DE9240C - Schreibmaschine für stenographische Aufzeichnungen - Google Patents

Schreibmaschine für stenographische Aufzeichnungen

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DE9240C
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Original Assignee
A. MICHELA, J. MICHELA und G. de PETRO in Turin (Italien)
Publication of DE9240C publication Critical patent/DE9240C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J3/00Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed
    • B41J3/26Typewriters or selective printing or marking mechanisms characterised by the purpose for which they are constructed for stenographic writing

Landscapes

  • Document Processing Apparatus (AREA)

Description

PATENTSCHRIFT
ANTOINE MICHELA, JEAN MICHELA und GABRIEL de PETRÖ
in TURIN (Italien).
Schreibmaschine für stenographische Aufzeichnungen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. September 1878 ab.
Die auf beiliegender Zeichnung dargestellte Schreibmaschine soll dem Zwecke dienen, mit Hülfe eines stenophonographischen Systems jede Rede in bequemer und correcter Weise zu fixiren, wie dies durch die Aufzeichnungen der Stenographen möglich ist.
Das, stenophonographische System, welches in der Maschine zur Anwendung gelangt, ist in Fig. 5 dargestellt, ohne dafs ein Patent-Anspruch auf dieses System erhoben wird.
Die Maschine ist in Fig. 1 im Grundrifs, Fig. 2 im Aufrifs mit theilweise durchschnittenem Gehäuse, in Fig. 3 der Aufrifs einer Hälfte der Maschine, Fig. 4 eine Seitenansicht derselben dargestellt.
Dadurch, dafs der durch die Maschine hindurchpassirende Papierstreifen, dessen Fortbewegung durch den Klaviaturmechanismus erfolgt, ferner der Druckmechanismus etc. in die Mitte der Maschine gelegt ist, · bilden sich für die Klaviatur zwei Reihen zu beiden Seiten der Mitte der Maschine.
Die Tasten wirken bei ihrem Niederdrücken durch die Bolzen m auf die Hebel / und η und werden durch die Spiralfedern q wieder in ihre Ruhelage zurückgeführt. . Das Niederdrücken derselben bewirkt durch die Hebel / und η ein Heben der zwischen den vier Walzen geführten senkrechten Druckstifte, welche an ihren oberen Enden das Druckzeichen tragen und dasselbe in den von der Rolle h aus über sie hingehenden Papierstreifen abdrücken, wenn dieser durch die Oeffnung p oberhalb der Druckstifte hindurchpassirt. Gleichzeitig bewirkt das Niederdrücken irgend einer Taste das Schwingen eines Hebels / um seinen Drehpunkt s, wodurch die Welle u in theilweise Drehung versetzt wird, und mittelst eines Sperrkegels oder eines ähnlichen mechanischen Mittels die mit Sperrzähnen versehene Walze ν bewegt. Ueber die letztere geht der bedruckte Papierstreifen, welcher durch die unter dem Druck der Schraube y stehenden Walzen -τ χ an die Oberfläche der Walze ν angedrückt wird. Das Fortschreiten des Papierstreifens steht in genauem Verhältnifs zu seiner Bedruckung durch den oben beschriebenen Mechanismus.
Bei dieser Maschine kommt unter Anwendung des stenographischen Systems allemal eine ganze Silbe zum Druck; jede Silbe steht auf dem Papierstreifen in einer geraden Colonne und wird von links nach rechts gelesen.
Die Klaviatur von 20 Tasten ist in vier Serien eingetheilt. Mittelst der sechs ersten Tasten zur Linken schreibt man durch specielle Combination die 26 Consonanten, welche in den Silben voranstehen, mittelst der vier folgenden Tasten den zweiten Consonanten oder den ersten Vocal der Silbe, mittelst der folgenden vier Tasten den Hauptvocal der Silbe und schliefslich mittelst der sechs letzten Tasten die Consonanten am Schlufs der Silbe. Man kann auf diese Weise durch einmaliges Niederdrücken die Silben: Grün, Stock, Brod, Glas, klein, schön, Frau, Haus etc. aufzeichnen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die vorstehend beschriebene Maschine zu stenographischen Aufzeichnungen nach dem Silbensystem.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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