enden 23 und 24 der Schieberplatte 4 sind bis auf das Schloßblech i heruntergebogen. Am Ende 23 der Schieberplatte 4 greift der Nußflügel 25 an. In der Sicherungsstellung beim Zurückschwenken des Innendrückers tritt der Nußflügel 25 hinter einen abwärts gebogenen Lappen 26 der Schieberplatt0 4, welche ein Langloch 27 zum Durchtritt des Innend.rückerstiftes 7 aufweist. In dieser Stellung ist das Schloß von innen her blockiert und gegen ein öffnen von außen durch das Feststellen der Schieberplatte 4 gesichert.
  • Auf dem Schloßstulp 2 ist vorstehend, eine keilförmig gestaltete Gleitbahn 28 befestigt. Der Schließkeil 129, der in bekannter Weise am Türpfosten angeschraubt wird, kann mittels einer Unterlegplatte 30 in seiner Stärke eingestellt werden. Die Oberkante 31 des Schließkeiles verläuft. derart zum Wageninnern hin ansteigend, daß sich die Gleitbahn 28 beim Schließen der Tür darauf abstützt und die Tür in ihrer Höhe gehalten wird. Der Schließkeil kann zur Geräuschminderung aus schlagfestem Kunststoffmaterial bestehen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Fallenschloß, insbesondere für Kraftfahrzeuge, für eine Betätigung von außen mittels eines Ziehgriffes und von innen mittels eines Drückers, gekennzeichnet durch eine unter der Schloßdecke geführte, mit einem abwärts gezogenen Angriffsrand (i7) in eine zentral angeordnete Ausnehmung (i5) der schiebbaren Falle (3) eingreifende Schieberplatte (4), auf der vorstehend ein verkröpfter Arm (i8) für den Außenziehgriff angenietet und ein verkröpftes Ende (23) zum .Angriff des Nußflügels (25) des Innendrückers abwärts gebogen ist.
  2. 2. Fallenschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fallenfeder (9) einerseits in einer Ausnehmung (io) der Falle (3) und andererseits an dem Rasterhebel (5) der Kastenscheibe (6) des Innendrückers beide Teile (4 und 5) spannend angreift.
  3. 3. Fallenschloß nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß aus der Schieberplatte (4) eine Lappen (26) abwärts in die Bahn des Nußflügels (25) eingreifend gebogen ist, hinter dem der Außengriff blockiert wird.
  4. 4. Fallenschloß nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Schloßstulp (2) vorstehend eine Keilbahn (28), die sich in der Schließstellung auf die schräge Oberkante (3i) des aus Kunststoffmaterial gefertigten Schließkeiles (29) abstützt, angeordnet ist.
DEW7338A 1951-12-02 1951-12-02 Fallenschloss, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge Expired DE924792C (de)

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DE924792C true DE924792C (de) 1955-03-07

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