DE923746C - Elastisches Stahlbandmass - Google Patents

Elastisches Stahlbandmass

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DE923746C
DE923746C DEK4931D DEK0004931D DE923746C DE 923746 C DE923746 C DE 923746C DE K4931 D DEK4931 D DE K4931D DE K0004931 D DEK0004931 D DE K0004931D DE 923746 C DE923746 C DE 923746C
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elastic steel
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/10Measuring tapes
    • G01B3/1041Measuring tapes characterised by casings
    • G01B3/1046Details of external structure thereof, e.g. shapes for ensuring firmer hold
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/10Measuring tapes
    • G01B3/1003Measuring tapes characterised by structure or material; characterised by layout or indicia

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Description

  • Elastisches Stahlbandmaß Die Erfindung betrifft die besondere Ausgestaltung eines elastischen Stahlbandmaßes, welches im ausgezogenen Zustand einen bogenförmigen Querschnitt hat und in ein geschlossenes Gehäuse durch einen Schlitz einschiebbar ist. Es ist bekannt, ein solches Stahlband so zu schaffen, daß sich dieses lediglich durch Anlegen an die Wandung des Aufwickelraumes von außen nach innen aufrollt, wobei am äußeren Maßbandende ein Anschlag für Außenmessungen und am Maßbandgehäuse ein solcher für Innenmessungen vorgesehen ist. Bei dieser Anordnung ist der Anschlag am Maßbandende ausschwenkbar gestaltet. Es ist ferner bekannt, das mit einer Maß einteilung und gegenüberliegenden Begrenzungsflächen versehene Gehäuse selbst zur Messung mit zu verwenden.
  • Um ein Bandmaß für genaue Außen- und Innen messungen, die in einfacher Weise durchzuführen sein sollen, zu schaffen, schlägt die Erfindung in erster Linie vor, daß die Maß einteilung auf dem Bandmaß an der Außenkante des am freien Ende des Bandmaßes angebrachten, an sich bekannten Anschlages beginnt und daß die Längskante neben dem Schlitz für das Bandmaß an dem stabförmigen Gehäuse um die Stärke des Anschlages zurückgesetzt ist. Das Bandmaß ist, wie unten noch näher ausgeführt wird, in einfachster Weise zu handhaben und gestattet dabei eine genaue Messung von Außen- und Innenmaßen. Irgendwelche besondere Maßnahmen, wie z. B. das Ausschwenken eines Anschlages am Maßbandende, sind nicht erforderlich.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, daß die am Außenende des Bandmaßes beginnende Maß einteilung an Anschlagstiften am Bandmaß endet und daß das Bandmaß ohne ausnutzbare Maß einteilung einschließlich eines bekannten Krümmungsbogens über die Anschlagstifte über eine Länge fortgeführt ist, die etwa der Länge des stabförmigen Gehäuses entspricht, wobei in an sich bekannter Weise der Schlitz an einer der beiden Stirnseiten angebracht ist und der Aufwickelraum eine der äußeren Stabform des Gehäuses entsprechende Gestalt mit festen Begrenzungsflächen hat. Die Kombination dieser zum Teil bekannten Merkmale gewährleistet einmal durch die Anbringung des Schlitzes an der Stirnfläche ein leichtes Hinausziehen des Stahlbandmaßes aus dem stabförmigen Gehäuse, da sich dann das Stahlbandmaß in Längsrichtung dieses Gehäuses und damit in der geradlinigen Verlängerung des im Innern des Gehäuses befindlichen Bandmaßteiles befindet. Die Tatsache, daß die Maßeinteilung an Anschlagstiften am Bandmaß endet, wobei das Bandmaß ohne ausschwenkbare Maß einteilung einschließlich eines an sich bekannten Krümmungsbogens über die Anschlagstifte über eine Länge fortgeführt ist, die etwa der Länge eines stabförmigen Gehäuses entspricht, ergibt in Verbindung mit dem Merkmal, daß der Aufwickelraum eine der Stabform des Gehäuses entsprechende Gestalt mit festen Begrenzungsfiächen hat, einen sicheren Halt des Stahlbandmaßes auch im ausgezogenen Zustand. Die Anschlagstifte verhindern dabei ein völliges Herausziehen des Bandmaßes aus dem Gehäuse, und der darin verbleibende Bandmaßteil einschließlich des Krümmungsbogens legt sich an die feste Begrenzungsfläche voll an, wodurch das in seiner Verlängerung befindliche, außerhalb des Gehäuses gelegene Stahlbandmaß einen festen Halt bekommt.
  • Diese Merkmale gestatten es, die Vorteile der genauen Messungen in einfacher und sicherer Weise auszunutzen, wobei es gleichgültig ist, wie weit das Bandmaß aus dem Gehäuse herausgezogen ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, aus welchem sich noch weitere vorteilhafte Erfindungsmerkmale ergeben. Es zeigt Fig. 1 ein elastisches Stahlbandmaß mit stabförmigem Gehäuse und teilweise herausgezogenem Bandmaß in perspektivischer Darstellung, Fig. 2 einen Längsschnitt durch das stabförmige Gehäuse mit teilweise herausgezogenem Bandmaß, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Längsschnitt durch das stabförmige Gehäuse entsprechend Fig. 2, bei dem das Bandmaß bis zur äußersten Grenze aus dem Gehäuse herausgezogen ist.
  • Das elastische Stahlbandmaß besteht aus dem Gehäuse I, welches mit einer Maßeinteilung 2 an der Längskante versehen ist. Wie man aus Fig. 3 ersieht, besteht das Gehäuse aus einem Unterteil Ia und aus einem darübergesetzten Oberteil 1b. Das Bandmaß 3 ist an seinem Außenrand mit einem Anschlag 4 versehen und gleitbar im Gehäuse durch den Schlitz 5 an der Querkante 6. Das Gleiten des Bandmaßes 3 in dem Gehäuseunterteil Ia wird erleichtert durch als Querrippen ausgebildete Gleitvorsprünge 7, welche die in den Windungsbögen 8 des aufgewickelten Stahlbandmaßes auftretenden Spannungen in Richtung auf die Mitte des stabförmigen Gehäuses zu verlagern geeignet sind. Die Querrippen 7 werden von außen durch das Ubersetzen des Oberteiles Ib des Gehäuses unsichtbar gemacht.
  • Für die Durchführung von Messungen ist es von Bedeutung, daß die Längskante 9 des stabförmigen Gehäuses, und zwar bezüglich beider Gehäuseteile Ia und Ib am Schlitz 5, wie mit Ziffer I0 bezeichnet, um die Stärke des Anschlages 4 zurückgesetzt ist, wobei die Maß einteilung 3a auf dem Bandmaß 3 an der Außenkante des Anschlages 4 beginnt.
  • Soll eine Außenmessung erfolgen, z. B. an einem Körper, bei dem das zu messende Maß der in Fig. 2 eingetragenen Entfernung c entspricht, so kann der zu messende Körper von dem Meßgerät in Art einer Schublehre erfaßt werden; der zu messende Gegenstand wird zwischen dem Anschlag 4 und der zurückgesetzten Kante 10 eingespannt. Da nun das Maß a dem Maß c entspricht, kann das Meßergebnis ohne weiteres von dem Bandmaß mit äußerster Genauigkeit abgelesen werden. Das Ablesen des Meßergebnisses kann erfolgen während des Einspannens des zu messenden Gegenstandes zwischen dem Anschlag 4 und der zurückgesetzten Kante 10. Da das Bandmaß beim Entfernen desselben von dem zu messenden Gegenstand seine Lage nicht selbsttätig verändert, kann man auch nach Abnahme des Meßgerätes von dem zu messenden Gegenstand das Meßergebnis mit absoluter Genauigkeit ablesen.
  • Soll eine Innenmessung vorgenommen werden, dann wird der Anschlag 4 gegen die linke Anschlagfläche des zu messenden Innenmaßes angelegt, während das Gehäuse I mit seiner rechten Querseite II gegen die rechts liegende Anschlagfläche des zu messenden Innenmaßes zur Anlage gebracht wird.
  • Das Meßergebnis ergibt sich, wenn man die Länge des herausgezogenen Bandmaßes a mit der konstanten Länge des stabförmigen Gehäuses, d. h. mit dem Maß b, addiert. Auch in diesem Fall ist ein unbedingt genaues Meßergebnis vorhanden, da die zurückgesetzte Kante 10 des stabförmigen Gehäuses bei der Innenmessung nicht zur Wirkung kommt und da andererseits die Maßeinteilung von dem Bandmaß 3 an der Außenkante des Anschlages 4 beginnt.
  • Genaue Messungen können auch dann vorgenommen werden, wenn das Bandmaß 3 bis zur Grenze der Ausnutzbarkeit aus dem Gehäuse I herausgezogen ist.
  • Es ist nach der Erfindung dafür gesorgt, daß auch in diesem Fall das Bandmaß 3 in sicher gestreckter Lage aus dem Gehäuse I herausragt, ohne daß durch ein Spiel des Bandmaßes 3 im Schlitz 5 das genaue Ablesen des Meßergebnisses beeinträchtigt wird. Zu dem Zweck ist das Bandmaß über die Anschlagstifte I2, die sich im herausgezogenen Zustand des Bandmaßes an die Innenseite des Schlitzes 5 anlegen, über die Anschlagstifte I2 hinaus so verlängert, daß das Verlängerungsstück 3t des Bandmaßes einschließlich des Führungsbogens I3 etwa der Länge des stabförmigen Gehäuses I entspricht. Die hierbei erzielte Wirkung ist die, daß sich das Ende 3b des Bandmaßes mit seinem Führungsbogen 13 an der Querkante II und den benachbarten Längskanten des Gehäuses bzw. an der Ouerrippe verspannt, so daß ein Wackeln des zur Messung unausnutzbaren Endes 3b des Bandmaßes im Gehäuse I bei völlig herausgezogenem Bandmaß nicht eintreten kann.
  • PATENTANSPP\i CHE I. Elastisches Stahlbandmaß mit in ausgezogenem Zustand bogenförmigem Querschnitt. das in ein geschlossenes Gehäuse durch einen Schlitz einschiebbar ist und sich dabei lediglich durch Anlegen an die Wandung des Aufwickelraumes von außen nach innen einrollt, mit einem Anschlag am äußeren Maßbandende für Außenmessungen und einem Anschlag am Maßbandgehäuse für Innenmessungen, wobei das mit einer Maß einteilung und gegenüberliegenden Begrenzungsflächen versehene Gehäuse selbst zur Messung mit verwendet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Maß einteilung auf dem Bandmaß an der Außenkante des am freien Ende des Bandmaßes angebrachten, an sich bekannten Anschlages beginnt und daß die Längskante neben dem Schlitz für das Bandmaß an dem stabförmigen Gehäuse um die Stärke des Anschlages zurückgesetzt ist.
  • 2. Elastisches Stahlbandmaß nach Anspruchi dadurch gekennzeichnet, daß die am Außenende des Bandmaßes beginnende Maß einteilung an Anschlagstiften am Bandmaß endet und daß das Bandmaß ohne ausnutzbare Maß einteilung einschließlich eines bekannten Krümmungsbogens über die Anschlagstifte über eine Länge fortgeführt ist, die etwa der Länge des stabförmigen Gehäuses entspricht, wobei in an sich bekannter Weise der Schlitz an einer der beiden Stirnseiten angebracht ist und der Aufwickelraum eine der äußeren Form des Gehäuses entsprechende Gestalt mit festen Begrenzungsflächen hat.

Claims (1)

  1. Angezogene Druckschriften: USA.-Patentschriften Nr. I 973 843, I 522 280, 1986551, OI6483; schweizeriscShe Patentschrift Nr. 173 446; österreichische Patentschrift Nr. 35 152.
DEK4931D 1939-02-08 1939-02-08 Elastisches Stahlbandmass Expired DE923746C (de)

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DE923746C true DE923746C (de) 1955-02-21

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Citations (6)

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AT35152B (de) * 1907-04-27 1908-11-10 Johann Hilscher Rollmaß.
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